Höhenkirchen-Siegertsbrunn

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn
Höhenkirchen-Siegertsbrunn
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn hervorgehoben
48.01916666666711.711944444444585Koordinaten: 48° 1′ N, 11° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberbayern
Landkreis: München
Höhe: 585 m ü. NHN
Fläche: 15,19 km²
Einwohner: 10.219 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 673 Einwohner je km²
Postleitzahl: 85635
Vorwahl: 08102
Kfz-Kennzeichen: M, AIB, WOR
Gemeindeschlüssel: 09 1 84 127
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rosenheimer Straße 26
85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn
Webpräsenz: www.hoehenkirchen-siegertsbrunn.de
Bürgermeisterin: Ursula Mayer (CSU)
Lage der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn im Landkreis München
Starnberger See Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Ebersberg Landkreis Erding Landkreis Freising Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Miesbach Landkreis Rosenheim Landkreis Starnberg Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Dachau München Forstenrieder Park Grünwalder Forst Brunnthal Höhenkirchen-Siegertsbrunn Perlacher Forst Aschheim Aying Baierbrunn Brunnthal Feldkirchen (Landkreis München) Garching bei München Gräfelfing Grasbrunn Grünwald Haar (bei München) Höhenkirchen-Siegertsbrunn Hohenbrunn Ismaning Kirchheim bei München Neubiberg Neuried (bei München) Oberschleißheim Ottobrunn Planegg Pullach im Isartal Putzbrunn Sauerlach Schäftlarn Straßlach-Dingharting Taufkirchen (bei München) Unterföhring Unterhaching Unterschleißheim OberhachingKarte
Über dieses Bild

Höhenkirchen-Siegertsbrunn ist eine Gemeinde im Landkreis München, Regierungsbezirk Oberbayern.

Geografie[Bearbeiten]

Höhenkirchen-Siegertsbrunn liegt im Landkreis München, 17 km südöstlich von München, in der so genannten Schotterebene. Die Kommune grenzt an die Landkreisgemeinden Aying, Brunnthal und Hohenbrunn an. Ebenso wie bei anderen Siedlungen in der Münchner Schotterebene ist der fast kreisrunde Waldgürtel um Höhenkirchen-Siegertsbrunn nicht das Überbleibsel einer Rodungsinsel, sondern entstand erst in späterer Zeit durch Aufforstung.[2] Dieser außerhalb von landwirtschaftlich genutzten Flächen gelegene Waldgürtel wird im Osten überwiegend durch den Höhenkirchener Forst gebildet. Hier befindet sich auch die Grenze zum Landkreis Ebersberg.

Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Höhenkirchen und Siegertsbrunn. Der östlich liegende Höhenkirchner Forst war noch bis 2010 ausmärkisches Gebiet[3] und keiner Kommune zugeordnet. Die umliegenden Kommunen Aying, Hohenbrunn, Grasbrunn und Höhenkirchen-Siegertsbrunn hatten zwischen 2003 und 2009 abgestimmte Anträge auf die Eingemeindung von Teilgebieten gestellt, denen die Regierung von Oberbayern mit Rechtsverordnung vom 14. Dezember 2010 und Wirkung zum 1. Januar 2011 entsprach.[4] Durch die zusätzlichen Gebiete nahm die Fläche der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn um rund neun Quadratkilometer zu.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den ursprünglich eigenständigen Kommunen Höhenkirchen und Siegertsbrunn, der etwas weiter nördlich gelegenen Siedlung am Hart (am Bahnhof Wächterhof) und der Einöde Wächterhof. Erster gemeinsamer Bürgermeister von Höhenkirchen-Siegertsbrunn war Wilhelm Reitmeier (CSU, 1972-1990, Jahrgang 1921).

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Hohenbrunn Grasbrunn
Brunnthal Nachbargemeinden Oberpframmern
Aying Egmating

Verkehr[Bearbeiten]

Bahnhof Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Höhenkirchen-Siegertsbrunn ist über folgende Autobahnen erreichbar:

  • Autobahn A 99, Ausfahrt Ottobrunn/Höhenkirchen oder Hohenbrunn;
  • Autobahn A 8, Ausfahrt Hofolding (von Süden - Salzburg - kommend)

sowie über die Staatsstraße ST 2078. Über Letztere, die von München nach Rosenheim den Ort westlich passiert, ist die Gemeinde über drei Anschlussstellen angebunden. Die Westumgehung wurde zur Entlastung der innerörtlichen Rosenheimer und Münchner Straße nach dreijähriger Bauzeit am 3. Oktober 2009 fertiggestellt.

Im Gemeindegebiet liegen an der Bahnstrecke München-Giesing–Kreuzstraße zwei Haltestellen der S-Bahn München, die beide durch die S7 von Kreuzstraße nach Wolfratshausen bedient werden. Während der Bahnhof Höhenkirchen-Siegertsbrunn zwei Gleise und ein Empfangsgebäude besitzt, ist die Station Wächterhof ein eingleisiger Haltepunkt.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurde die Gemeinde Siegertsbrunn in die Gemeinde Höhenkirchen im Rahmen der Gemeindegebietsreform eingegliedert.[5] Im Jahr 1985 erfolgte die Namensänderung in „Höhenkirchen-Siegertsbrunn“. Abgesehen von Ortsnamenzusätzen wie z.B. Neukirchen bei Sulzbach-Rosenberg ist dies einer der längsten Gemeindenamen Deutschlands.[6]

Eine gewisse Eigenständigkeit der Ortsteile Höhenkirchen und Siegertsbrunn ist auch heute noch zu erkennen: Es gibt zwei Freiwillige Feuerwehren, zwei Maibäume, zwei Kriegerdenkmäler, zwei Kriegervereine, zwei Burschenvereine und zwei Tennisvereine. Auch existieren zwei selbstständige Pfarrgemeinden, die katholische Pfarrei Mariä Geburt Höhenkirchen und die katholische Pfarrgemeinde St. Peter Siegertsbrunn. Seit 1990 besteht jedoch der Pfarrverband Höhenkirchen-Siegertsbrunn, der 2012 auf Brunnthal ausgeweitet worden ist.

Der Name Siegertsbrunn geht auf Sigihartasprunnin zurück, also etwa Brunnen des Sigihart, mit dem auf der Münchner Schotterebene das Trinkwasser aus mehreren Meter Tiefe geholt wurde. Höhenkirchen war im 17. und 18. Jahrhundert ein bekanntes Örtchen für Durchreisende, Kutscher usw. Am alten Höhenkirchener Schloss in dem heute ein Schuhgeschäft untergebracht ist, befand sich eine Raststätte mit einer Gaststätte und diente somit als Rastplatz für die Durchreisenden und Kutscher.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Erste Bürgermeisterin ist seit 2002 Ursula Mayer (CSU), aus Siegertsbrunn. Am 16. März 2008 setzte sie sich in einer Stichwahl mit 50,6 Prozent der Stimmen gegen Anita Reiprich (SPD) durch.

Zweite Bürgermeisterin ist Anita Reiprich (SPD) aus Siegertsbrunn. Das Amt des Dritten Bürgermeisters bekleidet Max Lachner (AFW) aus Siegertsbrunn.

Lebende Altbürgermeister sind Wilhelm Reitmeier (CSU) und Rudolf Mailer (SPD).

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat besteht aus zwanzig Mitgliedern und der Ersten Bürgermeisterin. In der Legislaturperiode 2008-2014 stellt die CSU acht, die SPD fünf, die Unabhängigen Bürger (UB) drei, die Allgemeine Freie Wählergemeinschaft Höhenkirchen-Siegertsbrunn (AFW) zwei Gemeinderatsmitglieder und Bündnis 90/Die Grünen zwei Mitglieder.

Wappen[Bearbeiten]

Feder ohne Thumbnailrahmen

Beschreibung: Unter rotem Schildhaupt, darin ein mit einem schwarzen Pfeil belegter silberner Schrägbalken, in Silber eine bewurzelte grüne Tanne. Die Tanne weist auf die Entstehung von Höhenkirchen als hochmittelalterliche Rodungssiedlung im Waldgebiet südöstlich von München hin. Der Höhenkirchener Forst leitet seinen Namen von der Gemeinde ab. Der mit einem Pfeil belegte Schrägbalken im Schildhaupt entspricht dem Stammwappen der Schrenck zu Egmating. Der Schlossbesitzer Johann Heinrich Schrenck erlangte 1630 für seine Grundherrschaft Höhenkirchen Hofmarksprivilegien. Dieses Wappen hat sich die Altgemeinde Höhenkirchen gegeben, und es gilt seit der Gemeindegebietsreform für Höhenkirchen-Siegertsbrunn.

Siegertsbrunn hatte als eigenständige Gemeinde kein eigenes Wappen. Es gibt jedoch eine Darstellung eines Ziehbrunnens (Sigoho), die unter anderem vom Siegertsbrunner Burschenverein bis heute genutzt wird (Maibaum und Tracht). Es handelt sich jedoch nicht um ein hoheitliches Wappen.

Die Feuerwehr Siegertsbrunn nützt die vom Staat zugestandene Möglichkeit, im Wappen an der Uniform anstatt des Gemeindewappens das kleine bayerische Staatswappen (Rauten) zu führen. Auf den Feuerwehrfahrzeugen der FF Siegertsbrunn fehlt gänzlich ein Wappen. Die Feuerwehr Höhenkirchen verwendet das hoheitliche Wappen der Gemeinde seit Festlegung dieses Symbols an allen Einsatzfahrzeugen und zur Kennzeichnung ihrer aktiven Einsatzkräfte nach der Kennzeichnungsverordnung für die Feuerwehren des Landes Bayern.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Seit Juni 2007 zeugen eigene Anschlagtafeln an den Ortseinfahrten von diesen Partnerschaften.

Bildung[Bearbeiten]

Schulen[Bearbeiten]

In der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn befinden sich drei Schulen:

  • Sigoho-Marchwart-Grundschule (Grundschule)
  • Erich Kästner-Volksschule (Grund- und Mittelschule)
  • Gymnasium

Die Gemeinde gehört dem Zweckverband weiterführender Schulen im südöstlichen Landkreis München an.

Gymnasium

Im Februar 2010 wurde mit dem Bau eines Gymnasiums auf dem Gelände der ehemaligen Ruf-Fabrik begonnen. Die Schule liegt -verkehrsgünstig- direkt am S-Bahnhof, mit Blick auf das HöSi. Dieses Gymnasium soll die Schulen in Neubiberg und Ottobrunn entlasten. Den Bau sowie den Betrieb des Schulgebäudes übernimmt die Hochtief AG in einer Public-Private-Partnership (PPP). [7] Der Schulbetrieb wurde bereits im Schuljahr 2011/2012 aufgenommen - allerdings noch nicht mit einer eigenen Schulfamilie: Von 2011 bis 2013 werden die Schüler des Gymnasiums Neubiberg in Höhenkirchen unterrichtet, da deren Gymnasium generalsaniert wird. Im Anschluss daran wird das Gymnasium Ottobrunn in das Höhenkirchener Gymnasium umziehen, ebenfalls wegen einer Generalsanierung des Stammgebäudes. Um genügend Klassenräume zur Verfügung zu stellen, wurde ein provisorisches Containergebäude errichtet. Zum Schuljahr 2015 soll das Gymnasium den eigenen Betrieb unter neuer Leitung aufnehmen. Der neuen Schule soll der Name Therese-von-Bayern-Gymnasium gegeben werden. Geplant ist eine mathematisch-naturwissenschaftliche Ausrichtung mit einem musischen Zweig.

Vorschulische Bildung[Bearbeiten]

In der Gemeinde gibt es folgende Kindergärten:

  • Arche Noah, evangelisch-lutherische Kirchengemeinde (Höhenkirchen)
  • Katholischer Kindergarten Mariä Geburt (Höhenkirchen)
  • Pfiffikus (ehem. Tigerente), Arbeiterwohlfahrt (Höhenkirchen)
  • Gemeindekindergarten (Im ehemaligen Siegertsbrunner Schulhaus)
  • Farbenkiste, Paritätischer Wohlfahrtsverband (Siegertsbrunn)
  • Wichtelrunde, Arbeiterwohlfahrt, Waldkindergarten (Höhenkirchner Forst)
  • Wichtelmäuse, Arbeiterwohlfahrt, Waldkindergarten (Höhenkirchner Forst)

In der Gemeinde gibt es folgende Horte:

  • Pfiffikus, Arbeiterwohlfahrt; (Höhenkirchen)
  • Schatzinsel, Arbeiterwohlfahrt, (Siegertsbrunn)

Krippen:

  • Elterninitiative Sonnenschein
  • Farbenfroh, Paritätischer Wohlfahrtsverband (Siegertsbrunn)
  • Arche Noah, evangelisch-lutherische Kirchengemeinde (Höhenkirchen)

Siegertsbrunner Leahats[Bearbeiten]

St. Leonhardskirche

Jedes Jahr am Sonntag nach dem 8. Juli (Kilianstag) wird in Siegertsbrunn vor und in der Filial- und Wallfahrtskirche St. Leonhard das Leonhardifest - der so genannte Leahats - gefeiert mit dreitägigem Jahrmarkt, Festzeltbetrieb, diversen kulturellen Angeboten, dem eigentlichen Wallfahrtstag am Samstag und großem Festsonntag. Am Freitagabend wird nach einer ökumenischen Andacht das Fest mit dem Bieranstich eröffnet. Dies ist gleichzeitig der Tag der Vereine. Am Samstagabend lädt der Siegertsbrunner Burschenverein zum Tanz ins Festzelt ein.

Für das Leonhardifest gibt es ein eigenes Leonhardikomitee (geführt wie ein Verein) und einen Marktleiter (Hans Loidl). Höhepunkt ist der dreimalige Umritt bzw. die dreimalige Umfahrt am Leonhardisonntag. Bei dieser Gelegenheit werden Ross und Reiter, aber auch alle, die am Umritt / an der Umfahrt teilnehmen, gesegnet. Normalerweise verwendet der Geistliche dabei abwechselnd Weihwasser, Weihrauch und den Kreuzpartikel.

Inzwischen gestalten vor allem örtliche Vereine wie der Burschenverein mit den Madeln oder der Eis- und Tennisclub (ETC) Siegertsbrunn die Festwägen. Ebenso nehmen Kindergärten und andere Gruppierungen aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn an diesem Umritt / an dieser Umfahrt teil. Eine große Attraktion sind auch die originalgetreu, von Franz Guggenberger senior und junior nachgebauten Modellkirchen. Diese sind unten auf den Bildern zu sehen. Außerdem kommen von den umliegenden Gemeinden weitere Vereine und Organisationen, um daran teilzunehmen. Der Brauch, währenddessen zu beten, ist in Siegertsbrunn allerdings fast gänzlich verloren gegangen.

Themenjahre[Bearbeiten]

Die Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn stellt seit 2007 jedes zweite Jahr[8] unter ein bestimmtes Thema.

Gesundheitsjahr 2005[Bearbeiten]

2005 wurde das erste Mal die Idee von Frau Hanisch verwirklicht ein Mottojahr zu veranstalten. Es begann mit einer großen Wiegeaktion von interessierten Bürgern, die am Jahresende erfahren konnten, ob ihre Fastenaktionen und/oder Gesundheitsumstellungen gewichtsmäßige Erfolge zeigten.

Kulturjahr 2007[Bearbeiten]

2007 war das Kulturjahr, in dem viele entsprechende Veranstaltungen angeboten wurde. Eröffnet wurde es mit dem Aufstellen der HöSi-Statue am Bahnhof. Außerdem haben sich ortsansässige Künstler aktiv bei vielen Gelegenheiten beteiligt. So gab es einen Tag an dem die Gemeindemitglieder die Gelegenheit hatten, Künstler zu besuchen und sich vor Ort ein Bild von der Erschaffung und der Darstellung der Kunstwerke zu machen.

Umweltjahr 2009[Bearbeiten]

2009 wurde unter dem Oberthema „Umwelt“ behandelt. Es gab erstmals eine Umweltmesse und Höhepunkt war am 3. Oktober die Eröffnung der Umgehungsstraße.

Bildungsjahr 2011[Bearbeiten]

2011 stand unter dem Motto „Bildung“[8]. Es fanden über 300 Veranstaltungen statt; besondere Bedeutung gewann das Bildungsjahr durch die sogenannten „LänderSonntage“, an denen sich die verschiedenen Nationalitäten, die am Ort wohnen, präsentierten. Deshalb wurde der Arbeitskreis ZusammenLeben mit seinem Leiter Dr. Mathias Mooz mit dem Integrationspreis der Regierung von Oberbayern ausgezeichnet. Außerdem wurde 2011 das Gymnasium eingeweiht.

Kirchen und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Höhenkirchen-Siegertsbrunn

HöSi, Skulptur von Waltraud Kurz
  • Pfarrkirche Mariä Geburt
    katholische Pfarrkirche in Höhenkirchen
  • Pfarrkirche St. Peter
    katholische Pfarrkirche in Siegertsbrunn
  • Filialkirche St. Leonhard
    katholische Filial- und Wallfahrtskirche in Siegertsbrunn
  • Kreuz-Christi-Kirche
    evangelisch-lutherische Kirche in Höhenkirchen
  • HöSi
    Am Bahnhof von Höhenkirchen-Siegertsbrunn begrüßt auf der Ostseite im Inselbereich der dortigen Kehre seit Beginn des Jahres 2007 die fünf Meter hohe moderne, nicht unumstrittene Skulptur HöSi Einheimische und Touristen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger, Bürgermedaille[Bearbeiten]

Ehrenbürger der Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn ist:

  • Rudolf Stingl, langjähriger Chronist für Höhenkirchen und Rektor i. R.

Mit der Bürgermedaille zeichnet die Gemeinde außerordentliche Verdienste um das Allgemeinwohl aus.

Persönlichkeiten mit Bezug zur Gemeinde[Bearbeiten]

  • Wilmut Borell († 19. Januar 1997 in Höhenkirchen), Schauspieler und Synchronsprecher
  • Theo Herrlein (* 1939), Journalist und Schriftsteller, lebt in Höhenkirchen-Siegertsbrunn
  • Franz Seraph Inselkammer (* 1902; † 1986), Inhaber der Brauerei Aying, stammte aus Siegertsbrunn
  • Jörg Keßler (*1964), Fußballschiedsrichter, wohnt in Höhenkirchen
  • Jörn Pfennig (* 1944), lebt in Höhenkirchen-Siegertsbrunn
  • Martin Pichert († 4. Juni 1989 in Höhenkirchen-Siegertsbrunn), Filmproduktionsleiter und Filmproduzent
  • Adam Schöttl († 13. Februar 1727 in Höhenkirchen), Anführer der Gebirgsschützen des oberen Isartals beim Oberländer Bauernaufstand, churfürstlicher Förster in Höhenkirchen

Literatur[Bearbeiten]

  • Franz Paul Zauner: Siegertsbrunn, seine Leonhardi-Wallfahrtskirche und die Leonhardifahrt Leonhardiverein, Siegertsbrunn 1909.
  • Johann Backer: Pfarrkirche Höhenkirchen Schnell und Steiner, München 1966.
  • Adam Dreher, und andere: 500 Jahre Benefiziumsstiftung. 1493 - 1993 ; die Pfarrei Mariä Geburt Höhenkirchen in Vergangenheit und Gegenwart Pfarrgemeinderat Mariä Geburt, Höhenkirchen 1993.
  • Wolfgang Bethke: Siegertsbrunn in alten und neuen Bildern Gemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Höhenkirchen-Siegertsbrunn 1999.
  • Rudolf Stingl: Höhenkirchen. Chronik eines Dorfes Schmidt, Neustadt an der Aisch 2002.
  • Wolfgang Bethke: Siegertsbrunn Schmidt, Neustadt an der Aisch 2006.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Geschichte der Landschaft in Mitteleuropa: Von der Eiszeit bis zur Gegenwart; Hansjörg Küster; Verlag C.H.Beck (Gebundene Ausgabe - August 1995), Seite 317
  3. Vgl. Art. 10a Gemeindeordnung
  4. Oberbayerisches Amtsblatt 26/2010
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 584.
  6. Der Name Höhenkirchen-Siegertsbrunn hat 26 Zeichen, Hellschen-Heringsand-Unterschaar in Schleswig-Holstein hat 32 Zeichen
  7. HOCHTIEF gewinnt weiteres PPP-Projekt im Bildungsbereich. Abgerufen am 15. Mai 2010.
  8. a b Internetseite es Bildungsjahres 2011 in Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Abgerufen am 16. März 2011.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Höhenkirchen-Siegertsbrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien