Contact Air
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
| Contact Air Flugdienst GmbH & Co. | ||
|---|---|---|
| IATA-Code: | C3 | |
| ICAO-Code: | KIS | |
| Rufzeichen: | Contact Air | |
| Gründung: | 1974 | |
| Sitz: | Stuttgart, Deutschland | |
| Unternehmensform: | GmbH & Co. | |
| Fluggastaufkommen: | ca. 900.000 p.a | |
| Allianz: | Lufthansa Regional | |
| Flottenstärke: | 15 | |
| Ziele: | Nationale und europäische Ziele | |
Contact Air Flugdienst GmbH & Co. ist eine deutsche Partnerfluggesellschaft von Lufthansa Regional mit Sitz in Stuttgart-Plieningen. Sie fliegt 25 Flughäfen in 11 Ländern an und beschäftigt ca. 370 Mitarbeiter. Die Maintenance Base der Contact Air befindet sich seit 1988 am Flughafen Saarbrücken.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geschichte
Der Luftfahrt-Pionier Gunther Eheim (EHEIM Unternehmensgruppe) gründete 1974 die Charter- und Executive-Fluggesellschaft Contact Air. Für weltweite Passagier- und Ambulanzflüge kamen eine Falcon 20 und mehrere Learjets zum Einsatz. Die Ziele lagen in Europa, Nordafrika und im Nahen Osten. 1982 gab es die erste Flottenumstellung. In diesem Jahr wurden Turbopropflugzeuge vom Typ BAe Jetstream 31 und Beechcraft 200 angeschafft. Im Jahr 1983 wurde eine neue Firma, die Stuttgarter Flugdienst gegründet, welche die gesamte Executive-Sparte übernahm. Gleichzeitig wurde mit der Vorgängergesellschaft der Lufthansa CityLine, der DLT, der erste Charter-Vertrag für Linienverkehr abgeschlossen. Diesem sollten bald weitere folgen. Im Auftrag der DLT bediente man die Route Saarbrücken-Düsseldorf. Weiterhin wurden vorerst auch eigene Linienflüge zwischen Münster/Osnabrück, Stuttgart und München durchgeführt. 1987 Die nächste Flottenveränderung: Die DHC-8 Dash 8-100 und -300 ergänzten die Flotte. 1996 wird die Contact Air erste Partner-Airline im neugegründeten Regionalverbund "Team Lufthansa". In der Folge werden elf fünfzigsitzige Fokker F-50 der Lufthansa CityLine geleast. Sie ersetzen die fünf Dash 8-Flugzeuge. 2003 wurden insgesamt neun ATR 42-500 der Eurowings übernommen. Gleichzeitig wird die Fokker-Flotte weltweit nach Iran, Indonesien, Island und Kenia vermarktet. Seit Januar 2004 ist die Gesellschaft Mitglied im Verbund Lufthansa Regional. 2005 wurden sechs ATR 72-500 der Eurowings übernommen und vier ATR 42-500 zur Vermarktung wieder ausgesteuert. Mit Beginn des Sommerflugplans 2008 setzt die Contact Air für die Swiss zwei Fokker 100 ein, die im neuen Star-Alliance-Design lackiert sind. Für die Swiss fliegt die Contact Air verschiedene europäischen Ziele an. Weiterhin betreibt Contact Air für Lufthansa Regional mehrere Fokker 100 mit welcher hauptsächlich innerdeutsche Strecken bedient werden.
[Bearbeiten] Flugziele
Contact Air fliegt regelmäßig diverse Länder in Europa wie Belgien, Frankfreich, Großbritannien, Schweiz und Italien an. Dabei werden Städte wie Brüssel, London (City Airport), Mailand (Malpensa International Airport), Nizza, Turin und Wien bedient. Innerdeutsch fliegt die Contact Air vor allem ab Stuttgart, Düsseldorf, München, Hannover, Nürnberg und Hamburg. Seit Oktober 2008 bedient Contact Air auch die Fluglinie Hof-Frankfurt.
Im Rahmen von Lufthansa Regional fliegt Contact Air in unregelmäßigen Abständen auch Ziele der anderen Partner-Fluglinien der Lufthansa an. Zusätzlich gibt es in den Sommermonaten regelmäßig Charter-Flüge auf die Kanalinseln Jersey und Guernsey.
[Bearbeiten] Flotte
Contact Air war der erste Betreiber der Bombardier Dash 8Q-100 und später auch der Bombardier Dash 8Q-300. Diese wurden 1996 durch Maschinen vom Typ Fokker 50 ersetzt, welche 2003 wiederum durch ATR 42-500 ersetzt wurden. Contact Air übernahm ab Februar 2005 sechs ATR 72-500 von Eurowings und gab drei ATR 42-500 ab. Derzeit (Stand: März 2009)[1] umfasst die Flotte folgende Flugzeuge:
- 5 ATR 42-500
- 6 ATR 72-500
- 7 Fokker 100 (Hamburg-Stuttgart-Hamburg, Zürich-Stuttgart-Zürich)
Die ATR72-500 werden zum größten Teil abgegeben und dafür weitere Fokker 100 in Betrieb genommen. Die Fokker 100 werden bei Lufthansa und Swiss eingesetzt.
[Bearbeiten] Unfälle / Zwischenfälle
Am 6. Januar 1993 kam es gegen 18:20 UTC im Anflug auf Paris Charles de Gaulle Airport (CDG) zu einem Unfall mit 4 Todesopfern. Beim kurzfristigen Wechsel der Landebahn stürzte das Flugzeug (D-BEAT vom Typ Bombardier Dash 8Q-300) ab und schlug etwa 1800m vor der Piste 28 auf.[2]
Trotz dieses tödlichen Zwischenfalls von 1993 zählt die Contact Air heute zu den sichersten Airlines und ist einer der wichtigsten Franchising Partner der Deutschen Lufthansa.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ ch-aviation.ch: Flotte der Contact Air 28. März 2009
- ↑ Rapport preliminaire, Ministere de'l equipement, du logement et des transports, abgerufen 22. Oktober 2008
[Bearbeiten] Literatur
Jochen K. Beeck: Passagierflugzeuge der Fluggesellschaften Europas, Stuttgart 2003
[Bearbeiten] Weblinks
Air Dolomiti |
Augsburg Airways |
Contact Air |
Eurowings |
Lufthansa CityLine
Tochtergesellschaften:
Lufthansa Cargo |
Swiss |
Lufthansa Italia |
Austrian Airlines
Lufthansa Regional: Air Dolomiti | Augsburg Airways | Contact Air | Lufthansa CityLine | Eurowings (Germanwings)
Kapitalbeteiligungen:
Condor Flugdienst (24,9 %)
JetBlue Airways (19,0 %)
Brussels Airlines (45,0 %)
British Midland Airways (80,0 %)
Technik: Lufthansa Technik | Lufthansa Flight Training | Lufthansa Systems
Catering: LSG Sky Chefs
Sonstige: AirPlus | Fraport | Terminal 2 am Flughafen München | Delvag | Miles & More
Allianzen: Star Alliance | Lufthansa Regional | WOW

