Großer Preis der Türkei 2010

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Flag of Turkey.svg Großer Preis der Türkei 2010
Renndaten
7. von 19 Rennen der Formel-1-Saison 2010
Streckenprofil
Name: VI Turkish Grand Prix
Datum: 30. Mai 2010
Ort: Istanbul
Kurs: Istanbul Park Circuit
Länge: 309,396 km in 58 Runden à 5,338 km
Wetter: bewölkt
Zuschauer: ~ 25.000
Pole-Position
Fahrer: AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault
Zeit: 1:26,295 min
Schnellste Runde
Fahrer: RusslandRussland Witali Petrow FrankreichFrankreich Renault
Zeit: 1:29,165 min (Runde 57)
Podium
Erster: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes
Zweiter: Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes
Dritter: AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault

Der Große Preis der Türkei 2010 fand am 30. Mai auf dem Istanbul Park Circuit in Istanbul statt und war das siebte Rennen der Formel-1-Saison 2010.

Berichte[Bearbeiten]

Hintergrund[Bearbeiten]

Nach dem Großen Preis von Monaco führte Mark Webber die Fahrerwertung punktgleich vor Sebastian Vettel und mit drei Punkten vor Fernando Alonso an. Red Bull-Renault führte in der Konstrukteurswertung mit 20 Punkten vor Ferrari und mit 27 Punkten vor McLaren-Mercedes.

Vettel bestritt beim Großen Preis der Türkei seinen 50. Grand Prix.

Mit Felipe Massa (dreimal) und Jenson Button (einmal) traten zwei ehemalige Sieger zu diesem Grand Prix an.

Die Scuderia Ferrari feierte im insgesamt 827. Grand Prix ihr 800. Rennjubiläum.[1]

Training[Bearbeiten]

Im ersten freien Training erzielte McLaren-Mercedes-Pilot Lewis Hamilton mit fast einer Sekunde Vorsprung die schnellste Runde vor seinem Teamkollegen Button. Dritter wurde Michael Schumacher.[2] Zum ersten Mal in dieser Saison durfte Sakon Yamamoto für HRT-Cosworth als Freitagstestfahrer am Training teilnehmen. Im zweiten freien Training setzte sich Button vor den Red Bull-Renault von Webber und Vettel an die Spitze des Feldes.[3]

Eine kuriose Szene ergab sich nach einem Ausfall von Webber, der kurz vor Ende des Trainings auf der Strecke stehen blieb. Er nutzte die abschüssige Strecke um rückwärts in eine Ausfahrt zu fahren. Anschließend versuchte Webber den Streckenposten mit Handzeichen zu signalisieren, dass sie etwas hinter seine Räder legen sollten, da der Bolide über keine Handbremse verfügte. Nachdem die Streckenposten nicht verstanden, was der Australier wollte und seine Handzeichen mehrfach missverstanden hatten, legten die Streckenposten schließlich, nachdem sich auch Zuschauer, die hinter einem Zaun standen, eingemischt hatten, einen Feuerlöscher hinter das rechte Vorderrad.

Im dritten freien Training löste Vettel die führenden McLaren-Piloten ab und erzielte die schnellste Runde vor Nico Rosberg und Hamilton.[4]

Qualifying[Bearbeiten]

Im ersten Abschnitt der Qualifikation erzielte Vettel, wie schon dritten freien Training, die schnellste Runde. Die HRT-, Virgin- und Lotus-Piloten sowie Vitantonio Liuzzi schieden aus. Im zweiten Qualifying-Segment behielt Vettel die Spitzenposition. Die Williams- und Toro-Rosso-Piloten sowie de la Rosa, Alonso und Sutil schieden aus. Im finalen Abschnitt des Qualifyings sicherte sich Webber seine dritte Pole-Position in Folge vor Hamilton und Vettel. Schumacher flog in seiner letzten Runde ab, blieb im Kiesbett liegen und löste eine Gelbphase aus, die den Piloten, die auf der Strecke hinter ihm lagen, eine Verbesserung unmöglich machte.

Rennen[Bearbeiten]

Beim Start zum Großen Preis der Türkei behielt Webber die Führungsposition. Beide McLaren-Piloten verloren eine Position. Hamilton verlor den zweiten Platz an Vettel und Button musste die vierte Position an Schumacher abgeben. Allerdings gelang es beiden innerhalb der ersten Runde wieder ihre ursprüngliche Position einzunehmen. Im hinteren Teil des Feldes kam es zu einer Berührung zwischen Nico Hülkenberg und Sébastien Buemi, nach der beide zu Reparaturarbeiten in die Box mussten.

An der Spitze war Webber nicht in der Lage sich von Hamilton zu lösen. Ein Überholmanöver gelang dem Briten allerdings nicht. Vettel lag etwa zwei Sekunden hinter den beiden auf dem dritten Platz. Er kam als erster Pilot des Führungsquartetts in der 14. Runde zum Reifenwechsel an die Box. Eine Runde später absolvierten auch Webber und Hamilton ihren Boxenstopp. Da Webber zuerst losfuhr, musste Hamilton etwas länger in der Box warten und verlor dabei die entscheidenden Sekunden im Kampf um den zweiten Platz, den Vettel übernahm. Nachdem Button, der zwischenzeitlich die Führung übernommen hatte, auch die Reifen gewechselt hatte, führte das Red-Bull-Duo angeführt von Webber das Feld an.

Hamilton versuchte zunächst an Vettel vorbei zufahren, blieb aber erfolglos. Während die ersten vier Piloten innerhalb von drei Sekunden lagen, wurde der Abstand der Mercedes-Piloten Schumacher und Rosberg immer größer. Hinter den beiden positionierte sich Robert Kubica, der sich per Funk über den langsamen Rosberg beschwerte, aber nicht an ihm vorbei kam.

In der 32. Runde fiel mit Lotus-Pilot Jarno Trulli der erste Teilnehmer aus. Eine Runde später musste auch sein Teamkollege Heikki Kovalainen das Rennen beenden. Die beiden Rennfahrer hatten zunächst eine gute Leistung gezeigt, fielen dann aber beide mit Hydraulikproblemen aus.[5]

Während alle Piloten auf Regen warteten, erhöhte Vettel den Druck auf Webber. Vettel war zu diesem Zeitpunkt des Rennens schneller als Webber und war in der Lage beim Herausbeschleunigen auf die Gerage nach Kurve 10 an Webber dran zubleiben. Er positionierte sich nach der elften Kurve links neben ihn. Als Vettel schon an Webber vorbei war, kollidierten die beiden Rennwagen und drehten sich von der Strecke. Für Vettel war das Rennen beendet, Webber musste zu einem Reparaturstopp an die Box.[6]

Beide Piloten schoben die Schuld für die Kollision auf den jeweils anderen. Vettel äußerte sich folgendermaßen: „Die Situation war ziemlich eindeutig. Wenn man sich die Fernsehbilder anschaut, so lag ich auf der inneren Seite, hatte also den Vorrang für die folgende Kurve. Ich habe mich nur auf das Anbremsen fokussiert. Dann hat es einen Schlag getan und das Rennen war schon vorbei. Da habe ich völlig überraschend die Kontrolle über das Auto verloren. Das tut weh.“[7] Webber hingegen sah die Schuld bei seinem Teamkollegen und sagte nach dem Rennen: „Sebastian hatte bei der Höchstgeschwindigkeit einen ordentlichen Vorsprung und er ging nach innen. Wir lagen Seite an Seite und dann sieht es danach aus, als habe er ziemlich schnell nach rechts gelenkt und wir berührten uns. Ich hatte nicht erwartet, dass er dort nach rechts rüber zieht. Es ist so schnell passiert. Ich wollte natürlich nicht, dass es bei dieser Geschwindigkeit dort zu einer Kollision kommt.“[8] Während der Red-Bull-Teamchef Christian Horner und der Red-Bull-Motorsportbeauftragte Helmut Marko Webber die Schuld an der Kollision gaben, sahen Hamilton und Rosberg sowie ehemalige Rennfahrer wie Martin Brundle, David Coulthard, Christian Danner,Anthony Davidson und JJ Lehto die Schuld bei Vettel.[9]

Im Rennen profitierte McLaren von der Kollision und übernahm die Führung mit Hamilton auf dem ersten und Button auf dem zweiten Platz. Webber kam, da er einen größeren Vorsprung auf das Mercedes-Duo hatte, auf dem dritten Platz zurück auf die Strecke. Obwohl zunächst stärkerer Regen angekündigt war, regnete es nur so leicht, dass kein Pilot auf Intermediates wechseln musste.

An der Spitze entwickelte sich zwischen Button und Hamilton das nächste teaminterne Duell und Button übernahm nach einem Überholmanöver in der Zielkurve kurzzeitig die Führung. Hamilton konterte noch auf der Start-Ziel-Geraden und übernahm die Führung erneut nach der ersten Kurve. Button erhielt anschließend die Anweisung mehr Benzin zu sparen und auf seinen Reifen zu achten. Infolgedessen griff er Hamilton nicht mehr an.

Nachdem HRT-Pilot Bruno Senna seinen Rennwagen zwölf Runden vor Schluss mit Problemen an der Benzinversorgung abstellen musste,[10] gab es noch Veränderungen in den Punkterängen. Zunächst ging Sutil an Kamui Kobayashi vorbei und übernahm zwischenzeitlich den zehnten Platz. Nachdem Alonso mehrere Runden Druck auf Witali Petrow gemacht hatte, attackierte er ihn in der 54. Runde. Dabei berührten sich die beiden und Petrows Reifen wurde beschädigt. Petrow musste noch mal zu einem Reifenwechsel an die Box und fiel dadurch aus den Punkterängen heraus. Anschließend erzielte er mit neuen Reifen in der 57. Runde mit einer Zeit von 1:29,165 Minuten seine erste schnellste Runde in der Formel 1.

Nachdem Chandhok das Rennen mit einem Defekt an der Kraftstoffpumpe an der Box aufgegeben hatte und noch als letzter Pilot gewertet wurde,[10] fuhr Hamilton als erster über die Ziellinie und erzielte den ersten Sieg in dieser Saison vor seinem Teamkollegen Button. Den dritten Platz rettete Webber mit 24 Sekunden Rückstand ins Ziel. Auf Platz vier kam Schumacher vor Rosberg, Kubica, Massa und Alonso ins Ziel. Die weiteren Punkte gingen an Sutil und Kobayashi, der den ersten Punkt in dieser Saison für Sauber-Ferrari erzielte.

In der Weltmeisterschaft behielt Webber die Führung vor Hamilton und Button, die beide Positionen gut gemacht hatten. In der Konstrukteurswertung übernahm McLaren-Mercedes die Führung von Red Bull-Renault.

Meldeliste[Bearbeiten]

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vodafone McLaren Mercedes 01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button McLaren MP4-25 Mercedes-Benz 2.4 V8 B
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton
DeutschlandDeutschland Mercedes GP Petronas F1 Team 03 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher Mercedes MGP W01 Mercedes-Benz 2.4 V8 B
04 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg
OsterreichÖsterreich Red Bull Racing 05 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel Red Bull RB6 Renault 2.4 V8 B
06 AustralienAustralien Mark Webber
ItalienItalien Scuderia Ferrari Marlboro 07 BrasilienBrasilien Felipe Massa Ferrari F10 Ferrari 2.4 V8 B
08 SpanienSpanien Fernando Alonso
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich AT&T Williams 09 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Williams FW32 Cosworth 2.4 V8 B
10 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg
FrankreichFrankreich Renault F1 Team 11 PolenPolen Robert Kubica Renault R30 Renault 2.4 V8 B
12 RusslandRussland Witali Petrow
IndienIndien Force India F1 Team 14 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil Force India VJM03 Mercedes-Benz 2.4 V8 B
15 ItalienItalien Vitantonio Liuzzi
ItalienItalien Scuderia Toro Rosso 16 SchweizSchweiz Sébastien Buemi Toro Rosso STR5 Ferrari 2.4 V8 B
17 SpanienSpanien Jaime Alguersuari
MalaysiaMalaysia Lotus Racing 18 ItalienItalien Jarno Trulli Lotus T127 Cosworth 2.4 V8 B
19 FinnlandFinnland Heikki Kovalainen
SpanienSpanien HRT F1 Team 20 IndienIndien Karun Chandhok HRT F110 Cosworth 2.4 V8 B
21 JapanJapan Sakon Yamamoto[M 1]
BrasilienBrasilien Bruno Senna[M 1]
SchweizSchweiz BMW Sauber F1 Team 22 SpanienSpanien Pedro de la Rosa Sauber C29 Ferrari 2.4 V8 B
23 JapanJapan Kamui Kobayashi
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Virgin Racing 24 DeutschlandDeutschland Timo Glock Virgin VR-01 Cosworth 2.4 V8 B
25 BrasilienBrasilien Lucas di Grassi
  1. a b Yamamoto fuhr den HRT mit der Nummer 21 im ersten freien Training. Senna übernahm das Fahrzeug anschließend für das restliche Rennwochenende.

Klassifikationen[Bearbeiten]

Qualifying[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Q1 Q2 Q3 Start
01 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:27,500 1:26,818 1:26,295 01
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 1:27,667 1:27,013 1:26,433 02
03 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 1:27,067 1:26,729 1:26,760 03
04 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 1:27,555 1:27,277 1:26,781 04
05 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher DeutschlandDeutschland Mercedes 1:27,756 1:27,438 1:26,857 05
06 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes 1:27,649 1:27,141 1:26,952 06
07 PolenPolen Robert Kubica FrankreichFrankreich Renault 1:27,766 1:27,426 1:27,039 07
08 BrasilienBrasilien Felipe Massa ItalienItalien Ferrari 1:27,993 1:27,200 1:27,082 08
09 RusslandRussland Witali Petrow FrankreichFrankreich Renault 1:27,620 1:27,387 1:27,430 09
10 JapanJapan Kamui Kobayashi SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 1:28,158 1:27,434 1:28,122 10
11 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil IndienIndien Force India-Mercedes 1:27,951 1:27,525 11
12 SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari 1:27,857 1:27,612 12
13 SpanienSpanien Pedro de la Rosa SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 1:28,147 1:27,879 13
14 SchweizSchweiz Sébastien Buemi ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari 1:28,534 1:28,273 14
15 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth 1:28,336 1:28,392 15
16 SpanienSpanien Jaime Alguersuari ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari 1:28,460 1:28,540 16
17 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth 1:28,227 1:28,841 17
18 ItalienItalien Vitantonio Liuzzi IndienIndien Force India-Mercedes 1:28,958 18
19 ItalienItalien Jarno Trulli MalaysiaMalaysia Lotus-Cosworth 1:30,237 19
20 FinnlandFinnland Heikki Kovalainen MalaysiaMalaysia Lotus-Cosworth 1:30,519 20
21 DeutschlandDeutschland Timo Glock Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Virgin-Cosworth 1:30,744 21
22 BrasilienBrasilien Bruno Senna SpanienSpanien HRT-Cosworth 1:31,266 22
23 BrasilienBrasilien Lucas di Grassi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Virgin-Cosworth 1:31,989 23
24 IndienIndien Karun Chandhok SpanienSpanien HRT-Cosworth 1:32,060 24

Rennen[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 58 1 1:28:47,620 02 1:30,075 (54.)
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 58 1 + 2,645 04 1:29,895 (42.)
03 AustralienAustralien Mark Webber OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 58 2 + 24,285 01 1:29,195 (54.)
04 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher DeutschlandDeutschland Mercedes 58 1 + 31,110 05 1:29,810 (53.)
05 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg DeutschlandDeutschland Mercedes 58 2 + 32,266 06 1:29,977 (52.)
06 PolenPolen Robert Kubica FrankreichFrankreich Renault 58 1 + 32,824 07 1:29,580 (57.)
07 BrasilienBrasilien Felipe Massa ItalienItalien Ferrari 58 1 + 36,635 08 1:29,996 (58.)
08 SpanienSpanien Fernando Alonso ItalienItalien Ferrari 58 1 + 46,544 12 1:30,011 (56.)
09 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil IndienIndien Force India-Mercedes 58 1 + 49,029 11 1:29,959 (55.)
10 JapanJapan Kamui Kobayashi SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 58 1 + 1:05,650 10 1:30,891 (42.)
11 SpanienSpanien Pedro de la Rosa SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 58 1 + 1:05,944 13 1:30,421 (50.)
12 SpanienSpanien Jaime Alguersuari ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari 58 2 + 1:07,800 16 1:29,535 (50.)
13 ItalienItalien Vitantonio Liuzzi IndienIndien Force India-Mercedes 57 1 + 1 Runde 18 1:31,421 (53.)
14 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth 57 1 + 1 Runde 15 1:30,933 (53.)
15 RusslandRussland Witali Petrow FrankreichFrankreich Renault 57 2 + 1 Runde 09 1:29,165 (57.)
16 SchweizSchweiz Sébastien Buemi ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari 57 2 + 1 Runde 14 1:29,588 (57.)
17 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth 57 1 + 1 Runde 17 1:30,620 (51.)
18 DeutschlandDeutschland Timo Glock Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Virgin-Cosworth 55 1 + 3 Runden 21 1:32,265 (48.)
19 BrasilienBrasilien Lucas di Grassi Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Virgin-Cosworth 55 1 + 3 Runden 23 1:33,257 (55.)
20 IndienIndien Karun Chandhok SpanienSpanien HRT-Cosworth 52 1 DNF 24 1:34,585 (37.)
BrasilienBrasilien Bruno Senna SpanienSpanien HRT-Cosworth 46 1 DNF 22 1:34,247 (35.)
DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 39 1 DNF 03 1:30,181 (37.)
FinnlandFinnland Heikki Kovalainen MalaysiaMalaysia Lotus-Cosworth 33 0 DNF 20 1:34,363 (26.)
ItalienItalien Jarno Trulli MalaysiaMalaysia Lotus-Cosworth 32 0 DNF 19 1:34,463 (26.)

WM-Stände nach dem Rennen[Bearbeiten]

Die ersten zehn des Rennens bekamen 25, 18, 15, 12, 10, 8, 6, 4, 2 bzw. 1 Punkt(e).

Fahrerwertung[Bearbeiten]

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
01 AustralienAustralien Mark Webber Red Bull-Renault 93
02 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Jenson Button McLaren-Mercedes 88
03 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 84
04 SpanienSpanien Fernando Alonso Ferrari 79
05 DeutschlandDeutschland Sebastian Vettel Red Bull-Renault 78
06 PolenPolen Robert Kubica Renault 67
07 BrasilienBrasilien Felipe Massa Ferrari 67
08 DeutschlandDeutschland Nico Rosberg Mercedes 66
09 DeutschlandDeutschland Michael Schumacher Mercedes 34
10 DeutschlandDeutschland Adrian Sutil Force India-Mercedes 22
11 ItalienItalien Vitantonio Liuzzi Force India-Mercedes 10
12 BrasilienBrasilien Rubens Barrichello Williams-Cosworth 7
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
13 RusslandRussland Witali Petrow Renault 6
14 SpanienSpanien Jaime Alguersuari Toro Rosso-Ferrari 3
15 SchweizSchweiz Sébastien Buemi Toro Rosso-Ferrari 1
16 JapanJapan Kamui Kobayashi Sauber-Ferrari 1
17 DeutschlandDeutschland Nico Hülkenberg Williams-Cosworth 1
18 SpanienSpanien Pedro de la Rosa Sauber-Ferrari 0
19 FinnlandFinnland Heikki Kovalainen Lotus-Cosworth 0
20 IndienIndien Karun Chandhok HRT-Cosworth 0
21 BrasilienBrasilien Lucas di Grassi Virgin-Cosworth 0
22 ItalienItalien Jarno Trulli Lotus-Cosworth 0
23 BrasilienBrasilien Bruno Senna HRT-Cosworth 0
24 DeutschlandDeutschland Timo Glock Virgin-Cosworth 0

Konstrukteurswertung[Bearbeiten]

Pos. Konstrukteur Punkte
01 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich McLaren-Mercedes 172
02 OsterreichÖsterreich Red Bull-Renault 171
03 ItalienItalien Ferrari 146
04 DeutschlandDeutschland Mercedes 100
05 FrankreichFrankreich Renault 73
06 IndienIndien Force India-Mercedes 32
Pos. Konstrukteur Punkte
07 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Williams-Cosworth 8
08 ItalienItalien Toro Rosso-Ferrari 4
09 SchweizSchweiz Sauber-Ferrari 1
10 MalaysiaMalaysia Lotus-Cosworth 0
11 SpanienSpanien HRT-Cosworth 0
12 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Virgin-Cosworth 0

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. „Ferrari: Ein Sieg zum 800. Rennjubiläum?“ (Motorsport-Total.com am 26. Mai 2010)
  2. „GP Türkei in Istanbul / 1. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 28. Mai 2010)
  3. „GP Türkei in Istanbul / 2. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 28. Mai 2010)
  4. „GP Türkei in Istanbul / 3. Freies Training“ (Motorsport-Total.com am 29. Mai 2010)
  5. „Lotus: Bisher stärkste Vorstellung endet mit Ausfall“ (Motorsport-Total.com am 30. Mai 2010)
  6. „Red Bull: Erklärungssuche nach dem Knall“ (Motorsport-Total.com am 30. Mai 2010)
  7. „Vettel nach Crash: ‚Ziemlich eindeutig‘“ (Motorsport-Total.com am 30. Mai 2010)
  8. „Webber: ‚Ich blieb auf der Linie, Seb zog rüber‘“ (Motorsport-Total.com am 30. Mai 2010)
  9. „Vettel vs. Webber: Spielt Red Bull wirklich fair?“ (Motorsport-Total.com am 31. Mai 2010)
  10. a b „Doppel-K.o. bei HRT“ (Motorsport-Total.com am 30. Mai 2010)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Großer Preis der Türkei 2010 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien