Museum der Universität Tübingen

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Eines der ältesten Kunstwerke der Menschheit, Wildpferd aus der Vogelherdhöhle (40 000 Jahre, Aurignacien), Mammutelfenbein, Museum Alte Kulturen auf Schloss Hohentübingen, Sammlung der Älteren Urgeschichte der Universität Tübingen

Das Museum der Universität Tübingen MUT ist eine zentrale Einrichtung der Eberhard Karls Universität in Tübingen, die seit Oktober 2006 zur Aufgabe hat, die universitären Sammlungen organisatorisch miteinander zu verbinden, zu professionalisieren und in wechselnden Ausstellungen ein Expositionslabor für die Universität bereitzustellen sowie die Sammlungen für Forschung, Lehre nutzbar und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Poupou (Neuseeland), Holzschnitzwerk, frühes 18. Jahrhundert, 1770 Geschenk an Naturforscher Joseph Banks, Ethnologische Sammlung der Universität Tübingen

Die Universität Tübingen verfügt mit ihren 540 Jahre alten Forschungs-, Lehr- und Schausammlungen über einen herausragenden wissenschafts- und kulturgeschichtlichen Objektbestand. Diese außergewöhnlichen und fachlich stark ausdifferenzierten Sammlungen zeichnen sich vor allem durch ihr Alter, ihre universelle Vielfalt und bewahrte Vollständigkeit aus. Das Museum der Universität MUT fungiert dabei als Dachorganisation über 66 Sammlungen (inklusive mindestens 113 Einzelkonvoluten und Teilsammlungen) der Universität Tübingen – die größte Zahl an einer deutschen Universität.

Schon früh wurde begonnen, die Lehr- und Forschungsobjekte auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. So entstanden beispielsweise im Jahr 1897 die Graphische Sammlung am Kunsthistorischen Institut, 1903 die Ausstellung der Paläontologischen Sammlung – eine der größten und bedeutendsten Europas – und schließlich 1997 das Museum im Schloss Hohentübingen mit seinen teilweise einzigartigen kultur- und altertumswissenschaftlichen Schätzen, wie beispielsweise den ältesten erhaltenen figürlichen Kunstwerken und Musikinstrumenten der Menschheit, den Mammutelfenbeinfiguren und den Fragmenten von Knochenflöten aus dem Vogelherd. Außerdem beherbergt die Ethnologische Sammlung mit einer Maori-Ahnentafel – Poupou – das letzte erhaltene Objekt der ersten James-Cook-Expedition (1768–1771) in die Südsee. Neben den zahlreichen Einzelsammlungen der Universität existiert eine Vielzahl von singulären Objekten, die nicht in den bereits inventarisierten Sammlungsbeständen auftreten und dennoch als Wissenschaftsartefakte, als materialisierte Kultur- und Forschungsgeschichte der Universität eine große Rolle spielen. Die gesamten Bestände zu sichten, zu sichern und in einer gemeinsamen Sammlungsdatenbank zu erfassen, ist mit der Organisation einer befriedigenden Depotsituation eine der grundlegenden Herausforderungen des Museums.

Die im Januar 2011 vom Wissenschaftsrat herausgegebenen „Empfehlungen zu wissenschaftlichen Sammlungen als Forschungsinfrastrukturen“ (Drs. 10464-11) nehmen insbesondere die organisatorische Konstruktion des MUT zum Vorbild für andere Universitätskustodien.

Derzeit arbeiten unter der Direktion von Ernst Seidl, neben den jeweiligen Fachkustoden und Mitarbeitern in den einzelnen Sammlungen – etwa im Schloss Hohentübingen –, drei Wissenschaftliche Mitarbeiter, ein Wissenschaftlicher Volontär, vier Verwaltungsangestellte, zwei studentische Hilfskräfte, zwei Freiwilligendienstleistende (FSJ-Kultur) und eine Praktikantin am MUT. Dazu kommen noch etwa 15, aus den wissenschaftlichen Disziplinen rekrutierte Aufsichtskräfte am Museum im Schloss Hohentübingen, die auch museumspädagogisch tätig sind.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Handabdrücke jüdischer Bewohner des Ghettos Litzmannstadt, Sammlung für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Tübingen
Mathematisches Gipsmodell 3. Ordnung, um 1900, Mathematische Modellsammlung der Universität Tübingen
Mumienmaske einer unbekannten Frau, Neues Reich (20. Dynastie, ca. 1186 - 1075 v. Chr.), vergoldete und bemalte stuckierte Leinwand, Ägyptische Sammlung der Universität Tübingen
Hl. Apollonia, Schutzpatronin der Zahnmediziner, bemalter Gips, Mitte 20. Jahrhundert, Zahnmedizinische Sammlung der Universität Tübingen

Neben einer Reihe von fach- und gastkuratorisch organisierten disziplinspezifischen Sonderausstellungen, die durch das Museum beratend mitbetreut werden, fanden seit Gründung des MUT auch interdisziplinär und wissenschaftsgeschichtlich orientierte zentrale Ausstellungen sowie Ausstellungsübernahmen statt:

  • 2006: 38 Dinge. Schätze aus den natur- und kulturwissenschaftlichen Sammlungen der Universität Tübingen
  • 2007: auf/zu. Der Schrank in den Wissenschaften. Mit der Graphischen Sammlung am Kunsthistorischen Institut der Universität Tübingen
  • 2008: Das Mammut vom Vogelherd. Tübinger Funde der ältesten erhaltenen Kunstwerke. Mit dem Institut für Ur- und Frühgeschichte
  • 2008: Wortschatz. Vom Sammeln und Finden der Wörter. In Kooperation mit dem Stadtmuseum Tübingen
  • 2009: KörperWissen. Erkenntnis zwischen Eros und Ekel. Interdisziplinäre Ausstellung im Schloss Hohentübingen mit Symposion, Publikation und einer begleitenden Studium Generale-Vorlesungsreihe
  • 2010: Vom Schüler der Burse zum „Lehrer Deutschlands“ – Philipp Melanchthon in Tübingen. Kooperation mit dem Stadtmuseum Tübingen zum 450. Todestag Philipp Melanchthons. Ausstellung und eine begleitende Studium Generale-Vorlesungsreihe
  • 2010: Unter Menschenfresser Leuthen. Zwei Perspektiven auf Brasilien: Reisebericht von Hans Staden (1557). Vogelbilder von Raul Cassou (2000-2010). Mit begleitendem Symposion "Hans Staden – Brasilien – TropenwaldBiodiversität"
  • 2010: Silberlinge und Tempelgroschen. Antike Münzen aus den Ländern der Bibel. Ausstellung mit begleitender Tagung
  • 2011: Alles Gute kommt von unten. Unser Umgang mit Ressourcen aus der Erde. Ausstellung mit begleitendem Praxisseminar
  • 2011: Der Himmel. Wunschbild und Weltverständnis. Interdisziplinäre Ausstellung im Schloss Hohentübingen mit vorbereitendem wiss. Symposion, Publikation, Schulprogramm, Kino-Filmreihe, Künstlerkooperationen, Astronomischen Sternwarten-Aktionen, Workshops und einer begleitenden Studium-Generale-Vorlesungsreihe
  • 2011: Der Künstler-Himmel. Sonderausstellung
  • 2011: Frauen, die Forschen. Ausstellung
  • 2011/2012: Bemalte Steine. Das Ende der Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb
  • 2011/2012: Entdeckungen. Höhepunkte der Landesarchäologie 2007-2010. Ausstellung mit der Archäologischen Denkmalpflege Baden-Württemberg
  • 2011/2012: William Gilpin (1724-1804). Pittoreske Landschaften und Vorläufer. Ausstellungsreihe: Graphik vorgelegt des Kunsthistorischen Instituts der Universität Tübingen.
  • 2012: MenschMikrobe. Das Erbe Robert Kochs und die Infektionsforschung
  • 2012: Das andere Ägypten. Die Expedition Ernst von Sieglin nach Alexandria
  • 2012: Wiedereröffnung der Dauerausstellung Alte Kulturen auf Schloss Hohentübingen mit den ältesten Kunstwerken der Menschheit
  • 2012: Mind|Things – Kopf|Sache. Die Psychologische Sammlung des Museums der Universität Tübingen MUT. (Dauerausstellung) mit begleitendem Praxisseminar
  • 2012: Darwins Weggefährte. Fritz Müllers Berichte aus Brasiliens Tropenwald. Mit begleitendem Symposion
  • 2012: Gerth Biese (1901–1980). Universitätszeichenlehrer: Zeichnungen, Gouachen, Holzschnitte, Druckstöcke. Ausstellungsreihe Graphik vorgelegt des Kunsthistorischen Instituts der Universität Tübingen
  • 2012: Künstler für Studenten. Bilder der Universitätszeichenlehrer 1780 - 2012. zusammen mit dem Stadtmuseum Tübingen
  • 2012: Naga in Bildern. Christentum und Heilung bei den Angami-Naga in Nordost-Indien
  • 2012/2013: Thomas Meier-Castel (1949-2008). Große Gesten. Tiefdrucke im Großformat. Ausstellungsreihe "Graphik vorgelegt" des Kunsthistorischen Instituts der Universität Tübingen
  • 2012/13: KultOrte. Mythen, Wissenschaft und Alltag in den Tempeln Ägyptens
  • 2012/13: Kelten, Kalats, Tiguriner: Archäologie am Heidengraben
  • 2013: Wie Schönes Wissen schafft
  • 2013/14: Täuschend echt
  • 2014: Bunte Götter. Die Farbigkeit antiker Skulptur
  • 2014: Aufmacher. Titelstorys deutscher Zeitschriften
  • 2014: DiesseitsJenseits–Abseits: Bestattungsrituale weltweit
  • 2014: Nach den Sternen greifen. Vormoderne Astronomie und Astrologie zwischen Religion und Naturkunde. Ausstellung des Graduiertenkollegs „Religiöses Wissen im vormodernen Europa (800–1800)“
  • 2014/2015: Wissenschaftlerleben mit Kunst. Die Graphiksammlung Heide und Wolfgang Voelter
  • 2014/2015: Graswelten. Faszinierende Vielfalt der Gräser. Exponate // Fotografien von Gunther Willinger. zusammen mit dem Botanischen Garten der Universität Tübingen
  • 2014/2015: Licht der Götter
  • 2015: In Fleischhackers Händen. Tübinger Rassenforscher in Lodz 1940-1942
  • 2015: Forschung - Lehre - Unrecht. Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus
  • 2015: Wohin damit? Strandgut der Wissenschaft
  • 2015: Eröffnung der Dauerausstellung Schlosslabor Tübingen. Wiege der Biochemie
  • 2015/2016: Fluch und Segen von Ressourcen. Forschung, Fakten und Klischees (SFB 1070 RessourcenKulturen)
  • 2015/2016: Hans Bayer / Thaddäus Troll. Kriegsberichter im Zweiten Weltkrieg
  • 2016: Ganz nah aber weit genug. Flüchtlinge im Libanon
  • 2016: Bernd Haussmann. The Nucleus Project. Satelliten-Ausstellung der Dauerausstellung "Schlosslabor Tübingen. Wiege der Biochemie"
  • 2016: Krankheit als Kunst(form). Moulagen der Medizin
  • 2016: Frido Hohberger. Bild und Wort - Wort und Bild. Ausstellungsreihe "Graphik vorgelegt" des Kunsthistorischen Instituts der Universität Tübingen
  • 2016: Radiologie im Nationalsozialismus. Ausstellung zusammen mit der Universitätsklinik für Radioonkologie mit Poliklinik Tübingen. Ausstellung mit Symposium
  • 2016/2017: Fragmentierte Bilder. Die Campana-Tafeln des Instituts für Klassische Archäologie Tübingen. Ausstellung mit Katalog
  • 2017: Eröffnung der Dauerausstellung Mind and Shape. Modelle und Porträts. Tübinger Mathematik
  • 2017: Ursprünge. Schritte der Menschheit / Origins. Steps of Humankind. Sonderausstellung zum 20jährigen Jubiläum des Museums im Schloss Hohentübingen (heute: Museum Alte Kulturen bzw. WeltKulturen)
  • 2017: Am Anfang war der Waffenläufer. 20 Jahre Ausstellungen im Schloss. Retrospektive Satellitenausstellung zum 20jährigen Jubiläum des Museums im Schloss Hohentübingen

Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heilige Katharina, Bekrönung des spätmittelalterlichen (1482) Zepters der Artistenfakultät, Universitätsinsignien, Silberschatz der Universität Tübingen
Spätmesolithische Dreier-Bestattung (Mann, Frau, Kind) aus der Stadel-Höhle im Hohlenstein (Schwäbische Alb), 7000 v. Chr., Osteologische Sammlung der Universität Tübingen
Samenkapsel der Königskerze (Verbascum), Archäobotanische Sammlung der Universität Tübingen
 Commons: Museum der Universität Tübingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Dünnschliff einer pleistozänen Sedimentprobe, Sammlung der Geoarchäologie der Universität Tübingen
Tübinger Waffenläufer (Hoplitodromos), Attisch um 490/480 v. Chr., Originalsammlung der Klassischen Archäologie der Universität Tübingen
Mondgemälde von Julius Grimm aus dem Jahre 1895, Öl auf Leinwand, 2,2 x 2,2 m, Gemäldesammlung der Universität Tübingen
Radiolarium (Aulosphaera elegantissima), Ende 19. Jahrhundert, mundgeblasenes Glas, Zoologische Sammlung der Universität Tübingen
Meteorit aus Mondgestein (Mondmeteorit), Sammlung der Mineralogie der Universität Tübingen
Holzbuch der Holzbirne (Pyrus pyraster), um 2010, Xylothek des Herbarium Tubingense, Sammlung der Botanik der Universität Tübingen
Blumenvase aus Granatenhülse des Ersten Weltkriegs, um 1916, Umgestaltung um 1920, Sammlung der Empirischen Kulturwissenschaft der Universität Tübingen
Dünnschliffscheibe eines menschlichen Gehirns, anatomisches Präparat, Sammlung der Anatomie der Universität Tübingen
ORFEUS-Teleskop auf deutschem Satelliten ASTRO-SPAS (NASA-Projekt 1993/1996), Astrophysikalische Sammlung der Universität Tübingen

In alphabetischer Reihenfolge der Fachgebiete:

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Altar mit Kruzifix und liturgischem Gerät, Schlosskirche Hohentübingen, Sammlung der Evangelischen Predigeranstalt der Universität Tübingen

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hans Baldung Grien (1484/85-1545), "Der Hl. Hieronymus als Büßer in der Schlucht", Holzschnitt, Stiftung Max Kade (New York, 1965), Graphische Sammlung der Universität Tübingen
Glasspritzflasche für Lösungsmittel, um 1900, Sammlung der Anorganischen Chemie der Universität Tübingen
  • Volker Harms, Gottfried Korff, Anette Michels (Hg.): 38 Dinge. Schätze aus den natur- und kulturwissenschaftlichen Sammlungen der Universität Tübingen, Tübingen 2006 (o. ISBN)
  • Anke te Heesen, Anette Michels: Auf/zu. Der Schrank in den Wissenschaften, Berlin: Akademie Verlag, 2007, ISBN 978-3-05-004359-3.
  • Nicholas J. Conard, Ernst Seidl: Das Mammut vom Vogelherd. Tübinger Funde der ältesten erhaltenen Kunstwerke, Tübingen: MUT, 2008, ISBN 978-3-9812736-0-1.
  • Ernst Seidl, Philipp Aumann: KörperWissen. Erkenntnis zwischen Eros und Ekel, Tübingen: MUT, 2009, ISBN 978-3-9812736-1-8.
  • Philipp Aumann, Ernst Seidl: MUT zum 'KörperWissen'. Aufgaben und Strategien des Museums der Universität Tübingen, in: C. Weber, K. Mauersberger (Hg.): Universitätsmuseen und Sammlungen im Hochschulalltag, Berlin 2010, S. 119–126.
  • Ernst Seidl u.a.: Der Himmel. Wunschbild und Weltverständnis, Tübingen: MUT, 2011, ISBN 978-3-9812736-2-5.
  • Ernst Seidl: Schätze aus dem Schloss Hohentübingen. Ausgewählte Objekte aus den Sammlungen des Museums der Universität Tübingen MUT. Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 1. Tübingen: MUT, 2012, ISBN 978-3-9812736-4-9.
  • Frank Duerr (Hg.): MindThings – KopfSache. Die Psychologische Sammlung des Museums der Universität Tübingen MUT. Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 2. Tübingen: MUT, 2012, ISBN 978-3-9812736-5-6
  • Ernst Seidl: Sammlungen. Museum der Universität Tübingen MUT, Tübingen: MUT, 2015, 4. erweiterte und aktualisierte Auflage (o. ISBN)
  • Johannes Baier: Museumsporträt: Das neue Paläontologische Museum in Tübingen, Fossilien 30, 247–252, 2013.
  • Philipp Aumann, Frank Duerr: Ausstellungen machen, München: Fink (UTB), 2013, ISBN 978-3-8252-3892-6.
  • Ernst Seidl, Thomas Beck, Frank Duerr (Hg.): Wie Schönes Wissen schafft. Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 3. Tübingen: MUT, 2013, ISBN 978-3-9812736-6-3.
  • Ernst Seidl: Collections. Museum of the University of Tübingen MUT, Tübingen: MUT, 2014 (o. ISBN)
  • Frank Duerr, Ernst Seidl (Hg.): Aufmacher. Titelstorys deutscher Zeitschriften. Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 5. Tübingen: MUT, 2014, ISBN 978-3-9812736-8-7.
  • Ingrid Gamer-Wallert: Die Tübinger Mastaba. Eine altägyptische Opferkammer aus Giza. Kleine Monographien des MUT, Band 1. Tübingen: MUT, 2014, ISBN 978-3-9812736-9-4.
  • Ernst Seidl (Ed.): Treasures of Hohentübingen Castle. Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 4. Tübingen: MUT, 2014 (engl.), ISBN 978-3-9816616-3-7.
  • Anette Michels (Hg.): WissenschaftlerLeben mit Kunst. Druckgraphik der Sammlung Heide und Wolfgang Voelter. Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 6. Tübingen: MUT, 2014, ISBN 978-3-9816616-2-0.
  • Kathrin B. Zimmer: Der Tübinger Waffenläufer. Ein griechisches Meisterwerk aus der Zeit der Perserkriege. Kleine Monographien des MUT, Band 2. Tübingen: MUT, 2015, ISBN 978-3-9816616-7-5.
  • Jens Kolata, Richard Kühl, Henning Tümmers, Urban Wiesing (Hg.): In Fleischhackers Händen. Wissenschaft, Politik und das 20. Jahrhundert. Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 8. Tübingen: MUT, 2015, ISBN 978-3-9816616-4-4.
  • Ernst Seidl (Hg.): Forschung – Lehre – Unrecht. Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus. Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 9. Tübingen: MUT, 2015 ISBN 978-3-9816616-5-1.
  • Christine Nawa, Ernst Seidl (Hg.): Wohin damit? Strandgut der Wissenschaft. Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 10. Tübingen: MUT, 2015, ISBN 978-3-9816616-6-8.
  • Thomas Beck: Schlosslabor Tübingen. Wiege der Biochemie. Kleine Monographien des MUT, Band 3. Tübingen: MUT, 2015, ISBN 978-3-9816616-8-2.
  • Edgar Bierende, Frank Duerr, Peter Moos, Ernst Seidl (Hg.): Sichtbare Sammlungen. Diskurse und Dokumente des Projekts "MAM|MUT". Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 11. Tübingen: MUT, 2016, ISBN 978-3-9816616-9-9.
  • Edgar Bierende, Peter Moos, Ernst Seidl (Hg.): Krankheit als Kunst(form). Moulagen der Medizin. Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 12. Tübingen: MUT, 2016, ISBN 978-3-9817947-0-0.
  • Ernst Seidl (Hg.): Collections. Museum of the University of Tübingen MUT. Tübingen, MUT, 2016, 3. erweiterte, ergänzte und aktualisierte Auflage (o. ISBN)
  • Thomas Beck: The Tübingen Castle Laboratory. The Craddle of Biochemistry. Kleine Monographien des MUT, Band 4. Tübingen: MUT, 2016, ISBN 978-3-9817947-2-4.
  • Philipp Baas, Manuel Flecker (Hg.): Fragmentierte Bilder. Die Campana-Reliefs des Instituts für Klassische Archäologie Tübingen. Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 13. Tübingen, MUT, 2016, ISBN 978-3-9817947-1-7.
  • Ernst Seidl (Hg.): Museen + Sammlungen der Universität Tübingen. Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 14. Tübingen: MUT, 2016, ISBN 978-3-9817947-4-8.
  • Nicholas J. Conard: Das Vogelherdpferd und die Ursprünge der Kunst. Kleine Monographien des MUT, Band 5. Tübingen: MUT, 2016, ISBN 978-3-9817947-7-9.
  • Nicholas J. Conard: The Vogelherd Horse and the Origins of Art. Kleine Monographien des MUT, Band 6. Tübingen: MUT, 2016, ISBN 978-3-9817947-8-6.
  • Volker Harms: Das Tübinger Poupou. Ein Maori-Schnitzwerk der ersten Südsee-Expedition James Cooks. Kleine Monographien des MUT, Band 7. Tübingen: MUT, 2017, ISBN 978-3-9817947-5-5.
  • Frank Duerr, Ernst Seidl (Hg.): Ursprünge. Schritte der Menschheit / Origins. Steps of Humankind. Schriften des Museums der Universität Tübingen MUT, Band 15. Tübingen: MUT, 2017, ISBN 978-3-9817947-9-3.