Aero-Dienst

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Aero-Dienst GmbH & Co. KG
Logo der Aero-Dienst
Dornier 328-300 der-Aero Dienst
IATA-Code:
ICAO-Code: ADN
Rufzeichen: AERODIENST
Gründung: 1958
Sitz: Nürnberg,
DeutschlandDeutschland Deutschland
Heimatflughafen: Flughafen Nürnberg
Unternehmensform: GmbH & Co. KG
Mitarbeiterzahl: 300
Umsatz: 60 Millionen Euro
Flottenstärke: 12
Ziele: National und international
Webseite: aero-dienst.de

Aero-Dienst ist eine deutsche Fluggesellschaft mit Sitz in Nürnberg und Basis auf dem Flughafen Nürnberg.

Sie führt neben Charterflügen im Geschäftsflugverkehr auch weltweiten Ambulanzflugverkehr (auch mit intensivmedizinischer Versorgung) mit Ambulanzflugzeugen durch, beispielsweise für den ADAC. Weitere Geschäftsfelder sind die Luftfahrzeug-Instandhaltung, der An- und Verkauf von Flugzeugen sowie die Bereitstellung und Verwaltung von Flugzeugen für Unternehmen. Die Gesellschaft betreibt zudem am Nürnberger Flughafen vier Werfthallen mit einer Fläche von rund 8000 m².[1]

Geschichte[Bearbeiten]

Aero-Dienst wurde 1958[1] zunächst als Wartungsunternehmen durch das Rüstungsunternehmen Diehl und den Fahrzeughersteller Faun gegründet. 1966 wurde sie ein gewerbliches Luftfahrtunternehmen und stieg in das Aircraft Management ein. Zwei Jahre später begann man mit Verkauf, Wartung und Vercharterung von Learjets, Aero-Dienst ist damit der älteste Anbieter Deutschlands im Bereich des Geschäftsflugverkehrs.

Seit 1975 werden auch Ambulanzflüge mit Learjets für Mitglieder des ADAC durchgeführt. 1989 wurde in Nürnberg die zweite Werfthalle eröffnet. 1998 wurde der ADAC neuer Gesellschafter bei Aero-Dienst.[1]

2006 erhielt das Unternehmen ein neues Corporate Design, 2008 wurde erneut ein weiterer Hangar errichtet.[1] Seit 2009 ist Aero-Dienst ein autorisiertes Servicezentrun für Jets des Musters Falcon 7X, seit 2010 darf man Präzisionslandeanflüge nach CAT II/IIIA mit Falcon 900EXy durchführen. 2011 wurde die vierte Halle in Nürnberg eröffnet sowie die Kapazitäten weiter ausgebaut.[1][2]

Flotte[Bearbeiten]

Eine Beechcraft King Air 350 der Aero-Dienst

Mit Stand Juni 2014 besteht die Flotte der Aero-Dienst aus 12 Flugzeugen[3]:

Unfälle und Zwischenfälle[Bearbeiten]

Am 7. Juni 1993 stürzte ein Learjet 35A D-COCO beim Startvorgang vom Kölner Flughafen ab. Die zwei Piloten und die zwei Passagiere starben. Darunter der Gründer der Spielzeugfirma Dickie, Wolfgang Sauerborn.[4]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e Nürnberger Zeitung am 7. Mai 2011. Abgerufen am 17. April 2012.
  2. Geschichte des Unternehmens auf seiner eigenen Website. Abgerufen am 17. April 2012.
  3. Flottenübersicht (Seite 2), abgerufen am 9. Juni 2014
  4. Aero-Dienst 1993 Learjet crash at the Aviation Safety Network