Tariq Ramadan

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Tariq Ramadan (2009)

Tariq Ramadan (* 26. August 1962 in Genf; arabisch طارق رمضان‎, DMG Ṭāriq Ramaḍān) ist ein Schweizer Islamwissenschaftler und Publizist ägyptischer Herkunft. Er gilt als ein Vordenker eines europäischen Islam, wird aber auch oft als Vordenker des Islamismus kritisiert.

Ramadan gilt manchen als einflussreiches Vorbild für junge Muslime in der Diaspora.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Herkunft und Ausbildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tariq Ramadan wurde 1962 in Genf als das jüngste von sechs Kindern geboren. Er ist ein Enkel von Hassan al-Banna, dem Begründer der ägyptischen Muslimbrüder, der 1949 nach von ihm verübten islamistischen Anschlägen auf die Obrigkeit von unbekannten Attentätern erschossen wurde. Gamal al-Banna (1920–2013), ein liberaler Islam-Gelehrter, war Ramadans Grossonkel.

Sein Vater Said Ramadan, ein Vertreter der Muslimbrüder, musste 1954 unter dem politischen Druck des ägyptischen Staatschefs Gamal Abdel Nasser seine Heimat verlassen, ging nach Deutschland, promovierte in Köln und liess sich später in Genf nieder.

Ramadan besuchte eine Schweizer Schule, studierte dann Philosophie (mit Schwerpunkt Friedrich Nietzsche), Literatur und Sozialwissenschaften in Genf und schloss mit einer Masterarbeit über Nietzsche ab. 1991 begann er ein Studium der Islamwissenschaft an der Al-Azhar-Universität in Kairo, das er 1998 mit einer Dissertation über die islamische Erweckung (Nahda) im 19. Jahrhundert beendete. Die Dissertation wurde von der ersten Prüfungskommission unter Professor Genéquand abgelehnt, weil in ihr Ramadans Grossvater Hassan al-Banna ideologisch verklärt werde. Später akzeptierte eine zweite Kommission die Arbeit und verlieh den Doktortitel.[1]

Berufliches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tariq Ramadan gab als Lehrbeauftragter an der Universität Freiburg im Üechtland Kurse zur Einführung in den Islam. Als Experte gehörte er mehreren Kommissionen des Europaparlamentes an und ist Mitglied der „Gruppe der Weisen für den Dialog der Völker und Kulturen“ bei der Europäischen Kommission unter Vorsitz von Romano Prodi.

Anfang 2004 hätte er an der katholischen Universität von Notre Dame in Indiana (USA) eine Professur für Religion, Konflikt- und Friedensforschung antreten sollen. Das nach dem 11. September 2001 geschaffene Ministerium für Innere Sicherheit der Vereinigten Staaten zog allerdings ein schon erteiltes Einreisevisum kurzfristig wieder zurück. Das US-Aussenministerium stützte seine Entscheidung auf eine Spende von 900$, die Ramadan an palästinensische Hilfsorganisationen geleistet hatte, die auch die Hamas unterstützen. Im Januar 2010 unterzeichnete US-Aussenministerin Clinton eine Ausnahmegenehmigung für Ramadan[2], sodass dieser inzwischen wieder in die USA einreisen konnte.

Tariq Ramadan arbeitet seit Oktober 2006 als Gaststipendiat am St Antony’s College der Oxford University. Er ist Direktor des Research Centre of Islamic Legislation and Ethics (CILE) in Doha, Katar.

Die von Ramadan seit 2007 ausgeübte Tätigkeit als Gastdozent an der Erasmus-Universität Rotterdam zum Thema „Identität und Bürgergeist“ sowie seine Tätigkeit als Berater der Stadt Rotterdam in multikulturellen Fragen wurden von beiden Institutionen im August 2009 fristlos gekündigt mit der Begründung, Ramadan sei als Moderator in einem weitgehend vom iranischen Staat finanzierten Sender aufgetreten.[3]

Im Januar 2015 äusserte er sich zu dem Anschlag auf Charlie Hebdo und attestierte der Zeitschrift unter anderem einen „Humor von Feiglingen“.[4]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tariq Ramadan ist seit 1986 verheiratet und hat vier Kinder. Seine Frau konvertierte als Schweizer Katholikin zum Islam und nahm den Namen Iman an. Ein Sohn besucht (Stand wann?) ein Internat, das von Yusuf Islam geleitet wird. Ramadan hat sich wiederholt von den Aussagen seines Bruders Hani Ramadan distanziert, der das Islamische Zentrum Genf (Centre Islamique de Genève) leitet und von Kritikern als Hardliner bezeichnet wurde, da er – u. a. in einem Aufsatz in Le Monde 2002 – die Steinigung von Ehebrecherinnen forderte.[5]

Positionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tariq Ramadan tritt als Vertreter konservativer und orthodox-sunnitischer Positionen auf und bezeichnet sich als „Reformsalafist“. Ramadan setzt sich für die daʿwa ein, die islamische Mission in Europa. Ihr Ziel sei, dass die Europäer den Islam freiwillig annähmen, ohne ihre Sprache oder Sitten ablegen zu sollen, solange diese mit der Scharia vereinbar seien. Ramadan äusserte, die Europäer nicht arabisieren oder turkisieren zu wollen. Auch äusserte er sich kritisch zu der Auffassung, dass Europäer als Ḥarbīs keinerlei Rechte hätten.

Ausgangspunkt von Ramadans Lehre ist die These, dass weder der Islam noch die Schari'a in der Geschichte statische Grössen gewesen seien, wie muslimische Fundamentalisten es behaupteten. Die Anwendung des Begriffs dar al-harb („Bezirk des Krieges“) auf Europa sei deshalb heute überholt, zumal in Europa volle Religionsfreiheit gewährleistet sei, Muslime also nicht verfolgt würden. Ansonsten wären sie gezwungen, den dar al-harb zu verlassen und in den dar al-islam („Bezirk des Islam“) zu flüchten. Wichtig sei es, in nicht-islamischen Ländern zwischen den Traditionen der islamischen Welt und dem eigentlichen Kern zu unterscheiden, dem Ziel der Religion. Als eigenständige Leistung in der islamischen Begrifflichkeit gilt sein Konzept des Dar asch-Schahada („Bezirk des Glaubensbekenntnisses“), welches den geographischen Bezirk ausserhalb des dar al-islam bezeichnet, in dem die Muslime ihr Glaubensbekenntnis äussern und leben können, ohne Repressalien erwarten zu müssen.

Einem Muslim, der sich langfristig in Europa aufhalten möchte, stellte Ramadan (veröffentlicht 2001) folgende Bedingungen:

In drei Fällen ist ein solcher Aufenthalt nicht erlaubt:

  1. Es gibt dafür kein Bedürfnis oder klares Ziel.
  2. Der Muslim tut dies nur aus egoistischem Interesse oder dem Wunsch, die westliche Lebensweise, unter Missachtung der religiösen Gebote, anzunehmen.
  3. Der Muslim möchte sich mit Nicht-Muslimen verbünden, um den Islam zu bekämpfen.[6]

Möglich ist der Aufenthalt unter folgenden Bedingungen:

  1. Er muss die Freiheit haben, die Schahāda auszusprechen und seine Religion zu praktizieren.
  2. Seine Arbeit oder sein Studium im Westen müssen der islamischen Gesellschaft dienen.

Ramadan formuliert fünf Hauptprinzipien für Muslime als Minderheit in Europa:

  1. Der Begriff dar al-harb für Europa müsse durch seinen Begriff Dar asch-Schahada ersetzt werden.
  2. Ein Muslim, der seinen Aufenthalt oder gar die Staatsbürgerschaft in einem europäischen Land habe, müsse sich in den dortigen Gesellschaftsvertrag (im Sinne von Jean-Jacques Rousseau) fügen. Grundlage dafür sei die absolute Vertragstreue, an die ein Muslim gebunden ist. Sie ist eines der drei Grundprinzipien der islamischen Umma, die Ramadan formuliert.
  3. Im Gegenzug müssten die europäischen Gesetzgeber im Rahmen der garantierten Religionsfreiheit den Muslimen die Möglichkeit geben, beispielsweise repräsentative Moscheen zu bauen.
  4. Die Muslime müssten sich im vollen Umfang als Mitbürger betrachten, die am gesellschaftlichen Leben in allen seinen verschiedenen Aspekten teilhaben, ohne ihre eigenen – islamischen – Werte dabei aufzugeben.
  5. Innerhalb der gesetzlichen Rahmenbedingungen der europäischen Staaten seien die Muslime frei, Entscheidungen nach ihren persönlichen Glaubensvorstellungen zu treffen.

Konflikte, die durch die Gesetzgebung entstehen können:

Konflikte entstehen beispielsweise, wenn es um spezifische Regeln geht, die zum Muslimsein gehören. Beispiele solcher Probleme in Europa sind Alkoholkonsum, Kopftuch, Zins, Pflichtversicherungen, Schächtung und viele andere. In solchen Fällen seien Lösungen innerhalb des rechtlichen Rahmens zu suchen. Es erfordere juristische Arbeit, um im jeweiligen Gesetzesrahmen Möglichkeiten für Muslime zu finden, ihren Glaubensregeln nicht zuwiderzuhandeln.[7] Nur in einem Falle seien Muslime von ihrer Vertragspflicht befreit. Diese Ausnahme betreffe den Gewissensvorbehalt in Kriegsfragen. Ein Muslim muss in keinem Krieg dienen, der ungerecht oder aus wirtschaftlichen Interessen heraus geführt wird. Dies gelte ebenso für Kriege, die gegen andere Muslime geführt werden.[8]

Ramadans Konzept wendet sich sowohl gegen die von fundamentalistischen Predigern geforderte Ghettoisierung der Muslime als auch gegen eine Assimilation, die der Aufgabe des Islams gleichkäme. Unter gewissen Voraussetzungen sieht Ramadan (Stand 2005) zwischen dem Islam und dem Westen keinen Widerspruch im Hinblick auf die Möglichkeit, eine Zivilgesellschaft zu formen.[9][10][11]

Ramadan sprach sich 2005 für die Aussetzung jedweder Körper- und Todesstrafen in der islamischen Welt (mit dem Ziel ihrer Überwindung) aus.[12]

Im Zuge der Kopftuch-Debatte bezeichnete er die traditionelle Kleidung der Muslimin (Hidschāb) als „Zeichen ihrer Identität“ und als „islamische Pflicht“, die jedoch kein „Zwang“ werden dürfe.

Wirkung in der Öffentlichkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Tariq Ramadan tritt für eine neue europäisch-muslimische Identität ein. In seinem Buch Muslimsein im Westen fordert er „die Partizipation am gesellschaftlichen Leben, kulturelle Projekte im Einklang mit der europäischen Kultur und der muslimischen Ethik“. Er bezeichnet sich als „Reformsalafist“:

“The aim is to protect the Muslim identity and religious practice, to recognize the Western constitutional structure, to become involved as a citizen at the social level and to live with true loyalty to the country to which one belongs” (deutsch: „Ziel ist es, die muslimische Identität und religiöse Praxis zu schützen, die westliche Verfassungsstruktur anzuerkennen, auf sozialer Ebene als Bürger eingebunden zu werden und in ehrlicher Loyalität gegenüber dem Land zu leben, zu dem man gehört.“)

Wirtschaftspolitisch tritt Ramadan für einen „islamischen Sozialismus“ ein und macht die Weltbank und den Internationalen Währungsfonds (IWF) für die Probleme der Dritten Welt verantwortlich:

“[...] faced with neoliberal economics, the message of Islam offers no way out but resistance” (deutsch: „Gegenüber neoliberaler Wirtschaftspolitik lässt der Islam nur eine Antwort zu, den Widerstand.“)

Seine bevorzugten Philosophen sind Muhammad Abduh und Dschamal ad-Din al-Afghani, die im 19. Jahrhundert die heiligen Schriften nach Ramadans Auffassung „rational“ neu interpretieren wollten, für welche Wissenschaft, Frauenemanzipation und Demokratie keinesfalls im Widerspruch zum Islam standen, die aber den westlichen Materialismus scharf kritisierten. Andere Philosophen und Prediger, auf die er sich bezieht, [13] sind Abul Ala Maududi, Ibn Chaldūn, Ibn Taymiyya, Al-Māwardī, Ibn Al-Qayyim und Hasan al-Bannā.

Im Jahr 1993 sprach sich Ramadan in scharfen Worten gegen die geplante Genfer Aufführung von Voltaires Mahomet aus.[14]

In der Frage der Steinigung von Ehebrecherinnen und Ehebrechern plädierte Ramadan für ein „Moratorium“ und eine „breite innerislamische Debatte“, um einen die gesamte islamische Welt umfassenden Konsens zu erzielen.

Ramadan hat mehrfach öffentlich alle Terroranschläge verurteilt.[15]

Als „führenden islamischen Denker“ unter Europas Muslimen der zweiten und dritten Generation, der aber auch grosses Misstrauen hervorrufe, führte ihn 2000 das Time Magazine in der Sparte „Erneuerer des Monats“.[16]

Kritik an Ramadan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ramadans Kritiker – allen voran Caroline Fourest, Autorin von Frère Tariq („Bruder Tariq“) – sehen in ihm gleichwohl eine sich nur scheinbar aufgeklärt gebende Stimme des im Kern antiwestlich orientierten Islamismus. Fourest hält ihn gerade deswegen für besonders gefährlich, weil seine Ansichten auf den ersten Blick völlig vernünftig erscheinen. Kritiker lasten ihm überdies den Konflikt mit den französischen Journalisten Bernard-Henri Lévy und Alain Finkielkraut sowie Bernard Kouchner, André Glucksmann und (dem Nichtjuden) Pierre-André Taguieff an, denen er 2003 in einem von Libération und Le Monde abgelehnten, aber von oumma.com abgedruckten Artikel eine Tendenz zum „jüdischen Kommunitarismus“ vorwarf. Ein weiterer Schritt von ihm war seine Forderung, jüdische Mitbürger sollten nicht „reflexartig“ Israel verteidigen.

Dagegen finden seine Aufforderungen an die Muslime Zustimmung, sich von Regimen wie dem saudischen und vom Terrorismus zu distanzieren. Gilles Kepel deutet Ramadans jüngst geändertes Auftreten dergestalt, dass er sich im Image vom Sprecher der islamischen Jugend zum Universalintellektuellen gewandelt habe, um seinem Ehrgeiz besser gerecht zu werden. 2003 kam es im französischen Fernsehen zu einem heftigen Wortgefecht mit dem damaligen Innenminister Nicolas Sarkozy, als Ramadan ein „Moratorium“ über Steinigungen vorschlug, das schariatische Gesetz aber nicht grundsätzlich verurteilen wollte.

Fourest wirft Ramadan vor, eine Schura von Gelehrten anzustreben, die in ihrer Mehrheit Anhänger der Steinigung seien.[17]

Der Islamwissenschaftler Olivier Roy glaubt nicht, dass in Frankreich die Fundamentalisten den Grossteil seiner Anhänger stellen, ebenso wenig wie arme Muslime aus den Vorstädten. Vielmehr spreche Ramadan die zweite Generation der Einwanderer an, die Akademiker seien, sich aber nicht integriert fühlten, aber doch gerne zur Mittelschicht zählen würden. Begriffe wie „Würde“ und „Respekt“ fielen bei ihnen auf fruchtbaren Boden.

In den letzten Jahren ist Ramadan speziell in Frankreich wegen seiner islamistischen Positionen in die Kritik geraten. So wurden Anfang des Jahres 2016 Auftritte Ramadans in Béziers, Argenteuil sowie in der Cité Internationale Universitaire de Paris und im Institut du monde arabe abgesagt. [18] [19]

Zitate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Ich komme aus der reformerischen Tradition... Ich denke, dass wir uns nicht nur an die Welt anpassen, sondern diese auch verändern müssen.“

"Islam und Rechtsstaat sind vereinbar", Interview taz, 13. Sept. 2007[20]

„Die westliche Lebensweise stützt sich auf und erhält sich durch die Verführung zur Aufstachelung der natürlichsten und primitivsten Instinkte des Menschen: sozialer Erfolg, Wille zur Macht, Drang zur Freiheit, Liebe zum Besitz, sexuelles Bedürfnis usw.“

Der Islam und der Westen. S. 319

„Daraus folgt die Notwendigkeit, unsere Religion im Lichte unserer Überzeugung von ihrer Universalität darzustellen, allerdings in einer Weise, die unserer jeweiligen Umgebung angemessen ist: so gestaltet sich unseres Erachtens die Vorgehensweise, die den Muslimen ermöglicht, ihre Präsenz in Europa in positiver Weise zu begreifen.“

Muslimsein in Europa

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Deutsch

Auf Französisch

Auf Englisch

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auf Deutsch

  • Ralph Ghadban: Tariq Ramadan und die Islamisierung Europas. Schiler Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-89930-150-1.
  • Florian Remien: Muslime in Europa: Westlicher Staat und islamische Identität. Untersuchung zu Ansätzen von Yusuf al-Qaradawi, Tariq Ramadan und Charles Taylor, Schenefeld/Hamburg 2007, ISBN 978-3-936912-61-6
  • Nina zu Fürstenberg: Wer hat Angst vor Tariq Ramadan? Der Mann, der den Islam reformieren und die westliche Welt verändern will, Herder, Freiburg 2008, ISBN 978-3-451-29877-6
  • Florian Zemmin: Vom gesellschaftlichen Engagement für den Islam zum islamischen Engagement für die Gesellschaft – Verschiebungen In Tariq Ramadans Plädoyer für eine ganzheitliche Moderne. In: Asiatische Studien LXVI, 3 (2012), S. 749-809. ISSN 0004-4717.

Auf Französisch

  • Caroline Fourest: Frère Tariq. Discours, stratégie et méthode de Tariq Ramadan. ISBN 2-246-66791-7.
  • Aziz Zemouri: Faut-il faire taire Tariq Ramadan?. ISBN 2-84187-647-0.
  • Paul Landau: Le sabre et le coran, Tariq Ramadan et les frères musulmans à la conquéte de l'Europe. 2005, ISBN 2-268-05317-2.
  • Lionel Favrot: Tariq Ramadan dévoilé. In: Lyon mag'. Ohne Nummer. Vaulx-en-Velin, 2004, ISSN 1254-2717, S. 297–300.
  • Jack-Alain Léger: Tartuffe fait Ramadan. Denoël, Paris 2003, ISBN 2-207-25593-X.
  • Jack-Alain Léger: À contre Coran. Éditions Hors commerce, Paris 2004, ISBN 2-915286-18-3.

Auf English

Auf Niederländisch

  • Paul Berman: Wie is er bang voor Tariq Ramadan?. Meulenhoff, Amsterdam 2007, ISBN 90-290-8063-9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Tariq Ramadan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Nina Wiedl: Da'wa – Der Ruf zum Islam in Europa. Hans Schiler, Berlin 2008, S. 170
  2. Auszug aus der täglichen Pressekonferenz des US-Aussenministeriums vom 20. Januar 2010
  3. FAZ: Debatte um Tariq Ramadan – Entlassung wegen unangemeldeter Nebentätigkeit, 24. August 2009
  4. FAZ.net 20. Januar 2015 / Jürg Altwegg: Hass auf „Charlie“
  5. Der Kanton Genf legt den Arbeitskonflikt mit dem heutigen Leiter des Islamischen Zentrums Genf, Hani Ramadan, bei. In: Tages-Anzeiger, 16. Januar 2008
  6. Vgl. Ramadan: "Wer sind wir?". In: Muslimsein in Europa. Untersuchungen der islamischen Quellen im europäischen Kontext. 2001, S. 200.
  7. Vgl. Ramadan: "Wer sind wir?". In: Muslimsein in Europa. Untersuchungen der islamischen Quellen im europäischen Kontext. 2001, S. 211.
  8. Vgl. Ramadan: "Wer sind wir?". In: Muslimsein in Europa. Untersuchungen der islamischen Quellen im europäischen Kontext. 2001, S. 216.
  9. Nasr Hamid Abu Zaid: Der Islam – neu gedacht. In: NZZ. 29. April 2005
  10. Ludwig Ammann: Tariq Ramadan – die konservative Reform. In: Katajun Amirpur, Ludwig Ammann (Hrsg.): Der Islam am Wendepunkt: liberale und konservative Reformer einer Weltreligion. Herder, Freiburg i.Br. 2006, S. 23-33, auch als Internetartikel verfügbar: Tariq Ramadan – die konservative Reform. (PDF-Download, 7 Seiten; 1,28 MB)
  11. Naser Khader: Ære og Skam. 3. Ausgabe, 2006, S. 139ff. (dänisch)
  12. Tariq Ramadan: An International call for Moratorium on corporal punishment, stoning and the death penalty in the Islamic World. 30. März 2005
  13. Campus Watch, Human Rights Service 3 Mei 2010, door Marc Lebuis and Étienne Harvey, Tariq Ramadan His Scholars and His Jihad
  14. Ian Buruma: Tariq Ramadan has an identity issue, International Herald Tribune, 4. Februar 2007
  15. http://www.tariqramadan.com/spip.php?article12575&lang=fr
  16. Nicholas Le Quesne: Trying to Bridge A Great Divide (Memento vom 9. Juli 2011 im Internet Archive). In: Time Magazine. 2000 (englisch)
  17. Frère Tariq. Extraits exclusifs, Un livre de Caroline Fourest (Memento vom 12. November 2007 im Internet Archive). In: L’Express. 18. Oktober 2004
  18. http://www.slate.fr/story/111203/tariq-ramadan-enquete
  19. http://contre-attaques.org/l-oeil-de/article/pourquoi-il
  20. Publizist Ramadan: "Islam und Rechtsstaat sind vereinbar.", Interview taz, 13. September 2007