GFD Gesellschaft für Flugzieldarstellung

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GFD Gesellschaft für Flugzieldarstellung
IATA-Code: -
ICAO-Code: GFD[1]
Rufzeichen: Kite
Gründung: 1989
Sitz: Hohn, Deutschland
Heimatflughafen: Fliegerhorst Hohn
Unternehmensform: GmbH
Mitarbeiterzahl: 75
Flottenstärke: 11
Ziele: Charterdienste und Zieldarstellung

Die GFD Gesellschaft für Flugzieldarstellung mbH (GFD) in Hohn, Kreis Rendsburg-Eckernförde, Schleswig-Holstein, ist ein Tochterunternehmen des EADS-Konzerns, das für die Bundeswehr vor allem Übungsaufgaben (zum Beispiel Flugzieldarstellung) übernimmt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Am 1. Oktober 1966 erhielt mit der Lufthansa-Tochter Condor erstmals ein privates Unternehmen den Auftrag, mit düsengetriebenen Flugzeugen Luftziele zu simulieren. Dazu wurden sechs Canadair Sabre Mk 6 eingesetzt, die vom Flughafen Sylt mit Schleppzielen aus Pappe, Textil oder Kunststoff ausgerüstet waren. 1974 wurden die Maschinen durch 24 Fiat G.91 ersetzt und 1976 zogen die Maschinen nach Fliegerhorst Hohn um. Am 24. Mai 1989 wurde dann die GFD als Tochter der Condor und des Aero-Dienstes Nürnberg gegründet, um mit einem wirtschaftlicheren zivilen Muster Zieldarstellung zu fliegen. Nach Unterzeichnung eines entsprechenden Vertrages wurden zunächst vier Learjet-35/36 angeschaftt, welche auch zwei statt einem Schleppziel aufnehmen konnten. 1997 unterzeichnete die Firma einen langfristigen Vertrag mit dem Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB) durch den eine Aufstockung des Bestandes auf sieben Learjets möglich wurde. Ab 2004 betreibt die GFD elf Learjets.

Im Jahr 2002 übernahm die EADS das Unternehmen.[2]

[Bearbeiten] Einsatz

Als Flugziele (zum Beispiel für den Flugabwehrkanonenpanzer Gepard) werden hauptsächlich Schleppsäcke der Typen TGL-3C und TGL-3D und Schleppkörper des Typs DO-SK6[3] eingesetzt.[4] Weiterhin dienen die Maschinen der Ausbildung und Übung von Einsätzen unter den Bedingungen der elektronischen Kampfführung mit AN/ALQ-119 GY oder Low-Band-Pods von EADS.

Das Unternehmen übernimmt auch zahlreiche Einsätze für Forschungseinrichtungen (wie dem Deutschen Wetterdienst und einiger Universitäten).[2][5]

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. [1] offizielles Abkürzungsverzeichnis der FAA (ICAO Code der Gesellschaft für Flugzieldarstellung S. 3-3-31)
  2. a b FliegerRevue Mai 2009, S.19-20, Vom Schleppsack zum Elektronik-Pod: 20 Jahre GFD [2]
  3. DO-SK6 auf Bredow-Web (aufgerufen am 16. Februar 2009)
  4. Bericht über die GFD auf CheckSix (aufgerufen am 16. Februar 2009)
  5. enviscope: Learjet 35A/36A for operations
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