Fameck

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Fameck
Wappen von Fameck
Fameck (Frankreich)
Fameck
Region Lothringen
Département Moselle
Arrondissement Thionville-Ouest
Kanton Fameck
Koordinaten 49° 18′ N, 6° 7′ O49.2991666666676.1097222222222184Koordinaten: 49° 18′ N, 6° 7′ O
Höhe 167–363 m
Fläche 12,45 km²
Einwohner 13.082 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 1.051 Einw./km²
Postleitzahl 57290
INSEE-Code
Website Fameck

Fameck ist eine französische Gemeinde mit 13.082 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Moselle in der Region Lothringen. Sie gehört zum Arrondissement Thionville-Ouest und ist Hauptort (chef-lieu) des Kantons Fameck.

Geografie[Bearbeiten]

Fameck liegt auf der der linken Talseite der Mosel, etwa zehn Kilometer südwestlich von Thionville auf einer Höhe zwischen 167 und 363 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 12,45 km². Unmittelbar westlich von Fameck erhebt sich der Höhenzug Côtes de Moselle.

Zu Fameck gehören die Ortsteile

  • Budange (Büdingen unter Justberg)
  • Edange (Edingen)
  • Morlange (Morlingen)
  • Rémelange (Remelingen)

Nachbargemeinden von Fameck sind Florange im Norden, Uckange im Osten, Richemont im Südosten, Gandrange und Vitry-sur-Orne im Süden, Ranguevaux im Westen sowie Hayange und Serémange-Erzange im Nordwesten.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ortsteile wurden in den Jahren 855 bis 1157 erstmals erwähnt. Die endgültige Schreibweise wurde 1744 eingeführt. Im Jahr 1789 wurden die Orte zur Gemeinde Fameck zusammengefügt. Damals lebte der Ort hauptsächlich von der Landwirtschaft. Nach dem Krieg 1870-1871 gehörte Fameck zum deutschen Reich.

Der Vorort Remelange war ab 1959 eine Zone à urbaniser en priorité. Durch den Aufbau dieser Siedlung hat sich die Bevölkerungszahl von 1960 bis 1966 verdoppelt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
Einwohner 7571 14.034 17.755 14.942 13.922 12.635 12.468

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Zu den Sehenswürdigkeiten gehören das Château de Remelange aus dem 16. Jahrhundert, das im 17. Jahrhundert restauriert wurde. Kirchliche Bauten sind unter anderem die Kirche Saint-Martin in Fameck aus dem Jahr 1775, der Chorraum stammt aus dem 15. Jahrhundert.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Im 19. Jahrhundert änderte sich die Haupterwerbsquelle von Fameck weg von der Landwirtschaft durch die Entwicklung der Stahlindustrie im Tal der Fensch.