Ismaning
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberbayern | |
| Landkreis: | München | |
| Höhe: | 490 m ü. NN | |
| Fläche: | 40,19 km² | |
| Einwohner: |
15.711 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 391 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 85737 | |
| Vorwahl: | 089 | |
| Kfz-Kennzeichen: | M | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 1 84 130 | |
| LOCODE: | DE IMG | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Schlossstraße 2 85737 Ismaning |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Sedlmair (FWG) | |
| Lage der Gemeinde Ismaning im Landkreis München | ||
Ismaning (alt: Yserrain) ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises München, Regierungsbezirk Oberbayern.
Der Ort liegt etwa sieben Kilometer nordöstlich von München auf dem rechten Hochufer der Isar. Die ursprünglich landwirtschaftlich geprägte Gemeinde ist seit Mitte der 1990er Jahre als bedeutender Medienstandort bekannt. Nordöstlich des Ortes befinden sich seit 1932 Sendeanlagen des Bayerischen Rundfunks. Im Süden befindet sich der Medienpark mit Sport1, dem Gong-Verlag und dem privaten Radiosender Antenne Bayern.
Inhaltsverzeichnis |
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die Siedlungsfläche konzentriert sich weitgehend auf den Hauptort Ismaning, der selbst nicht in benannte Ortsteile untergliedert ist. Einziger weiterer Ortsteil der Gemeinde Ismaning ist die Siedlung Fischerhäuser, die rund fünf Kilometer nördlich des Hauptorts liegt.
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Das Gemeindegebiet grenzt im Norden an die Gemeinden Eching, Hallbergmoos und an den Hallbergmooser Ortsteil Erching (alle drei Landkreis Freising), im Osten an die Gemeinden Moosinning und Finsing (beide Landkreis Erding), im Süden an die Gemeinden Aschheim und Unterföhring (beide Landkreis München) und im Westen an die Stadt Garching b.München (ebenfalls Landkreis München) sowie an die Stadt München. Ismaning ist Mitglied der Nordallianz, einem informellen Zusammenschluss von 8 Kommunen im Norden Münchens.
Geschichte [Bearbeiten]
- 6./7. Jahrhundert: erste bajuwarische Besiedelung
- 809: erste urkundliche Erwähnung bezüglich einer Rechtsstreitschlichtung durch Bischof Atto
- 1319: Verkauf der Ortschaften Ismaning, Unterföhring, Oberföhring, Englschalking und Daglfing an das Hochstift Freising durch den Herzog von Bayern und späteren deutschen Kaiser Ludwig dem Bayern gegen „hundert March lotrings silber“. Damit entsteht die „Grafschaft auf dem Yserrain“ als geschlossenes Herrschaftsgebiet der Freisinger Bischöfe.
- 1530: übernimmt Bischof Philipp von Freising von den Haushaimern, einem Freisinger Domherrengeschlecht, deren Ismaninger Landsitz und erbaut ein Renaissanceschloss mit vier Türmen. Aus der „Grafschaft Yserrain“ wird die „Reichsgrafschaft Ismaning“.
- 1632: fallen im Dreißigjährigen Krieg schwedische Truppen plündernd und brandschatzend in Ismaning ein. Mehr als die Hälfte der Bewohner stirbt in der darauffolgenden Zeit an der Pest.
- 1678–1685: Bau der barocken Johanniskirche.
- 1716–1724: Barocke Umgestaltung des Ismaninger Schlosses unter Fürstbischof Johann Franz Eckher, unter entscheidender Mitwirkung von Johann Baptist Zimmermann.
- 1802–1803 beendet die Säkularisation die fast 500jährige Ära der Freisinger Fürstbischöfe; das Hochstift Freising wird aufgelöst, Ismaning kommt damit zum Kurfürstentum Bayern. Das Schloss und seine Einrichtung werden teilweise zerstört.
- 1816 übernehmen der Stiefsohn Napoleons, Eugène de Beauharnais, und seine Gattin Auguste Amalie, Tochter des bayerischen Königs Maximilian I., das Ismaninger Schloss und lassen es durch Leo von Klenze klassizistisch umgestalten.
- 1851 stirbt Auguste Amalie. Das Schloss wechselt mehrmals die Besitzer.
- 1899–1919: Das Ismaninger Schloss ist Eigentum der Stadt München.
- 1932: Inbetriebnahme des Senders Ismaning.
- 1945 26.-28. April: Aufstand der Freiheitsaktion Bayern (FAB)
- 1983: der schon längst außer Betrieb befindliche hölzerne Sendeturm in Ismaning, der letzte seiner Art in Deutschland, wird wegen Baufälligkeit abgerissen.
Wappen [Bearbeiten]
Das von Otto Hupp entworfene Wappen der Gemeinde Ismaning stammt aus dem Jahr 1929 und steht für die über Jahrhunderte währenden Bindungen zu der Stadt Freising. Im oberen Teil des Schildes ist ein Mohr mit roter Krone zu sehen, der ursprünglich aus dem Wappen des Hochstiftes Freising stammt. Bischof Otto von Freising soll sich das Recht, einen Mohren im Wappen zu tragen, mit seiner Teilnahme am Zweiten Kreuzzug verdient haben. Im unteren Teil des Schildes stehen nebeneinander drei silberne Rauten (Wecken genannt). Sie stammen aus dem Familienwappen des Fürstbischofs Johann Franz Eckher, dem Erbauer von Schloss Ismaning.
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Ismaning war bis in die 1970er Jahre die einwohnerstärkste Gemeinde im nördlichen Landkreis München, wurde dann aber wegen selbstgesetzter Wachstumszurückhaltung durch Unterschleißheim und Garching übertroffen. Trotzdem hat sich die Einwohnerzahl zwischen 1970 und 2010 nahezu verdoppelt.
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Quelle: Statistik kommunal 2011 (PDF; 1,3 MB)
Die Siedlungsschwerpunkte lagen ab den 1930er Jahren westlich, ab den 1950er Jahren nördlich des Kerndorfs. Weil hier Siedlungsgrenzen erreicht wurden – im Westen durch das Landschaftsschutzgebiet Isarauen – verlagerte sich die Ausweisung neuer Wohnflächen in jüngerer Zeit in das östliche Ortsgebiet zwischen Bahnlinie und der Umgehungsstraße B 471.
Politik [Bearbeiten]
Gemeinderat [Bearbeiten]
Seit der Kommunalwahl vom 2. März 2008 weist der 24 Mitglieder umfassende Gemeinderat von Ismaning folgende Sitzverteilung auf:
| Freie Wähler | SPD | CSU | Grüne |
|---|---|---|---|
| 11 Sitze | 6 Sitze | 5 Sitze | 2 Sitze |
Unter den Mitgliedern des Ismaninger Gemeinderats ist der Rechtswissenschaftler Bruno Rimmelspacher (SPD).
Bürgermeister [Bearbeiten]
In der Kommunalpolitik war Ismaning langjährig durch Bürgermeister Erich Zeitler (SPD) geprägt, der erstmals 1952 in das Amt gewählt wurde und 1990 als dienstältester Bürgermeister Bayerns nach 38 Dienstjahren in den Ruhestand trat. Nachfolger ist seither Michael Sedlmaier (Freie Wähler). Bürgermeister oder Gemeindevorsteher von Ismaning waren bisher:
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Landtagswahlen [Bearbeiten]
Ismaning ist bei Landtagswahlen dem Stimmkreis München-Land Nord (122) zugeordnet. Bei den jüngsten beiden Landtagswahlen in den Jahren 2003 und 2008 erhielt die CSU die meisten Gesamtstimmen in Ismaning, blieb aber im Stimmanteil deutlich hinter dem Durchschnitt im Stimmkreis München-Land Nord und dem Landesdurchschnitt zurück. Überdurchschnittlich schnitten die Freien Wähler ab, die kommunal den langjährigen Bürgermeister stellen.
| Landtagswahl 21. September 2003 |
Ismaning | ggü. Stimmkreis |
ggü. Bayern |
|---|---|---|---|
| Wahlbeteiligung | 63,4 % | +2,0 %P | +6,3 %P |
| CSU | 48,7 % | -6,2 %P | -12,0 %P |
| SPD | 22,6 % | -1,6 %P | +3,0 %P |
| FW | 14,3 % | +10,4 %P | +10,3 %P |
| Grüne | 9,1 % | -0,8 %P | +1,4 %P |
| FDP | 2,5 % | -1,2 %P | -0,1 %P |
| Landtagswahl 28. September 2008 |
Ismaning | ggü. Stimmkreis |
ggü. Bayern |
|---|---|---|---|
| Wahlbeteiligung | 63,6 % | +1,2 %P | +5,7 %P |
| CSU | 32,0 % | -4,5 %P | -11,4 %P |
| SPD | 19,0 % | -4,6 %P | +0,4 %P |
| FW | 23,5 % | +14,7 %P | +13,3 %P |
| Grüne | 10,6 % | -0,4 %P | +1,2 %P |
| FDP | 8,3 % | -4,1 %P | +0,3 %P |
Bundestagswahlen [Bearbeiten]
Ismaning ist bei Bundestagswahlen dem Wahlkreis München-Land zugeordnet (im Jahr 2005 Wahlkreisnummer 223, im Jahr 2009 gebietsidentisch Wahlkreisnummer 222). Bei den jüngsten Bundestagswahlen 2005 und 2009 lag beim Anteil der Zweitstimmen in Ismaning die CSU leicht unter dem Landesdurchschnitt in Bayern, FDP und Grüne lagen darüber. Die Wahlbeteiligung liegt in Ismaning regelmäßig deutlich über dem Landesdurchschnitt.
| Bundestagswahl 18. September 2005 |
Ismaning | ggü. Wahlkreis |
ggü. Bayern |
|---|---|---|---|
| Wahlbeteiligung | 83,1 % | -0,4 %P | +5,2 %P |
| CSU | 45,6 % | +0,2 %P | -3,6 %P |
| SPD | 26,3 % | +2,3 %P | +0,8 %P |
| FDP | 11,9 % | -2,7 %P | +2,4 %P |
| Grüne | 10,2 % | -0,5 %P | +2,3 %P |
| Linke | 2,8 % | +0,2 %P | -0,6 %P |
| Bundestagswahl 27. September 2009 |
Ismaning | ggü. Wahlkreis |
ggü. Bayern |
|---|---|---|---|
| Wahlbeteiligung | 79,7 % | +0,6 %P | +8,1 %P |
| CSU | 40,8 % | +1,0 %P | -1,7 %P |
| SPD | 16,9 % | +0,2 %P | +0,1 %P |
| FDP | 16,8 % | -2,9 %P | +2,1 %P |
| Grüne | 13,2 % | +0,5 %P | +2,4 %P |
| Linke | 4,8 % | +0,3 %P | -1,7 %P |
Wirtschaft [Bearbeiten]
Die Gemeinde war bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts von Landwirtschaft und Kleingewerbe geprägt, einzige industrieähnliche Arbeitgeber waren um 1900 eine Papierfabrik am Seebach sowie zwei Ziegeleien und zwei Krautfabriken. Um 1960 war der keramische Produktionsbetrieb Agrob das größte Unternehmen am Ort. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung war ab den 1980er Jahren durch die Nähe zur Großstadt München und damit durch die Ansiedlung von Unternehmen aus dem Dienstleistungssegment bestimmt: Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ging zwischen 1979 und 2007 von 115 auf 82 zurück, die heute rund 12.500 Arbeitsplätze im Gemeindegebiet sind zu mehr als zwei Dritteln dem Dienstleistungssektor zuzurechnen. Das ehemalige Agrob-Gelände wurde nach der Produktionseinstellung im Jahr 1990 zu einem Medienzentrum (Home Shopping Europe, Antenne Bayern, Sport 1, Gong Verlag, Hueber Verlag). Zeitweilig war Ismaning auch Sitz der Kirchmedia, der deutschen Apple-Niederlassung und der Fernmeldeschule München.
Für eine Gemeinde ohne klassische Fremdenverkehrsausrichtung weist Ismaning eine ungewöhnlich hohe Zahl von Beherbergungsbetrieben und Gästeübernachtungen auf. Dies erklärt sich aus der Lage auf halbem Weg zwischen Landeshauptstadt und Flughafen, der mit der S-Bahn in weniger als 15 Minuten zu erreichen ist. Im Jahr 2001 wurde ein örtlicher Rekordwert von mehr als 200.000 Übernachtungen gezählt, im Jahr 2009 erzielten die zehn Hotels in Ismaning rund 165.000 Übernachtungen. Die Aufenthaltsdauer pro Gast liegt kontinuierlich bei durchschnittlich rund zwei Tagen.
Das BMW-Testgelände am Speichersee wird ebenfalls häufig mit Ismaning assoziiert, liegt tatsächlich aber auf dem Gebiet der Nachbargemeinde Aschheim.
Verkehr [Bearbeiten]
Durch seine Lage im Norden Münchens ist Ismaning gut erschlossen. Die Münchner Innenstadt ist somit ebenso gut zu erreichen wie die Autobahn und der Flughafen. Ismaning liegt an der A 99, B 471, B 388 und der Staatsstraße 2053 (Unterföhring–München).
Die S-Bahn-Linie S8 verbindet Ismaning im 20-Minuten-Takt mit München (Fahrzeit ins Zentrum etwa 25 Minuten) und dem Flughafen (Fahrzeit etwa 15 Minuten). Die S-Bahn verläuft im Ortskern von Ismaning in einem Tunnel, der Bahnhof befindet sich dementsprechend ebenfalls im Untergrund. Der Bau erfolgte im Zuge der S-Bahn-Verlängerung zum neuen Münchner Flughafen. Auf dem Tunnel wurde größtenteils ein Grünzug angelegt.
Außerdem verfügt Ismaning über Busverbindungen zur Münchner Studentenstadt (Bus 231), nach Garching (Bus 230), nach Erding (Bus 531) sowie nach Aschheim und zur Messe München (Bus 228), .
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Viele benachbarte Gemeinden sind als Straßendörfer entstanden und entwickelten kein dominierendes Zentrum (z. B. Unterföhring, Aschheim) oder schufen dies erst in jüngerer Zeit planerisch (z. B. Garching). Dagegen verfügt Ismaning abseits der Durchgangsstraße über eine historisch gewachsene dörfliche Mitte, in der zahlreiche Funktionsgebäude im räumlichen Zusammenhang angesiedelt sind.
Geprägt wird dieses Zentrum von der katholischen Pfarrkirche St. Johann Baptist. Sie liegt zwischen dem nördlich gelegenen Schloss Ismaning (mit Schlosspark und ehemaligen Ökonomiegebäuden) und den südlich angrenzenden Schulhäusern mit Turnhallengebäude, die gemeinsam mit der evangelischen Kirche den großflächigen Schulhof umschließen. Kirchen und Schulgebäude sind moderne Bauten, bis auf die sogenannte „Alte Mädchenschule“ – heute Sitz der Musikschule. Neben der Kirche liegen am Ortsbach Seebach der denkmalgeschützte Gasthof zur Mühle mit Biergarten und altem Baumbestand sowie das Kriegerdenkmal auf dem Kirchplatz und der Pfarrhof, beide ebenfalls in der Bayerischen Denkmalliste aufgeführt.
Weitere denkmalgeschützte oder bekannte Bauwerke und Einrichtungen im Gemeindegebiet sind der 1913 erbaute Wasserturm, der Großsender des Bayerischen Rundfunks für UKW und Mittelwelle rund zwei Kilometer nordöstlich von Ismaning, das Allianz Zentrum für Technik mit seinem hauseigenen „Museum der Missgeschicke“[2] sowie einige historische Gedenksäulen, so der Bildstock für die Opfer des Flugzeugabsturzes vom 25. August 1918, die Pestsäule oder der Gedenkstein für die Opfer des Floßunglücks vom 21. Mai 1907.
Das Hauptgebäude des Schlosses ist heute Sitz der Gemeindeverwaltung, in ehemaligen Ökonomie- und Nebengebäuden sind Museen und Galerien untergebracht: Das Kallmann-Museum am Platz und im Stil einer ehemaligen Orangerie, das Schlossmuseum mit seiner ortshistorischen Ausstellung sowie der Schlosspavillon für wechselnde Kunstausstellungen. Für größere kulturelle Veranstaltungen wird der in den 1980er Jahren nahe der Ortsmitte erbaute „Bürgersaal“ genutzt. Ein kommunales Kulturzentrum mit Gemeindebibliothek und Volkshochschule wurde 2009 in der denkmalgeschützten Seidl-Mühle südlich des Dorfkerns eingerichtet.
Bildungseinrichtungen [Bearbeiten]
In Ismaning gab es im Schuljahr 2009/2010 vier Kindergärten, drei Volksschulen (Hauptschule an der Freisinger Straße, Grundschule am Kirchplatz und die 1995 errichtete Grundschule Camerloherstraße) mit rund 760 Schülern und 50 Lehrkräften, eine Freie Waldorfschule mit 440 Schülern und 34 Lehrkräften sowie eine Realschule mit rund 650 Schülern und 40 Lehrkräften. Die Gemeinde ist Mitglied im Schulzweckverband für das Werner-Heisenberg-Gymnasium im benachbarten Garching.
Historisch ist Schulunterricht in Ismaning erstmals für 1610 dokumentiert, ein erstes reines Schulhaus entstand aber erst 1835 durch Umbau des Benefiziatenhauses südlich der Kirche. Diese erste Schule wurde 1875 um ein Stockwerk erhöht, 1904 um ein weiteres Stockwerk. Bis 1957 diente das Gebäude als Knabenschulhaus, dann wurde es abgerissen und an gleicher Stelle ein neues Mädchenschulhauses mit acht Klassenzimmern errichtet. Es wurde 1967 um sechs zusätzliche Klassenzimmer erweitert und ist heute die Grundschule am Kirchplatz. Ursprünglich war die Mädchenschule ab 1886 mit zwei Zimmern im Schwesternhaus neben der Kirche betrieben worden, ein erstes eigenes Mädchenschulhaus wurde 1912 erbaut (heute Musikschule). Die Knabenschule war 1957 nach dem Abriss des Gebäudes am Kirchplatz in einen Neubau an der Freisinger Straße gezogen, dessen acht Klassenzimmer 1967 durch einen Erweiterungsbau mit neun Klassenzimmern ergänzt wurden. Heute ist dieser Schulkomplex die Hauptschule an der Freisinger Straße in unmittelbarer Nähe der 1977 erbauten Staatlichen Realschule Ismaning.
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
Söhne und Töchter der Gemeinde [Bearbeiten]
- Otto Braun (1900–1974), Schriftsteller
- Erich Greipl (* 1940), Handelsmanager
Literatur [Bearbeiten]
- Therese Risinger: Ismaning – Geschichte eines Dorfes. Ismaning 2004, eine ausführlich recherchierte Dokumentation dieses Ortes.
Quellen [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Museum der Missgeschicke
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Website der Gemeinde Ismaning
- Ismaning: Wappengeschichte vom HdBG
- Ismaning: Amtliche Statistik des LStDV
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