Thomas Darchinger

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Thomas Darchinger (* 5. Mai 1963 in Neuburg an der Donau) ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Darchinger wuchs in Herrsching am Ammersee auf. Nach bestandenem Abitur und anschließendem Zivildienst ging er nach München. Am Pathos Transport Theater, wo er mehrere Hauptrollen spielte, begann seine Laufbahn als Schauspieler. 1990 verließ er die Kompagnie, arbeitete im In- und Ausland als Gast an mehreren Theatern und gründete 1993 eine eigene Theatergruppe (Theater d-formation). Hier machte er sich auch als Autor und Regisseur einen Namen. 1989 wurde er für den Film entdeckt. Gleich seine zweite Rolle (Maxi Grandauer in Die Löwengrube) brachte ihm zusammen mit den anderen Hauptdarstellern den Adolf-Grimme-Preis ein.

Seitdem hat er in über 130 Filmen gespielt. Davon über 50 Mal als Mörder in Formaten wie Tatort, Polizeiruf 110, Der Ermittler "SoKo", "Rosenheim Cops" u.ä. Er wirkt regelmäßig in internationalen Filmen mit. So u.a. in dem englisch/kanadischen Kinofilm Joy Division (an der Seite von z. B. Ed Stoppard, Tom Schilling) und dem französischen Kinofilm Die Kinder von Paris (an der Seite von z. B. Jean Reno, Melanie Laurent).

Darchinger spricht auch regelmäßig Synchron-Hauptrollen ("Beasts of the Southern Wild", "Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens", "Game of Thrones", "The Fall", "Justified" uva.) und ist mit Lesungen unterwegs (wie z. B. Das andere Leben oder A gmade Wiesn).

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]