Fairthorpe

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Fairthorpe war ein britischer Hersteller von Automobilen.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten]

Das Unternehmen Fairthorpe Limited begann 1954 in Chalfont St Peter in Buckinghamshire mit der Produktion von Automobilen. 1954 erfolgte der Umzug nach Gerrards Cross in South Bucks, und 1964 nach Denham.

1976 wurde die Produktion eingestellt.

Fahrzeuge[Bearbeiten]

Das erste Modell war der Atom, ein kleines Coupé mit einer Karosserie aus Fiberglas mit wahlweise zwei oder vier Sitzen. Ein Einbaumotor von BSA im Heck des Fahrzeugs mit wahlweise 249 cm³, 348 cm³ oder 646 cm³ Hubraum sorgte für den Antrieb. 1957 kam der Nachfolger Atomota mit einem Frontmotor auf den Markt, ebenfalls als Coupé erhältlich. Der Zweizylindermotor mit 646 cm³ Hubraum leistete 35 PS. 1960 wurde das Modell eingestellt.

Eine Fahrzeugklasse größer war der Electron (FWA), den es als offenen Zweisitzer von 1956 bis 1957 gab. Hier waren Vierzylindermotoren montiert, die aus 1098 cm³ Hubraum 84 bis 93 PS, aus 1220 cm³ Hubraum 85 PS oder aus 1960 cm³ Hubraum 110 PS leisteten. Den Nachfolger Electron Minor gab es von 1957 bis 1963. Der Vierzylindermotor mit 948 cm³ Hubraum leistete zwischen 38 und 45 PS. Der Electrina von 1960 bis 1963 verwendete den gleichen Motor und war eine kleine zweitürige Limousine. Zwischen 1963 und 1967 gab es den EM Three mit 1147 cm³ Hubraum und 63 bis 67 PS. Ab 1968 entstand der EM Mk. IV mit 1296 cm³ Hubraum und 75 PS, und zwischen 1970 und 1974 die Modelle EM Mk. V und EM Mk. VI mit dem gleichen Motor.

Es gab auch Sechszylindermodelle. Das Modell Zeta von 1959 bis 1965 besaß 2553 cm³ Hubraum und zwischen 90 und 137 PS. Der Rockette von 1962 bis 1965 hatte 1596 cm³ Hubraum und leistete 70 PS.

Außerdem gab es zwischen 1965 und 1969 das Coupé TX, von dem etwa 50 Exemplare hergestellt wurden. Der Prototyp TX I von 1965 besaß einen Vierzylindermotor, während die Serienmodelle ab 1967 mit einem Sechszylindermotor, 1998 cm³ Hubraum und zwischen 95 und 140 PS ausgestattet waren. Nachfolger wurde der TX Tripper.

Literatur[Bearbeiten]

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die große Automobil-Enzyklopädie. BLV, München 1986, ISBN 3-405-12974-5
  • G. N. Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, 1975 (französisch)
  • David Culshaw, Peter Horrobin: The Complete Catalogue of British Cars 1895–1975, Veloce Publishing PLC, Dorchester (1997), ISBN 1-874105-93-6 (englisch)

Weblink[Bearbeiten]