Znojmo

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Znojmo
Wappen von Znojmo
Znojmo (Tschechien)
Paris plan pointer b jms.svg
Basisdaten
Staat: Tschechien
Historischer Landesteil: Mähren
Region: Jihomoravský kraj
Bezirk: Znojmo
Fläche: 6589,1481[1] ha
Geographische Lage: 48° 51′ N, 16° 3′ OKoordinaten: 48° 51′ 19″ N, 16° 2′ 55″ O
Höhe: 290 m n.m.
Einwohner: 33.823 (1. Jan. 2017)[2]
Postleitzahl: 669 02
Kfz-Kennzeichen: B
Verkehr
Straße: WienJihlava
Bahnanschluss: Hrušovany nad Jevišovkou–Znojmo, Wien–Znojmo und Znojmo–Kolín
Struktur
Status: Stadt
Ortsteile: 9
Verwaltung
Bürgermeister: Vlastimil Gabrhel (Stand: 2016)
Adresse: Obroková 2/10
669 22 Znojmo
Gemeindenummer: 593711
Website: www.znojmocity.cz

Znojmo (deutsch Znaim) ist eine Stadt in der Südmährischen Region in Tschechien mit 33.805 Einwohnern 2014. Sie liegt auf einer Felszunge am linken, steil abfallenden Ufer der Thaya (Dyje), 55 Kilometer südwestlich von Brünn und 75 Kilometer nordwestlich von Wien, unweit der Grenze zu Niederösterreich.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südansicht der Znaimer Altstadt
Der Masarykplatz in der Altstadt

Schon zu Zeiten des Großmährischen Reiches im 9. Jahrhundert gab es eine Burgstätte an dieser Stelle. Das alte Znoima, auch Znojem, seit 1055 einer der Hauptorte des Brünn-Znaimer Teilfürstentums, das später in die beiden getrennten Apanageherzogtümer Brünn und Znoimo zerfiel, wurde 1145 vom böhmischen König Vladislav II. zerstört. Für die Prämonstratenser wurde im Jahre 1190 das Kloster Louka gegründet. 1197 hörte das Znaimer Teilfürstentum auf zu bestehen und Znaim wurde zu einer deutschen Siedlerstadt. Den Neuankömmlingen winkten durch das damals geltende deutsche Siedlerrecht zahlreiche Vorteile wie zum Beispiel zehn Jahre Steuerfreiheit.[3]

Im Jahr 1226 wurde Znaim neu gegründet und von dem Přemysliden Ottokar I. Přemysl zur Königsstadt erhoben. 1278 wurde das Stadtrecht vom römisch-deutschen König Rudolf I. bestätigt. 1292, 1303 und 1307 schlossen sich andere Gnadenurkunden der böhmischen Könige und 1314 ein förmliches Stadtrecht an. Am 18. August 1308 schloss Friedrich von Österreich mit Heinrich von Kärnten in Znaim einen Frieden, in dem er der Rechte auf Böhmen entsagte. Ebenso verbündeten sich hier am 18. Dezember 1393 Sigismund von Ungarn, Jobst von Mähren und Albrecht III. von Österreich gegen König Wenzel. 1404 lagen vor Znaim, als Sitz der mährischen Freibeuter unter „Dürrteufel“ Hynek von Kunstadt auf Jaispitz, König Sigismund und Herzog Albrecht IV. von Österreich. In den Hussitenkriegen gehörte die Stadt zum katholischen Bund der Deutsch-Städte Mährens.

Kaiser Sigismund verstarb am 9. Dezember 1437 in Znaim. Nach einer dreitägigen Aufbahrung in der Sankt-Niklas-Kirche wurde sein Leichnam nach Großwardein überführt. Sein Tod und das noch zu Lebzeiten geführte Intrigenspiel inspirierte Max Mayer-Ahrdorff zu seinem 1923 erschienenen Buch „Kaiser Sigismunds Tod auf der Znaimer Burg“.[4]

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1526 erschien in Südmähren eine in jenen Jahren entstandene Sekte, deren Anhänger, weil sie die Kindstaufe ablehnten, Wiedertäufer genannt wurden. Kurz nach den Wiedertäufern hielt auch die neue Lehre Martin Luthers Einzug in Südmähren. Um 1550 hatte sich auch in Znaim das Luthertum durchgesetzt und der Katholizismus wird vom Protestantismus zurückgedrängt. Die Zeit der Reformation fand viele Anhänger. 1556 hatte die Sankt Michaelskirche einen evangelischen Pastor. 1570 setzte die Gegenreformation ein. Nach einer vom Jesuitenpater Michael Cardaneus erfolgreich durchgeführten Rekatholisierung, konnten in Znaim eine ganze Anzahl von Kirchen, die den Katholiken verloren gegangen waren, wieder neu geweiht werden[5]

Eine Reihe bedeutender Ereignisse ist mit dem Namen der Stadt verbunden: So wurden in Znaim Anfang Dezember 1631 die entscheidenden Verhandlungen zwischen einem Gesandten Kaiser Ferdinands II. und Albrecht von Wallenstein geführt, die letztlich in die (Wieder-)Berufung des Feldherrn in kaiserliche Dienste mündeten.[6]

Indikationsskizze (1824)

Auch durch die Schlacht bei Znaim zwischen den Truppen Erzherzog Karls und den Franzosen unter Auguste Frédéric Louis Viesse de Marmont und André Masséna, sowie durch den am Tag darauf abgeschlossenen Waffenstillstand von Znaim, der am 14. Oktober 1809 zum Frieden von Schönbrunn führte, erlangte die Stadt Bedeutung.

1855 wurde die Stadt Sitz eines Bezirksgerichts. Es siedelte sich auch Industrie an, wenn auch nur in geringem Maße. Berühmt sind die Znaimer Gurken geworden. Neben Weinbau wurde in Znaim Bier gebraut. 2009/2010 wurde mit der Brauerei Hostan der letzte Braubetrieb der Stadt geschlossen.

Die zunehmende nationale Spaltung der Stadt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zeigt sich auch in ihrem Vereinsleben. 1870 wurde der liberale Znaimer Bürgerverein gegründet, der 1882 ein Bürgervereinshaus errichtete. In Folge der zunehmenden Spannungen änderte der Verein seinen Namen 1913 in Verein Deutsches Haus. Ebenfalls 1870 wurde von Jan Vlk mit Beseda znojemská der erste und heute noch aktive tschechische Verein in Znaim gegründet. Der Verein erhielt 1881 mit dem Beseda-Haus am Unteren Platz (Heute: Masarykplatz) ebenfalls einen Vereinssitz.[7] Aufgrund des Kurienwahlrechts wurden bis 1918 allerdings ausschließlich deutsche Parteien in die Gemeindevertretung gewählt.[8]

Zwanzigstes Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach dem Zerfall Österreich-Ungarns 1918 wurde mit ganz Mähren auch Znaim Teil der neu gegründeten Tschechoslowakei. In der Zwischenkriegszeit kam es durch Ernennung von Beamten zu einem vermehrten Zuzug von Personen tschechischer Nationalität.[9] Um 1925 verfügte Znaim bei rund 23.000 Einwohnern über rund 254 Vereine. Zu fast jedem Interessengebiet gab es einen deutschen und einen tschechischen Verein. Der Anteil der deutschen Bevölkerung sank zwischen 1910 und 1930 von 85 Prozent auf 39 Prozent, hingegen stieg der Prozentsatz der tschechischen Bevölkerung auch durch Zuzug von Personen aus nahen Dörfern von 12,7 Prozent auf 62 Prozent innerhalb der 20 Jahre. Die Spannungen zwischen den beiden Volksgruppen vermehrten sich. Auf Druck des Hitler-Regimes zwangen die Westmächte die tschechoslowakische Regierung im Münchner Abkommen 1938 zur Abtretung der von Deutschen bewohnten Randgebiete an das Deutsche Reich. Infolge des Abkommens [10] wurde Znaim am 1. Oktober 1938 ein Teil des Reichsgaus Niederdonau.[11] Der Einmarsch deutscher Truppen führte zur Flucht und Vertreibung der tschechischen, jüdischen und antifaschistischen deutschen Bevölkerung. Im November 1938 zerstörten die Nationalsozialisten die Synagoge der Stadt.

Stolpersteine für zwei Mitglieder der Familie Weinberger in der Straße Rudoleckého 859/21

1939 bis 1945 wurden unter NS-Herrschaft acht Dörfer des Thayabodens eingemeindet. Die Stadt wurde Sitz des deutschen Landkreises Znaim, dessen Verwaltungsgebiet aus den Gerichtsbezirken Markt Frain (tschechisch Vranov nad Dyjí), Markt Joslowitz (tschechisch Jaroslavice) und der Stadt Mährisch-Kromau (tschechisch Moravský Krumlov) bestand und insgesamt 950 Quadratkilometer, so wie 94 Gemeinden, von denen 16 das Marktrecht hatten, umfasste. In der Nacht vom 19. zum 20. April 1945 wurde die Stadt von den Alliierten bombardiert, wobei vor allem der Bahnhof als Ziel galt. Weitere schwere Schäden entstanden am Unterring, wo das Jungnickelsche Haus sowie der südwestliche Teil der Füttergasse mit dem Rathaus zerstört wurden.

Znaim wurde von der Roten Armee befreit. Nach der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 kam die Stadt zur Tschechoslowakei zurück. Viele Deutschsüdmährer flohen vor den einsetzenden Gewalttaten selbsternannter Revolutionsgardisten und nationaler Milizen über die nahe Grenze nach Österreich und glaubten bald wieder zurückkehren zu können. Andere wurden über die Grenze getrieben oder in Barackenlagern interniert. Die Opfer unter der deutschen Zivilbevölkerung sind dokumentiert.[12][13][14] In der Stadt konnten rund 200 Personen verbleiben; die übrigen Deutschen wurden zwischen dem 28. Februar und dem 18. September 1946 nach Deutschland zwangsausgesiedelt und ihr Vermögen konfisziert.[15] Der Großteil der in Österreich befindlichen ehemaligen Znaimer wurde weiter nach Deutschland gebracht.[16]

Jüngere Vergangenheit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Folge des Februarumsturzes 1948 und der Entwicklung der Tschechoslowakei zu einem sozialistischen Staat lag die Stadt bis 1989 am so genannten Eisernern Vorhang.

Znojmo hat auf Grund seiner Lage im Frühjahr immer wieder mit Überschwemmungen zu kämpfen. Um dieses Problem in den Griff zu bekommen, wurde der Stausee erweitert und besser befestigt. Trotzdem kam es auch im Jahre 2006 neuerlich zu Evakuierungen und Überschwemmungen, die sich jedoch in Grenzen hielten.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Matriken werden in Znaim seit 1623 geführt. Onlinesuche ist über das Landesarchiv Brünn möglich.[17]

Volkszählung Einwohner
gesamt
Nationalität
Jahr Deutsche Tschechen Andere
1880 12.772 11.012 1528 232
1890 15.167 12.936 1982 249
1900 16.988 14.584 2032 372
1910 19.683 16.812 2496 375
1921 21.197 7988 11.691 1518
1930 25.855 8347 16.139 1369
1971 26.126
1981 39.263
1991 39.949
2001 35.773
2011 34.122 16 19.061 15.045 (davon 4928 Mährer,
8081 ohne Angabe)

Quellen:[18][19][20]

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt Znojmo besteht aus den Ortsteilen Derflice (Dörflitz), Kasárna (Kasern), Konice (Deutsch Konitz), Mramotice (Mramotitz), Načeratice (Naschetitz), Oblekovice (Oblas), Popice (Poppitz), Přímětice (Brenditz) und Znojmo (Znaim).[21] Grundsiedlungseinheiten sind Cínová hora, Derflice, Dolní Leska, Dukelská, Horní Leska, Hradiště (Pöltenberg), Kasárna, Ke Chvalovicím, Konice, Louka (Klosterbruck), Masarykova Kolonie, Městský les, Mramotice, Načeratice, Načeratický kopec, Nad Dyjí (Thayadorf), Nad Gránicemi, Nová hora, Nová nemocnice, Oblekovice, Padělky, Pod Kraví horou, Popice, Pražské sídliště, Přímětice, Stará nemocnice, Střed, U kamenného mostu, Za nádražím, Zelnice und Znojmo-historické jádro.[22] Weitere Ortslagen sind Bohumilice (Pumlitz), Nesachleby (Esseklee) und Starý Šaldorf (Alt Schallersdorf).

Das Stadtgebiet gliedert sich in die Katastralbezirke Derflice, Konice u Znojma, Mramotice, Načeratice, Oblekovice, Popice u Znojma, Přímětice, Znojmo-Hradiště, Znojmo-Louka und Znojmo-město.[23]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das historische Stadtzentrum wurde 1971 zum städtischen Denkmalreservat erklärt.

St.- Nikolaus-Kirche mit der Wenzelskapelle (rechts)
Pestsäule am Znaimer Masarykplatz

Als alte Burg- und Königsstadt verfügt Znaim über einen sehr gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtkern und obwohl die Rotunde der heiligen Katharina (auch Heidentempel genannt) das wertvollste Denkmal ist, wurde der 80 Meter hohe Rathausturm aus dem Jahr 1445 zum Wahrzeichen der Stadt. Das Rathaus selbst wurde 1945 zerstört. Er bildet gemeinsam mit dem gotischen Dom des Heiligen Nikolaus (auch St.-Nikolaus-Kirche oder Nikolaikirche) eine charakteristische Silhouette der Stadt. Znaim besitzt weitere Sehenswürdigkeiten, zu denen neben zahlreichen weiteren Kirchen- und Klosterbauten wie die Sankt-Elisabeth-Kirche, das Kapuzinerkloster, das Minoritenkloster, das Dominikanerkloster (tschechisch Kostel Nalezení svatého Kříže), das Clarissinnenkloster, der Pöltenberg (Hradiště sv. Hypolita) und dem Prämonstratenserstift Klosterbruck (tschechisch Louka), auch die Renaissancebürgerhäuser (zum Beispiel Palais Daun, Starhembergpalais oder das Palais Ugarte) gehören, unter welchen sich ein Labyrinth unterirdischer Gänge erstreckt, ferner Wolfsturm (Vlkova věž) und andere Bauten.

Die Geschichte der Stadt Znaim und des südmährischen Raumes wird im Südmährischen Museum an mehreren Standorten in der Stadt und der näheren Umgebung präsentiert.

Östlich des Stadtzentrums befindet sich auf dem Komenského náměstí (Komenský-Platz) das ehemalige Kopaldenkmal, welches Karl von Kopal zu Ehren errichtet worden war. Südlich des Zentrums befindet sich das im Jahr 1900 eröffnete Stadttheater.

Eine technische Sehenswürdigkeit stellt die Znaimer Eisenbahnbrücke über die Thaya dar, die 1988 als Kulturdenkmal unter Schutz gestellt wurde.

Als Folge der josephinischen Reformen, aber auch während der kommunistischen Herrschaftsperiode, wurden zahlreiche Kirchen und Kapellen der Stadt zerstört, u. a. die Sankt-Katharina-Kirche, die Sankt-Peter-und-Paul-Kapelle, die Sankt-Johann-Kapelle und die Mariahilf-Kapelle.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Folgende Persönlichkeiten sind in Znaim/Znojmo geboren. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach Geburtsjahr.

In Znojmo lebten und wirkten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auflistung erfolgt alphabetisch.

„Znaim im Schnee“ von Theodor von Hörmann
Altstadt mit Rathausturm, St.-Nikolaus-Kirche und Thaya-Tal

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gregor Wolny: Die Markgrafschaft Mähren, topographisch, statistisch und historisch. Znaimer Kreis 1837.
  • Anton Hübner: Znaims geschichtliche Denkwürdigkeiten. 1843.
  • Anton Hübner, Michael Netoliczka, u. a.: Denkwürdigkeiten der königlichen Stadt Znaim. 1868.
  • Heinrich von Gontard: Geschichte der evangelischen Kirche in Znaim von der Reformationszeit bis zur Gegenwart. 1884.
  • Gregor Wolny: Die Wiedertäufer in Mähren, Wien 1850
  • Loserth Johann. Der Communismus der mährischen Wiedertäufer im 16. und 17. Jahrhundert: Beiträge zu ihrer Geschichte, Lehre und Verfassung. Carl Gerold's Sohn, 1894
  • Alexander Fossek: Znaim und seine Umgebungen. 1897.
  • Johann Zabel: Kirchlicher Handweiser für Südmähren, 1941, Generalvikariat Nikolsburg, Znaim S. 83, 85, 86, 87.
  • Karl Wittek: Heimatbuch Znaim.
  • Bruno Brehm: Znaim Sudetenland Heimatland. Ein heimatkundliches Lesebuch. Aufstieg-Verlag, München 1973, S. 199; ISBN 3-7612-0103-6.
  • Hellmut Bornemann: Znaim – Das Stadtrechtsbuch von 1523. 1992.
  • Anton Vrbka: Gedenkbuch der Stadt Znaim 1226–1926. Kulturhistorische Bilder aus dieser Zeit. Verlag A. Bartosch, Nikolsburg 1927.
  • Georg Dehio, Karl Ginhart: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler in der Ostmark, 1941, zu Znaim S. 507.
  • Ilse Tielsch-Felzmann: Südmährische Sagen. Verlag Heimatwerk, München 1969.
  • Wenzel Max: Thayaland, Volkslieder und Tänze aus Südmähren. Geislingen an der Steige 1984.
  • Felix Bornemann: Kunst und Kunsthandwerk in Südmähren. Maurer, Geislingen an der Steige 1990, ISBN 3-927498-13-0, zu Znaim S. 41f.
  • Hans Zuckriegl: Die Znaimer Gurke. Wien 1990.
  • Universität Gießen (Hrsg.): Sudetendeutsches Wörterbuch Bd.1, 1988, ISBN 978-3-486-54822-8
  • Hans Zuckriegl: Wörterbuch der südmährischen Mundarten. Ihre Verwendung in Sprache, Lied und Schrift. 25.000 Dialektwörter, 620 S. Eigenverlag. 1999.
  • Bruno Kaukal: Die Wappen und Siegel der südmährischen Gemeinden. Knee, Wien 1992, ISBN 3-927498-19-X, zu Znaim S. 259f.
  • Gerald Frodl, Walfried Blaschka: Der Kreis Znaim von A-Z. Maurer, Geislingen an der Steige 2009.
  • Anton Kreuzer: Frühe Geschichte in und um Znaim. Maurer, Geislingen an der Steige.
  • Alfred Schickel, Gerald Frodl: Geschichte Südmährens. Band III. Maurer, Geislingen an der Steige 2001, ISBN 3-927498-27-0.
  • Aleš Filip, Jan Kozdas, Jiří Krejčí, Lenka Krejčová: Znaim-vom Mittelalter bis in die Moderne. K-public, Brünn 2012. ISBN 978-80-87028-09-4
  • Martin Markel: Svoboda a demokracie v regionu rakouského impéria. Politika jihomoravských Němců v letech 1848-1919. =Země a kultura 18, Brünn 2010.
  • Jiří Kacetl: 77 Wunder der Stadt Znaim. Znojemská Beseda, Znaim 2008.
  • Herta Rauscher-Emge: Von Znaim nach Brühl. Geest-Verlag, Vechta 2014. ISBN 978-3-86685-477-2.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Znojmo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://www.uir.cz/obec/593711/Znojmo
  2. Český statistický úřad – Die Einwohnerzahlen der tschechischen Gemeinden vom 1. Januar 2017 (PDF; 371 KiB)
  3. Johannes Eberhorn: Tschechien: Deutsche in Tschechien. 24. August 2016 (planet-wissen.de [abgerufen am 23. Mai 2017]).
  4. Anton Vrbka: Gedenkbuch der Stadt Znaim 1226–1926. Kulturhistorische Bilder aus dieser Zeit. Verlag A. Bartosch, Nikolsburg 1927.
  5. Anton Kreuzer: Geschichte Südmährens Band 1. Maurer Verlag, Geislingen/Steige. 1997.
  6. Josef Polisensky und Josef Kollmann: Wallenstein. Feldherr des Dreißig-jährigen Krieges. Köln, Weimar, Wien 1997. S. 236f.
  7. Znojemská Beseda
  8. Martin Markel: Svoboda a demokracie v regionu rakouského impéria. Politika jihomoravských Němců v letech 1848-1919. Země a kultura 18. Brünn 2010. (tschechisch)
  9. Johann Wolfgang Brügel: Tschechen und Deutsche 1918–1938. München 1967.
  10. O. Kimminich: Die Beurteilung des Münchner Abkommens im Prager Vertrag und in der dazu veröffentlichten völkerrechtswissenschaftlichen Literatur. München 1988.
  11. Walfried Blaschka, Gerald Frodl: Der Kreis Znaim von A bis Z. 2009.
  12. Wilhelm Turnwald: Dokumente zur Austreibung der Sudetendeutschen. Sonderdruck: Europa-Buchhandlung. München 1951, zu Znaim S. 75 und 507.
  13. Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte (Hrsg.): Die Vertreibung der deutschen Bevölkerung aus der Tschechoslowakei. Weltbild-Verlag, 1994, ISBN 3-89350-560-1. Zu Znaim Bd. 1: S. 6, 13, 120 und Bd. 2: 17, 71, 351ff, 358f.
  14. Walfried Blaschka, Gerald Frodl: Der Kreis Nikolsburg von A-Z. Südmährischer Landschaftsrat, Geislingen an der Steige 2006, zu Znaim S. 216
  15. Alfred Schickel, Gerald Frodl: Geschichte Südmährens. Band III. Maurer, Geislingen an der Steige 2001, ISBN 3-927498-27-0, zu Znaim S. 259ff.
  16. Cornelia Znoy:Die Vertreibung der Sudetendeutschen nach Österreich 1945/46. Diplomarbeit zur Erlangung des Magistergrades der Philosophie, Geisteswissenschaftliche Fakultät der Universität Wien, 1995
  17. Acta Publica Registrierungspflichtige Online-Recherche in den historischen Matriken des Mährischen Landesarchivs Brünn (tschechisch, deutsch). Abgerufen am 2. April 2011.
  18. Historický místopis Moravy a Slezska v letech 1848–1960, Bd. 9 1984. (tschechisch)
  19. Tschechisches Statistikamt: Databáze demografických údajů za obce ČR. (tschechisch)
  20. Tschechisches Statistikamt: Sčítání lidu, domů a bytů 2011. (tschechisch)
  21. Části obcí: Územně identifikační registr ČR. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  22. Základní sídelní jednotky: Územně identifikační registr ČR. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  23. Katastrální území: Územně identifikační registr ČR. Abgerufen am 23. Mai 2017.
  24. Kudělková, Lenka - Vídeňský architekt Armand Weiser v meziválečném Znojmě. Kudělková, Lenka. In: Generosum labor nutrit. Sborník k poctě Bohumila Samka / Brno : Národní památkový ústav, územní odborné pracoviště v Brně, 2010 s. 82-96.