Gołdap
| Gołdap | ||||
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| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Staat: | Polen | |||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |||
| Landkreis: | Gołdap | |||
| Fläche: | 17,2 km² | |||
| Geographische Lage: | 54° 18′ N, 22° 18′ O54.322.3Koordinaten: 54° 18′ 0″ N, 22° 18′ 0″ O | |||
| Einwohner: |
13.401 |
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| Postleitzahl: | 19-500 und 19-501 | |||
| Telefonvorwahl: | (+48) 87 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | NGO | |||
| Wirtschaft und Verkehr | ||||
| Straße: | DK 65: (Gussew/Russland–) ↔ Olecko–Grajewo–Bobrowniki/Weißrussland | |||
| DW 650: Barciany–Węgorzewo → Gołdap | ||||
| DW 651: Sejny–Żytkiejmy–Dubeninki → Gołdap | ||||
| Schienenweg: | kein Bahnanschluss | |||
| Nächster int. Flughafen: | Flughafen Szczytno | |||
| Gemeinde | ||||
| Gemeindeart: | Stadt- und Landgemeinde | |||
| Fläche: | 361,7 km² | |||
| Einwohner: |
19.758 |
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| Bevölkerungsdichte: | 55 Einw./km² | |||
| Gemeindenummer (GUS): | 2818033 | |||
| Verwaltung (Stand: 2012) | ||||
| Bürgermeister: | Marek Miros | |||
| Adresse: | pl. Zwycięstwa 14 19-500 Gołdap |
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| Webpräsenz: | www.goldap.pl | |||
Gołdap [ˈgɔwdap] (prußisch galdape: Fluss in der Mulde; deutsch Goldap) ist eine der Woiwodschaft Ermland-Masuren angehörige Kleinstadt im Nordosten Polens.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Stadt liegt rund 130 km südöstlich von Kaliningrad (Königsberg, Russland) und etwa 200 km südwestlich von Vilnius (Litauen) an der Grenze zur Oblast Kaliningrad. Dort befindet sie sich an den Nordausläufern der Seesker Höhen am Flüsschen Goldap, nahe dem Wald-, Mittelgebirgs- und Heidegebiet Rominter Heide (prußisch ram, rom: still, heilig).
[Bearbeiten] Stadt Gołdap (Goldap)
[Bearbeiten] Geschichte
Die Stadt ist nach dem Fluss Goldap benannt. Im Umkreis von Goldap gab es prußische Wallburgen, beispielsweise in Kl. Wronken, bei Texeln am Rominteufer, bei Ballupönen, bei Kollnischken und bei Pellkauen, bei Gut Adlerfelde.
Das spätere Kreisgebiet Goldap wurde erst ab 1535 planmäßig besiedelt.
Am 15. Mai 1570 wurde die Stadt Goldap durch Kaspar von Nostitz gegründet. Bis zum 17. Jahrhundert hatte die Stadt an der Ostgrenze Preußens ständig durch kriegerische Überfälle aus dem Osten zu leiden.
1657 wurde die Stadt von Tataren niedergebrannt und der Bürgermeister wurde auf dem Markt lebendig am Spieß gebraten [3]. 1694 brannte die Stadt noch einmal ab.
Von 1709 bis 1711 wurde Ostpreußen von einer Pestepidemie heimgesucht. Einwanderer aus Brandenburg, Pommern, Magdeburg, Halberstadt, aus der Pfalz und Nassau, Deutsche und Schweizer, Preußen und Litauer, ersetzten die gestorbene Bevölkerung. Seit 1732 kamen auch Salzburger, die aus religiösen Gründen vertrieben wurden.
Nach dem zweiten Schlesischen Krieg wurde die Stadt Garnisonsstadt der „Schwarzen Husaren“. Von den ursprünglichen Laubenhäusern blieb beim dritten Brand 1834 kaum etwas übrig.
Am 29. September 1818 wurde Goldap zur Kreisstadt für den Landkreis Goldap und nach Aufhebung seiner vier Tore zur offenen Stadt erklärt.
1879 wurde die Eisenbahnstrecke Insterburg–Goldap–Lyck in Betrieb genommen. Später kamen Nebenbahnen nach Angerburg und Tollmingkehmen hinzu.
Seit 1887 diente die Rominter Heide als Jagdrevier für Kaiser Wilhelm II., der dort ein Haus im norwegischen Stil (Jagdhaus Rominten) und eine Stabkirche (die Hubertuskapelle) errichten ließ.
Zu Beginn des Ersten Weltkrieges 1914 wurde Goldap von der russischen Armee zerstört und besetzt. Nach Abzug der russischen Armee wurde die Stadt im Stil der „Neuen Sachlichkeit“ wiederaufgebaut.
Der Ort war Sitz des Landkreises Goldap.
Am 21. Oktober 1944 wurden die deutschen Bewohner der Stadt evakuiert, am folgenden Tag wurde die Stadt von der sowjetischen Armee besetzt. Nach schweren Schlachten gelang es der deutschen Wehrmacht jedoch noch einmal, die Stadt zurückzuerobern. Wenige Tage nach Beginn der Winteroffensive der Roten Armee gelang dieser jedoch am 18. Januar 1945 die endgültige Eroberung der nun zu 90 % zerstörten Stadt.
1945 kam Goldap mit dem südlichen Ostpreußen unter polnische Verwaltung. Der Nordteil des Kreises mit dem größten Teil der Rominter Heide fiel jedoch an die Sowjetunion. Goldap lag fortan an einer nahezu undurchdringlichen Grenze und litt unter seiner Abgelegenheit.
Mit der Öffnung der Grenze wurde Goldap zu einem Grenzhandelsort. Seit 2002 ist die Stadt wieder ein Sitz eines gleichnamigen Kreises.
Goldap war unter anderem bekannt durch große Vieh- und Pferdemärkte und den zweitgrößten Marktplatz Ostpreußens (und Deutschlands). Berühmt war Goldap durch seine Tuchmacher, Hutmacher, Strumpfstricker, Gerber und Bäcker. Von den Goldaper Kringeln und Brezeln wurden sogar einige Tonnen nach Batavia (Jakarta) exportiert. Auch der Goldaper Met war berühmt. „Die Bewohner der Stadt haben den Namen Ferkelmacher, weil ein boshafter Maler eine in Öl gemalte Sau mit Ferkeln dem eigentlichen Wappen der Stadt, das er in Wasserfarben malte, geschickt unterzulegen verstand“.
Redensart: „Goldap brennt“, wenn man dringend auf die Toilette muss.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
[Bearbeiten] Name
Der Name leitet sich vom prussischen galdape ab, was Fluss in der Mulde bedeutet.[4]
[Bearbeiten] Architektur
Nach den Zerstörungen während des Ersten Weltkrieges wurde ein „Wiederaufbauprogramm Ostpreußen“ durchgeführt, an dem die Architekten Hans J. Philipp, Goldap, und Fritz Schopohl großen Anteil hatten. Die äußere Gestaltung der neuen Häuser orientierte sich an der bekannten Architektur Ostpreußens: Pfannendach auf Stülpschalung, auf dem Land wurde überwiegend rauer Kellenputz, in der Stadt Kratzputz verwendet. Die Fenster erhielten in den feststehenden Blendrahmen dunklen, in dem Flügelholz weißen Anstrich.[5] Die Gebäude wurden auf den Fundamenten oder Kellermauern der zerstörten Häuser aufgebaut, oft jedoch wurden durch andere Grundrisse die Größe der Neubauten verändert. Ein typisches Gebäude aus dem Wiederaufbauprogramm Ostpreußens ist/war das „Kleinbürgerhäuschen“ von Franz Hoyer, das als Reihenhaus konzipiert war.[5]
[Bearbeiten] Kirche
[Bearbeiten] Kirchengebäude
[Bearbeiten] Marienkirche, ehem. Alte Kirche
Am 14. Mai 1570 erfolgte die Landverschreibung für den ersten Kirchenbau[6], der um 1580 begonnen und nach mehr als zehn Jahren fertiggestellt wurde. Nach einem Brand im Jahre 1623 erfolgte ein Neubau des Kirchenschiffs aus Feldsteinen und Ziegeln in den Jahren bis 1627. Dieser Bau stand bis 1944, auch wenn im Januar 1818 durch einen Orkannoch größerer Schaden entstanden war. Im pyramidal geschlossenen Turm befanden sich zwei Glocken aus den Jahren 1635 und 1705. Im Kircheninnern stand ein Kanzelaltar von Bildhauer Pfeffer aus Königsberg (heute russisch: Kaliningrad).
Bei den Kämpfen um Goldap 1944/45 wurde die Alte Kirche schwer zerstört. In den frühen 1980er Jahren erfolgte der Wiederaufbau im ursprünglichen Baustil, und 1984 wurde die Kirche – bisher evangelisches Gotteshaus, jetzt von der katholischen Kirche neu geweiht mit der Namensgebung Najświętszej Maryi Panny Matki Kościół. Seit 1992 ist sie Konkathedrale im Bistum Ełk.
[Bearbeiten] ehem. Neue Kirche
An der Stelle einer früheren reformierten und Garnisonkirche entstand durch General Daniel Friedrich von Lossow 1778 der Bau eines neuen Kirchengebäudes. Bis 1817 war sie ein reformiertes Gotteshaus. Wegen Baufälligkeit musste die Kirche 1842 geschlossen werden. 1856 erfolgte ein Neubau auf dem Goldaper Markt: ein neugotischer Ziegelrohbau mit einem 148 Meter hohen Turm. In den Kriegswirren 1944/45 wurde das Gotteshaus zerstört und brantte bis auf den Turm aus. Der Turm wurde 1956 abgerissen. Ein Wiederaufbau der Kirche erfolgte nicht.
[Bearbeiten] St.-Leo-Kirche
Bei der Leo-Kirche (Kościół św. Leona) handelt es sich um ein Bauwerk aus dem Jahre 1894, das schon immer ein katholisches Gotteshaus war und es auch heute noch ist. Das Gebäude überstand den Krieg nahezu unbeschadet.
[Bearbeiten] St.-Josef-Kirche
Die jüngste Kirche unter den Goldaper Gotteshäusern wurde 1991 in Dienst gestellt und als Kościół św. Jozefa Robotnika geweiht. Sie ist heute die dritte katholische Kirche der Stadt.
[Bearbeiten] Kirchengemeinde
[Bearbeiten] Evangelisch
[Bearbeiten] Gemeinde
Bis 1945 bestanden in Goldap zwei evangelische Gemeinden[7], die der Alten bzw. der Neuen Kirche zugeordnet waren. In früherer Zeit wurden die Gottesdienste in Deutsch, Litauisch und Polnisch gehalten, später nur noch in Deutsch. Die litauische Gemeinde wurde vom ersten Pfarrer, die polnische Gemeinde vom zweiten Pfarrer (Diakonus) der Alten Kirche versehen. 189o lebten 6.743 evangelische Kirchenglieder in der Stadt, 1939 waren es 10.876. Zum Bezirk der Alten Kirche gehörte der nördliche Teil der Stadt mit zwanzig Ortschaften der Umgebung, der südliche Teil mit neun Kirchspielorten war der Neuen Kirche zugeordnet. Beide Gemeinden gehörten bis 1945 zum Kirchenkreis Goldap in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union.
Aufgrund von Flucht und Vertreibung in Folge des Zweiten Weltkrieges sank die Zahl der evangelischen Kirchenglieder fast auf Null. In den Nachkriegsjahren fand sich jedoch in Gołdap wieder eine kleinere evangelische Gemeinde, die zusammen mit Menschen aus dem weiteren Umland sich hier wieder ein Zentrum schuf. Die Kirchengemeinde Gołdap ist Filialgemeinde der Kirche in Suwałki (Suwalken) innerhalb der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen.
[Bearbeiten] Pfarrer (bis 1945)
Alte Kirche:
In der Zeit seit Bestehen einer evangelischen Gemeinde in Goldap amtierten bis 1945 an der mit zwei Pfarrstellen versehenen Alten Kirche als Geistliche[8].
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Neue Kirche:
An der 1778 fertiggestellten Kirche amtierten als evangelische (bis 1817 reformierte) Geistliche[9]:
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[Bearbeiten] Kirchenkreis Goldap
Goldap war bis 1945 zentraler Ort eines Kirchenkreises innerhalb der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union. Diesem Kirchenkreis, dessen letzter Superintendent der Goldaper Pfarrer Wilhelm Krüger war, waren neun Kirchengemeinden zugeordnet. Das Gebiet des damaligen Kirchenkreises wird heute von der polnisch (PL)-russischen (RUS) Staatsgrenze durchschnitten:
| Name (bis 1945/46) | Heutiger Name/Land | Name (bis 1945/46) | Heutiger Name/Land | |
|---|---|---|---|---|
| Dubeningken, 1938–1945: Dubeningen mit Hubertuskapelle in Jagdhaus Rominten =Raduschnoje/RUS |
Dubeninki/PL | Groß Rominten, 1938-1946: Hardteck | Krasnolessje/RUS | |
| Gawaiten, 1938–1946: Herzogsrode | Gawrilowo/RUS | Gurnen | Górne/PL | |
| Goldap, Alte Kirche/Neue Kirche | Gołdap/PL | Szittkehmen, 1936-1938: Schittkehmen, 1938–1946: Wehrkirchen |
Żytkiejmy/PL, und: Saslonowo/RUS |
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| Grabowen, 1938–1945: Arnswald | Grabowo/PL | Tollmingkehmen, 1938–1946: Tollmingen | Tschistyje Prudy/RUS |
[Bearbeiten] Katholisch
[Bearbeiten] Gemeinde
Eine katholische Gemeinde bestand in Goldap seit 1894. 1890 lebten in der Stadt 358 Gemeindeglieder, 1939 waren es 385, und etwa 1.000 Menschen in den umliegenden Ortschaften kamen hinzu. An Goldap angegliedert war die Gemeinde in Darkehmen (1938–1946 Angerapp, heute russisch: Osjorsk).
Heute gibt es in Gołdap drei katholische Pfarrgemeinden, die zum Dekanat Gołdap im Bistum Ełk der Katholischen Kirche in Polen gehören.
[Bearbeiten] Dekanat Gołdap
Dem Dekanat Gołdap sind neben den drei Gołdaper Pfarrgemeinden vier weitere aus dem Umland zugeordnet:
- Banie Mazurskie (Benkheim)
- Górne (Gurnen)
- Grabowo (Grabowen, 1938–1945 Arnswald)
- Żabin (Klein Szabienen, 1936–1938 Klein Schabienen, 1938–1945 Kleinlautersee)
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Sylwester Czereszewski (* 1971), polnischer Fußballspieler
- Herbert Ehrenberg (* 1926), Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung
- Wilhelm Franz Epha (1828–1904), Düneninspektor auf der Kurischen Nehrung
- Peter Kaufmann (1890–1982), Vorsteher des Diakonissen-Mutterhauses der Barmherzigkeit
- Ferdinand Krieger (1858–1919), Tiefbauingenieur in Königsberg
- Alfred Partikel (1888–1945), Landschaftsmaler Ostpreußens
- Erich Sack (1887–1943), evangelischer Pfarrer, Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, umgekommen im KZ Dachau.
- Ursula Schmidt-Tintemann (* 1924), plastische Chirurgin
- Richard Skowronnek (1862–1932), Journalist und Schriftsteller
- Jürgen Wilke (* 1943), Medienwissenschaftler
[Bearbeiten] Partnerstädte
- Stade, Deutschland
- Givat Shmuel, Israel
- Šakiai, Litauen
[Bearbeiten] Gmina Gołdap
[Bearbeiten] Allgemeines
Die Stadt- und Landgemeinde Gołdap umfasst eine Fläche von 362 km², was 46,86% der Gesamtfläche des Powiat Gołdapski ausmacht. 62% der Fläche werden landwirtschaftlich, 26% forstwirtschaftlich genutzt.
Nachbargemeinden sind:
- im Powiat Gołdapski: Banie Mazurskie (Benkheim) und Dubeninki (Dubeningken, 1938-1945 Dubeningen)
- im Powiat Suwalski: Filipów
- im Powiat Olecki: Kowale Oleckie (Kowahlen)
- im russischen Rajon Nesterow: Tschistyje Prudy (Tollmingkehmen, 1938-1946 Tollmingen).
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zur Stadt- und Landgemeinde gehören, neben Gołdap selbst, die folgenden umliegenden Ortschaften:
| polnischer Name | deutscher Name (bis 1945) |
polnischer Name | deutscher Name (bis 1945) |
polnischer Name | deutscher Name (bis 1945) |
|---|---|---|---|---|---|
| Babki | Babken 1938–45 Steinbrück |
Janowo | Johannisberg | Pietrasze | Pietraschen 1938–45 Rauental |
| Bałupiany | Ballupönen 1938–45 Ballenau |
Jany | Groß Jahnen | Pietraszki | Petrelskehmen 1938–45 Peterkeim |
| Barkowo | Barkehmen 1938–45 Barkau |
Jeziorki Małe | Klein Jesziorken 1930–45 Klein Schöntal |
Pogorzel | Pogorzellen 1906–45 Hegelingen |
| Bitkowo | Bittkowen 1938–45 Bittkau |
Jezirki Wielkie | Groß Jesziorken 1930–45 Schöntal |
Regiele | Regellen 1938–45 Glaubitz |
| Błażejewo | Juchnajcie | Juckneitschen 1935–45 Steinhagen |
Rostek | Schöneberg | |
| Boćwinka | Bodschwingken 1938–45 Herandstal |
Jurkiszki | Jörkischken 1938–45 Jarkental |
Rożyńsk Mały | Klein Rosinsko 1938–45 Bergershof |
| Boćwiński Młyn | Bodschwingken Mühle 1938–45 Herandstaler Mühle |
Kalkowo | Kalkowen 1938–45 Kalkau |
Rożyńsk Wielki | Groß Rosinsko 1938–45 Großfreiendorf |
| Botkuny | Buttkuhnen 1938–45 Bodenhausen |
Kalniszki | Kallnischken 1938–45 Kunzmannsrode |
Rudzie | Rudzien 1938–45 Rodenstein |
| Bronisze | Wittichsfelde | Kamionki | Kamionken 1938–45 Eichicht |
Samoniny | Samonienen 1938–45 Klarfließ |
| Czarnowo Średnie | Mittel Jodupp 1938–45 Mittelholzeck |
Kolniszki | Kollnischken 1938–45 Burgfelde |
Siedlisko | Scheelhof |
| Czarnowo Wielkie | Groß Jodupp 1938–45 Holzeck |
Konikowo | Kleeberg | Skocze | Skötschen 1938–45 Grönfleet |
| Dąbie | Eichenort | Kośmidry | Kosmeden | Sokoły | Sokollen 1938–45 Hainholz |
| Dunajek | Groß Duneyken 1928–38 Duneyken 1938–45 Duneiken |
Kowalki | Kowalken 1938–45 Beierswalde |
Suczki | Sutzken 1933–45 Hitlershöhe |
| Dunajek Mały | Klein Duneyken 1938–45 Klein Duneiken |
Kozaki | Kosaken 1938–45 Rappenhöh |
Szyliny | Schillinnen 1938–45 Heidensee |
| Dzięgiele | Dzingellen 1938–45 Widmannsdorf |
Łobody | Liegetrocken | Tatary | Tartarren 1938–45 Noldental |
| Galwiecie | Gehlweiden | Marcinowo | Marczinowen 1934–45 Martinsdorf |
Użbale | Uszballen 1936–38 Uschballen 1938–45 Langenrück |
| Gieraliszki | Herzogsthal | Mażucie | Masutschen 1938–45 Oberhofen |
Wiłkajcie | Wilkatschen 1938–45 Birkendorf |
| Główka | Glowken 1938–45 Thomasfelde |
Nasuty | Nossuten | Wilkasy | Wilkassen 1938–45 Kleineichicht |
| Górne | Gurnen | Niedrzwica | Niederwitz | Włosty | Flösten 1938–45 Bornberg |
| Grabowo | Grabowen 1938–45 Arnswald |
Nowa Boćwinka | Neu Bodschwingken 1938–45 Neu Herandstal |
Wronki Wielkie | Groß Wronken 1938–45 Winterberg |
| Grygieliszki | Grilskehmen 1938–45 Grilsen |
Okrasin | Kettenberg | Wrotkowo | Friedrichowen 1938–45 Friedrichau |
| Jabłońskie | Jablonsken 1938–45 Urbansdorf |
Osieki | Ostkehmen | Zatyki | Satticken |
| Jabramowo | Abrahamsruh | Osowo | Ossöwen 1938–45 Ossau |
Żelazki | Szielasken 1936–38 Schielasken 1938–45 Hallenfelde |
| Janki | Klein Jahnen | Piękne Łąki | Schönwiese | Zielonka |
[Bearbeiten] Verweise
[Bearbeiten] Literatur
- Maria Biolik: Die Namen der fließenden Gewässer im Flußgebiet des Pregel. = Nazwy wód płynących dorzecza Pregoły. Steiner, Stuttgart 1996, ISBN 3-515-06933-X, S. 65f. (Hydronymia Europaea 11).
- Hermann Frischbier: Preußisches Wörterbuch: ost- und westpreußische Provinzialismen in alphabetischer Folge. Band 1: A – K. Enslin, Berlin 1882, S. 245.
- Georg Hermanowski: Ostpreußen-Lexikon. Für alle, die Ostpreußen lieben. Adam Kraft Verlag, Mannheim 1980, ISBN 3-8083-1162-2 (Deutsche Landschaften im Lexikon. 3).
- Vilius Peteraitis: Mažoji Lietuva ir Tvanksta. Prabaltų, pralietuvių ir lietuvininkų laikais. Daugiau kaip 4000 metų nenutrūkstamos baltiškosios vandenvardinės kultūros raida. = Lithuania Minor and Tvanksta. Mažosios Lietuvos Fondas u. a., Vilnius 1992, S. 195.
- Rozalia Przybytek: Ortsnamen baltischer Herkunft im südlichen Teil Ostpreussens. = Nazwy miejscowe pochodzenia bałtyckiego w południowej części Prus Wschodnich. Steiner, Stuttgart 1993, ISBN 3-515-06449-4, S. 74f. (Hydronymia Europaea. Sonderband 1).
- Gerhard Salemke: Lagepläne altprußischer Wallburganlagen der ehemaligen Provinz Ostpreußen. Salemke, Gütersloh 2005.
[Bearbeiten] Weblinks
- offizielle Website der Stadt (polnisch)
- Webseite der Kreisgemeinschaft Goldap Ostpreußen e.V. (deutsch)
- Die inoffizielle Seite der Stadt Goldap (polnisch)
- *German documentary movie about Battle of Goldap
[Bearbeiten] Fußnoten
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 23. Juni 2011.
- ↑ Population. Size and Structure by Territorial Division. As of December 31, 2010. Główny Urząd Statystyczny (GUS), abgerufen am 23. Juni 2011.
- ↑ Ambrassat, August: Die Provinz Ostpreußen, ein Handbuch der Heimatkunde, 1912, Nachdruck Weidlich, Frankfurt a.M. 1978, S.311 ff
- ↑ Rozalia Przybytek: Hydronymia Europaea: Ortsnamen baltischer Herkunft im südlichen Teil Ostpreußens. Steiner, Stuttgart 1993, ISBN 3-515-06449-4, S. 73f.
- ↑ a b Wasmuths Monatshefte. Heft 11–12, Berlin 1919–20, S. 321ff.
- ↑ Die Kirchen in Goldap bei ostpreussen.net
- ↑ Kreisgemeinschaft Goldap, Kirchen im Kreis Goldap
- ↑ Friedwald Moeller, Altpreußisches evangelisches Pfarrerbuch von der Reformation bis zur Vertreibung im Jahre 1945, Hamburg, 1968, Seite 43
- ↑ Friedwald Moeller, wie oben, S. 43–44