Museum Europäischer Kulturen

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Museum Europäischer Kulturen (MEK)
Museum Europäischer Kulturen, Haupteingang, Juni 2018.jpg
Eingang des Museums Europäischer Kulturen im Juni 2018. Foto: Christian Krug – Museum Europäischer Kulturen, SMB-SPK Berlin.
Daten
Ort Arnimallee 25,
14195 Berlin-Dahlem Welt-IconKoordinaten: 52° 27′ 20,1″ N, 13° 17′ 33,7″ O
Art
Architekt Bruno Paul
Eröffnung 1999
Betreiber
Leitung
Website
ISIL DE-MUS-018719

Das Museum Europäischer Kulturen (MEK) ist ein kultur- und alltagsgeschichtliches Museum in Berlin. Es stellt die Lebenswelten vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart in Deutschland und Europa dar. Seine Ausstellungen sowie die museale Forschungsarbeit gelten den Kulturkontakten über nationale und sprachliche Grenzen hinweg.

Mit 280.000 Exponaten gehört das MEK neben dem Nordischen Museum in Stockholm und dem Museum der Zivilisationen Europas und des Mittelmeers in Marseille zu den größten Einrichtungen seiner Art. Es ist Teil der Staatlichen Museen zu Berlin der Stiftung Preußischer Kulturbesitz. Das MEK entstand 1999 aus der Zusammenlegung des Museums für Volkskunde mit der Europäischen Sammlung des Museums für Völkerkunde. Es belegt das älteste Gebäude des Museumsquartiers Dahlem.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vorgeschichte: Erste europäische Ethnographica in den Berliner Sammlungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekonstruktion des Europäischen Schranks aus dem Neuen Museum, 1999.

Objekte der europäischen Volkskunde wurden in Berlin erstmals im sogenannten Europäischen Schrank des 1859 eröffneten Neuen Museums, das unter anderem die ethnologische Sammlung beherbergte, gezeigt.[1] In der Folge wurde 1873 das Völkerkundemuseum gegründet, das auch eine rund 250 Objekte umfassende europäische Sammlung umfasste. Im Jahr 1878 bemühte sich Rudolf Virchow mit einer Eingabe beim Kultusministerium darum, eine nationale Abteilung für Trachten und Geräte im Museum zu gegründen. Angeregt war er dabei durch die Sammlung und Ausstellung des 1872 durch Artur Hazelius gegründeten Nordischen Museum in Stockholm, das er 1874 besichtigt hatte, und die erfolgreiche Präsentation dieser Sammlung auf der Pariser Weltausstellung 1878. Virchow ging davon aus, dass die Gegenstände für eine solche Abteilung im Völkerkundemuseum trotz der fortschreitenden Industrialisierung noch in den deutschen Regionen vorhanden gewesen seien. Sein Vorstoß wurde seitens des Ministeriums jedoch nicht aufgegriffen.[2] Die Aufstellung der bereits vorhandenen europäischen Ethnographica im 1886 eröffneten eigenen Gebäude des Völkerkundemuseums kam aufgrund des Platzmangels nicht zustande. Deshalb wurde die Idee entwickelt, die europäischen und außereuropäischen Sammlungen zu trennen: So sollte ein Nationalmuseum entstehen, das der Geschichte der europäischen Völker mit einem Schwerpunkt auf der deutschen Kultur gewidmet werden sollte. Sowohl widerstreitende wissenschaftliche Meinungen und Probleme bei der Finanzierung als auch die politischen Rahmenbedingungen, die nach der Gründung des Deutschen Reiches 1871 ein sich ausdifferenzierendes Interesse zwischen dem nationalen Bezugsrahmen und kolonialpolitischen Interessen unter Vernachlässigung des europäischen Raumes zur Folge hatten, verhinderten die Realisierung eines solchen Projekts.[3]

Virchows Engagement und das Museum für deutsche Volkstrachten und Erzeugnisse des Hausgewerbes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Porträt Rudolf Virchows, Kaltnadelradierung, um 1900, Schenkung an das Museum durch den Sohn Konrad Hahms.

Nachdem Virchows Vorstoß für die Einrichtung einer eigenen Abteilung im Rahmen des Völkerkundemuseums durch das Kultusministerium abgelehnt worden war, trieb er in privater Initiative die Gründung eines nationalen Museums für Geräte und Trachten voran. Zu diesem Zweck regte er eine Sammlungsreise nach Mönchgut auf Rügen an, da in diesem Fischerort, den er 1886 besucht hatte, Kleidung und Hausgerät von der Industrialisierung noch weitgehend unberührt waren. Das Sammlungsvorhaben wurde durch den Stettiner Lehrer Ulrich Jahn, der zuvor in Pommern Befragungen zu Sagen und Volksglauben durchgeführt hatte, durchgeführt und von Louis Castan, dem Besitzer des Berliner Panopticums, finanziert. Jahn trug Frauen- und Männertrachten, Fischfanggeräte und Hausgeräte wie etwa reich verzierte Schwingelblätter zusammen. Im November 1888 wurde die Mönchgut-Sammlung im Panopticum Castans präsentiert, da dort auch die nötige Expertise für die Aufstellung der Trachtenfiguren vorhanden war.[4] Aufgrund des Erfolgs dieser Ausstellung gründete Virchow 1889 ein Komitee, um weitere Erwerbungen zu tätigen und so die Einrichtung eines Deutschen Museums für Trachten und Geräte zu ermöglichen. Diesem gehörten Mitglieder der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte, Museumsdirektoren, Bankiers, Kaufleute und Juristen an. Ziel war das Sammeln von Objekten der vorindustriellen deutschen Kultur sowie aus den deutschsprachigen Gebieten der Schweiz und Österreichs. Im selben Jahr bot Kultusminister Gustav von Goßler, der Virchos anthropologisches Interesse teilte, diesem sieben Räume im Erdgeschoss des Palais Creutz in der Klosterstraße, das vom Hygieneinstitut genutzt wurde, zur Nutzung an. Anlässlich dieser Gelegenheit gründete Virchow mit dem Komitee das Museum für Trachten und Gewerbe. Am 27. Oktober 1889 wurde das Museum in den Räumlichkeiten im Palais Creutz unter dem Namen Museum für deutsche Volkstrachten und Erzeugnisse des Hausgewerbes eröffnet.[5]

Virchow sah in Form, Verzierung und Verzwendungszweck der Gegenstände Verbindungen zur Vor- und Frühgeschichte gegeben, vernachlässigte aber auch nicht neuere Erscheinungen wie etwa Trachten, die als Nationaltrachten zunehmend im Kontext der jüngeren historischen und politischen Entwicklung standen. Besonderes Interesse brachte er den konstanten Formen im Hausbau entgegen. Dies schlug sich auch in der Sammlung und Präsentation des Museums für deutsche Volkstrachten und Erzeugnisse des Hausgewerbes nieder, die Hausmodelle umfasste. Die Einrichtung eines Freilichtmuseums mit verschiedenen Haustypen zog Virchow hingegen nicht in Erwägung. Dem Vorbild des Nordischen Museums in Stockholm folgend sollten fünf Räume eingerichtet werden, in denen verschiedene Objekte zu kulturhistorischen Bildern zusammengeführt werden sollten. Nur die Spreewaldstube und die Stube aus dem Elsaß wurden tatsächlich realisiert, erstere galt als eine der Attraktionen des Museums. In Vorbereitung der Eröffnung wurden verschiedene Sammelreisen unternommen, die insbesondere durch Kredite des Bankiers Alexander Meyer-Cohn, der auch weitere Ankäufe finanzierte, ermöglicht wurden. Ulrich Jahn, der seit Frühjahr 1889 Leiter des Museums war, reiste durch die Mark Brandenburg, Pommern, die Lausitz, in die Vierlande und das Alte Land. In Bayern war Adrian Jacobsen für das Museum tätig, der zuvor bereits für das Völkerkundemuseum gesammelt hatte und zudem für kurze Zeit als erster Kustos des Museums unter Jahn tätig war. Im Elsaß und der Schweiz war Robert Forrer für das Museum aktiv, im Ermland und im Memelgebiet war es Adalbert Bezzenberger, der Objekte für das Museum zusammentrug. Auch Virchow selbst sammelte einige Objekte. Neben Orten, die aufgrund der Verkehrslage recht isoliert waren und wo sich deshalb eine ausgeprägte Volkskultur überliefert hatte, lag der Schwerpunkt der Sammeltätigkeit auf Regionen mit fremden Bevölkerungsanteilen wie der Spreewald sowie im Baltikum. Daraus erklären sich die intensiven Bemühungen um die Erwerbung einer litauischen Sammlung aus Ostpreußen, die erst nach der Eröffnung des Museums in Berlin eintraf.[6] Die angeregte Sammeltätigkeit führte dazu, dass die Räumlichkeiten des Museums bereits bei der Eröffnung zu klein waren; große Bestände mussten deponiert werden.[7]

Die Eröffnung des Museums für deutsche Volkstrachten und Erzeugnisse des Hausgewerbes stieß auf großes nationales und internationales Interesse. Insbesondere im deutschsprachigen Ausland wurden die Sammelbemühungen des Berliner Museums als Konkurrenz gegenüber eigenen Interessen wahrgenommen. Heinrich Angst, später Direktor des Schweizerischen Landesmuseums in Zürich, setzte sich kritisch mit der Sammelreise Robert Forrers und der ABwnaderung nationalen Kulturguts auseinander. Michael Haberlandt, der 1897 das Österreichische Museum für Volkskunde in Wien gründete, veröffentliche Listen von österreichischen Objekten, die in das Berliner Museum gelangten.[7] Virchov bemühte sich in der Folge weiterhin um die Übernahme der Sammlung in die Königlichen Museen. Trotz der Trennung der Volkskunde von der Anthropologie in Folge der Gründung des Berliner Vereins für Volkskunde durch Karl Weinhold 1890, strebte er immer noch die Anbindung an die Vorgeschichte und Anthropologie an. 1891 stellte Virchov gemeinsam mit dem Direktor der prähistorischen Abteilung des Völkerkundemuseums, Albert Voß, beim Kultusministerium den Antrag für ein neues Deutsches Museum für Altertümer und Volkskunde, das die Museumssammlung mit der prähistorischen Abteilung des Völkerkundemuseums und der Sammlung der Anthropologischen Gesellschaft vereinen sollte. Da dieser Vorstoß nicht zum Erfolg führte, setzte Virchow internationale Ausstellungsbeteiligungen zur Werbung für seine Institution ein: 1891 beteiligte sich das Museum für deutsche Volkstrachten und Erzeugnisse des Hausgewerbes an der German Exhibition in London mit Stubeneinrichtungen aus Nord- und Ostfriesland. 1893 bespielte das Museum ein großes Gelände auf der World’s Columbian Exposition in Chicago mit einer Deutsch-ethnographischen Ausstellung. Die Finanzierung dieses Vorhabens übernahm ein Konsortium von banken und deutschen Geschäftsleuten in New York. Direktor Jahn trug für diesen Anlass neue Objekte auf Sammelreisen zusammen, deren Rückführung nach Deutschland Virchow als nationales Kulturgut bereits im Vorfeld absicherte. Die Deutsch-ethnographischen Ausstellung in Chicago stellte die bis dahin größte Präsentation einer volkskundlichen Sammlung im In- und Ausland dar. 1894 gelangte das Chicagoer Konvolut als Leihgabe ins Museum, 1898 kamen die langwierigen Verhandlungen über eine Schenkung zu einem positiven Abschluss.[8] Neben den internationalen Ausstellungsbeteiligungen nutzte das Museum auch die Berliner Gewerbeausstellung 1896 im Treptower Park zur Eigenwerbung: Die Brauerei Patzenhofer errichtete ihr Schankgebäude in Form eines Spreewälder Hauses, in dem dann die populäre Spreewaldstube des Museums aufgebaut war. Ende der 1890er-Jahre setzte zudem angesichts der beengten Platzverhältnisse im Palais Creutz die Veranstaltung von Sonderausstellungen mit Beständen aus der Sammlung an anderen Ausstellungsorten in Berlin ein.[9]

Diese Bemühungen hatten jedoch lange Zeit nicht den Effekt, eine Eingliederung in die Königlichen Sammlungen zu erwirken. 1902, als mit Virchow der bedeutendste Förderer und Impulsgeber des Museums verstarb, erhielt das Museum die Kündigung der Räume im Palais Creutz. Bereits zuvor war die Angliederung der Sammlung an das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg erwogen worden, nun kam die Idee einer Angliederung an das Märkische Museum auf, um sie so für die Reichshauptstadt zu sichern. Aber auch dieser Vorstoß scheiterte, womit die Abwanderung der Sammlung weiterhin im Raum stand. Angebote zur Übernahme gab es aus Weimar, wo ein Volkskundemuseum geplant wurde, und aus Hamburg, wo durch die Initiative Justus Brinckmanns bereits Objekte zur Volkskultur des Hamburger Umlandes gesammelt worden waren und die Unterbringung der Sammlung in einem Erweiterungsbau des Museums für Kunst und Gewerbe sowie eventuell ein Freilichtmuseum vorgesehen waren. Der Museumsverein plante, eines dieser Angebote anzunehmen, falls sich beim Kultusministerium nicht doch die Aufnahme in den Verband der Königlichen Museen zu Berlin erreichen ließe. James Simon, der zweite Vorsitzende des Vereins, bewegte Kaiser Wilhelm II. zum Eingreifen, so dass das Museum 1904 auf Beschluss des Kultusministeriums als Sammlung für deutsche Volkskunde der prähistorischen Abteilung des Völkerkundemuseums mit eigenem Ankaufsetat zugeordnet wurde.[10] Während dieser Phase übernahm Hermann Sökeland, der zuvor erster Schriftführer des Museumsvereins gewesen war, 1904 die Leitung des Museums von Jahn.[11]

Einbindung in die Königlichen Museen als Königliche Sammlung für deutsche Volkskunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem das Museum 1904, zwei Jahre nach Virchows Tod, als Königliche Sammlung für deutsche Volkskunde in den Verband der Königlichen Museen aufgenommen und der prähistorischen Abteilung des Völkerkundemuseums zugeordnet worden war, übernahm Karl Brunner, der bis dahin Assistent an der prähistorischen Sammlung war, die Leitung der Sammlung. Die Erweiterung der Sammlung wurde weiterhin von der Erwerbungskommission des privaten Vereins, der nun als Verein der Sammlung für deutsche Volkskunde firmierte, betrieben. Nachdem der Vorsitzende Max Bartels verstorben war, übernahm James Simon 1904 den Vereinsvorsitz.[10] Um die Eingliederung des Museums in die Königlichen Museen zu Berlin kulminierte in den Jahren 1902 bis 1905 die Debatte um die mögliche Einrichtung eines zentralen Freilichtmuseums in Berlin. Ein Bezugspunkt der Diskussion war das Skansen-Museum in Stockholm, zudem hätte sich in so einem Museum das starke Interesse an der Hausforschung, die sowohl in Deutschland als auch im europäischen Ausland bedeutend war, niederschlagen können. Letztendlich griff der Generaldirektor der Berliner Museen, Wilhelm von Bode, diese Bestrebungen nicht auf, sondern verfolgte eigene Pläne, insbesondere den Bau des Pergamonmuseums. In seiner Museumsschrift aus dem Jahr 1907 tauchte das Freilichtmuseum nicht auf.[12]

Ausstellungsansicht der Königlichen Sammlung für Deutsche Volkskunde im Palais Creutz, ca. 1910.

Die weiteren europäischen Sammlungen am Völkerkundemuseum wurden von den Leitern der vorderasiatischen und indischen Abteilung betreut, eine systematische Erweiterung dieser Bestände erfolgte aber nicht. Einige Objekte wurden zudem an die Sammlung für deutsche Volkskunde übertragen. Diese Trennung der europäischen und deutschen Sammlungen sollte sich in der weiteren Geschichte des Museums bis in die jüngste Vergangenheit fortsetzen.[13] Vor dem Ersten Weltkrieg wurden bedeutende Ankäufe getätigt und Schenkungen in die Sammlung integriert, so dass sich deren Charakter deutlich in Richtung Volksglaube, Brauchtum und Sitte veränderte.[14] Anlässlich des 25-jährigen Jubiläum der Museumseröffnung richtete Brunner eine neue Sammlungspräsentation ein: Angeregt durch Eduard Hoffmann-Krayer, Direktor des Schweizerischen Museums für Volkskunde in Basel, nahm er eine stärkere Gruppierung der Bestände in vergleichenden Reihen vor. Zugleich behielt Brunner aber die gemischte Aufstellungsform in Stubeneinrichtungen, die ein Kennzeichen der Ausstellung seit der Eröffnung des Museums war, bei.[10]

Staatliches Museum für deutsche Volkskunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick in die Ausstellung Deutsche Bauernkunst des Museums für Deutsche Volkskunde im Schloss Bellevue, 1935–1938.
Das Schloss Bellevue beim Staatsbesuch von Yosuke Matsuoka 1941, nachdem das Museum für Deutsche Volkskunst den Standort aufgeben musste und das Schloss zum Gästehaus der Reichsregierung umfunktioniert worden war.
Ansicht des Prinzessinnenpalais, ab 1938 Verwaltungs- und Ausstellungsgebäude des Museums für Deutsche Volkskunde. Aufnahme: um 1938.

Erst 1929 erhielt die Sammlung ihre Eigenständigkeit als Staatliches Museum für deutsche Volkskunde im Gefüge der Staatlichen Museen zu Berlin. Insbesondere der Direktor Konrad Hahm (1928–1943) setzte sich mit Werbung, wechselnden Ausstellungen und zielgerichteter Vortragstätigkeit dafür ein, die Museumsbestände einer breiten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Darüber hinaus erarbeitete er in zahlreichen Denkschriften und Konzeptionen mögliche Formen volkskundlicher Präsentation in einem zentralen Volkskundemuseum. Damit verabschiedete er sich von dem traditionellen Ansatz einer Objektanordnung nach Kulturlandschaften. Stattdessen entwickelte er eine Konzeption eines neuen nach Sachgruppen geordneten Museumstypus.[15]

Im Zeitraum des Nationalsozialismus von 1934 bis 1945 erhielt das Museum für Deutsche Volkskunde mit dem Schloss Bellevue ein eigenes Ausstellungsgebäude. Im Jahr 1938 erfolgte jedoch der Umzug der Ausstellungs- und Verwaltungsgebäude ins Prinzessinnenpalais neben der Staatsoper in der Straße Unter den Linden sowie der Sammlungen und Werkstätten in die ehemalige National-Mutterloge der Freimaurer in der Splittgerbergasse 3.

Zeitweilig machte das Museum offene Zugeständnisse an die Herrschaftsideologie des Nationalsozialismus, was sich beispielsweise in Ausstellungen zu national-landsmannschaftlicher Heimat- und Volkstumsarbeit zeigte. Umfangreiche nationalsozialistisch geprägte Ausstellungen und groß angelegte Propagandaschauen kamen jedoch nicht zustande. Konrad Hahm widmete sich der Gründung eines Instituts für Volkskunstforschung, das 1940 unter seiner Leitung der Berliner Universität angeschlossen wurde. Eine dem Museum angegliederte Abteilung Schule und Museum wirkte seit 1939 bereits in museumspädagogischer Perspektive. Bis zu seiner Verhaftung und späteren Hinrichtung im Oktober 1944 übernahm der progressive und humanistisch gesinnte Pädagoge und aktive Widerstandskämpfer im Kreisauer Kreis, Adolf Reichwein, die Leitung.

Mit der Etablierung einer Abteilung Eurasien im Museum für Völkerkunde, deren Einrichtung im Einklang mit der NS-Ideologie stand, musste die volkskundliche Sammlung alle nicht deutschen Objekte an das Museum für Völkerkunde abgeben, während dieses seine deutschen Objekte an das Museum für Deutsche Volkskunde zu überstellen hatte. Damit vollzog sich eine neue institutionelle Trennung der Sammlungsbereiche.

Im Museum für Völkerkunde wurde fast zeitgleich mit der Gründung des Museums für Deutsche Volkskunde die Abteilung Eurasien eingerichtet. In ihr wurden die Sammlungen der Sámi und anderer finno-ugrisch sprechender Ethnien in Russland zusammengefasst. Diese Objekte waren Ende des 19. Jahrhunderts erworben und von der Indischen Abteilung verwaltet worden. Ein weiterer Bestand waren 500 tartarische Objekte, die vom Ehepaar Findeisen auf der Krim erworben worden waren. Hans Findeisen war von 1928 bis 1934 in mehreren Werkverträgen vom Museum beschäftigt worden, erhielt aber trotz mehrfacher Bemühung keine Festanstellung. Das Ausscheiden Findeisens nutzte der Afrikanist und Ethnologe Hermann Baumann, um eine Kustodie am Museum zu übernehmen, die er in der Afrika-Abteilung nicht erhalten hätte. Mit Unterstützung des Generaldirektors der Staatlichen Museen, Otto Kümmel, der zugleich Direktor des Völkerkundemuseums war, etablierte Baumann die Abteilung Eurasien Ende des Jahres 1934. Bereits ein Jahr zuvor hatte er die Sonderausstellung Vom Grabstock zum Pflug kuratiert und den Begleitkatalog publiziert, in denen er die Germanen-Ideologie der Nationalsozialisten propagierte. Diese ideologische Zuarbeit zusammen mit seiner NSDAP-Mitgliedschaft seit 1932 dürften Baumann zu seinem Aufstieg innerhalb des Museums verholfen haben.[16] Er strebte an, die europäischen und nordasiatischen Sammlungen des Museums zu erweitern. Als erster Schritt fand ein Austausch zwischen Völkerkundemuseum und dem Museum für Deutsche Volkskunde statt: Ersteres überwies die wenigen Objekte aus deutschsprachigen Gebieten, letzteres gab seine europäischen Bestände ab. Zudem setzte ab 1935 eine eigene Erwerbungstätigkeit ein.[17] Bedeutendste Erwerbung war dabei ein Tausch zwischen Völkerkundemuseum und dem Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln im Jahr 1937; Berlin gab 300 außereuropäische Artefakte ab, die als Dubletten bezeichnet wurden, und erhielt dafür eine Sammlung von über 600 Objekten. Weitere Tauschvorgänge betrafen volkskundliche Museen aus der Ukraine und Estland. Ein eigenes Interesse Baumanns an der Ethnologie Europas und Nordasiens scheint nicht vorgelegen zu haben, da er weder Sammelreisen unternahm noch zu diesen Themen publizierte. Hingegen nutzte er die Abteilung, die er zu etablieren versuchte, als Karrierevehikel. Zwischen 1935 und 1939 unternahm hingegen der Bildberichterstatter Gustav Adolf Küppers, welcher der Blut-und-Boden-Ideologie verpflichtet war, fünf Sammelreisen durch Südosteuropa für das Museum, die einen Zugang von etwa 3500 Ethnographica und 1600 ethnographischen Photographien aus Ungarn, Bulgarien, Rumänien und Jugoslawien erbrachten.[18] Baumann verließ das Museum 1939 für eine Professur für Völkerkunde an der Universität Wien, und auch Küppers konnte als Berater im Balkanreferat des Wehrwirtschaftsstabs im OKW seine Tätigkeit für das Museum für seine weitere Karriere nutzen.[19]

Im Zweiten Weltkrieg verloren die Museen zahlreiche Objekte durch Zerstörung, Diebstahl und Verlagerung an andere Orte,[20] darunter auch die Moorleiche des Mannes von Kreepen.

Volkskundliche Parallelmuseen in Ost und West (1945–1989)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick in die Dauerausstellung der 1980er Jahre im Museum für Deutsche Volkskunde, Berlin/West (1981)

Obwohl die wertvollsten Museumsbestände in den letzten Kriegsjahren in Kellern, Bunkern und Gutshäusern an neun verschiedenen Orten in Berlin, Brandenburg und Vorpommern ausgelagert worden waren, waren nach Kriegsende rund 80 Prozent der volkskundlichen Museumsbestände vernichtet. Die vom Berliner Flakturm am Zoo in die Kalischächte nach Thüringen verbrachten Objekte wurden nach Kriegsende von US-amerikanischer Besatzung nach Wiesbaden befördert, während die restlichen im Flakturm verbliebenen Teilbestände von der sowjetischen Besatzungsmacht im Sommer 1945 mit anderen hochkarätigen Museumsgütern in die Sowjetunion abtransportiert wurden.[21]

Im Nachkriegsdeutschland hatte die politische Teilung die Entstehung von volkskundlichen Parallelmuseen in Berlin zur Folge: Ein Teil der Sammlung wurde im Ostteil der Stadt im Museum für Volkskunde innerhalb des Pergamonmuseums auf der Museumsinsel untergebracht, wo es sich nach inhaltlich-konzeptuellen Auseinandersetzungen 1957 endgültig mit einer neuen Schausammlung im Untergeschoss etablierte. Der andere Teil wurde in West-Berlin kurzzeitig wieder dem Museum für Völkerkunde angegliedert, gewann aber 1963 im Rahmen der neu gegründeten Stiftung Preußischer Kulturbesitz seine Eigenständigkeit als Museum für Deutsche Volkskunde zurück. Allerdings konnte es erst 1976 im wiedereröffneten Magazinflügel des Geheimen Staatsarchivs in Berlin-Dahlem der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Eine ministerielle Weisung, die den Mitarbeitern der Staatlichen Museen zu Berlin (Ost) jeglichen Kontakt zu Einrichtungen des Preußischen Kulturbesitzes in Berlin (West) untersagte, trug wesentlich zur Entfremdung beider Einrichtungen bei.[22]

In den 1980er Jahren widmeten sich beide Museen zunehmend dem Kulturwandel im Industriezeitalter bis hin zum Leben der städtischen Bewohner. Mit Sonderausstellungen wie Großstadtproletariat (1980–1987) oder Dienstbare Geister (1981) überwanden sie die Beschränkung auf vorindustrielle bäuerlich-handwerkliche Kultur. Der Anspruch der Sammelpolitik, sich auch auf aktuelle Dynamiken zu richten, wurde jedoch nur bedingt erfüllt.[23] Nachdem im Westteil Berlins bereits Kooperationen zwischen der Abteilung Europa des Museums für Völkerkunde und dem Museum für Deutsche Volkskunde stattgefunden hatten, wurde 1988 erstmals die Idee zur Gründung eines Europa-Museums als Reaktion auf die sozialen und kulturellen Wandlungsprozesse der fortschreitenden politisch-ökonomischen europäischen Integration artikuliert.[22]

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Jubiläum des seit fast 30 Jahren geteilten Museums für (Deutsche) Volkskunde begann 1989 eine Wiederaufnahme der beiderseits ruhenden Kontakte.

Museum für Volkskunde bei den Staatlichen Museen zu Berlin/Stiftung Preußischer Kulturbesitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Anschluss an die Wiedervereinigung Deutschlands wurden die Sammlungen der Staatlichen Museen 1992 unter der Ägide der Stiftung Preußischer Kulturbesitz bei personeller Kontinuität zusammengeführt. Die Neuorientierung führte die geteilten Museumsbestände zunächst in Dahlem zu einem Museum für Volkskunde bei den Staatlichen Museen zu Berlin/Stiftung Preußischer Kulturbesitz zusammen. Diese komplexe organisatorische Herausforderung löste viele kontroverse inhaltlich-konzeptionelle Diskussionen aus, die Abstimmungen und Kompromisse hinsichtlich der künftigen Gestaltung des Museums nach sich zogen. Ende der 1980er Jahre wurde vom Museum für Völkerkunde die Neukonzeption eines Museums mit europäischer Ausrichtung ausgearbeitet: Die Abteilung Europa sollte mit dem Museum für Volkskunde zu einem neuen Museum zusammengelegt werden.[22]

Museum Europäischer Kulturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blick in die neue Sammlungspräsentation: Kulturkontakte – Leben in Europa, Themenbereich: Mobilitäten/Migration, Exponat (rechts): Carrettu sicilianu

Bereits 1988 wurde bei den Staatlichen Museen Preußischer Kulturbesitz erstmals die Idee artikuliert, ein Europa-Museum zu gründen, in dem die Bestände des Museums für Volkskunde und des Fachreferats Europa im Museum für Völkerkunde zusammengeführt werden sollten. Diese Überlegungen lagen zum einen in den strukturellen Ähnlichkeiten der Sammlungen, veränderten wissenschaftstheoretischen Ansätzen der Volks- und Völkerkunde und den politischen Rahmenbedingungen eines zusammenwachsenden Europas begründet.[24]

Im Ergebnis wurde 1999 das Museum Europäischer Kulturen mit neuer programmatischer Ausrichtung gegründet. Diese Neugründung trägt der gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Entwicklung in Europa Rechnung. Das Museum Europäischer Kulturen untersucht historische, kulturelle und nationalstaatliche Grenzen zwischen dem Eigenen und dem vermeintlich fremden Anderen, es dokumentiert und sammelt im Rahmen europäischer wie internationaler Austauschprozesse das Alltagsleben europäischer Gesellschaften und begleitet deren Wandel. Gleichzeitig beschäftigt es sich auch mit Fragestellungen der pluralen Gesellschaft in Deutschland, wie Migrationsbewegungen, kulturelle Diversität, deren Ausdrucksformen und gesellschaftliche Auswirkungen, insbesondere in urbanen Lebensräumen.

Nach Umzug der Ausstellungen zum neuen Standort Museen Dahlem präsentiert sich das Museum Europäischer Kulturen im Jahr 2011 im Bruno-Paul-Bau in der Arnimallee 25. In den ehemaligen Ausstellungsräumen des Museums, Im Winkel 6/8, befinden sich seitdem die Werkstätten und Magazine sowie Büros der Mitarbeiter.

Sammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Restauratorin im Textilmagazin

Abriss der Sammlungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vorläuferinstitutionen des Museums widmeten sich der Alltagskultur der unteren und mittleren gesellschaftlichen Schichten und betrachteten die Objekte insbesondere als Belege vergangener ländlicher Lebenswelten. Die erste Sammlungssystematik von Ulrich Jahn aus dem Jahr 1889 umfasste die sieben Hauptgruppen Wohnung, Haushalt und Hausrat, Kleidung, Nahrung, Kunst und Gewerbe, Handel und Verkehr sowie Volksgebrauch und Glaube. Sie beruhte auf den Erfahrungen der Sammelreisen in Gebiete, die von bäuerlicher Wirtschaft und Fischerei bestimmt waren. Der Bereich der heimindustriellen Produktion, der insbesondere in den deutschen Mittelgebirgen prägend war, sowie Zunftgeräte, von denen Jacobsen in Bayern nur eine geringe Zahl erworben hatte, fehlten. Explizit ausgeschlossen waren von der Mode beeinflusste Trachten und Geräte aus industrieller Produktion.[25] Eine der bedeutendsten Erwerbungen des Museums vor der Jahrhundertwende erfolgte 1899, als Hermann Sökeland die Hindeloopener Stube zusammen mit Trachten, die zum Bestand des Hindeloopener Museum gehört hatten, aus dem legat des Völkerkundlers Wilhelm Joest. Dieser Ankauf stellte eine der wenigen über die Grenzen des deutschsprachigen Raumes hinausgreifende Ergänzungen der Sammlung dar und stand in Zusammenhang mit dem großen Interesse Virchows und Jahns an den Friesen.[11]

Während in den ersten Jahren des Museums Trachten und Geräte gleichermaßen im Fokus standen, entwickelte sich zunehmend ein Schwerpunkt auf ersteren: 1908 befanden sich 300 Trachten in der Sammlung, womit das Museum neben dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg die bedeutendste Trachtensammlung Deutschlands besaß. Geräte, die aufgrund der platzfordernden Präsentation in Reihen und Gruppen weniger im Fokus der Interesses standen, wurden verstärkt auf äußere Anregung hin gesammelt: Virchow betonte, dass einfache Geräte im Gegensatz zu den in der Sammlung zahlreich vorhandenen reich verzierten Geräten stärker repräsentiert werden sollten, die Eröffnung des Österreichischen Museums für Volkskunde 1897 gab den erneuten Impuls zur Aufstellung der Geräte in Reihen und Gruppen, die jedoch erst 1908 in der Neupräsentation der Sammlung im Palais Creutz umgesetzt werden konnte.[11] In seiner Funktion als zeitweiliger Leiter des Museums sammelte Sökeland 1904 in seiner Heimat Westfalen Geräte zur herstellung von Holzschuhen und zur Flachsbearbeitung und dokumentierte die jeweiligen Arbeitsvorgänge. Unter dem Direktorat von Karl Brunner wurden einige größere Sammlungskonvolute erworben, so dass sich der Charakter der Museumssammlung veränderte. 1906 kaufte der Museumsverein die Sammlung zur Volkskultur des österreichischen Innviertels vom Maler Hugo von Preen erwerben, die den Museumsbestand an Werkzeugen und Arbeitsgerät bedeutend erweiterte. Insgesamt verschob sich der Fokus der Sammlung in Richtung der Themen Volkskunde sowie Sitten und Bräuche. In seiner Funktion als Vereinsverantwortlicher vermittelte Sönkerland mehrfache Schenkungen von Votiven, Amuletten, Totenandenken und Opfergaben aus der Sammlung der Salzburgerin Marie Andree-Eysn. 1910 gelangte so auch ihre 1200 Bilder umfassende Sammlung von Votivtafeln aus Bayern und Österreich nach Berlin, obwohl sie auch die Stiftung an die Wiener Sammlung in Betracht gezogen hatte. Im Jahr 1909 wurde anlässlich der Volkskunst-Ausstellung im Kaufhaus Wertheim ein oberbayrischer Hochzeits- oder Kammerwagen mit einem Bestand bemalter Möbel aus dem Jahr 1785 erworben, der ein Höhepunkt der Sammlung war. Bedeutend war ebenfalls der Erwerb von Zunftgeräten aus der von Artur Hazelius für das Nordische Museum in Stockholm zusammengetragenen Sammlung deutscher Zunftaltertümer. Ab 1910 wurde zudem eine Sammlung von Modellen verschiedener deutscher Bauernhäuser begonnen, die auf 24 Modelle angelegt war und deren neue Exemplare von James Simon finanziert wurde. Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs kamen so zu den zehn alten Modellen in der Sammlung 13 neue hinzu.[26]

Seit den 1970er Jahren stehen Alltag und Lebenswelt des Industriezeitalters bis hin zur Gegenwart im Vordergrund. In diesem Sinne gehört auch das Thema der (transnationalen, postkolonialen bzw. postsozialistischen) Migration und Mobilität für das Museum Europäischer Kulturen zu den Grundbegriffen eines Verständnisses von Kulturzusammenhängen in Europa. Kulturhistorische und ethnografische Kenntnisse werden eingesetzt, um anhand von originalen Sachzeugnissen und deren Deutung gesellschaftliche Zusammenhänge von vergangenen und gegenwärtigen Lebenswelten in Europa verständlich zu machen.

Sammlungsbestände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit rund 280.000 Ethnographica und Objekten zur Kulturgeschichte verfügt das Museum Europäischer Kulturen über eine der größten Sammlungen zur Alltagskultur und populären Kunst in Europa. Hierbei handelt es sich um materielles und immaterielles Kulturerbe vornehmlich aus Deutschland und anderen Ländern mit einem Schwerpunkt auf Ost- und Südosteuropa. Einzigartig sind vor allem die historischen Bestände von einigen ethnischen Minderheiten in Europa.

Die Sammlungen sind vorrangig nach ihrer Materialbeschaffenheit (Textilien, Keramik, Glas, Papier, Holz etc.) deponiert und bislang nach 74 Objekt- bzw. Sachgruppen klassifiziert. Sie umfassen nahezu alles, was die eigenen und fremden, vergangenen und gegenwärtigen Lebenswelten betrifft. Hervorzuheben sind dabei besonders die textilen und fotografischen Bestände. Außergewöhnlich sind die thematisch angelegten Sammlungsbereiche zur naiven Kunst, zur Kindheits- und Jugendkultur, zu Ritualen und zu Formen von Religiosität. Dieser letzte umfangreiche Sammlungsbestand umfasst die drei monotheistischen Weltreligionen und wurde von der Berliner Sammlerin Gertrud Weinhold (1899–1992) über Europas Grenzen hinaus kulturvergleichend angelegt.

Seit 1999 gehört mit dem mechanischen Weihnachtsberg von Max Vogel der größte Weihnachtsberg außerhalb des Erzgebirges zur Sammlung des Museums Europäischer Kulturen.

Venezianische Gondel in der Dauerausstellung

Bibliothek[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit mehr als 67.000 Bänden und 157 laufend gehaltenen Zeitschriften bietet das MEK einen der größten Bestände in Berlin zum Themengebiet Europäische Ethnologie/Volkskunde. Die Bibliothek steht für jedermann nach Voranmeldung von Montag bis Freitag von 9:00 bis 13:00 Uhr zur Verfügung. Kontaktaufnaheme kann über mek.bib@smb.spk-berlin.de erfolgen.

Förderkreis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1978 fördert der Verein der Freunde des Museums Europäischer Kulturen, der aus Mitgliedern aller Alters- und Berufsgruppen besteht, das Museum mit Ankäufen von wichtigen Objekten. Er unterstützt – vor allem finanziell – Restaurierungen, Ausstellungen, Tagungen und Veranstaltungen. So richtete er zum Beispiel rund 20 Jahre lang einen Oster- und Kunsthandwerksmarkt in Berlin aus und beteiligt sich an der vom Museum organisierten Veranstaltungsreihe der Kulturtage im Museum Europäischer Kulturen. Neben der Mitfinanzierung von Veröffentlichungen gibt er eine eigene Publikationsreihe (Schriften der Freunde des Museums Europäischer Kulturen) heraus.

Ausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Friesischer Silberschmuck (2017)
  • 2018/19 Sterne – nicht nur zur Weihnachtszeit. Ausstellung vom 2. November 2018 bis 3. Februar 2019. Eine umfassende Ausstellung zur kulturellen Bedeutung der Sterne als Orientierungspunkte am Himmel, im Glauben und im Alltag als Symbol.
  • 2018/19: Hochzeitsträume Wedding dreams, Katalog zur Ausstellung, Schriftenreihe des MEK, Band 22, Hrsg.: Jane Redlin, Judith Schühle, Jana Wittenzellner. E. A. Seemann Verlag, Leipzig 2018, ISBN 978-3-86502-411-4.
Hochzeitskleider aus der Ausstellung Hochzeitsträume
  • 2018: Ich habe mich nicht verabschiedet | Frauen im Exil. Fotografien von Heike Steinweg
  • 2017/18: InselWesen.InselAlltag.Fotografien von Mila Teshaieva. Einblicke in friesische Lebenswelten, 25. August 2017 bis 2. April 2018
  • 2016/17: Traumorte in Armenien
  • 2016/17: daHEIM: Einsichten in flüchtige Leben
  • 2015/16: Europas neue Alte
  • 2014: “I’m not afraid of anything!” Porträts junger Europäer
  • 2012: Comicleben_Comiclife, 5. Mai – 28. Oktober 2012
  • 2011: Sammlungspräsentation: Kulturkontakte – Leben in Europa, seit 9. Dezember 2011
  • 2010: Döner, Dienste und Design. Berliner UnternehmerInnen, 21. November 2009 bis 28. Februar 2010
    [im Rahmen des EU-Projekts Entrepreneurial Cultures in European Cities (2008–2010)]
  • 2009: Tuchintarsien in Europa von 1500 bis heute, 19. März – 5. Juli 2009
  • 2009: Europa entdecken!, 18. April 2008 bis 5. Juli 2008
  • 2007/2008: KinderMobil. Kleine Helfer für kleine Helden, 1. April 2007 bis 1. Januar 2008
  • 2005–2008: Die Stunde Null: ÜberLeben – Umbruchzeiten 1945, 8. Mai 2005 bis 6. Januar 2008
  • 2005/2006: Solidarność – Polenbegeisterung. Deutsche und Polen nach dem Novemberaufstand 1830, Königliches Schloss in Warschau, 29. November 2005 bis 31. Januar 2006
  • 2004/2005: Naive Kunst aus Polen: Die Sammlung Orth, 3. Dezember 2004 bis 3. April 2005
  • 2004: Europa an der Grenze. West Oder Ost Odra, 13. März – 16. Mai 2004
  • 2003: „MigrationsGeschichten(n) in Berlin“ [im Rahmen des EU-Projekts Migration, Work and Identity. European History Told in Museums (2000–2003)]

Veranstaltungsreihe: Kulturtage im Museum Europäischer Kulturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kroatische Kulturtage, 2006
  • 2019: Europa à la carte. Essen verbindet, 1. August – 1. September 2019
  • 2018: Europäische Kulturtage Thessaloniki: Facetten einer Stadt, 9. August – 9. September 2018
  • 2017: Friesische Kulturtage: InselWesen.InselAlltag (mit gleichnamiger Ausstellung), 25. August – 25. September 2017[28]
  • 2016: Traumorte – Armenische Kulturtage im Museum Europäischer Kulturen (mit gleichnamiger Ausstellung), 20. August – 6. November 2016
  • 2015: Småländische Kulturtage: Exportschlager aus Schweden (mit Fotografien von Christina Glanz), 31. Juli – 29. August 2015[29]
  • 2014: Georgische Kulturtage: Wein-Kultur in Georgien, 1. August – 5. Oktober 2014[30]
  • 2013: Slowakische Kulturtage: Reichtum in der Vielfalt (mit gleichnamiger Ausstellung), 31. August – 29. September 2013[31]
  • 2012: Apulische Kulturtage: La Puglia a Berlino (mit Kooperationsausstellung Erkundungen), 5. – 26. August 2012[32]
  • 2008: Sardische Kulturtage: La Sardegna a Berlino (mit Kooperationsausstellung La Sardegna. Der Blick von drinnen und draußen), 1. – 30. August 2008[33]
  • 2007: Rumänische Kulturtage: Rumänien – Blickwechsel (mit gleichnamiger Ausstellung), 1. November – 5. Dezember 2007[34]
  • 2006: Kroatische Kulturtage: Musik und Identitäten (mit gleichnamiger Gastausstellung), 26. August – 24. September 2006
  • 2004: Estnische Kulturtage: Bilder – Dinge – Klänge (Gastausstellung Johannes Pääsuke (1892–1917): Mann mit zwei Kameras), 6. März – 18. April 2004
  • 2003: Tatarische Kulturtage: Erinnerung als Inspiration (mit gleichnamiger Ausstellung), 30. August – 14. September 2003
  • 2002: Carnevale di Venezia – Venezianische Kulturtage im Museum Europäischer Kulturen, 1. – 13. Februar 2002
  • 2001: Polnische Kulturtage: Das Museum: eine Brücke zwischen den Kulturen (Gastausstellung Polnische Bildungszentren der Künstler-Konservatoren), 5. – 20. Mai 2001
  • 2000: Sámische Kulturtage: Vergangenheit für die Gegenwart. Handwerkstraditionen der Sami in Nordeuropa (mit gleichnamiger Ausstellung), 21. – 29. Oktober 2000

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wolfgang Jacobeit: The genesis of Volkskunde in the German Democratic Republic. In: Studying peoples in the people’s democracies. Münster 2005. S. 183–190.
  • Sigrid Jacobeit, Wolfgang Jacobeit: Illustrierte Alltags- und Sozialgeschichte Deutschlands: 1900–1945. Münster 1995.
  • Erika Karasek, Elisabeth Tietmeyer: Das Museum Europäischer Kulturen: Entstehung – Realität – Zukunft. In: Karasek u. a. (Hrsg.): Faszination Bild. Kulturkontakte in Europa. Potsdam 1999. S. 7–19.
  • Erika Karasek: Einhundert Jahre Engagement für die Volkskunde 1889–1989. In: Staatliche Museen zu Berlin (Hrsg.): Kleidung zwischen Tracht und Mode. Aus der Geschichte des Museums 1889–1989. Berlin 1989. S. 5–26.
  • Wolfgang Kaschuba, Thomas Scholze, Leonore Scholze-Irrlitz: Alltagskultur im Umbruch. [Festschrift für Wolfgang Jacobeit zu seinem 75. Geburtstag], Köln u. a. 1996.
  • Theodor Kohlmann: Wegweiser durch das Museum für Deutsche Volkskunde. Berlin 1977.
  • Irene Kühnel-Kunze: Bergung – Evakuierung – Rückführung. Die Berliner Museen in den Jahren 1939–1959. Sonderband Jahrbuch Preußischer Kulturbesitz 1983, Berlin 1984.
  • Heide Nixdorff, Thomas Hauschild (Hrsg.): Europäische Ethnologie – Theorie- und Methodendiskussion aus ethnologischer und volkskundlicher Sicht. Tagungsband zum Workshop Europäische Ethnologie vom 28. März bis 2. April 1982 in Berlin. Berlin 1983.
  • Daniela Lucia Saccà: Zum Stern! Weihnachtskrippen aus Europa, Kleine Schriften der Freunde des Museums Europäischer Kulturen, Heft 1, Berlin 2000.
  • Ulrich Steinmann: Die Entwicklung des Museums für Volkskunde von 1889–1964. In: Staatliche Museen zu Berlin (Hrsg.): 75 Jahre Museum für Volkskunde 1889–1964. Festschrift, Berlin 1964. S. 7–47.
  • Elisabeth Tietmeyer, Konrad Vanja: The Staatliche Museen zu Berlin’s Museum of European Cultures as a Platform of intercultural Dialogue. The Centenary of the Estonian National Museum, Tartu, 13. April 2009. In: Journal of Ethnology and Folkloristics. 3, 2009, S. 129–133.
  • Elisabeth Tietmeyer: Wie gegenwartsorientiert können ethnologische Museen Kulturen der Welt darstellen? In: Martina Krause, Dagmar Neuland-Kitzerow, Karoline Noack (Hrsg.): Ethnografisches Arbeiten in Berlin. Wissenschaftsgeschichtliche Annäherungen (Berliner Blätter. Ethnographische und ethnologische Beiträge, Heft 31), Münster u. a. 2003. S. 75–83.
  • Konrad Vanja: Europa vice versa und auf Augenhöhe. Netzwerke europäischer Museen. In: Heidrun Alzheimer (Hrsg.): Europa. Kulturelle Netzwerke – lokal, regional, global. Festschrift zum 70. Geburtstag von Bärbel Kerkhoff-Hader, Würzburg 2012. S. 204–217.
  • Sarah Wassermann: Modegruppen und Textilzirkel in der DDR, Schriftenreihe Museum Europäischer Kulturen, Band 21, Verlag der Kunst, Dresden 2017, ISBN 978-3-86530-239-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Museum Europäischer Kulturen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Erika Karasek, Elisabeth Tietmeyer, Das Museum Europäischer Kulturen. Entstehung - Realität - Zukunft, in: Museum Europäischer Kulturen (Hrsg.), Faszination Bild. Kulturkontakte in Europa. Ausstellungskatalog zum Pilotprojekt, UNZE, Berlin 1999, ISBN 3-9806239-2-0, S. 13-25, 14f.
  2. Heidi Müller, Die Sammlungskonzeption des Museums für Deutsche Volkskunde von der Gründung 1889 bis zum Ersten Weltkrieg, in: Jahrbuch der Berliner Museen, Band 34 (1992), S. 185-194, 185.
  3. Erika Karasek, Elisabeth Tietmeyer, Das Museum Europäischer Kulturen. Entstehung - Realität - Zukunft, in: Museum Europäischer Kulturen (Hrsg.), Faszination Bild. Kulturkontakte in Europa. Ausstellungskatalog zum Pilotprojekt, UNZE, Berlin 1999, S. 13-25, 14-16.
  4. Heidi Müller, Die Sammlungskonzeption des Museums für Deutsche Volkskunde von der Gründung 1889 bis zum Ersten Weltkrieg, in: Jahrbuch der Berliner Museen, Band 34 (1992), S. 185-194, 185f.
  5. Heidi Müller, Die Sammlungskonzeption des Museums für Deutsche Volkskunde von der Gründung 1889 bis zum Ersten Weltkrieg, in: Jahrbuch der Berliner Museen, Band 34 (1992), S. 185-194, 186.
  6. Heidi Müller, Die Sammlungskonzeption des Museums für Deutsche Volkskunde von der Gründung 1889 bis zum Ersten Weltkrieg, in: Jahrbuch der Berliner Museen, Band 34 (1992), S. 185-194, 187.
  7. a b Heidi Müller, Die Sammlungskonzeption des Museums für Deutsche Volkskunde von der Gründung 1889 bis zum Ersten Weltkrieg, in: Jahrbuch der Berliner Museen, Band 34 (1992), S. 185-194, 188f.
  8. Heidi Müller, Die Sammlungskonzeption des Museums für Deutsche Volkskunde von der Gründung 1889 bis zum Ersten Weltkrieg, in: Jahrbuch der Berliner Museen, Band 34 (1992), S. 185-194, 189f.
  9. Heidi Müller, Die Sammlungskonzeption des Museums für Deutsche Volkskunde von der Gründung 1889 bis zum Ersten Weltkrieg, in: Jahrbuch der Berliner Museen, Band 34 (1992), S. 185-194, 190f.
  10. a b c Heidi Müller, Die Sammlungskonzeption des Museums für Deutsche Volkskunde von der Gründung 1889 bis zum Ersten Weltkrieg, in: Jahrbuch der Berliner Museen, Band 34 (1992), S. 185-194, 193.
  11. a b c Heidi Müller, Die Sammlungskonzeption des Museums für Deutsche Volkskunde von der Gründung 1889 bis zum Ersten Weltkrieg, in: Jahrbuch der Berliner Museen, Band 34 (1992), S. 185-194, 191.
  12. Heidi Müller, Die Sammlungskonzeption des Museums für Deutsche Volkskunde von der Gründung 1889 bis zum Ersten Weltkrieg, in: Jahrbuch der Berliner Museen, Band 34 (1992), S. 185-194, 193-194.
  13. Erika Karasek, Elisabeth Tietmeyer, Das Museum Europäischer Kulturen. Entstehung - Realität - Zukunft, in: Museum Europäischer Kulturen (Hrsg.), Faszination Bild. Kulturkontakte in Europa. Ausstellungskatalog zum Pilotprojekt, UNZE, Berlin 1999, S. 13-25, 16.
  14. Heidi Müller, Die Sammlungskonzeption des Museums für Deutsche Volkskunde von der Gründung 1889 bis zum Ersten Weltkrieg, in: Jahrbuch der Berliner Museen, Band 34 (1992), S. 185-194, 192f.
  15. Erika Karasek: Einhundert Jahre Engagement für die Volkskunde 1889–1989. In: Staatliche Museen zu Berlin (Hrsg.): Kleidung zwischen Tracht und Mode. Aus der Geschichte des Museums 1889–1989. Berlin 1989, S. 5–26, S. 10.
  16. Elisabeth Tietmeyer, Konrad Vanja, Das Museum Europäischer Kulturen und der Nationalsozialismus. Eine Geschichte der Anpassung in zwei Teilen, in: Jörn Grabowski, Petra Winter (Hrsg.), Zwischen Politik und Kunst. Die Staatlichen Museen zu Berlin in der Zeit des Nationalsozialismus, Böhlau, Köln 2013, S. 387–408, 400f.
  17. Elisabeth Tietmeyer, Konrad Vanja, Das Museum Europäischer Kulturen und der Nationalsozialismus. Eine Geschichte der Anpassung in zwei Teilen, in: Jörn Grabowski, Petra Winter (Hrsg.), Zwischen Politik und Kunst. Die Staatlichen Museen zu Berlin in der Zeit des Nationalsozialismus, Böhlau, Köln 2013, S. 387–408, 401.
  18. Elisabeth Tietmeyer, Konrad Vanja, Das Museum Europäischer Kulturen und der Nationalsozialismus. Eine Geschichte der Anpassung in zwei Teilen, in: Jörn Grabowski, Petra Winter (Hrsg.), Zwischen Politik und Kunst. Die Staatlichen Museen zu Berlin in der Zeit des Nationalsozialismus, Böhlau, Köln 2013, S. 387–408, 402f.
  19. Elisabeth Tietmeyer, Konrad Vanja, Das Museum Europäischer Kulturen und der Nationalsozialismus. Eine Geschichte der Anpassung in zwei Teilen, in: Jörn Grabowski, Petra Winter (Hrsg.), Zwischen Politik und Kunst. Die Staatlichen Museen zu Berlin in der Zeit des Nationalsozialismus, Böhlau, Köln 2013, S. 387–408, 402.
  20. Elisabeth Tietmeyer: Tarnung oder Opportunismus? Der Berliner Museumsethnologe Kunz Dittmer im Nationalsozialismus. In: Berliner Blätter, Ethnographische und ethnologische Beiträge. 22, 2001, S. 31–41.
  21. Erika Karasek: Vom Museum für Deutsche Volkskunde zum Museum Europäischer Kulturen. In: Akteure, Praxen, Theorien. Der Ethnografin Ute Mohrmann zum siebzigsten Geburtstag. Berliner Blätter, Heft 52, 2010, S. 38–46, S. 38f.
  22. a b c Karasek 1989, S. 45.
  23. Elisabeth Tietmeyer 2003, S. 81
  24. Erika Karasek, Elisabeth Tietmeyer, Das Museum Europäischer Kulturen. Entstehung - Realität - Zukunft, in: Museum Europäischer Kulturen (Hrsg.), Faszination Bild. Kulturkontakte in Europa. Ausstellungskatalog zum Pilotprojekt, UNZE, Berlin 1999, ISBN 3-9806239-2-0, S. 13-25, 13.
  25. Heidi Müller, Die Sammlungskonzeption des Museums für Deutsche Volkskunde von der Gründung 1889 bis zum Ersten Weltkrieg, in: Jahrbuch der Berliner Museen, Band 34 (1992), S. 185-194, 187f.
  26. Heidi Müller, Die Sammlungskonzeption des Museums für Deutsche Volkskunde von der Gründung 1889 bis zum Ersten Weltkrieg, in: Jahrbuch der Berliner Museen, Band 34 (1992), S. 185-194, 191-193.
  27. Ausstellung comixconnection im MEK
  28. InselWesen. InselAlltag. Staatliche Museen zu Berlin, abgerufen am 26. November 2017.
  29. Museum Europäischer Kulturen: Detail – SMB Ausstellung: Exportschlager aus Schweden. In: smb.museum. Abgerufen am 26. November 2017.
  30. Wein-Kultur in Georgien. In: smb.museum. Abgerufen am 26. November 2017.
  31. Reichtum in der Vielfalt. In: smb.museum. Abgerufen am 26. November 2017.
  32. Erkundungen. In: smb.museum. Abgerufen am 26. November 2017.
  33. Der Blick von drinnen und draußen. In: smb.museum. Abgerufen am 26. November 2017.
  34. Rumänien – Blickwechsel. In: smb.museum. Abgerufen am 26. November 2017.