Steinbach am Donnersberg
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Donnersbergkreis | |
| Verbandsgemeinde: | Winnweiler | |
| Höhe: | 274 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,43 km² | |
| Einwohner: |
764 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 172 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 67808 | |
| Vorwahl: | 06357 | |
| Kfz-Kennzeichen: | KIB | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 3 33 075 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Jakobstraße 29 67722 Winnweiler |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Reiner Bauer | |
| Lage der Ortsgemeinde Steinbach am Donnersberg im Donnersbergkreis | ||
Die Ortsgemeinde Steinbach liegt im Donnersbergkreis in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Winnweiler an.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Der Ort liegt im Nordpfälzer Bergland zwischen dem Donnersberg im Nordwesten und dem Pfälzerwald im Süden.
Zu Steinbach gehören auch die Wohnplätze Haus Kaiserbusch, Haus Voigtland, Obere Mühle, Rotenbusch und Untere Mühle.[2]
[Bearbeiten] Herkunft des Namens
Der Name des Ortes Steinbach, von der einheimischen Bevölkerung auch Schdoabach genannt, kann wie bei über 100 gleichen Ortsnamen im deutschsprachigen Raum von einem Gewässer dieses Namens hergeleitet werden. Der namengebende Bach von Steinbach am Donnersberg kommt aus einem felsigen Tal des Donnersberges. Laut einer Literaturangabe von 1887 wird der Bach aus dem Wildensteinertal die Steinbach genannt. Die in früher Zeit enge Verbindung zwischen Steinbach und Standenbühl zeigt auch im Namen eine Verwandtschaft. So heißt es 1787 Standenböhl, 1662 zu steindte bohell, 1447 Steintenbohel, 1355 Steinachtenbuel und 1293 Steinechtenbohl. Dies deutet nach Ansicht von Heimatforschern darauf hin, dass das Dorf anfänglich landschaftlich betrachtet Bohele, was so viel wie Bühel oder Hügel bedeutet, hieß und später den Beinamen des erwähnten Baches (Stan- oder Steinbach) Stan- oder Steintebohl trug. Seit 1907 ist die offizielle Schreibweise “Steinbach am Donnersberg” gebräuchlich. Eine Urkunde darüber trägt das Datum vom 15. August 1957. Aus einem Schreiben des Staatsarchivrates Dr. v. Jan vom 15. August 1957 an die Bezirksregierung der Pfalz in Neustadt, geht hervor, dass "...der Steinbach als Flüsschen aus einem Tal des Donnersberges kommt".
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Steinbach besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Blau auf grünem Grund, linkshin sitzend, Johannes der Evangelist in silbernem Mantel und rotem Unterkleid, sein Evangelium in ein rotgebundenes silbernes Buch schreibend, rechts hinter ihm stehend ein schwarzer Adler“.
Es wurde 1950 vom rheinland-pfälzischen Innenministerium verliehen und geht zurück auf ein Siegel aus dem Jahr 1777.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Direkt südöstlich von Steinbach verlaufen die A 63 (Kaiserslautern - Mainz) und die alte Kaiserstraße.
Der nahegelegene Bahnhof Göllheim-Dreisen der Zellertalbahn wird nur im Ausflugsverkehr angefahren. In Winnweiler und Münchweiler an der Alsenz befinden sich Bahnhöfe der Alsenztalbahn. Die Strecke wird von der Deutschen Bahn (DB) betrieben. Es kommen rot lackierte Talent-Triebwagen zum Einsatz. Die Alsenztalbahn wird im Stundentakt bedient. Im Kursbuch ist sie als KBS 672 verzeichnet. Die Fahrten werden über die Biebermühlbahn bis nach Pirmasens durchgebunden.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Pfarrkirche Steinbach
- Keltendorf, teilweise von Wanderarbeitern ohne elektrische Geräte erbaut
- NABU-Keltengarten
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Steinbach am Donnersberg
[Bearbeiten] Literatur
- C.E. Gross “Der Donnersberg”, 1887
- Heimatbuch von 1990 zur 800 Jahrfeier "Steinbach am Donnersberg", Michael März. Portal mit Auszügen aus dem Buch
[Bearbeiten] Weblinks
- Private Internetpräsenz der Ortsgemeinde Steinbach am Donnersberg
- Seite bei der Verbandsgemeinde
- NABU-Keltengarten in Steinbach am Donnersberg
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile, Seite 92 (PDF)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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