Dreisen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Dreisen
Dreisen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Dreisen hervorgehoben
49.6019444444448.0136111111111210Koordinaten: 49° 36′ N, 8° 1′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Donnersbergkreis
Verbandsgemeinde: Göllheim
Höhe: 210 m ü. NHN
Fläche: 9,03 km²
Einwohner: 995 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67816
Vorwahl: 06357
Kfz-Kennzeichen: KIB, ROK
Gemeindeschlüssel: 07 3 33 017
Adresse der Verbandsverwaltung: Freiherr-vom-Stein-Straße 1 - 3
67307 Göllheim
Webpräsenz: www.vg-goellheim.de
Ortsbürgermeister: Ralph Molter
Lage der Ortsgemeinde Dreisen im Donnersbergkreis
Obermoschel Niedermoschel Unkenbach Finkenbach-Gersweiler Waldgrehweiler Schiersfeld Sitters Alsenz Oberndorf (Pfalz) Mannweiler-Cölln Winterborn (Pfalz) Kalkofen (Pfalz) Niederhausen an der Appel Münsterappel Oberhausen an der Appel Gaugrehweiler Seelen Rathskirchen Teschenmoschel Bisterschied Ransweiler Stahlberg Bayerfeld-Steckweiler Sankt Alban (Pfalz) Gerbach Würzweiler Ruppertsecken Dielkirchen Katzenbach (Donnersbergkreis) Schönborn (Pfalz) Dörrmoschel Reichsthal Gundersweiler Gehrweiler Imsweiler Rockenhausen Höringen Schweisweiler Falkenstein (Pfalz) Winnweiler Lohnsfeld Wartenberg-Rohrbach Münchweiler an der Alsenz Gonbach Sippersfeld Breunigweiler Imsbach Börrstadt Steinbach am Donnersberg Ramsen (Pfalz) Kerzenheim Eisenberg (Pfalz) Göllheim Dreisen Standenbühl Lautersheim Biedesheim Ottersheim Bubenheim (Pfalz) Zellertal Einselthum Immesheim Albisheim (Pfrimm) Rüssingen Weitersweiler Marnheim Bennhausen Jakobsweiler Dannenfels Bolanden Kirchheimbolanden Mörsfeld Kriegsfeld Oberwiesen Orbis Morschheim Ilbesheim (Donnersbergkreis) Bischheim (Donnersberg) Rittersheim Stetten (Pfalz) Gauersheim Landkreis Bad Kreuznach Landkreis Alzey-Worms Landkreis Kusel Landkreis Kaiserslautern Landkreis Bad DürkheimKarte
Über dieses Bild

Dreisen ist eine Ortsgemeinde im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Göllheim an. Dreisen ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Dreisen liegt südöstlich des Donnersbergs an der Pfrimm, nördlich des Naturparks Pfälzerwald, zwischen Kaiserslautern und Worms.

Zu Dreisen gehören auch die Wohnplätze Bahnhof Dreisen, Bannholz, Hollidahof, Im Talweg, In den Kappenäckern, Lochmühle, Lohmühle und Münsterhof.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Dreisen wird 960 erstmals urkundlich genannt und befand sich zu diesem Zeitpunkt im Besitz des nahegelegenen Klosters Münsterdreisen. 1376 kam Dreisen als Teil des Amtes Bolanden an Kurpfalz und fiel damit 1706 an Nassau-Weilburg.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Dreisen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Wahl CDU WGD Gesamt
2009 3 9 12 Sitze
2004 2 10 12 Sitze

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Rot ein silberner schreitender gold bewehrter Phönix.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Im Ortskern befinden sich einige Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert, darunter das Rathaus von 1711. Die Evangelische Kirche ist ein 1781 umgebauter Saal mit Westturm, der zugemauerte Chorbogen ist auf 1517 datiert, das Friedhofstor auf 1528.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Dreisen

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Durch das Gemeindegebiet verlaufen die ehemalige Bundesstraße 40 von Kaiserslautern nach Alzey, sowie die B 47 die von Eisenberg (Pfalz) nach Worms führt. Dreisen liegt in unmittelbarer Nähe der Anschlussstelle Göllheim an der Bundesautobahn 63 die Mainz mit Kaiserslautern verbindet.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dreisen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 89 (PDF; 2,3 MB)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen