Wikipedia:Umfragen/Reformvorschläge SG

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Das Schiedsgericht (SG) steht oft in der Kritik, was seine Reformfähigkeit betrifft, und während jeder Wahl werden Rufe nach Reformen laut. Das Schiedsgericht plant für die WikiCon 2018 in St. Gallen, eine Diskussionsveranstaltung zu diesem Thema durchzuführen. In dieser Umfrage sollen diesbezüglich konkrete Ideen gesammelt werden. Vielversprechende Ideen dazu sollen dann mit der anwesenden Community diskutiert werden.

Für Vorschläge kann auch die E-Mail-Adresse schiedsgericht[at]wikipedia.de verwendet werden.

Für das SG, Luke081515 20:59, 21. Jun. 2018 (CEST)

Vorschläge[Quelltext bearbeiten]

  1. Fällt mir keiner ein der realistisch eine 2/3 Mehrheit erreichen kann Groetjes --Neozoon (Diskussion) 23:34, 21. Jun. 2018 (CEST)
    Für vieles brauchen wir keine 2/3-Mehrheit bei einem Meinungsbild denn die Geschäftsordnung können wir alleine ändern. --codc Disk 01:03, 22. Jun. 2018 (CEST)
    Ist zwar, denke ich, positiv gemeint, aber gerade das kann man auch als Kritikpunkt am System "SG" auslegen... -- Chaddy · D VfB Eichstaett Logo.png 01:32, 22. Jun. 2018 (CEST)
  2. Das SG möge einschneidende oder kontroverse Entscheidungen der Community zur Entscheidung vorlegen. Koenraad 09:09, 22. Jun. 2018 (CEST)
  3. Das SG möge sich bei Benutzerkonflikten des Instruments der Kontaktsperre bedienen. Koenraad 09:11, 22. Jun. 2018 (CEST)
    @Koenraad: An sich denke ich ein sehr guter Vorschlag, könnte sich nur bei Wikimail o.Ä. schwierig gestalten. Luke081515 18:10, 22. Jun. 2018 (CEST)
    Wikimail ist kein Problem, da bei Spezial:Einstellungen, Reiter Benachrichtigungen, Punkt Ignorierte Benutzer jeder Benutzer eintragen kann, von denen keine Wikimails erwünscht sind. --AFBorchert 🍵 23:38, 22. Jun. 2018 (CEST)
  4. Das SG möge seine Entscheidungen konsequenter umsetzen bzw. die konsequentere Umsetzung bei den Administratoren einfordern. —viciarg414 10:01, 22. Jun. 2018 (CEST)
    @Viciarg: Schwebt dir da ein konkretes Beispiel vor? (Link und Benutzer genügt, im Zweifel geht auch Mail an mich.) Luke081515 18:10, 22. Jun. 2018 (CEST)
  5. Den ganzen Bürokratismus und Formalismus über Bord werfen und das SG als das etablieren was es dem Namen nach sein sollte. Das heißt: Eine Plattform für Dispute zwischen zwei Parteien, die sich aber darauf einigen können, den Spruch zu akzeptieren und die sich (völlig frei, ohne Wahlen) auf einen oder mehrere Schiedsrichter einigen können, die von beiden Parteien akzeptiert werden. DAS ist ein Schiedsgericht und nicht der "Supreme Court" der sich mittlerweile bei uns rausgebildet hat. Man könnte höchstens noch diskutieren, ob es für Streitfälle zwischen einzelnen Nutzern und "der Community" jemanden geben sollte, der "im Namen der Community" an solchen Verfahren teilnehmen kann und wenn ja, wer. Und wer sich nicht freiwillig einem Schiedsverfahren unterwirft, von dem ist ohnehin nicht viel positives zu erwarten. --Studmult (Diskussion) 10:11, 22. Jun. 2018 (CEST)
    Das liest sich sehr ähnlich wie der Vermittlungsausschuss, der jedem offen steht. Da ist seit Ewigkeiten nichts mehr passiert. Luke081515 18:10, 22. Jun. 2018 (CEST)
  6. Aufbauend auf Koenraads Vorschlag: Es möge festgelegt werden, dass Communityentscheide SG-Entscheide revidieren können. —viciarg414 10:13, 22. Jun. 2018 (CEST)
    Welche konkreten Verbesserungen würdest du dir dadurch erhoffen? Luke081515 18:10, 22. Jun. 2018 (CEST)
    Wikipedia:Umfragen/Veto-Recht der Community bei SG-Urteilen --Der-Wir-Ing („DWI“) 18:24, 22. Jun. 2018 (CEST)
  7. Weg von Akklamationen + Abstimmungen, und hin zu echten Urteilssprüchen. Bei komplexen Verfahren: Hinzuziehung von externen Mediatoren. Anhörungen der Hauptbeteiligten im Real Life. Endlich mal Anerkennung, daß die WP-Gemeinschaft der Souverän ist. Nicht das SG + seine Zensoren. MfG, --Brodkey65|...Am Ende muß Glück sein. 11:20, 22. Jun. 2018 (CEST)
    Anhörung im RL ist so eine Sache, weil relativ schwer zu organisieren, zudem da auch längst nicht alle (Konfliktparteien) zu bereit sind. Es wurde in der Vergangenheit versucht, das Problem über Gespräche via Skype o.ä. zu lösen, das muss aber noch verbessert werden. Luke081515 18:10, 22. Jun. 2018 (CEST)
  8. Abschaffen, diese Bespaßung-Veralberung SG. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 15:50, 22. Jun. 2018 (CEST)
    Das sollte wirklich dahin. Tja. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 22:06, 22. Jun. 2018 (CEST)
  9. Habe mich bislang höchst wenig mit der Arbeit des Schiedsgerichts beschäftigt. Bei jeder Gelegenheit wird darüber gemotzt - aber wie soll der unbedarfte User die Sachlage beurteilen. Wie wäre eine Aufarbeitung der Fälle, wieviele & welche Entscheidungen als problematisch empfunden wurden etc.? Aus Wikipedia:Schiedsgericht/Anfragen/Archiv ist das nicht mit leichten Mitteln zu eruieren. --KnightMove (Diskussion) 16:27, 22. Jun. 2018 (CEST)
  10. Bislang erlässt das SG ein Urteil und hat anschließend mit der Umsetzung oder dem weiteren Verlauf eines Falls nichts zu tun. Es wäre meines Erachtens besser, wenn das SG in einem Urteil auch eine weitere „Betreuung“ eines Falls vorsehen könnte. Auflagen des SG könnte so beispielsweise halbjährlich überprüft werden anstatt beim Urteil sich festzulegen, wie lange die gelten sollten. Eine langfristige Sperre könnte beispielsweise unbefristet mit halbjährlicher Überprüfung erfolgen. Aspekte wie Abwesenheit von Socken, konstruktive Mitarbeit in anderen Projekten oder eine Einigung unter Auflagen könnten dann berücksichtigt werden. --AFBorchert 🍵 20:03, 22. Jun. 2018 (CEST)
    Bisher gibt es grundsätzlich immer die Möglichkeit eine neue Anfrage zur Überprüfung zu stellen. Derzeit wird dieser Vorschlag nicht gemacht, da das SG ja nur auf Anfrage aktiv werden darf, sprich wir können bestehende Sanktionen ohne Anfrage nicht ändern. Sowas würde mE dann ein MB erfordern. Luke081515 21:46, 22. Jun. 2018 (CEST)
  11. Mehr Transparenz würde ich mir wünschen, bei der soweit wie irgendmöglich alles on-wiki erfolgt, d.h. keine Skype-Konferenzen mit Beteiligten eines Verfahrens und E-Mails nur dort, wo der Inhalt aus guten Gründen nicht öffentlich gemacht werden sollte. Nachvollziehbarkeit sollte meines Erachtens soweit wie möglich gegeben sein. --AFBorchert 🍵 20:03, 22. Jun. 2018 (CEST)
    Transparenz ist wichtig, da stimme ich dir zu. Hier stößt das ganze aber auch auf einen Konflikt mit dem Vorschlag von Brodkey: Es schließt persönliche Vermittlung aus. Diese ermöglicht es, leichter einen Kompromiss zu finden. Wichtig dabei ist, das beide Seite die Möglichkeit auf ein Gespräch haben. Ich denke hier wäre die beste Lösung etwas dazwischen: Eine Transparente Lösung, die aber gleichzeitig persönliche Gespräche nicht ausschließt. Viele Grüße, Luke081515 21:46, 22. Jun. 2018 (CEST)
    Ein Schiedsgericht ist kein Vermittlungsausschuss. Gerade eben weil ein Urteil gefällt wird, sind Transparenz und Nachvollziehbarkeit wichtiger als eine nicht-öffentlich erfolgende Vermittlung. Das war beispielsweise ein Problem im Stolpersteinfall, wo Transparenz und das faire Einschließen aller Beteiligten eben nicht gegeben war. Lesenswert ist hier die fundierte Kritik von Henriette. Ebenso war das auch problematisch im Fall um Jensbest. Man lese dazu etwa diese Stellungnahme von Koyaanis. Zitat: „Warum hat mich bis heute niemand aus dem Schiedsgericht gefragt, ob ich ebenfalls zu einem persönlichen Gespräch bereit sei ?“ Die Einladung folgte prompt, nachdem die Urteilsfindung abgeschlossen war. Damit wird die Akzeptanz eines SG-Urteils nicht gefördert. Letztlich erwarte ich hier nicht mehr als das, was in den Regeln und im Meinungsbild von 2007 klar festgelegt ist: „Ebenso müssen verwendete Aussagen und Nachweise veröffentlicht werden, sofern sie nicht datenschutzrechtlich geschützt sind oder zur Privatsphäre gehören.“ Es wäre gut, wenn das auch tatsächlich so praktiziert wird. --AFBorchert 🍵 23:29, 22. Jun. 2018 (CEST)
  12. Während der Amtszeit nur die Standardsignatur. Auf der Seite hier erlebt man ja sein blaues Wunder. --AchimP (Diskussion) 14:02, 23. Jun. 2018 (CEST)
  13. Rückbesinnung auf das, wozu das SG ursprünglich eingerichtet wurde: WP:Schiedsgericht/FAQ#Was_kann_das_Schiedsgericht_bestimmen? Leider wurde das stillschweigend schubladisiert. Dabei fanden sich dort so wertvolle Aussagen wie: Ziel des Schiedsverfahrens ist die Lösung eines konkreten Konflikts. Dabei steht im Vordergrund, gemeinschaftliche Lösungen zu finden, die von allen beteiligten Benutzern getragen werden können. Wenn man sich darauf rückbesinnt, könnte es nicht passieren, dass das SG über Punkte abstimmt, über die man nie mit den am Fall beteiligten Benutzern gesprochen hat. Oder: Das Schiedsgericht ist frei in der Wahl der Mittel, um diese Lösung zu erreichen, solange sie mit den Grundprinzipien der Wikipedia übereinstimmen. ... Es kann also sein, dass eine vorangegangene Sanktion vom Schiedsgericht bestätigt, verschärft, gemildert oder aufgehoben wird, wenn es zur Lösung des Konflikts erforderlich ist. Wenn man sich darauf rückbesinnt, wäre weder das tendenziöse (Anti-)Begnadigungs-MB passiert, noch könnte es passieren, dass ein SG-Mitglied meint, ohne neues MB könnte das SG nicht einmal eine vom SG (!) verhängte Sanktion aufheben.--Niki.L (Diskussion) 11:26, 24. Jun. 2018 (CEST)
  14. Es ist die Erkenntnis überfällig, dass ein wesentlicher Teil der Klientel des Schiedsgerichtes Konflikte um ihrer selbst Willen austrägt. Diese Leute haben Spaß an Projektstörung, Streit und Provokation. Es ist vergebene Liebesmüh, zwischen solchen Leuten vermitteln zu wollen. Die Aufgabe des Schiedsgerichtes sollte sein, Maßnahmen zu definieren, dass Konflikte, nachhaltige Mißachtung der Projektregeln oder gar des menschlichen Anstandes nicht auf Unbeteiligte übergreifen, nicht das Zusammenarbeitsklima in Mitleidenschaft ziehen und die Ressourcen der Wikipedia/Wikimedia über Gebühr strapazieren. Das Interesse des Gesamtprojektes muss Vorrang vor irgendwelchen Interessen der Streitparteien haben.--Herr Klugbeisser (Diskussion) 20:55, 24. Jun. 2018 (CEST)
  15. Das Schiedsgericht soll keinesfalls an Wikimedia/Wikipedia geflossene Spendengelder für externe Vermittlung zwischen Streitparteien ausgeben. (Offtopic: Wenn Wikimedia/pedia für so etwas Geld übrig hat, dann soll Wikimedia sich dahingehend beraten lassen, wie ein gesünderes Arbeitsklima für jene geschaffen werden kann, die Fachkompetenz mitbringen)
  16. Das Schiedsgericht soll sicher keine "Plattform zur Austragung von Disputen" sein, wie oben ausgeführt. Im Gegenteil soll das Schiedsgericht vermeiden, den Streithanseln eine Bühne für ihr Tun zu liefern, indem es minutiös alle "Heldentaten" rekonstruiert. In diesem Sinne bin ich für weniger Transparenz.--Herr Klugbeisser (Diskussion) 20:55, 24. Jun. 2018 (CEST)
  17. Keinesfalls sollte "die Community" über Schiedsgerichts-Entscheidungen abstimmen dürfen. Die Nutzerkonten, die in der Regel an Abstimmungen teilnehmen, repräsentieren nicht die Community. Im Gegenteil ist der Anteil an Selbstdarstellern, Provokateuren und Pöblern an den Benutzern der Wikipedia gering, bei den Abstimmungen sind sie hingegen stark überrepräsentiert. Die Behauptung, "der Souverän" zu sein, kommt typischerweise aus dieser Ecke, sie ist aber falsch.--Herr Klugbeisser (Diskussion) 20:55, 24. Jun. 2018 (CEST)
  18. Das Schiedsgericht braucht einen anderen Namen: ein "Gericht" ist ein Organ der Rechtssprechung. Die Wikipedia ist aber kein Rechtsstaat, wo die Gerichte kodifiziertes Recht umzusetzen haben. Es ist die oberste Instanz, die von den Beitragenden als Sprecher des letzten Wortes akzeptiert wird/werden muss.--Herr Klugbeisser (Diskussion) 20:55, 24. Jun. 2018 (CEST)
  19. Das Schiedsgericht sollte von den Vereinsmitgliedern aus Benutzern bestimmt werden, die sich über längere Zeit als vertrauenswürdig erwiesen haben. Die Vereinsmitglieder sind Menschen, denen die Ideen von Wikipedia so stark am Herzen liegen, dass sie dafür einen Mitgliedsbeitrag bezahlen. Das ist der eigentliche Souverän, nicht das Benutzerkonto bei Wikipedia, das es kostenlos und in unbegrenzter Zahl gibt, wenn man es geschickt genug anstellt. Wem das nicht passt, kann sich mit seinem richtigen Namen im Verein engagieren.--Herr Klugbeisser (Diskussion) 20:55, 24. Jun. 2018 (CEST)
    Die deutschsprachige Wikipedia wird von Menschen aus verschiedenen Ländern geschrieben und es gibt mit D A CH mindestens drei Vereine. Die Mitglieder welches der drei Vereine siehst Du als den eigentlichen Souverän? Fragt sich ein Ex-Mitglied des deutschen Vereins, nämlich --Geher (Diskussion) 22:49, 24. Jun. 2018 (CEST)
    Jeder, der Mitglied in einem der Wikimedia-Vereine des deutschsprachigen Raumes ist, bekommt eine Stimme bei der Wahl zum Schiedsgericht der deutschsprachigen Wikipedia. Was ist daran schwer zu verstehen? Fragt sich --Herr Klugbeisser (Diskussion) 15:23, 25. Jun. 2018 (CEST)
    Wikimedia-Mitglieder und Wikipedia-Autoren haben aber nicht sonderlich was miteinander zu tun. Ich halte diesen Vorschlag für komplett unsinnig. --Orci Disk 17:34, 25. Jun. 2018 (CEST)
    Der Vorschlag ist eine Frechheit zahlreichen langjährigen Nicht-Vereinsmitgliedern gegenüber, die ihre gesamte Zeit und Energie in dieses Projekt stecken, den du jetzt aber jedes Recht auf Mitbestimmung absprichst. Stattdessen soll dann ein Neuling, nur weil er Mitgliedsbeiträge an den Verein abführt (welchen jetzt nochmal?), über die Zusammensetzung des SG entscheiden dürfen? Tönjes 18:45, 25. Jun. 2018 (CEST)
    Wieso? Es gibt genug Möglichkeiten, mitzubestimmen (Adminwahl, Meinungsbilder pipapo). Diejenigen, die (lediglich) das letzte Wort haben sollen, soll meiner Meinung nach Wikimedia bestimmen, auf welche Art auch immer. Die Kandidaten dafür kommen aus der Mitte derjenigen, die (hoffentlich nicht!) "ihre gesamte Zeit und Energie in dieses Projekt stecken". Der Vorschlag ist vielleicht ungewöhnlich und es ist "nur" meine Meinung. Aus Governance-Sicht macht es Sinn. (Darf ich darauf hinweisen, dass auch ich zu den langjährigen Mitarbeitern gehöre, die viel Zeit und Energie in dieses Projekt gesteckt haben; die Schlammschlachten um "Wahlen" in der deutschsprachigen Wikipedia sind einfach nur eklig. Ich wurde um meine Meinung gefragt; bitteschön, hier ist sie.)--Herr Klugbeisser (Diskussion) 19:14, 25. Jun. 2018 (CEST)
    Immerhin, eine Idee, wenn auch keine besonders kluge. --Informationswiedergutmachung (Diskussion)
    Als ob Vereinsmeierei Probleme löst, ich habe mich köstlich amüsiert. --ɱ 19:49, 27. Jun. 2018 (CEST)
    Dein Vorschlag hat natürlich keine Chance, aber ich will es dir doch auch noch kurz erklären: Die Wikimedia-Vereine haben zahlreiche Mitglieder, die mit ihrem Beitrag ihrer Unterstützung der Idee "freien Wissens" und/oder der Wikipedia Ausdruck verleihen wollen, ohne dass sie einen direkten Bezug zur WP-Community haben. Sie stehen der konkreten Arbeit am Projekt so fern, dass sie nicht beurteilen können, welche Benutzer "sich über längere Zeit als vertrauenswürdig erwiesen" haben bzw. könnten höchstens abnicken, was ihnen aus der Benutzer-Community (von wem?) vorgelegt wird. Und umgekehrt gehören zur aktiven Community hier sehr viele Leute, die in keinem Verein Mitglied sind. - Dass "Schiedsgericht" als Name nicht passt, finde ich hingegen auch. Gestumblindi 22:08, 17. Jul. 2018 (CEST)
  20. Mir fehlt es ein wenig an einer ehrlichen Analyse: Haben die bislang getroffenen Entscheidungen zum Wohl unseres Projekts beigetragen? Die sehr niedrige Zahl an (angenommenen) Anfragen spricht für mich eher nicht dafür, dass das SG als nützliches Instrument gesehen wird. Waren die Anfragen hilfreich, oder haben sie nicht doch viel zu oft Leuten eine Plattform geboten, die Wikipedia eher als soziales Experiment oder als Plattform für den Konflikt um des Konflikts willen sehen? Gibt es Fälle, bei denen das SG hätte aktiv werden sollen, bei denen es keine Anfrage gab? -- Oliver aus Hambergen Sprich! 09:01, 25. Jun. 2018 (CEST)
  21. Abschaffen. - 2014 - 8 angenommene Anfragen, 2015 ebenfalls 8, 2016 5, 2017 2 - viel Bürokratie für nix. ...Sicherlich Post 16:30, 25. Jun. 2018 (CEST) und gleich zu beginn des SGs eine Entscheidung die auf schlichten Lügen von Seiten des SGs basierte um ein gewünschtes Ziel zu erreichen und nebenbei noch bei übertretung der eigenen kompetenzen. Damit kann ich diesem Gremium auch keinerlei achtung entgegenbringen.
  22. Abschaffen. --Gripweed (Diskussion) 18:39, 25. Jun. 2018 (CEST)
  23. Wenn es eine schiedsgerichtsähnliche Instanz außerhalb dieser Community gäbe, besetzt mit bezahlten juristisch versierten Nichtwikipedianern, wären die Chancen auf distanziert-gerechtere Urteile größer. --Schlesinger schreib! 20:58, 25. Jun. 2018 (CEST)
  24. Reformiert gehört nicht ausschließlich, aber insbesondere die Erwartungshaltung ans SG. Das SG kann nicht vermitteln, wenn die Beteiligten alles andere als die vollumfängliche Umsetzung ihrer Maximalforderungen als Affront und Skandal empfinden. Das SG kann nicht für alle zufriedenstellende Lösungen aus dem Hut zaubern, wenn jeglicher Ansatz eines Lösungsversuchs von zumindest einer Seite torpediert oder hintergangen wird. … «« Man77 »» Propaganda: Gegen Propaganda. 22:34, 25. Jun. 2018 (CEST)
  25. Wenn man das SG als Letztinstanz haben will, und es spricht mal rein mit Blick in die Geschichte nichts dagegen, wenn ein ansonsten auf demokratischen Prinzipien beruhende Community sowas hat, sollten wir die Amtszeit massiv verlängern. Das Gericht ist nur dabei, sich einzuarbeiten und die ersten Fehler zu machen und dann kommt eine Personalveränderung. Es kann sich nie eine ruhige, reflektierte und dann auch akzeptierbare Praxis herausbilden, die prozessual und bzgl. des gewählten Entscheidungsraumes prägend für ein Gericht an sich sein kann. De facto sind da immer nur Anfängergerichte am Werk - mit dem bekannten Ergebnis. Und ich bin der Meinung, dass das Stand jetzt nicht mit den gewählten Personen zu tun hat (auch wenn ich Zweifel am Vorhandensein auch nur eines Grundverständnisses, was ein SG eigentlich ist, ggü. konkreten Schiedsrichtern schon hatte ...). Die haben ja noch nicht einmal Zeit, eine Selbstreflektion ihres Wirkens durchzuführen, --He3nry Disk. 08:14, 26. Jun. 2018 (CEST)
  26. Verdopplung der Amtzeit. Dies vermindert den unproduktiven organisatorischen Overhead, wenn Mitglieder teilweise bereits nach 6 Monaten das Gremium wieder verlassen und Neumitglieder eingewiesen werden müssen. Es entfällt die Gefahr, Fälle nicht anzunehmen, weil absehbar ist das diese nicht innerhalb der Tätigkeitsperiode abgeschlossen werden können. Das Schiedsgericht wäre in der Zusammensetzung länger anwesend, so das es auch nach Abschluss eines Falles noch für Klarstellungen im Amt ist. Der Wahlzirkus wäre für alle Beteiligten verringert. (Es gilt mein Statement von #1 auch wenn ich überzeugt bin das es sinnvoll ist, sehe ich nicht wie dies eine Mehrheit finden wird.) Groetjes --Neozoon (Diskussion) 07:51, 27. Jun. 2018 (CEST)
  27. Vorschlag 1: Per Meinungsbild, Umfrage und Abstimmung wird erst mal ein Verhaltens- und Ehrenkodex für die Kandidaten (und Kandidatinnen) erstellt. In einem nächsten Meinungsbild, Umfrage und Abstimmung wird ein Proporz ermittelt, wie das SG nach politisch, religiöse/weltanschaulich und nach Genderaspekten zusammen gesetzt sein sollte worauf dann das komplette SG zurück treten wird, da es diese Anforderungen nicht erfüllt was wiederum ein Meinungsbild, Umfrage und Abstimmung mit dem Ziel des Bürokratieabbaus im SG ins Leben ruft...
    Vorschlag 2: Einsetzung eines Großmufti, Buddha oder papstähnlichen Alleinentscheiders per einfacher Wahl wie die der Administratoren (ich stelle mich da schon mal gerne als Kandidat zur Verfügung).
    Vorschlag 3: Abschaffung des SG das trotz intensiver Nabelschau nicht wirklich sooooooooooo weltbewegend ist in seiner Existenz so meine Wahrnehmung.
    ich finde meinen Vorschlag Nr. 3 am besten und entschuldige mich auch für meinen nicht angebrachten Beitrag unter 1 und 2 --Elmie (Diskussion) 11:19, 27. Jun. 2018 (CEST)
  28. Mein Jahr als Mitglied des Schiedsgerichts 2012/2013 habe ich sehr intensiv in Erinnerung behalten. Es war, was die persönliche Zusammenarbeit in Wikipedia angeht, eine einmalige Erfahrung, weil wir als eine relativ kleine Gruppe ständig und auch äußerst vertrauensvoll in direkter Verbindung standen. Ich habe in dieser Zeit auch vieles erst wirklich verstanden, was bei Wikipedia super ist – und auch, was völlig schief läuft. Ich würde trotzdem nie wieder für das Schiedsgericht kandidieren, denn ich bin maßlos darüber enttäuscht, dass das meiste, worüber wir damals wochenlang, teilweise monatelang beraten hatten, hinterher regelrecht verpufft ist. Es war nicht möglich gewesen, aus den Beratungen heraus Impulse zur Konfliktvermeidung und zur Konfliktlösung in die Community hinein zu geben, die längerfristig getragen hätten. Das hat mehrere Gründe. Zum einen verfolgt kaum einer, womit sich das SG so intensiv befasst. Es gibt keine laufende Rückbindung an die Community. Mein Vorschlag, zumindest halbjährlich Berichte über die Tätigkeit des SG zu erstellen, wurde danach leider nicht weiter verfolgt. Ich selbst habe mich auch außerstande gesehen, solche Berichte zu erstellen, weil mir dazu die Innensicht fehlte und die Zeit, um die späteren Anfragen so intensiv zu verfolgen, wie es dazu nötig gewesen wäre. Hinzu kommt die ziemlich tumbe Feindseligkeit gegenüber der Institution Schiedsgericht, die sich bei fast jeder Gelegenheit Bahn bricht, und zwar natürlich vor allem von denen, die ein raues und feindseliges Betriebsklima mehr schätzen als Produktivität und Sachlichkeit. Enttäuscht hat mich aber auch das weitere Verfahren meiner Nachfolger im SG, vor allem die „populistischen“ Einlassungen eines ehemaligen Kollegen, aber auch die Rückkehr zu einer pseudo-juristischen Sprache („Urteil“, „Schiedsrichter“, „Fall“ usw.), die wir zu meiner Zeit – darunter waren teils drei, teils vier Juristen gleichzeitig – sorgsam und aus guten Gründen vermieden hatten. Das Schiedsgericht ist kein Gericht von oben herab, sondern ganz einfach ein Schlichtungsgremium der Community für die Community, primus inter pares. Da war wohl irgendwie die Bodenhaftung verloren gegangen, ich weiß nicht wo und wie. Fand ich sehr, sehr schade.
    Reformen? – räusper – 1. Eine längere Zugehörigkeit zum SG ist vorgeschlagen worden. Das wäre auch m.E. sinnvoll, denn es braucht nun mal einige Zeit, bis man sich eingearbeitet hat. Dann wäre aber auch über eine Vergrößerung nachzudenken, denn die Tätigkeit im SG ist sehr zeitaufwändig, das kann man nich tmal so nebenher machen. Wenn die Wahlperiode verlängert würde, wären Ausfälle sicherlich häufiger zu besorgen, so dass es sinnvoll wäre, die Größe des Kollegiums anzuheben. – 2. Aber für den weitaus größeren Hemmschuh halte ich, dass aus der Praxis des SG heraus kein Regelwerk entstanden ist, das allgemeine und wenigstens weitgehend verbindliche Regeln für die Verarbeitung von Konflikten in der Community bereitstellt. So kann sich keine schlichtende Wirkung der SG-Arbeit über den Tag hinaus ergeben, und es kann für zukünftige Anfragen niemand wissen, wie das SG wohl entscheiden werde, weil es keinerlei Kontinuität in der Spruchpraxis gibt, an der man sich orientieren könnte. – An diesen beiden Punkten müsste  man deshalb ansetzen.--Aschmidt (Diskussion) 23:45, 27. Jun. 2018 (CEST)
    hier gibt es oft keine/so viele Regelwerke, die dann BEWUSST schwammig formuliert sind, damit man wieder trefflich streiten kann und die Alten Hasen/die wenigen Oberchecker die Auslegung vornehmen können. So könnte man es überspitzt sehen. Der Analyse von Hr. Klugbeisser weiter oben würde ich zustimmen. --Hannes 24 (Diskussion) 13:12, 28. Jun. 2018 (CEST)
  29. Wer vom Schiedsgericht als Beteiligter im Konflikt bestimmt wurde, hat nur dann Anspruch auf weitere Teilnahme am Verfahren (= Das Recht, auf den zugehörigen Seiten zu editieren, mit den Schiedsrichtern verfahrensbezogen in Kontakt zu treten usw.), wenn er mindestens drei Fehler öffentlich benennen kann, die ihm zuzuschreiben sind und zur Eskalation des Konflikts beigetragen haben. Die konkrete Umsetzung benötigt sicherlich einigen Feinschliff, letztendlich geht es darum, dass man den Willen an einer Konfliktlösung damit bekundet, dass man sich eingesteht, durch sein Verhalten zum Konflikt beigetragen zu haben. --2A02:810D:2D3F:C5F9:EC5A:44E3:496F:C2D 07:16, 29. Jun. 2018 (CEST)
  30. Nicht selten, so mein Eindruck, kommt es nach dem Beschluss von Auflagen dazu, dass davon Betroffene Dinge tun, die klar gegen den Geist der Auflagen sind, wo aber aus dem Wortlauf der Auflagen nicht zu entnehmen ist, ob was was zu tun ist. Andererseits geht im SG trotz alledem viel Zeit drauf, um Auflagen wasserdicht zu formulieren. Nur zeigt die Erfahrung, dass es wasserdichte Auflagen im Gros der Fälle nicht gibt. Auch wenn die Zielsetzung, Anfragen abzuschließen, nachvollziehbar ist, wär es eventuell praktikabler, ein Hintertürchen einzuführen, um bei Bedarf nach einem zu definierenden Vorgang hin Auflagen anzupassen. … «« Man77 »» Propaganda: Gegen Propaganda. 20:12, 3. Jul. 2018 (CEST)
  31. Die Amtszeit sollte verlängert werden, die SG-ler sollten die Konten, die bei ihnen anfragen und gesperrt sind, für die SG-Anfrage selbsttätig entsperren und auch ggf. wieder sperren, wenn die Anfrage nicht gestellt, oder abgelehnt wird. Info auf A/N sollte genügen. Das SG sollte die Umsetzung des Spruches begleiten. Oft entstehen in der Praxis Fragen, bei denen es hilfreich wäre, eine Interpretationshilfe zu bekommen. --Itti 13:33, 4. Jul. 2018 (CEST)
  32. Entscheidungen/Urteile des Schiedsgerichts hinsichtlich Benutzersperrungen sollten durch die Community in einem BSV legitimiert werden. Heißt: Das SG sollte keine Sperren aussprechen, sondern bestenfalls ein BSV anordnen dürfen (für dieses entfiele dann die Abstimmung über die Akzeptanz des Benutzersperrverfahrens) --Dk0704 (Diskussion) 14:00, 4. Jul. 2018 (CEST)
  33. Das SG sollte für den Friedensnobelpreis nominiert werden. Das ist kein Reformvorschlag, sondern nur der Ausdruck der Dankbarkeit für die wundervolle, exzellente SG-Arbeit der letzten Jahre. Was hätten wir bloß ohne das SG? 100.000 Artikel mehr? Pah, Artikel. Überbewertet. Brauchma nicht. Wir sind keine Enzyklopädie, sondern eine SC. Ironietags werden bei Bedarf nachgereicht. --Informationswiedergutmachung (Diskussion) 02:48, 5. Jul. 2018 (CEST)
  34. Abschaffen. Die Einführung des SG war ein Fehler (wie prophezeit), es schafft deutlich mehr Probleme als es löst. Die Fallseiten müssen z.B. aufwendig betreut werden bis sich nach Wochen/Monaten mal das SG bequemt ein Urteil zu sprechen, das dann im Regelfall nix taugt. Praktisch gesehen dient das SG nur dazu, Streit unter Benutzer(-gruppen) eine weitere Plattform zu geben. Dazu kommen noch solche Geschichte wie das Sockenpuppenkonto das das letzte SG-Team einführen wollte. --DaB. (Diskussion) 13:10, 6. Jul. 2018 (CEST)
  35. Abschaffen, oder runterdregadieren Vermittlungsausschuss 2.0, aber ohne das ganze Bürokratie-Tam-Tam. Wer Pöstchen will, kann sich ja dann immer noch ausleben. ---Complex (Diskussion) 00:25, 9. Jul. 2018 (CEST)
  36. Einrichtung einer formalen Arbeitsverteilung, welche die korrekte, zielführende und praxisnahe Lösungssuche befördert. Dazu gehört die Möglichkeit für Beteiligte, einen "Pflichtverteidiger" zu benennen, wenn sie aus persönlichen Gründen nicht an der Diskussion zum SG-Verfahren teilnehmen will. Ebenso gehört es sich, daß sowas wie ein "Gerichtsdiener" eingesetzt wird, der planmäßig den Verlauf des Verfahrens koordiniert und den Beteiligten als direkter Ansprechpartner dient. Oliver S.Y. (Diskussion) 09:28, 10. Jul. 2018 (CEST)
  37. Man kann keine Beiträge Unbeteiligter verhindern. Wenn diese aber sich mehr ins SG-Verfahren eskalierend einmischen, als viele Beteiligte selbst, läuft was schief. Darum sollte wie bei WP:VM und WP:SPP eine eigene Diskussionsseite für Beiträger Dritter eingerichtet werden. Das mindert auch das Eskalationspotential, dass während eines Verfahrens die Stimmung noch weiter aufgeheizt wird.Oliver S.Y. (Diskussion) 09:28, 10. Jul. 2018 (CEST)
  38. Das SG sollte grundsätzlich dazu verpflichtet werden, über die Lösungsvorschläge der Beteiligten gleichrangig abzustimmen. Es kann nicht sein, daß sich die Beteiligten Mühe geben, diese zu verfassen. Und am Ende beachtet das SG diese regelmäßig überhaupt nicht bei den Abstimmungen! Natürlich setzt das auch Ansprüche an die Beteiligte, klare, umsetzbare Vorschläge zu schreiben. Oliver S.Y. (Diskussion) 09:28, 10. Jul. 2018 (CEST)
  39. Das SG ist zu Vermittlung zwischen den Beteiligten eingesetzt. Darum sollte ihm das Recht entzogen werden, über Sanktionen zu entscheiden, sowohl was die Art als auch Dauer betrifft, welche über das hinausgehen, was die Beteiligten selbst für angemessen empfinden.Oliver S.Y. (Diskussion) 09:28, 10. Jul. 2018 (CEST)
  40. Ich habe den Eindruck, dass das Schiedsgericht eigentlich schon seit Jahren nicht besonders wichtig ist (es gibt sehr wenige - und immer weniger - Anfragen, die zudem für die meisten Benutzer irrelevante Konflikte betreffen), aber trotz der geringen praktischen Nutzung einen hohen symbolischen Wert hat. Es ist halt für viele beruhigend zu wissen, dass es da noch eine Instanz gibt, die sie anrufen könnten. Daher würde ich es nicht abschaffen. Aber ich schliesse mich den Stimmen an, die eine Verlängerung der Amtszeit anregen, was insbesondere aufgrund der sehr geringen Anzahl der Anfragen sinnvoll wäre. Ich würde sogar wie He3nry sagen, dass sie "massiv" verlängert werden sollte - mindestens verdoppelt. Gestumblindi 22:18, 17. Jul. 2018 (CEST)
  41. Das SG sollte keine Urteile sprechen, die über das hinausgehen, was von den Konfliktparteien gefordert wurde. Außerdem keine Beiträge mit Socken zensieren. Und ein bisschen mehr Transparenz, falls plötzlich die Hälfte des SGs zurücktritt. Das sind aber alles nur Einzelfälle, die sich so kaum wiederholen dürften, von daher sehe ich kaum Verbesserungsmöglichkeiten. ーTesser4D 【🅱iskussion】 22:41, 19. Jul. 2018 (CEST)
    PS: Ach ja, man könnte die Wahl etwas ändern. Aktuell fängt die Wahlphase kurz nach der Kandidaturphase an. Da während der Kandidaturphase die Kandidaten ausgefragt werden, melden sich viele erst kurz vor Schluss. Es würde imo nicht schaden, da eine Pause von ein paar Tagen bis einer Woche einzubauen. ーTesser4D 【🅱iskussion】 23:29, 19. Jul. 2018 (CEST)
  42. Anders als Gestumblindi habe ich den Eindruck, dass das Schiedsgericht eigentlich schon seit Jahren nicht als besonders wichtig wahrgenommen wird - Ursachen vielfälltig. Die Ur-Gründe sehe ich in der Gemeinschaft selbst, die sich bei der Etablierung des SG möglichst zurückhaltend verhielt, bloß keine wichtigen Kompetenzen, keine Macht, die sollen eben brav sein und kein Zoff machen (die deutsche Gemeinschft ist manchmal merkwürdig). Ich vergleiche das SG immer mit dem Arbcom in enwiki, wo es an sich hervorragend funktioniert - wobei ich keineswegs die große Fülle von Kompetenzen des en-arbcoms für anstrebenswert halte. Es ist aber ein Unterschied: das arbcom ist dort angesehen (hat nicht nur ein Gewicht), respektiert, bei der Wahl melden sich alte angesehene und erfahrene User, oft Admins - und es gibt was zu tun. Solange sich hier bei der SG-Wahl Benutzer zur Wahl stellen, die drei Monate da sind und 400 Edits haben, oder die schon Jahre registriert sind aber ihr Sperrlog die Länge meiner BEO topt, wird es nichts. Wir müssen ein Interesse an dieser Arbeit herauskristallisieren - und wecken (dies trotz der übliche Unkenrufe und Beschimpfungen, die ich nicht ernst nehme). Der Vorschlag von He3nry, die Wahlen in weitaus längeren Zeitabständen stattfinden zu lassen, wäre erst dann die richtige Konsequenz. Allerdings, in dem Zustand, in dem sich dewiki seit einer Zeitlang befindet (bei mir liegt die Grenze irgendwqann 2015, als ich meine Rechte zurückgab), sehe ich jedoch schwarz, leider. -jkb- 23:02, 19. Jul. 2018 (CEST)
    @-jkb-: Das englische ArbCom hat einen eher noch dramatischeren Rückgang der Anfragen zu verzeichnen als unser SG - 2016 wurden ganze fünf Fälle an das ArbCom herangetragen, 2017 noch vier, 2018 waren es bis jetzt ebenfalls vier (der Höhepunkt liegt mit 116 Fällen im Jahre 2006 lange zurück), siehe en:Wikipedia:Arbitration/Index/Cases. Angesichts der grösseren Community der englischen Wikipedia ist das schon sehr wenig. Und dass es wesentlich mehr Kompetenzen hat als das SG, halte ich inzwischen für ein Gerücht - ich zitiere der Einfachheit halber aus meiner Antwort an dich in diesem Thread von 2017, die du damals vielleicht übersehen hattest: "das englische Arbcom ist mit derart vielen und recht schwerwiegenden Kompetenzen ausgestattet, die hier nie denkbar wären" - das hatte ich auch lange geglaubt, das glauben hier viele, aber diese aufschlussreiche Diskussion zum Signpost-Artikel vom 22. Dezember über die hiesigen SG-Probleme hat mir die Augen geöffnet - zumindest offiziell unterscheiden sich die Kompetenzen von ArbCom und SG offenbar gar nicht so sehr. Die Kompetenzen sind teilweise fast wörtlich gleich eingeschränkt: en: "The Committee does not rule on content" / de: "Konflikte zu inhaltlichen Fragen im Artikelnamensraum werden nicht durch das Schiedsgericht entschieden". Die hauptsächlichen Unterschiede scheinen zu sein, dass Anträge auf Entzug von Adminrechten (mangels eines AWW-Systems) ein wichtiges Aufgabengebiet des ArbCom sind, und dass das ArbCom die Kompetenz hat, den Zugang zu Checkuser und Oversight zu regeln. Die praktische Auslegung kann natürlich im Einzelfall anders aussehen. Gestumblindi 00:34, 20. Jul. 2018 (CEST)