Lotus F1 Team

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Dieser Artikel erläutert das seit 2010 aktive, zu Genii Capital gehörende Formel-1-Team.
Zu dem von 1958 bis 1994 in der Formel 1 engagierten Rennstall Team Lotus siehe den dazugehörigen Artikel.
Zu weiteren Lotus-Engagements im Motorsport siehe Lotus (Motorsport)
Lotus F1 Team
Logo des Lotus F1 Teams
Name Lotus F1 Team
Unternehmen
Unternehmenssitz Enstone (GB)
Teamchef LuxemburgLuxemburg Gerard Lopez
Techn. Direktor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nick Chester
Saison 2014
Fahrer (8) FrankreichFrankreich Romain Grosjean
(13) VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado
Testfahrer TBA
Chassis Lotus E22
Motor Renault 1.6 V6 Turbo
Reifen Pirelli
Statistik
Erster Grand Prix Bahrain 2010
Gefahrene Rennen 87
Konstrukteurs-WM 0 – bestes Ergebnis: 4. (2012), (2013)
Fahrer-WM 0 – bestes Ergebnis: 3. (2012)
Rennsiege 2
Pole Positions
Schnellste Runden 7
Position 2013 4. (315 Punkte)
Punkte 862
(Stand: Großer Preis von Deutschland, 20. Juli 2014)

Das Lotus F1 Team ist ein im Vereinigten Königreich ansässiger, zum luxemburgischen Investmentunternehmen Genii Capital gehörender Formel-1-Rennstall, der seit 2010 unter wechselnden Bezeichnungen an der Formel-1-Weltmeisterschaft teilnimmt. Er ist aus dem ehemaligen Renault-Werksteam hervorgegangen. Der Rennstall wurde bis zum Frühjahr 2012 von dem britischen Sportwagenhersteller Lotus Cars unterstützt; die Teambezeichnung soll auf diese Verbindung hinweisen. Eine Beziehung zu dem traditionsreichen, von 1958 bis 1994 in der Formel 1 aktiven Rennstall Team Lotus besteht nicht; es gibt auch keine Verbindung zu dem mit malaysischer Lizenz startenden Team Lotus Racing, das 2011 seinerseits die Bezeichnung Team Lotus nutzte.

Geschichte des Teams[Bearbeiten]

Entstehung[Bearbeiten]

Das Lotus F1 Team ist Nachfolger des Renault-Werksteams, das sich von 2001 bis 2009 an der Formel-1-Weltmeisterschaft beteiligte. Renault hatte von 1977 bis 1985 ein eigenes, in Frankreich ansässiges Formel-1-Team unterhalten und mit ihm die Turbotechnologie im Grand-Prix-Sport etabliert. Nach zwischenzeitlichem Rückzug kehrte das französische Staatsunternehmen zu Beginn der Saugmotorära 1989 als reiner Motorenlieferant mit Erfolg wieder in die Formel 1 zurück. Nigel Mansell, Alain Prost, Damon Hill und Jacques Villeneuve (alle Williams) sowie Michael Schumacher (Benetton) gewannen zwischen 1992 und 1997 fünf Renault-Fahrer die Formel-1-Weltmeisterschaft. Zu Beginn des neuen Jahrhunderts entschied sich Renault, wieder ein komplettes Formel-1-Team an den Start zu bringen. Statt ein eigenes Team aufzubauen, übernahm das französische Unternehmen den in Großbritannien ansässigen Rennstall Benetton, der seinerseits auf das 1981 erstmals angetretene Team Toleman zurückging.

2001 hieß das Team ungeachtet des neuen Eigentümers zunächst noch Benetton; zur Saison 2002 wurde dann der Namenswechsel hin zu Renault F1 vollzogen. Die Leitung des Rennstalls lag bei Flavio Briatore, der eine Reihe von Fahrern aus seinem Kader ins Team brachte. Erfolgreichster Pilot war der Spanier Fernando Alonso, der 2005 und 2006, nachdem die jahrelange Ferrari-Dominanz ein Ende gefunden hatte, für Renault die Fahrerweltmeisterschaft gewann. In beiden Jahren wurde das Team auch Konstrukteursweltmeister. Nachdem Alonso das Team Ende 2006 verlassen hatte, brach die Leistung des französisch-britischen Rennstalls stark ein. Tiefpunkt war das Bekanntwerden der sogenannten Crashgate-Affäre, einem beim Großen Preis von Singapur 2008 bewusst herbeigeführten Unfall des Renault-Piloten Nelson Piquet junior, durch den Piquets Teamkollege Alonso ein strategischer Vorteil verschafft werden sollte. Der Imageschaden, den die von Briatore und Pat Symonds zu verantwortende Affäre nach sich zog,[1] war neben wirtschaftlichen Erwägungen ein Grund für die Entscheidung Renaults, sich mit Ablauf der Saison 2009 aus der Formel-1-Weltmeisterschaft zurückzuziehen.

Im Dezember 2009 verkaufte Renault zunächst 75 Prozent der Teamanteile an das Luxemburger Unternehmen Genii Capital und zog sich aus dem operativen Geschäft des Rennstalls zurück. Später übernahm Genii Capital den Rennstall vollständig.[2] Renault beschränkt sich seit 2010 darauf, mehrere Formel 1-Teams – darunter das ehemalige eigene Werksteam – mit Motoren zu beliefern.

2010 meldete sich das Team noch unter dem bisherigen Namen Renault F1 Team; 2011, nachdem eine Vereinbarung mit Lotus Cars abgeschlossen worden war, hieß es Lotus Renault Grand Prix. Mit Beginn der Formel-1-Saison 2012 entfällt der Name Renault gänzlich; der Rennstall heißt seitdem Lotus F1 Team.

Namensstreit[Bearbeiten]

In der Saison 2011 traten zwei eigenständige Teams an, die den Namen Lotus in der Bezeichnung führten: einerseits das aus Renault hervorgegangene Team Lotus Renault GP, andererseits der 2009 von Tony Fernandes gegründete, mit malaysischer Lizenz fahrende Rennstall Lotus Racing (2011 als Team Lotus gemeldet). Während Lotus Renault GP seinen Namen auf den nach wie vor aktiven britischen Sportwagenhersteller Lotus Cars zurückführte, nahm der malaysische Rennstall Bezug auf den ehemaligen britischen Formel 1-Rennstall Team Lotus. Beide Unternehmen – Team Lotus und Lotus Cars – waren von Colin Chapman gegründet worden; spätestens seit den 1980er Jahren waren sie aber rechtlich unabhängig und hatten abgesehen vom Namen keine Bezugspunkte mehr. Die Rechte an dem Namen Team Lotus liegen beim britischen Rennfahrer David Hunt, der sie 1995 nach dem Konkurs des Rennstalls erworben hatte. Hunt gestattete Fernandes 2010, den traditionsreichen Namen für das malaysische Team zu verwenden.[3]

Die Verwendung des Namens Team Lotus war Grund für einen Rechtsstreit zwischen dem malaysischen Team und dem Unternehmen Lotus Cars, das sich an dem ehemaligen Renault-Werksteam beteiligt hatte.[4] Beide Teams wollten den Namen „Lotus“ exklusiv, d.h. unter Ausschluss des jeweils anderen, für sich nutzen. Am 27. Mai 2011 bestätigte ein britisches Gericht, dass das malaysische Team Lotus der offizielle Nachfolger des traditionsreichen Namens ist und diese Bezeichnung zurecht führt. Zugleich erlaubte das Gericht dem Unternehmen Lotus Cars, den Namen Lotus auch im Formel-1-Sport zu verwenden; Lotus Cars musste dabei aber auf den Zusatz „Team“ verzichten. Damit waren Lotus Cars und Genii Capital berechtigt, das ehemalige Renault-Werksteam als Lotus Renault GP zu bezeichnen.[5] Tony Fernandez entschied sich im Herbst 2011 dazu, sein Formel-1-Team ab 2012 unter dem Namen Team Caterham zu melden.[6] Damit endete der Namensstreit nach mehr als einem Jahr.

Zusammenarbeit mit der Lotus-Gruppe[Bearbeiten]

Der britische Automobilhersteller Lotus, der mehrheitlich der malaysischen Proton-Gruppe gehört, ging Anfang 2011 eine Verbindung mit Geniis Formel-1-Rennstall ein. Zunächst wurde berichtet, das Team arbeite in technischer Hinsicht mit dem Automobilhersteller zusammen, der außerdem Anteile am Rennstall erworben habe. Tatsächlich hatte Lotus Cars 2011 und 2012 lediglich die Stellung eines Titelsponsors und besaß zudem die Option, Anteile am Team zu übernehmen. Davon machte Lotus indes keinen Gebrauch.[7]

2012 ging der Rennstall vereinbarungsgemäß unter der Bezeichnung Lotus F1 Team an den Start. Nachdem zwei Rennen gefahren waren, beendeten Genii und die Lotus-Gruppe ihre Zusammenarbeit im April 2012. Die Lotus-Gruppe, die seit mehreren Monaten ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachgekommen war, gab angesichts finanzieller Schwierigkeiten[8] ihre Stellung als Hauptsponsor mit sofortiger Wirkung auf. Genii verzichtete auf die Zahlung der ausstehenden Sponsorgelder und erhielt im Gegenzug die Erlaubnis, das Team weiterhin unter dem Namen Lotus an den Start zu bringen.[9] Das Team erhielt die Nutzungsrechte am Namen Lotus bis 2017.[10]

Das Formel-1-Engagement[Bearbeiten]

2010 und 2011: Letzte Bindungen zu Renault[Bearbeiten]

2010: Renault F1 Team[Bearbeiten]

Robert Kubica im Renault R30 beim Großen Preis von Bahrain

Das Team setzte im ersten Jahr seiner Unabhängigkeit von Renault den Renault R30 ein, ein von James Allison und Tim Densham konstruiertes Auto. Als Antrieb diente ein Achtzylindermotor vom Typ Renault RS27, der in identischer Spezifikation auch von Red Bull Racing eingesetzt wurde. Fahrer waren Robert Kubica und Witali Petrow. Kubica war der konstantere und erfolgreichere Fahrer: Er fiel nur bei drei Rennen aus und erzielte 136 Weltmeisterschaftspunkte, sodass er die Fahrerweltmeisterschaft als Achter abschloss. Sein bestes Ergebnis war der zweite Platz beim Großen Preis von Australien; daneben erreichte er zwei dritte Plätze und zwölf weitere Positionierungen in den Punkterängen. Petrow kam vierzehnmal ins Ziel und erreichte fünf Positionierungen in den Punkterängen. Sein bestes Ergebnis war der fünfte Platz beim Großen Preis von Ungarn. Er schloss die Saison mit 27 Punkten als Dreizehnter ab. Renault erreichte mit 163 Punkten Platz fünf der Konstrukteursmeisterschaft. Red Bull erzielte die dreifache Punktzahl und wurde Konstrukteursmeister.

2011: Lotus Renault GP[Bearbeiten]

Der Renault R31 in schwarz-goldener Lackierung des Team Lotus (hier Heidfeld beim Großen Preis von Malaysia)

Für die Saison 2011 erhielt der Rennstall die Bezeichnung Lotus Renault GP. Er knüpfte damit an eine Verbindung an, die Mitte der 1980er Jahre erfolgreich gewesen war: Das Team Lotus hatte in der Turbo-Ära einige Jahre lang als Kundenteam Sechszylindermotoren von Renault bezogen. Die in Schwarz und Gold lackierten Wagen waren von Piloten wie Ayrton Senna und Nigel Mansell gefahren worden und hatten einige Berühmtheit erlangt. In Erinnerung an diese traditionsreichen Wagen übernahm das Team Lotus Renault für 2011 für seine Autos das schwarz-goldene Farbschema.

Als Einsatzauto wurde der Renault R31 gemeldet, eine Weiterentwicklung des Vorjahresmodells. Es wurde angetrieben von dem Renault RS27-Motor, der neben Red Bull jetzt auch dem malaysischen Team Lotus zur Verfügung stand.

Für die Saison 2011 war die Fortsetzung der Fahrerpaarung Kubica-Petrow geplant. Am 6. Februar verletzte sich Kubica allerdings bei einer Rallye in Italien schwer und musste sich mehreren Operationen unterziehen.[11] Das Team ersetzte ihn für die ersten elf Rennen des Jahres durch Nick Heidfeld; ab dem Großen Preis von Ungarn fuhr Bruno Senna Kubicas Wagen.

Heidfeld kam bei elf Rennen achtmal ins Ziel. Sein bestes Ergebnis war der dritte Platz beim Großen Preis von Malaysia. Nachdem er sowohl in Deutschland auch beim Großen Preis von Ungarn infolge von Fahrfehlern ausgeschieden war, stellte das Team ihn im Sommer 2011 frei.[12] Teamintern lag Heidfeld zu diesem Zeitpunkt mit 34 zu 32 Punkten knapp vor Petrow. Am Saisonende belegte er den elften Platz in der Weltmeisterschaft. Bruno Senna, der im Jahr zuvor bei Hispania Racing debütiert hatte, kam in acht Anläufen nur einmal in die Punkteränge; beim Großen Preis von Italien wurde er Neunter. Witaly Petrow erzielte 37 Punkte; sein bestes Ergebnis war der dritte Platz beim Auftaktrennen in Australien. Das Team konnte in der Konstrukteursmeisterschaft erneut Platz fünf belegen, obwohl es 2011 mit 73 Punkten deutlich weniger Zähler erreichte als im Vorjahr.

2012: Lotus F1 Team[Bearbeiten]

Romain Grosjean im Lotus E20 beim Großen Preis von Kanada 2012

In der Formel-1-Saison 2012 trat der Rennstall unter der Bezeichnung Lotus F1 Team an. Als Fahrer wurden Kimi Räikkönen, der nach zweijähriger Unterbrechung in die Formel 1 zurückkehrte, sowie Romain Grosjean verpflichtet. Einsatzauto war der Lotus E20, der erneut von einem Renault-Motor angetrieben wurde. Das Team war konkurrenzfähiger als im Jahr zuvor. Beim Großen Preis von Bahrain und beim Großen Preis von Ungarn erreichten beide Fahrer eine Podiumsplatzierung, und in Abu Dhabi gewann das Team erstmals einen Großen Preis.

Zum Großen Preis von Italien gab es einen Fahrerwechsel, Jérôme D’Ambrosio ersetzte Grosjean, der für dieses Rennen gesperrt worden war. Beim zuvor ausgetragenen Großen Preis von Belgien hatte er eine Massenkarambolage ausgelöst, in deren Folge neben ihm auch Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Sergio Pérez ausfielen.

Räikkönen kam siebenmal auf einem Podiumsplatz ins Ziel, Grosjean zweimal. Dank der guten Rennergebnisse lag das Team in der Zwischenwertung bis zum Sommer 2012 auf Platz drei der Konstrukteurswertung. Das Team schloss die Saison auf Rang vier der Konstrukteurswertung ab, der bereits vor dem letzten Rennen des Jahres feststand.

2013[Bearbeiten]

Kimi Räikkönen im Lotus E21

In der Saison 2013 ging das Team erneut mit den Fahrern Räikkönen und Grosjean an den Start. Einsatzfahrzeug ist der Lotus E21. Die Saison verlief erfolgreich. Räikkönen gewann den Saisonauftakt in Australien und kam bei sechs weiteren Rennen als Zweiter ins Ziel. Hinzu kamen insgesamt sechs dritte Plätze der Lotus-Piloten. Das Team erzielte im Laufe der Saison 315 Punkte und belegte wie im Vorjahr Rang vier der Konstrukteurswertung.

Ungeachtet der sportlichen Erfolge war das Jahr 2013 von wirtschaftlichen Schwierigkeiten geprägt. Kimi Räikkönens Gehalt wurde nur mit erheblicher Verzögerung gezahlt, nachdem dieser öffentlich damit gedroht hatte, das Team in der laufenden Saison zu verlassen. Nach Ablauf der Saison 2013 verlor Lotus zahlreiche Mitarbeiter, die zu Konkurrenzteams wechselten. Im Januar 2014 verließ Éric Boullier den finanziell angeschlagenen Rennstall und wechselte zum Konkurrenten McLaren, wo er die Funktion des Renndirektors wahrnimmt.

2014[Bearbeiten]

Die Saison 2014 bestreitet Lotus mit dem Fahrer-Duo Pastor Maldonado, der von Williams kam, und Romain Grosjean.[13] Einsatzfahrzeug ist der von Nick Chester und Martin Tolliday konstruierte Lotus E22, der wie die Autos von Red Bull, Toro Rosso und Caterham Hybridmotoren von Renault (Renault Energy F1 2014) verwendet. Bei den Testfahrten vor Saisonbeginn zeigte sich, dass der Lotus zahlreiche Probleme im Bereich des Antriebs hatte. Die Piloten konnten nur wenige Testrunden drehen. Beim ersten Saisonrennen in Australien setzten sich die Probleme fort. Im Qualifying von Melbourne legte Maldonado infolge technischer Schwierigkeiten keine einzige gezeitete Runde zurück. Er wurde gleichwohl zum Rennen zugelassen, da er im dritten freien Training eine Rundenzeit erreicht hatte, die unterhalb von 107 Prozent der (späteren) Polezeit lag (sog. 107-Prozent-Regel). Grosjean, der die Situation des Teams „frustrierend“ fand,[14] war mehr als sechs Sekunden langsamer als Polesitter Lewis Hamilton. Beide Lotus starten in Melbourne aus der letzten Reihe.

2015[Bearbeiten]

Im Juli 2014 gab Lotus bekannt, zur Saison 2015 den Motorenhersteller zu wechseln und mit Aggregaten von Mercedes an den Start zu gehen.[15]

Zahlen und Daten[Bearbeiten]

Statistik in der Formel 1[Bearbeiten]

Stand: Großer Preis von Deutschland, 20. Juli 2014

Saison Teamname Chassis Motor Reifen Grand Prix Siege Zweiter Dritter Poles schn. Runden Punkte WM-Rang
2010 Renault F1 Team Renault R30 Renault RS27 2.4 V8 B 19 1 2 2 163 5.
2011 Lotus Renault GP Renault R31 Renault RS27 2.4 V8 P 19 2 73 5.
2012 Lotus F1 Team Lotus E20 Renault RS27 2.4 V8 P 20 1 4 5 3 303 4.
2013 Lotus F1 Team Lotus E21 Renault RS27 2.4 V8 P 19 1 7 6 2 315 4.
2014 Lotus F1 Team Lotus E22 Renault 1.6 V6 Turbo P 10 8 8.
Gesamt 87 2 12 15 7 862

Alle Fahrer in der Formel 1[Bearbeiten]

Stand: Großer Preis von Deutschland, 20. Juli 2014

Name Jahre Grand Prix Punkte Siege Zweiter Dritter Poles schn. Runden beste WM-Pos.
FrankreichFrankreich Romain Grosjean 2012– 48 236 2 7 1 07. (2013)
RusslandRussland Witali Petrow 2010–2011 38 64 1 1 10. (2011)
FinnlandFinnland Kimi Räikkönen 2012–2013 37 390 2 9 4 4 03. (2012)
PolenPolen Robert Kubica 2010 19 136 1 2 1 08. (2010)
DeutschlandDeutschland Nick Heidfeld 2011 11 34 1 11. (2011)
BrasilienBrasilien Bruno Senna 2011 8 2 18. (2011)
VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado 2014 9
FinnlandFinnland Heikki Kovalainen 2013 2 21. (2013)
BelgienBelgien Jérôme D’Ambrosio 2012 1 23. (2012)

Aktuelle Fahrer sind gelb dargestellt.

Ergebnisse in der Formel 1[Bearbeiten]

Saison Chassis Fahrer Nr. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 Punkte Rang
2010 Renault R30     Flag of Bahrain.svg Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Turkey.svg Flag of Canada.svg Flag of Europe.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of South Korea.svg Flag of Brazil.svg Flag of the United Arab Emirates.svg   163 5.
PolenPolen R. Kubica 11 11 2 4 5 8 3 6 7 5 DNF 7 DNF 3 8 7 DNF 5 9 5  
RusslandRussland W. Petrow 12 DNF DNF DNF 7 11 13* 15 17 14 13 10 5 9 13 11 DNF DNF 16 6  
2011 Renault R31     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Turkey.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of Europe.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of South Korea.svg Flag of India.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Flag of Brazil.svg   73 5.
DeutschlandDeutschland N. Heidfeld 09 12 3 12 7 8 8 DNF 10 8 DNF DNF                  
BrasilienBrasilien B. Senna                       13 9 15 16 13 12 16 17  
RusslandRussland W. Petrow 10 3 17* 9 8 11 DNF 5 15 12 10 12 9 DNF 17 9 DNF 11 13 10  
2012 Lotus E20     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of Europe.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of South Korea.svg Flag of India.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Flag of the United States.svg Flag of Brazil.svg 303 4.
FinnlandFinnland K. Räikkönen 09 7 5 14 2 3 9 8 2 5 3 2 3 5 6 6 5 7 1 6 10
FrankreichFrankreich R. Grosjean 10 DNF DNF 6 3 4 DNF 2 DNF 6 18 3 DNF EX 7 19* 7 9 DNF 7 DNF
BelgienBelgien J. D’Ambrosio                         13          
2013 Lotus E21     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Bahrain.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of South Korea.svg Flag of Japan.svg Flag of India.svg Flag of the United Arab Emirates.svg Flag of the United States.svg Flag of Brazil.svg   315 4.
FinnlandFinnland K. Räikkönen 07 1 7 2 2 2 10 9 5 2 2 DNF 11 3 2 5 7 DNF
FinnlandFinnland H. Kovalainen 14 14
FrankreichFrankreich R. Grosjean 8 10 6 9 3 DNF DNF 13 19* 3 6 8 8 DNF 3 3 3 4 2 DNF
2014 Lotus E22     Flag of Australia.svg Flag of Malaysia.svg Flag of Bahrain.svg Flag of the People's Republic of China.svg Flag of Spain.svg Flag of Monaco.svg Flag of Canada.svg Flag of Austria.svg Flag of the United Kingdom.svg Flag of Germany.svg Flag of Hungary.svg Flag of Belgium (civil).svg Flag of Italy.svg Flag of Singapore.svg Flag of Japan.svg Flag of Russia.svg Flag of the United States.svg Flag of Brazil.svg Flag of the United Arab Emirates.svg   8 8.
FrankreichFrankreich R. Grosjean 08 DNF 11 12 DNF 8 8 DNF 14 12 DNF  
VenezuelaVenezuela P. Maldonado 13 DNF DNF 14 14 15 DNS DNF 12 17* 12  

Siehe auch[Bearbeiten]

Übersicht des aktuellen Personals[Bearbeiten]

Aufgabenbereich Name
Stammfahrer VenezuelaVenezuela Pastor Maldonado
FrankreichFrankreich Romain Grosjean
Testfahrer BelgienBelgien Jérôme D’Ambrosio
FrankreichFrankreich Nicolas Prost
ItalienItalien Davide Valsecchi
Teamchef LuxemburgLuxemburg Gerard Lopez
stellvertretender Teamchef ArgentinienArgentinien Federico Gastaldi
Teammanager Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Paul Seaby
Technischer Direktor Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Nick Chester
Chefingenieur Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Alan Permane
Chefdesigner Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Martin Tolliday
Chefaerodynamiker FrankreichFrankreich Nicholas Hennel
Renningenieur Grosjean JapanJapan Ayao Komatsu
Renningenieur Maldonado vakant
Vorstandsvorsitzender LuxemburgLuxemburg Gerard Lopez
Geschäftsführer LuxemburgLuxemburg Patrick Louis

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Aufgrund dieser Affäre verlor Renault kurz vor dem Großen Preises von Singapur mehrere Sponsoren, unter anderem den Titelsponsor ING Groep: „Nach ‚Crashgate‘: Renault verliert den Titelsponsor“ (Motorsport-Total.com am 24. Sep-tember 2009)
  2. Proton verstärkt Engagement bei Genii: Nachricht auf der Internetseite www.motorsport-total.com (abgerufen am 3. Dezember 2011).
  3. „Lotus ändert für 2011 den Teamnamen“ (Motorsport-Total.com am 24. September 2010)
  4. „Renault-Shareholding: Die Fakten auf dem Tisch“ (Motorsport-Total.com am 4. Februar 2011)
  5. „Absurder Fall Lotus: Beide Seiten feiern sich als Sieger“
  6. „Lotus-Namensstreit vor dem Ende?“ (Motorsport-Total.com am 27. August 2011, abgerufen am 22. Oktober 2011)
  7. Diese Einzelheiten wurden anlässlich der Beendigung der Kooperation im April 2012 bekannt. Vgl. „Lotus-Gruppe beendet Sponsoring des Formel-1-Teams“: Nachricht vom 6. April 2012 auf der Internetseite www.motorsport-total.com.
  8. „Bis 2017 in der Formel 1: Lotus-Gruppe reagiert“. Nachricht vom 12. April 2012 auf der Internetseite www.motorsport-total.com.
  9. „Lotus-Gruppe beendet Sponsoring des Formel-1-Teams“:Nachricht vom 6. April 2012 auf der Internetseite www.motorsport-total.com.
  10. Lotus behält Namen bis 2017: Nachricht vom 10. April 2012 auf der Internetseite www.motorsport-total.com.
  11. Motorsport: Kubica droht nach Unfall Karriereende (Die Presse am 6. Februar 2011)
  12. „Knalleffekt: Senna ersetzt Heidfeld in Spa!“ (Motorsport-Total.com am 24. August 2011)
  13. Kerstin Hasenbichler: „Formel 1 - Offiziell: Lotus bestätigt Maldonado“. Fantastische Gelegenheit. Motorsport-Magazin.com, 29. November 2013, abgerufen am 29. November 2013.
  14. Timo Pape: Grosjean: „Ja, es ist frustrierend“. motorsport-total.com, 15. März 2014, abgerufen am 15. März 2014.
  15. „Wechsel perfekt: Lotus steigt von Renault auf Mercedes um“. Motorsport-Total.com, 5. Juli 2014, abgerufen am 5. Juli 2014.

Weblinks[Bearbeiten]