Sergei Wladimirowitsch Schubenkow

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Sergei Schubenkow Leichtathletik
Sergey Shubenkov Zurich 2014.jpg

Sergei Schubenkow bei den Europameisterschaften 2014

Nation RusslandRussland Russland
Geburtstag 10. Oktober 1990
Geburtsort BarnaulRussland
Größe 185 cm
Gewicht 75 kg
Karriere
Disziplin Hürdenlauf
Bestleistung 110 m Hürden: 13,09 s (−1,1 m/s) Sport records icon NR.svg
60 m Hürden: 7,49 s
Trainer Sergej Klewzow
Status aktiv
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Europameisterschaften 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Hallen-EM 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
U23-EM 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Junioren-EM 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Universiaden 0 × Gold 0 × Silber 1 × Bronze
Logo der IAAF Weltmeisterschaften
Bronze Moskau 2013 13,24 s
Logo der EAA Europameisterschaften
Gold Zürich 2014 13,16 s
Gold Helsinki 2012 13,19 s
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
Gold Göteborg 2013 7,49 s
Logo der EAA U23-Europameisterschaften
Gold Ostrava 2011 13,56 s
Logo der EAA Junioreneuropameisterschaften
Silber Novi Sad 2009 13,40 s (99 cm)
Logo der FISU Universiade
Bronze Kasan 2013 13,47 s
letzte Änderung: 14. August 2014

Sergei Wladimirowitsch Schubenkow (russisch Сергей Владимирович Шубенков, engl. Transkription Sergey Vladimirovitch Shubenkov; * 10. Oktober 1990 in Barnaul) ist ein russischer Leichtathlet, der sich auf den 110-Meter-Hürdenlauf spezialisiert hat.

Leben[Bearbeiten]

Schubenkow trat international erstmals 2009 bei den Leichtathletik-Junioreneuropameisterschaften in Novi Sad in Erscheinung, als er die Silbermedaille im 110-Meter-Hürdenlauf gewann. 2010 wurde er Vierter über 60 Meter Hürden bei den russischen Hallenmeisterschaften und Dritter über 110 Meter Hürden bei den russischen Meisterschaften im Freien.

Schubenkow gewann bei den U23-Leichtathletik-Europameisterschaften 2011 in Ostrava die Goldmedaille im 110-Meter-Hürdenlauf. Im selben Jahr nahm er an den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Daegu teil, schied jedoch bereits im Vorlauf aus.

2012 verbesserte Schubenkow den russischen Rekord über 110 Meter Hürden in Hérouville-Saint-Clair auf 13,18 Sekunden und unterbot damit die alte Bestmarke von Konstantin Schabanow um 17 Hundertstelsekunden. Seinen bis dahin größten internationalen Erfolg feierte Schubenkow kurze Zeit später mit dem Titelgewinn bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Helsinki. Nachdem er seine Bestleistung im Halbfinale auf 13,09 Sekunden gesteigert hatte, reichten ihm im Finale 13,16 Sekunden für den Sieg vor dem Franzosen Garfield Darien und dem Polen Artur Noga. Bei den Olympischen Spielen in London erreichte Schubenkow die Halbfinalrunde.

Im Februar 2013 wurde Schubenkow russischer Meister im 60-Meter-Hürdenlauf. Zwei Wochen später siegte er über dieselbe Distanz bei den Halleneuropameisterschaften in Göteborg und setzte sich mit einer Zeit 7,49 Sekunden zwischenzeitlich an die Spitze der Weltjahresbestenliste. Im Juli gewann er bei der Universiade in Kasan in 13,47 Sekunden die Bronzemedaille über 110 Meter Hürden. Wenige Wochen später belegte er bei den Weltmeisterschaften in Moskau in 13,24 Sekunden ebenfalls den dritten Rang.

2014 setzte sich Schubenkow bei den Russischen Meisterschaften über 60 Meter Hürden erneut durch, schied aber bei den Hallenweltmeisterschaften 2014 im polnischen Sopot in der Halbfinalrunde aus. Bei den Europameisterschaften in Zürich verteidigte er seinen Titel im 110-Meter-Hürdenlauf in 13,16 Sekunden erfolgreich.

Sergei Schubenkow ist 1,85 m groß, hat ein Wettkampfgewicht von 75 kg und wird von Sergej Klewzow trainiert. Seine Mutter Natalja Schubenkowa war Vizeeuropameisterin 1986 und Olympiavierte 1988 im Siebenkampf.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Sergey Shubenkov – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Steven Mills: Home advantage the key to success for Shubenkov. IAAF. 26. Februar 2014. Abgerufen am 16. August 2014.