Thomas Darchinger

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Thomas Darchinger (* 5. Mai 1963 in Neuburg an der Donau) ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher.

Thomas Darchinger (2018)

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Thomas Darchinger, geboren am 5. Mai 1963, wuchs in Herrsching am Ammersee auf. Nach bestandenem Abitur und anschließendem Zivildienst ging er nach München. Am Pathos Transport Theater, wo er mehrere Hauptrollen spielte, begann 1984 seine Laufbahn als Schauspieler. Die Gruppe erlangte in den späten 80ern internationalen Ruhm. 1990 verließ er die Kompagnie, arbeitete im In- und Ausland (USA, Spanien) als Gast an mehreren Theatern und gründete 1993 eine eigene Theatergruppe (Theater d-formation). Hier machte er sich auch als Autor und Regisseur einen Namen. 1989 wurde er für den Film entdeckt. Seine erste Rolle spielte er in der Roman-Verfilmung “Mit den Clowns kamen die Tränen” (Regie Reinhard Hauff). Schon direkt danach wurde er einem breiten Publikum bekannt in der Rolle des “Maxi Grandauer” in der legendären und preis-gekrönten BR-Serie “Die Löwengrube”.

Seitdem hat er in über 150 Filmen gespielt, davon über 50 Mal als Mörder in Formaten wie Tatort, Polizeiruf 110, Der Ermittler, Unter Verdacht, Letzte Spur Berlin, München Mord, Hubert & Staller, SOKO, Die Rosenheim-Cops, Der König, Der Bulle von Tölz, "Rendezvous mit dem Teufel", "Rosa Roth", "Drei Krieger", "Brudermord", "Die Gerichtsmedizinerin", Der Staatsanwalt u. v. a. Dazu zahlreiche tragende Rollen in Kino- und Fernsehfilmen wie Der Bergdoktor, "Mali", "Sardsch", "Der Solist", "Anwalt Abel", "Ein unmöglicher Mann", "Der Tanz mit dem Teufel", "Sass", "Julia", "Die Novizin", "Der Tod ist kein Beweis", "Der Krieger Gottes", "Die Stimmen", "U 43", "W wie Viktor", "Kommissarin Lukas", "wholetrain", "Damals warst du still", "Der Junge ohne Eigenschaften", "Die Familienanwältin", "Afrika mon amour", "Flammen über Berlin", "Die Sache mit dem Glück", "Wenn Engel weinen", "Die Jagd nach dem Schatz der Nibelungen", "12 Winter", "Nur die Sterne schauten zu", "Der Kaiser von Schexing", Café Meineid, "Faktor 8", IK1, Familie Dr. Kleist, "Die letzte Instanz", "Agnieszka", Hammer & Sichl, München 7, "Paradise", Willkommen bei den Hartmanns.

Er wirkt auch in internationalen Filmen mit. So u. a. in dem englisch/kanadischen Kinofilm "Joy Division" (an der Seite von z. B. Ed Stoppard, Tom Schilling) und dem französischen Kinofilm "Die Kinder von Paris” (an der Seite von z. B. Jean Reno, Melanie Laurent).

Darchinger spricht auch regelmäßig Synchron-Hauptrollen („Beasts of the Southern Wild“, „Lara Croft: Tomb Raider – Die Wiege des Lebens“, „Game of Thrones“, „The Fall“, „Justified“ uva.) und ist die Stimme von Schauspielern wie Cuba Gooding Jr., Rhys Ifans, Mathias Barneville, James Nesbitt, Jamie Dornan, Alan Cumming, Michael Kelly, David Meunier und anderen.

Er ist mit Lesungen wie „Das Festessen“ unterwegs und gemeinsam mit dem Vibraphonisten Wolfgang Lackerschmid mit dem Preis-bedachten Live-Hörspiel "Das andere Leben”.[1]

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theater (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

u. a. mit Hauptrollen in Stücken wie „Faust“, „Endstation Sehnsucht“, „Cancan der Feiglinge“

  • 1993–2000 mit eigener Theatergruppe „d-Formation“

dabei Hauptrollen in den Stücken „Amokläufe“, „Ikarus t+1:13“, „Real Lift“, „Die Stunde davor“, in dieser Zeit auch als Gast u. a. am „No Theatre“, dem „proT“

  • 2015 Titelrolle im Stück „Auf gehts beim Schichtl“
  • 2018 Hauptrolle im Monodrama „Seite Eins“

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Website zu „Das andere Leben“. Abgerufen am 7. Januar 2020.