Steinwiesen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Steinwiesen
Steinwiesen
Deutschlandkarte, Position des Marktes Steinwiesen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 18′ N, 11° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberfranken
Landkreis: Kronach
Höhe: 374 m ü. NHN
Fläche: 55,04 km2
Einwohner: 3510 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 64 Einwohner je km2
Postleitzahl: 96349
Vorwahlen: 09262, 09260, 09267
Kfz-Kennzeichen: KC, SAN
Gemeindeschlüssel: 09 4 76 177
Marktgliederung: 5 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Kirchstr. 4
96349 Steinwiesen
Webpräsenz: www.steinwiesen.de
Bürgermeister: Gerhard Wunder (CSU)
Lage des Marktes Steinwiesen im Landkreis Kronach
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Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt
Katholische Kirche St. Marien, Haupteingang

Steinwiesen ist eine Marktgemeinde im oberfränkischen Landkreis Kronach in Bayern. Sie ist die größte Gemeinde der Region Oberes Rodachtal.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinwiesen gehört zum Naturpark Frankenwald und liegt im Tal der Rodach. Südlich von Steinwiesen mündet die Wilde Rodach in die Rodach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsteile:

  • Neufang
  • Nurn
  • Steinwiesen
  • Schlegelshaid
  • Birnbaum

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bahnhof Steinwiesen

Im Jahre 1323 wurde Steinwiesen erstmals urkundlich erwähnt. Das Marktrecht wurde der Gemeinde am 11. August 1939 erteilt.

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Birnbaum und Nurn sowie Gebietsteile der aufgelösten Gemeinde Neufang eingegliedert.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marktgemeinderat besteht aus den 16 Gemeinderatsmitgliedern und dem ersten Bürgermeister.

  • CSU 12 Sitze zuzüglich Erstem Bürgermeister
  • SPD 4 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)[3]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „Gespalten und vorne geteilt von Grün und Silber; oben ein silberner Steinblock, unten ein roter Schrägwellenbalken; hinten in Gold ein mit einer silbernen Schrägleiste überdeckter, rot bewehrter schwarzer Löwe.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aus technischer Sicht und als Naherholungsgebiet interessant ist die im Gebiet der Marktgemeinde liegende Ködeltalsperre.

Baudenkmäler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Steinwiesen liegt an der St 2207 einen Kilometer nördlich der B 173, die eine Verbindung zur A 73 bei Bad Staffelstein und zur A 9 bei Naila herstellt. Am 26. Juli 1900 erhielt Steinwiesen über die Rodachtalbahn nach Kronach einen Anschluss an das deutsche Eisenbahnnetz. 1976 wurde der Personenverkehr eingestellt, das Teilstück von Kronach nach Steinwiesen wurde zurückgebaut. Seit 2007 wird auf dem verbliebenen Stück von Steinwiesen nach Nordhalben eine Museumsbahn betrieben.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom Juli 2016 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 690.
  3. Mitglieder des Marktgemeinderates, steinwiesen.de, abgerufen am 11. Juli 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Steinwiesen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Steinwiesen – Reiseführer