Mittenwalde (Uckermark)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Mittenwalde führt kein Wappen
Mittenwalde (Uckermark)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Mittenwalde hervorgehoben
Koordinaten: 53° 11′ N, 13° 40′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Uckermark
Amt: Gerswalde
Höhe: 71 m ü. NHN
Fläche: 23,08 km2
Einwohner: 367 (31. Dez. 2016)[1]
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km2
Postleitzahl: 17268
Vorwahl: 039884
Kfz-Kennzeichen: UM, ANG, PZ, SDT, TP
Gemeindeschlüssel: 12 0 73 404
Adresse der Amtsverwaltung: Dorfmitte 14a
17268 Gerswalde
Webpräsenz: www.amt-gerswalde.de
Bürgermeister: Egbert-Wilhelm Radtke
Lage der Gemeinde Mittenwalde im Landkreis Uckermark
AngermündeBerkholz-MeyenburgBoitzenburger LandBrüssowCarmzow-WallmowCasekowFlieth-StegelitzGartz (Oder)GerswaldeGöritzGramzowGrünowHohenselchow-Groß PinnowLychenMark LandinMescherinMilmersdorfMittenwaldeNordwestuckermarkOberuckerseePassowPinnowPrenzlauRandowtalSchenkenbergSchönebergSchönfeldSchwedt/OderTantowTemmen-RingenwaldeTemplinUckerfeldeUckerlandZichowBrandenburgKarte
Über dieses Bild

Mittenwalde ist eine Gemeinde im Landkreis Uckermark in Brandenburg (Deutschland). Sie wird vom Amt Gerswalde mit Sitz in Gerswalde verwaltet.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde in der Region Uckermark liegt zwischen den Städten Prenzlau und Templin. Das Gemeindegebiet reicht bis an den Rand des Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin. Das hügelige Gebiet erreicht Höhen bis zu 90 m ü NHN. Nördlich von Mittenwalde liegt der buchtenreiche, von sumpfigen Wiesen umgebene Kuhzer See als Teil der Uckermärkischen Seen.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den bewohnten Gemeindeteilen[2]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde Mittenwalde existiert im Grunde erst seit 1928. In diesem Jahr wurde der Gutsbezirk Mittenwalde mit Pappelwerder, die Gutsbezirke Blankensee und Kienwerder, das Gut Seeburg des Gutsbezirks Ruhhof, und Parzellen der Gemarkung Seeburg des Gutsbezirks Kröchlendorff zur Gemeinde Mittenwalde vereinigt.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Einwohner
1875 507
1890 382
1910 549
1925 531
1933 621
1939 590
1946 1 152
1950 1 163
Jahr Einwohner
1964 795
1971 753
1981 610
1985 581
1989 570
1990 551
1991 536
1992 522
1993 526
1994 527
Jahr Einwohner
1995 527
1996 538
1997 518
1998 522
1999 528
2000 508
2001 509
2002 500
2003 494
2004 494
Jahr Einwohner
2005 483
2006 462
2007 430
2008 404
2009 399
2010 391
2011 408
2012 406
2013 400
2014 386
Jahr Einwohner
2015 372
2016 367

Gebietsstand des jeweiligen Jahres,[4][5] ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeindevertretung von Mittenwalde besteht aus acht Gemeindevertretern und dem ehrenamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab folgende Sitzverteilung:[6]

  • Freie Wählergemeinschaft Mittenwalde 5 Sitze
  • Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Mittenwalde 2 Sitze
  • Frauenverein e.V. Mittenwalde 1 Sitz

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1998–2003: Anni von Ziemer[7]
  • seit 2003: Egbert-Wilhelm Radtke[8]

Radtke wurde in der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014 ohne Gegenkandidat mit 69,1 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[9] gewählt.[10]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Mittenwalde (Uckermark) stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmale. Dazu gehört unter anderem die Mittenwalder Kirche aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Das Herrenhaus des Gutes Blankensee wurde um das Jahr 1869 von der Familie von Arnim erbaut und wurde nach 1990 von deren Nachfahren aus der Familie Graf Hahn v. Burgsdorff zurückerworben.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Mittenwalde führt die B 109 zwischen Templin und Prenzlau. Südlich von Mittenwalde zweigt die Landesstraße L 100 nach Groß Schönebeck ab, die die Schorfheide durchquert. Hier verlief bis zur Abstufung dieses Streckenabschnitts im Jahr 2005 die B 109. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle ist Pfingstberg an der A 11 BerlinStettin in rund 18 Kilometer Entfernung.

Der Haltepunkt Mittenwalde lag an der 2000 stillgelegten Bahnstrecke Templin–Prenzlau.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2016 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Mittenwalde
  3. Lieselott Enders: Historisches Ortslexikon für Brandenburg. Teil VIII: Uckermark. Hermann Böhlaus Nachfolger, Weimar 1986, S. 729/30.
  4. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Uckermark. S. 22–25
  5. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  6. Ergebnis der Kommunalwahl am 25. Mai 2014
  7. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Uckermark
  8. Kommunalwahlen 26.10.2003. Bürgermeisterwahlen, S. 34
  9. Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 73 (1)
  10. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 25. Mai 2014

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Mittenwalde (Uckermark) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien