La Seyne-sur-Mer

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La Seyne-sur-Mer
La Seyne-sur-Mer (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département (Nr.) Var (83)
Arrondissement Toulon
Kanton Hauptort von
La Seyne-sur-Mer-1
La Seyne-sur-Mer-2
Gemeindeverband Toulon Provence Méditerranée
Koordinaten 43° 6′ N, 5° 53′ OKoordinaten: 43° 6′ N, 5° 53′ O
Höhe 0–352 m
Fläche 23,57 km²
Einwohner 62.987 (1. Januar 2019)
Bevölkerungsdichte 2.672 Einw./km²
Postleitzahl 83500
INSEE-Code
Website la-seyne.fr

Fort Balaguier

La Seyne-sur-Mer (okzitanisch La Sanha de Mar) ist eine französische Stadt mit 62.987 Einwohnern (Stand 1. Januar 2019) an der Mittelmeerküste (Côte d’Azur) im Département Var in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Sie liegt südwestlich von Toulon und ist nach ihr bevölkerungsmäßig die zweitgrößte Gemeinde im Département. Die Stadt besteht aus den beiden Kantonen La Seyne-sur-Mer und Saint-Mandrier-sur-Mer im Arrondissement Toulon.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1909: Stapellauf des Schlachtschiffs Voltaire auf der Werft Forges et Chantiers de la Méditerranée (FCM)

Im Mittelalter existierte an der Stelle des heutigen La Seyne-sur-Mer lediglich ein kleines Dorf an der Stelle eines La Sagno genannten natürlichen Hafens. Unter Ludwig XIV. wurde dieser Hafen in den Ausbau des Kriegshafens Toulon mit einbezogen. Neue Forts entstanden und die Einwohnerzahl wuchs, sodass der König der Gemeinde im Jahr 1657 das Stadtrecht und im Jahr 1700 das Recht, ein Wappen zu führen, verlieh. 1691 wurde ein Handels- und Fischereihafen eingerichtet; 1711 kam eine erste Werft hinzu. Auch Napoleon Bonaparte sorgte durch den Bau eines zusätzlichen Forts im Jahr 1811 (das heutige „Fort Napoléon“) für einen weiteren Entwicklungsschub. Ab 1853 wurden auf der Werft Forges et Chantiers de la Méditerranée (FCM) Eisenschiffe gefertigt; der Betrieb ging Mitte 1966 nach dem Bau der RMS Sagafjord in die Insolvenz. 1859 erhielt die Stadt über die Bahnstrecke Marseille–Ventimiglia Anschluss an das französische Eisenbahnnetz. Die Entwicklung hielt auch im 20. Jahrhundert unvermindert an: Während 21.002 Menschen im Jahr 1901 in der Stadt lebten, sind es heute etwa dreimal so viel.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

An Sehenswürdigkeiten sind vor allem die Festungsbauten zu nennen, allen voran das Fort Balaguier aus dem Jahr 1636, das auch ein Schifffahrtsmuseum enthält, sowie die Forts de l’Éguillette und Napoléon und die Batterie de Peyras. Sehenswert ist auch eine hochklappbare Eisenbahnbrücke über die Hafeneinfahrt aus dem Jahr 1917. Ein beliebtes Ausflugsziel sind die Sablettes, eine Dünenlandschaft mit einzelnen Grünflächen auf der Halbinsel Saint-Mandrier.

Es gibt dort das meeresbiologische Institut Michel Pacha (in einem neomaurischen Palast), in der auch die Daten des Neutrinoteleskops Antares ausgewertet werden.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus La Seyne-sur-Mer stammen folgende Persönlichkeiten:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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