Adrian Sutil
| Automobil-/Formel-1-Weltmeisterschaft | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nation: | |||||||||
| Status: | aktiv | ||||||||
| Erster Start: | Großer Preis von Australien 2007 | ||||||||
| Konstrukteure | |||||||||
| 2007 Spyker • 2008–2011, 2013 Force India | |||||||||
| Statistik | |||||||||
| WM-Bilanz: | WM-Neunter (2011) | ||||||||
|
|||||||||
| WM-Punkte: | 101 | ||||||||
| Podestplätze: | – | ||||||||
| Führungsrunden: | 14 über 74,2 km | ||||||||
| Stand: Großer Preis von Spanien, 12. Mai 2013 | |||||||||
Adrian Sutil (* 11. Januar 1983 in Starnberg) ist ein deutscher Automobilrennfahrer deutsch-uruguayischer Abstammung. Er wurde 2006 japanischer Formel-3-Meister. Sutil debütierte 2007 in der Formel 1 und startet dort seit 2008 - mit einer einjährigen Pause - für Force India.
Inhaltsverzeichnis |
Karriere [Bearbeiten]
Anfänge im Motorsport [Bearbeiten]
Sutils Motorsportkarriere begann erst im Alter von 14 Jahren mit dem Kartsport. Nationale und internationale Erfolge ebneten ihm den Weg in den Formelsport. In seinem Debütjahr 2002 bestritt er die schweizerische Formel-Ford-Meisterschaft, die er auf Anhieb für sich entschied, indem er alle zehn ausgetragenen Rennen gewann. 2003 belegte er in der deutschen Formel BMW mit zahlreichen Pole-Positions und Podestplätzen den sechsten Rang.
2004 wechselte Sutil in die Formel-3-Euroserie und belegte den 17. Gesamtrang. 2005 blieb der Deutsche in der Formel-3-Euroserie und ging für das französische Team ASM Formule 3, für das er bereits in der Vorsaison zwei Rennen bestritten hatte, an den Start. Sein neuer Teamkollege wurde der Brite Lewis Hamilton. Sutil konnte nicht mit dem dominierenden Hamilton mithalten, schaffte es aber hinter ihm den Vizemeistertitel zu gewinnen. Im Winter repräsentierte er Deutschland bei drei Rennwochenenden der neugegründeten A1GP-Serie, konnte aber keine Punkte erzielen. 2006 wechselte er in die japanische Formel-3-Meisterschaft, wo er mit fünf Siegen den Titel gewann. Zeitgleich bestritt Sutil bereits als dritter Fahrer Testfahrten im Freitagstraining für das Formel-1-Team Midland und hinterließ dabei einen so guten Eindruck, dass ihm Teamchef Colin Kolles für 2007 einen Vertrag im Midland-Nachfolgeteam Spyker anbot.
Formel 1 [Bearbeiten]
Der Spyker-Bolide des Jahres 2007 war lediglich eine Weiterentwicklung des Midland-Vorgängermodells von 2006 und taugte somit nicht für vordere Platzierungen. Im Jahresdurchschnitt war es sogar das langsamste Auto im Feld. Trotzdem sorgte Sutil damit für Aufsehen, als er im dritten freien Training zum Großen Preis von Monaco auf regennasser Strecke die schnellste Zeit fuhr.
Beim ereignisreichen und chaotischen Großen Preis von Japan errang Sutil mit Platz acht im Rennen erstmals einen WM-Punkt, der zugleich den einzigen Zähler für sein Team darstellte. Möglich wurde das Ergebnis nach einer Zeitstrafe für den eigentlich vor ihm platzierten Italiener Vitantonio Liuzzi im Toro Rosso, der ihn jedoch unter gelber Flagge überholt hatte.
Seine Teamkollegen Christijan Albers, Markus Winkelhock und Sakon Yamamoto hatte Sutil jederzeit im Griff, so dass seine Weiterverpflichtung für die Saison 2008 nie in Frage stand – auch nicht, als das Team abermals verkauft und in Force India umbenannt wurde.
Der neue indische Teambesitzer Vijay Mallya ließ von Beginn an keinen Zweifel daran aufkommen, dass er mit seinem Team ehrgeizigere Ziele verfolgt als lediglich das Starterfeld aufzufüllen. Neben Sutil verpflichtete er den erfahrenen Grand-Prix-Sieger Giancarlo Fisichella als Stammfahrer, der vor allem bei der Weiterentwicklung des Autos eine entscheidende Rolle spielen sollte.
Nach einer bis dahin enttäuschend verlaufenen Saison lag Sutil beim verregneten Großen Preis von Monaco kurz vor Rennende auf einem überraschenden vierten Platz, bevor er durch eine Kollision mit Kimi Räikkönen, dessen Reifen nach der Safety-Car-Phase noch kalt waren und wenig Haftung boten, ausschied. Beim Anbremsen der Nouvelle Chicane am Ende des Tunnels brach Räikkönens Wagen aus und der Finne kollidierte mit Sutil. Räikkönen konnte das Rennen auf dem 9. Platz beenden und verlor dadurch die Führung in der Weltmeisterschaft an den späteren Weltmeister Hamilton. Räikkönen entschuldigte sich nach dem Rennen bei Sutil.[1]
Wie sich herausstellen sollte, blieb Monaco die einzige Chance auf WM-Punkte für das indische Team. Der zu Saisonbeginn noch zu Mittelfeldplatzierungen taugende Force India VJM01, mit dem Fisichella in Spanien immerhin Zehnter wurde, konnte nicht im selben Tempo weiterentwickelt werden wie die Fahrzeuge der Konkurrenz. Ab Saisonmitte fuhren Sutil und Fisichella dem Feld regelmäßig hinterher.
So konzentrierte sich das Team auch wegen der umfassenden Änderungen im Reglement früh auf die Entwicklung des 2009er Fahrzeugs. Im November 2008 gab Teambesitzer Mallya bekannt, dass er für die kommende Saison von Ferrari zu Mercedes-Benz als Motorenpartner wechseln werde.[2] Als Fahrer wurden Sutil und Fisichella weiterverpflichtet.
Die Saison 2009 begann, wie die vorige aufgehört hatte: Force India war am Ende des Feldes zu finden. Ab Mitte der Saison schaffte es Sutil öfters im Training gute Zeiten zu erzielen und erreichte auch in der Qualifikation bessere Startplätze. Für eine Platzierung in den Punkten reichte es allerdings noch nicht. Nach dem Wechsel Fisichellas zu Ferrari war Sutils neuer Teamkollege ab dem Großen Preis von Italien der bisherige Testfahrer Vitantonio Liuzzi und Sutil übernahm intern die Rolle des Teamleaders. Bei diesem Rennen fuhr Sutil auch das bisher beste Resultat seiner Formel-1-Karriere ein. Nach Startplatz zwei im Qualifying, erreichte er im Rennen den vierten Platz und musste sich nur den Brawn-Piloten und Ferrari-Pilot Räikkönen geschlagen geben. Sutil fiel 2009 außerdem durch einige Unfälle und Kollisionen auf. Beim Großen Preis von China, der unter regnerischen Bedingungen stattfand, schied er kurz vor Rennende auf Platz sieben liegend nach einem Unfall aus. In Singapur kollidierte er mit seinem Landsmann Nick Heidfeld, nachdem er nach einem missglückten Überholmanöver zurück auf die Strecke gefahren war. Abermals für Aufsehen sorgte Sutil beim Großen Preis von Brasilien. Nachdem er im Qualifying den dritten Startplatz errungen hatte, kollidierte er in der ersten Runde mit Toyota-Pilot Jarno Trulli, der versuchte ihn zu überholen. Beide Fahrer schieden aus und Trulli stellte Sutil noch an der Unfallstelle zur Rede und forderte eine Bestrafung für den Deutschen. Die Rennkommissare entschieden allerdings, dass es sich bei dem Unfall um einen normalen Rennzwischenfall handelte und bestraften Trulli für sein unangebrachtes Verhalten nach der Kollision. Mit nur einer Platzierung in den Punkten belegte Sutil am Saisonende den 17. Gesamtrang.
Sutil bestritt auch die Saison 2010 zusammen mit Liuzzi für Force India.[3] Obwohl er bereits beim Saisonauftakt in Bahrain die erste Trainingsbestzeit der neuen Saison erzielt hatte, musste er bis zum dritten Grand Prix in Malaysia auf seine ersten Punkte warten. In Malaysia hielt er zum Rennende seinen Freund Hamilton hinter sich und erzielte als Fünfter seine bis dahin beste Saisonplatzierung. Während der Rennfahrer in der ersten Saisonhälfte regelmäßige Punkteplatzierungen erzielen und sich unter den ersten zehn Piloten qualifizieren konnte, schaffte er es in der zweiten Saisonhälfte nur vereinzelt in die Punkteränge. Sein bestes Ergebnis konnte er allerdings beim Großen Preis von Belgien wiederholen. Teamintern setzte er sich gegen Liuzzi durch und erzielte mehr als doppelt soviel Punkte wie der Italiener. Die Saison beendete Sutil mit der bisher besten Gesamtplatzierung auf dem elften Gesamtrang.
Im Januar 2011 bestätigte Force India Sutil als Pilot für die Saison 2011. Paul di Resta wurde sein neuer Teamkollege.[4] In Monaco lag er für mehrere Runden auf dem vierten Platz und kam auf dem siebten Platz ins Ziel. Bei seinem Heim-Grand-Prix in Deutschland erzielte Sutil mit einem sechsten Platz seine bis dahin beste Saisonplatzierung, die er beim letzten Rennen in Brasilien wiederholte. Bei diesem Rennen machte Sutil durch ein Überholmanöver gegen Mercedes-Pilot Nico Rosberg auf sich aufmerksam.[5] Die Saison schloss Sutil auf dem neunten Platz in der Fahrerweltmeisterschaft ab. Es war seine bis dahin beste Gesamtplatzierung.
Nach fünf Saisons beendeten Sutil und Force India zum Ende 2011 ihre Zusammenarbeit. Er wurde für die Saison 2012 durch Nico Hülkenberg ersetzt.[6] Sutil trat 2012 in keiner Rennserie an. Im Vorfeld der Formel-1-Saison 2013 nahm Sutil für Force India an Testfahrten teil.[7] Wenig später wurde Sutil als Force-India-Stammpilot bestätigt.[8] Beim Saisonauftakt in Australien setzte Sutil auf eine andere Strategie und führte das Rennen vom zwölften Platz startend zwischenzeitlich an. Er kam auf dem siebten Platz ins Ziel. Nach dem fünften Rennen belegte er den 13. Platz in der Weltmeisterschaft.
Persönliches [Bearbeiten]
Der Vater von Adrian Sutil, Jorge Sutil, stammt aus Uruguay und spielte bei den Münchner Philharmonikern viele Jahre Bratsche. Seine Mutter Monika Sutil ist Pianistin. So kam auch Adrian zunächst zur Musik und war bis zu seinem 14. Lebensjahr ein begabter und geförderter Nachwuchs-Pianist. Durch seinen älteren Bruder kam er mit 14 Jahren auf einer Kartbahn erstmals in Kontakt mit dem Motorsport.
Dank der südamerikanischen Wurzeln seines Vaters spricht Sutil neben seiner Muttersprache Deutsch auch fließend Spanisch. Er hat einen älteren Bruder und einen jüngeren Halbbruder. Seit dem Jahr 2007 wohnt er im schweizerischen Oensingen. Davor wohnte er zehn Jahre in Gräfelfing bei München, wo auch heute noch seine Eltern leben.
Sonstiges [Bearbeiten]
Sutil war am 17. April 2011 nach dem Großen Preis von China in eine Auseinandersetzung mit Eric Lux verwickelt, einem Anteilseigner des Unternehmens Genii Capital, dem das damalige Renault-Team gehörte. In einer Diskothek verletzte er Lux mit einem Glas am Hals. Lux zeigte Sutil daraufhin bei der Staatsanwaltschaft München wegen gefährlicher Körperverletzung an. Sutil gab zu, Lux mit dem Glas getroffen zu haben, dies sei aber unabsichtlich geschehen.[9] Das Amtsgericht München verurteilte Sutil am 31. Januar 2012 zu einer Freiheitsstrafe von 18 Monaten und einer Geldstrafe von 200.000 Euro; die Freiheitsstrafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.[10] Dieses Urteil wurde am 29. März rechtskräftig.[11]
Sutil gewann 2009 und 2012 die fünfte und achte Austragung der TV total Stock Car Crash Challenge in der Klasse bis 1900 cm³ sowie 2012 das Rodeo-Rennen nach einem Unentschieden mit Timo Scheider im Sudden Death.
Soziales Engagement [Bearbeiten]
Adrian Sutil unterstützt den Clean Winners e.V. als Botschafter. Der 1997 gegründete Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern am Rande der Gesellschaft neue Hoffnung zu geben und Perspektiven aufzuzeigen.
Statistik [Bearbeiten]
Karrierestationen [Bearbeiten]
|
|
Statistik in der Formel 1 [Bearbeiten]
Stand: Großer Preis von Spanien, 12. Mai 2013
| Saison | Team | Chassis | Motor | Rennen | Siege | Zweiter | Dritter | Poles | schn. Rennrunden |
Punkte | WM-Pos. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2007 | Etihad Aldar Spyker F1 Team | Spyker F8-VII / F8-VIIB | Ferrari 2.4 V8 | 17 | – | – | – | – | – | 1 | 19. |
| 2008 | Force India F1 Team | Force India VJM01 | Ferrari 2.4 V8 | 18 | – | – | – | – | – | – | 20. |
| 2009 | Force India F1 Team | Force India VJM02 | Mercedes-Benz 2.4 V8 | 17 | – | – | – | – | 1 | 5 | 17. |
| 2010 | Force India F1 Team | Force India VJM03 | Mercedes-Benz 2.4 V8 | 19 | – | – | – | – | – | 47 | 11. |
| 2011 | Force India F1 Team | Force India VJM04 | Mercedes-Benz 2.4 V8 | 19 | – | – | – | – | – | 42 | 9. |
| 2013 | Sahara Force India F1 Team | Force India VJM06 | Mercedes-Benz 2.4 V8 | 5 | – | – | – | – | – | 6 | 13. |
| Gesamt | 95 | – | – | – | – | 1 | 101 | ||||
Einzelergebnisse [Bearbeiten]
| Saison | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2007 | |||||||||||||||||||
| 17 | DNF | 15 | 13 | DNF | DNF | 14 | 17 | DNF | DNF | 17 | 21* | 19 | 14 | 8 | DNF | DNF | |||
| 2008 | |||||||||||||||||||
| DNF | DNF | 19 | DNF | 16 | DNF | DNF | 19 | DNF | 15 | DNF | DNF | 13 | 19 | DNF | DNF | DNF | 16 | ||
| 2009 | |||||||||||||||||||
| 9 | 17 | 17* | 16 | DNF | 14 | 17 | 17 | 15 | DNF | 10 | 11 | 4 | DNF | 13 | DNF | 17 | |||
| 2010 | |||||||||||||||||||
| 12 | DNF | 5 | 11 | 7 | 8 | 9 | 10 | 6 | 8 | 17 | DNF | 5 | 16 | 9 | DNF | DNF | 12 | 13 | |
| 2011 | |||||||||||||||||||
| 9 | 11 | 15 | 13 | 13 | 7 | DNF | 9 | 11 | 6 | 14 | 7 | DNF | 8 | 11 | 11 | 9 | 8 | 6 | |
| 2013 | |||||||||||||||||||
| 7 | DNF | DNF | 13 | 13 |
| Legende | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
|
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ „Ferrari blieb hinter seinen Ansprüchen: Zu viele Fehler gemacht“ (Formel1.de am 25. Mai 2008)
- ↑ „Force India bestätigt McLaren-Mercedes-Deal“ (Motorsport-Total.com am 10. November 2008)
- ↑ „Offiziell: Sutil und Liuzzi fahren 2010 für Force India“ (Motorsport-Total.com am 27. November 2009)
- ↑ „Offiziell: Force India holt di Resta und Hülkenberg ins Team“ (Motorsport-Total.com am 26. Januar 2011)
- ↑ „Sutil hofft nach starkem Rennen auf baldige Entscheidung“ (Motorsport-Total.com am 28. November 2011)
- ↑ „Comeback offiziell: Force India bestätigt Hülkenberg“ (Motorsport-Total.com am 16. Dezember 2011)
- ↑ Roman Wittemeier: „Barcelona: Der Tag der Dauerläufer“. Motorsport-Total.com, 21. Februar 2013, abgerufen am 21. Februar 2013.
- ↑ Roman Wittemeier: „Comeback gesichert: Force India bestätigt Sutil“. Motorsport-Total.com, 28. Februar 2013, abgerufen am 28. Februar 2013.
- ↑ „Prozess gegen Adrian Sutil - Schnitt in den Hals“ (faz.net am 12. Januar 2012)
- ↑ Sutil zu Bewährungsstrafe verurteilt: Nachricht auf der Internetseite www.spiegel.de vom 31. Januar 2012.
- ↑ „Gefährliche Körperverletzung – Sutil akzeptiert Bewährungsstrafe“ (spiegel.de am 29. März 2012)
Weblinks [Bearbeiten]
| Red Bull | Ferrari | McLaren | Lotus | Mercedes | Sauber | Force India | Williams | Toro Rosso | Caterham | Marussia |
| 1 Vettel 2 Webber |
3 Alonso 4 Massa |
5 Button 6 Pérez |
7 Räikkönen 8 Grosjean |
9 Rosberg 10 Hamilton |
11 Hülkenberg 12 Gutiérrez |
14 di Resta 15 Sutil |
16 Maldonado 17 Bottas |
18 Vergne 19 Ricciardo |
20 Pic 21 van der Garde |
22 Chilton 23 Bianchi |
1979: Toshio Suzuki | 1980: Shūroku Sasaki | 1981: Osamu Nakako | 1982: Kengo Nakamoto | 1983: Yoshimasa Fujiwara | 1984: Shūji Hyōdō | 1985: Kōji Satō | 1986: Akio Morimoto | 1987: Ross Cheever | 1988: Akihiko Nakaya | 1989: Masahiko Kageyama | 1990: Naoki Hattori | 1991: Paulo Carcasci | 1992: Anthony Reid | 1993: Tom Kristensen | 1994: Michael Krumm | 1995: Pedro de la Rosa | 1996: Juichi Wakisaka | 1997: Tom Coronel | 1998: Peter Dumbreck | 1999: Darren Manning | 2000: Sébastien Philippe | 2001: Benoît Tréluyer | 2002: Takashi Kogure | 2003: James Courtney | 2004: Ronnie Quintarelli | 2005: João Paulo de Oliveira | 2006: Adrian Sutil | 2007: Kazuya Ōshima | 2008: Carlo van Dam | 2009: Marcus Ericsson | 2010: Yūji Kunimoto | 2011: Yūhi Sekiguchi | 2012: Ryo Hirakawa
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Sutil, Adrian |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Automobilrennfahrer |
| GEBURTSDATUM | 11. Januar 1983 |
| GEBURTSORT | Starnberg, Deutschland |