Holodomor

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Fußgänger und Leichen verhungerter Bauern auf einer Straße in Charkiw, 1933.
Hungersnot in der Sowjetunion, 1933

Der Holodomor (ukrainisch Голодомор, wörtliche Übersetzung: Tötung durch Hunger) bezeichnet eine durch Menschen verursachte Hungersnot, die als Teil der sowjetischen Hungersnot 1932–1933 besonders die Ukrainische SSR und ukrainischstämmige Bürger anderer Sowjetrepubliken betraf.

Nach Berechnungen der Ukrainischen Akademie der Wissenschaften, die im November 2008 veröffentlicht wurden, betrug die Opferzahl in der Ukraine ca. 3,5 Millionen Menschen.[1] Andere Schätzungen gehen von 2,4 Millionen bis 7,5 Millionen Hungertoten aus. Der britische Historiker Robert Conquest beziffert die Gesamtopferzahl auf bis zu 14,5 Millionen Menschen. Dabei werden neben den Hungertoten auch die Opfer der Kollektivierung und Entkulakisierung und der Geburtenverlust hinzugerechnet.[2]

Die Regierung der Ukraine bemühte sich seit der Unabhängigkeit, vor allem aber unter dem ehemaligen Präsidenten Wiktor Juschtschenko, um eine internationale Anerkennung des Holodomors als Völkermord. Die Regierung Russlands widerspricht dieser Ansicht mit dem Argument, die Hungersnot habe auch Millionen von Opfern unter anderen Ethnien der Sowjetunion gefordert.

Politischer Hintergrund[Bearbeiten]

Holodomor

1932 erhielt Stalins Schwager Stanislaw Redens, der seit Juli 1931 Leiter der ukrainischen GPU war, zusammen mit dem dortigen Ersten Sekretär der Kommunistischen Partei der Ukraine, Stanislaw Kossior, die Aufgabe, als Bestandteil der Kollektivierung einen Plan zu entwickeln, um die „Kulaken und die petljurschen Konterrevolutionäre“ zu liquidieren. Zweitausend Kolchos-Vorsitzende wurden daraufhin verhaftet. Als im Januar 1933 das Getreidesoll nicht erreicht war, löste man Redens in der Ukraine ab.[3]

Die Hungerkatastrophe in der Ukraine wurde von den Journalisten Gareth Jones und Malcolm Muggeridge im Frühjahr 1933 an die Weltöffentlichkeit getragen, sowjetfreundliche Journalisten wie Walter Duranty von der New York Times stellten aber die Lage als weniger dramatisch dar; gleichzeitig dominierte in den Medien der Aufstieg Hitlers zum Diktator Deutschlands.

Etymologie[Bearbeiten]

Das Wort Holodomor setzt sich aus den zwei ukrainischen Wörtern „Holod“ und „Mor“ zusammen. „Holod“ („голод“) heißt „Hunger“, „Mor“ ist ein altes ostslawisches Wort und bedeutet „Tod“, „Seuche“, „Massensterben“; in den modernen Sprachen (sowohl Ukrainisch als auch Russisch) bedeutet es „Vertilgung“. Holodomor heißt somit wörtlich „Hungertod“. Mit dem Wort Holocaust besteht kein sprachgeschichtlicher Zusammenhang.

Forschungskontroversen[Bearbeiten]

1933 bei Charkiw: Schild mit dem Hinweis, dass das Bestatten von Leichen an dieser Stelle „kategorisch verboten“ sei

Über die Ursachen des Holodomor gibt es höchst unterschiedliche Auffassungen. Insbesondere ukrainische Geschichtswissenschaftler betonen, dass es sich um eine systematische und vom Regime Stalins organisierte Hungersnot gehandelt hätte. Der ungarische Historiker Miklós Kun meint: „Es war eine bewusste und systematische Ermordung von Millionen Menschen. (...) Während in ukrainischen Dörfern die verzweifelten, vor Hunger irre gewordenen Menschen die grünen Zweige der Bäume aßen, wurden ukrainische Lebensmittel auf Stalins Befehl in anderen sowjetischen Republiken im Rahmen des sogenannten ‚sowjetischen Dumpings‘ zu günstigen Preisen verkauft“.

Demgegenüber argumentieren vor allem russische Historiker, dass die Hungersnot die Folge einer schlechten Ernte gewesen sei, die durch die Kollektivierung der Landwirtschaft und den damit verbundenen Widerstand der ukrainischen Bauern verschlimmert worden sei. Dies allerdings hat die Sowjetunion nicht davon abgehalten, größere Mengen Getreide zu exportieren. Gunnar Heinsohn stellte fest, dass in der Ukraine, in Kasachstan und einigen Kaukasusgebieten, in denen starker Widerstand gegen die Enteignungen im Rahmen der Zwangskollektivierung vorhanden war, dieser mit dem Mittel einer absichtlich herbeigeführten und durch Zwangsrequirierungen verschlimmerten Hungersnot gebrochen werden sollte. Auch die Unabhängigkeitsbewegungen dieser Völker sollten auf diese Weise getroffen werden. So unterband die kommunistische Partei auch die Versorgung der Hungernden und die Ausreise aus den Hungergebieten. Dieses gesamte Vorgehen wird von Heinsohn als Mischung von Politizid und Genozid bezeichnet, deren wahrheitsgemäße Darstellung oft aus politischen Gründen als „böswilliger Antikommunismus“ diffamiert werde.[4]

Andere kritisieren den Begriff Holodomor, weil er von einigen Ukrainern verwendet werde, um die tragischen Folgen der über die Ukraine hinausgehenden Kollektivierung für nationalistische Zwecke politisch zu instrumentalisieren. Weiterhin wird darauf verwiesen, dass die Hungersnot dieser Zeit keinesfalls nur die Ukraine, sondern auch andere Gebiete der Sowjetunion betraf, sie also nicht gezielt gegen die Bevölkerung der Ukraine „organisiert“ wurde.[5]

Neuere westliche Forschungen gehen inzwischen – nicht zuletzt nach der Öffnung vieler Archive in den 1990er Jahren – davon aus, dass der Holodomor als eine Verkettung von Folgen und Nebenfolgen äußerst rücksichtsloser und brutaler Politik der Zwangskollektivierung, Herrschaftskonsolidierung und Widerstandsunterdrückung sowie zusätzlich hinzukommender wetterbedingter Ernteausfälle erklärt werden kann.[6]

Anerkennung des Holodomor als Völkermord[Bearbeiten]

Karte der Länder, die den Holodomor als Völkermord an Ukrainern anerkennen

Raphael Lemkin, der nach dem Zweiten Weltkrieg die Etablierung der UNO-Konvention gegen den Völkermord durchsetzte, nannte den Hunger in der Ukraine „das klassische Beispiel eines sowjetischen Genozids“.[7]

Die ukrainische Führung unter Präsident Wiktor Juschtschenko arbeitete jahrelang daran, dass der Holodomor weltweit als Genozid am ukrainischen Volk anerkannt wird. Neben der Ukraine haben Argentinien,[8] Australien,[9] Aserbaidschan, Belgien, Brasilien, Ecuador, Estland, Georgien,[10] Italien, Kanada,[11] Kolumbien, Lettland, Litauen,[12] Moldawien, Paraguay, Peru, Polen,[13] Spanien, Tschechien,[14] Ungarn,[15] die USA[16] und der Vatikan[17] den Holodomor offiziell als Völkermord anerkannt.

In den Jahren 2003 und 2006 erklärte das ukrainische Parlament, die Werchowna Rada, den Holodomor offiziell zum Genozid am ukrainischen Volk.[18]

Im Jahr 2008 wurde im Zuge der Aufarbeitung des Themas der Film The Soviet Story vorgestellt und auch im Europäischen Parlament gezeigt.

Am 23. September 2008 erkannte das Repräsentantenhaus des Kongress der USA den Holodomor in der Ukraine 1932–1933 als Genozid am ukrainischen Volk an.[19][20]

Hommage an die Opfer des Holodomor, 17. Mai 2010

Russland lehnt die Bezeichnung Genozid für den Holodomor ab. Dem Außenministerium der Russischen Föderation nach seien dem Hunger in der Sowjetunion 1932–1933 nicht nur Angehörige des ukrainischen Volkes zum Opfer gefallen, sondern auch Russen und zahlreiche weitere Ethnien. Dort besteht der Verdacht, dass der Holodomor von „bestimmten politischen Kreisen“ in der Ukraine missbraucht werde.[21] Der russische Präsident Dmitri Medwedew lehnte eine Einladung zu einer Gedenkveranstaltung in Kiew im November 2008 ab, da diese dazu diene, das „ukrainische Volk dem russischen zu entfremden“.[22]

Wikileaks-Veröffentlichungen zufolge berichtete Andrew, Duke of York der US-amerikanischen Botschafterin in Bischkek (Tatiana Gfoeller), dass Wladimir Putin Regierungen anderer Länder, insbesondere Aserbaidschans unter Druck setze, den Holodomor nicht als Völkermord anzuerkennen.[23]

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates (PACE) lehnte im April 2010 die von ukrainischen Opposition gewünschte Bezeichnung Genozid in ihrer Resolution über die Hungerkatastrophe der 1930er Jahre in der UdSSR ab.[24] Zuvor war der ukrainische Präsident Wiktor Janukowytsch vor der Versammlung aufgetreten und hatte sich ebenso gegen die Definition als Genozid ausgesprochen.

Anerkennung des Holodomor als Verbrechen gegen die Menschlichkeit[Bearbeiten]

Am 23. Oktober 2008 erkannte das Europäische Parlament in einer Resolution den Holodomor als Verbrechen gegen die Menschlichkeit an.[25]

Rezeption[Bearbeiten]

Photographie
  • Photographien aus dem Bestand des Zentralen Staatlichen Kino-Foto-Phono-Archivs der Ukraine (Ukrainisch: Центральний державний кінофотофоноархів України)[26]
  • Ukrainer in Ungarn: Fotos von Holodomor[27]
  • Holodomor. / Dokumentarfilme, Sendungen[28]
Filme
  • Neznanyj holod (Der unbekannte Hunger) (Незнанный Голод) [29], [30], Kanada, 1983
  • Zhnyva rozpatschu (Ernte der Verzweiflung) (Жнива розпачу) Kanada, 1984,
  • '33, svidtschennya otschewydtsiw ('33, Augenzeugenberichte)(33-й, свідчення очевидців), Ukraine, 1989
  • Pid znakom bidy (Unter dem Zeichen des Unglücks) (Під знаком біди), Ukraine, 1990
  • Holod – 33 (Hunger – 33) (Голод – 33) [31], Ukraine, 1991
  • Velykyj slam (Der große Umbruch) (Великий злам), Ukraine, 1993
  • Pieta (Пієта), Ukraine, 1994
  • Ukrajins'ka nitsch 33-ho (Ukrainische Nacht von 1933) (Українська ніч 33-го), Ukraine, 2002
  • Tschas temrjavy (Die Zeit der Dunkelheit, Час темряви), Ukraine, 2003
  • Holodomor 1932–1933 r.r. (Голодомор 1932–1933 р.р.), Ungarn, 2004
  • Velykyj Holod (Der große Hunger) (Великий Голод) [32], Ukraine, 2005
  • Tajna propavshej perepisi (Das Geheimnis der verschollenen Volkszählung) (Тайна пропавшей переписи), Russland, 2005
  • Holodomor. Tehchnologiji genozydu (Holodomor. Technologien des Genozids) (Голодомор. Технології геноциду), Ukraine, 2005
  • Holodomor. Ukrajina (Holodomor. Ukraine) (Голодомор. Україна), Ukraine, 2005
  • Holodomor. Ukrajina 20-ho stolittja (Holodomor. Ukraine im 20. Jh.) (Голодомор. Україна ХХ століття)
  • Zhyty zaboroneno (Zu leben ist verboten) (Жити заборонено)
  • Holodomor. Hungersnot in der Ukraine 1932–33, Fotofilm, Österreich, 2010
Ausstellungen
  • Holodomor – der unbekannte Völkermord 1932–1933, 13357 Berlin, Bunker am Blochplatz, Ecke Bad- / Hochstraße, 29. November bis 16. Dezember 2009[33]
  • Holodomor. Hungersnot in der Ukraine 1932–33, ab 19. November 2010, Katholische Hochschulgemeinde Graz, Leechgasse 24, 8010 Graz, Österreich

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Levon Chorbajian, George Shirinian (Hrsg.): Studies in Comparative Genocide. St. Martin's Press, New York NY 1999, ISBN 0-312-21933-4.
  • Robert Conquest: The Harvest of Sorrow. Soviet Collectivization and the Terror-Famine. The University of Alberta Press in Association with the Canadian Institute of Ukrainian Studies, Edmonton 1987, ISBN 0-88864-128-1.[34]
  • Robert Conquest: La grande terreur. Les purges staliniennes des années 30. Précédé des Sanglantes moissons. La collectivisation des terres en URSS. R. Laffont, Paris 1995, ISBN 2-221-06954-4.
  • Robert Conquest: Ernte des Todes. Stalins Holocaust in der Ukraine 1929–1933. Langen Müller, München 1988, ISBN 3-7844-2169-5.
  • Robert W. Davies, Stephen G. Wheatcroft: The Years of Hunger. Soviet Agriculture 1931–1933 (= The Industrialisation of Soviet Russia. Bd. 5). Palgrave Macmillan, Basingstoke u. a. 2004, ISBN 0-333-31107-8.
  • Robert W. Davies, Stephen G. Wheatcroft: Stalin and the Soviet Famine of 1932–33 – A Reply to Ellman. In: Europe-Asia Studies. Bd. 58, Nr. 4, 2006, ISSN 0038-5859, S. 625–633, doi:10.1080/09668130600652217.
  • Gabriele De Rosa, Francesca Lomastro (Hrsg.): La morte della terra. La grande „carestia“ in Ucraina nel 1932–33 (= Media et Orientalis Europa. Bd. 2). Atti del Convegno, Vicenza, 16–18 ottobre 2003. Viella, Roma 2004, ISBN 88-8334-135-X.
  • Miron Dolot: Who Killed Them and Why? In Remembrance of Those Killed in the Famine of 1932–1933 in Ukraine. Harvard University – Ukrainian Studies Fund, Cambridge MA 1984, ISBN 0-9609822-1-3.
  • Miron Dolot: Execution by Hunger. The Hidden Holocaust. Norton, New York NY u. a. 1987, ISBN 0-393-30416-7.
  • Miron Dolot: Les affames. L'holocauste masqué, Ukraine 1929–1933. Éditions Ramsay, Paris 1986, ISBN 2-85956-514-0.
  • Barbara Falk: Sowjetische Städte in der Hungersnot 1932/33. Staatliche Ernährungspolitik und städtisches Alltagsleben (= Beiträge zur Geschichte Osteuropas. Bd 38). Böhlau, Köln u. a. 2005, ISBN 3-412-10105-2 (Zugleich: Bochum, Universität, Dissertation, 2003).
  • Ruth Gleinig, Ronny Heidenreich: Erinnerungsorte an den Holodomor 1932/33 in der Ukraine. Herausgegeben von Anna Kaminsky. Leipziger Universitäts-Verlag, Leipzig 2008, ISBN 978-3-86583-261-0.
  • Andrea Graziosi: The Great Soviet Peasant War. Bolsheviks and Peasants, 1917–1933. Distributed by Harvard University Press for the Ukrainian Research Institute – Harvard University, Cambridge MA 1996, ISBN 0-916458-83-0.
  • Wsevolod W. Isajiw (Hrsg.): Famine-Genocide in Ukraine, 1932–1933. Western Archives, Testimonies and New Research. Ukrainian Canadian Research and Documentation Centre, Toronto 2003, ISBN 0-921537-56-5.
  • Victor A. Kravchenko: I Chose Freedom. Charles Scribner's Sons, New York NY 1946.
  • Robert Kuśnierz: Ukraina w latach kolektywizacji i Wielkiego Głodu (1929–1933). Grado, Torń 2005, ISBN 83-89588-35-8.
  • Eugene Lyons: Assignment in Utopia. Harcourt, Brace & Co, New York NY 1937, (Auszug).
  • James E. Mace: Soviet Man-Made Famine in Ukraine. In: Samuel Totten, William S. Parsons, Israel W. Charny (Hrsg.): Century of Genocide. Eyewitness Accounts and Critical Views (= Garland Reference Library of Social Science. Bd. 772). Garland, New York NY u. a. 1997, ISBN 0-8153-2353-0, S. 78–112.
  • James E. Mace: Communism and the Dilemmas of National Liberation. National Communism in Soviet Ukraine, 1918–1933. Distributed by Harvard University Press for the Harvard Ukrainian Research Institute and the Ukrainian Academy of Arts and Sciences in the U.S., Cambridge MA 1983, ISBN 0-916458-09-1.
  • Rudolf A. Mark, Gerhard Simon, Manfred Sapper, Volker Weichsel, Agathe Gebert (Hrsg.): Vernichtung durch Hunger. Der Holodomor in der Ukraine und der UdSSR. Berlin 2004. ISBN 3-8305-0883-2.
  • Stephan Merl: War die Hungersnot von 1932–1933 eine Folge der Zwangskollektivierung der Landwirtschaft oder wurde sie bewußt im Rahmen der Nationalitätenpolitik herbeigeführt? In: Guido Hausmann, Andreas Kappeler (Hrsg.): Ukraine. Gegenwart und Geschichte eines neuen Staates (= Nationen und Nationalitäten in Osteuropa. Bd. 1). Nomos-Verlags-Gesellschaft, Baden-Baden 1993, ISBN 3-7890-2920-3, S. 145–166.
  • D'ann R. Penner: Stalin and the „Ital'ianka“ of 1932-1933 in the Don Region. In: Cahiers du Monde Russe. Bd. 39, 1998, ISSN 0008-0160, S. 27–67, (Digitalisat).
  • Oksana Procyk, Leonid Heretz, James E. Mace: Famine in the Soviet Ukraine 1932–1933. A Memorial Exhibition. Harvard University Press, Cambridge MA 1986, ISBN 0-674-29426-2.
  • Timothy Snyder: Bloodlands: Europa zwischen Hitler und Stalin, Beck 2011, ISBN 978-3-406-62184-0.
  • Georges Sokoloff (Hrsg.): 1933, L'année noire. Témoignages sur la famine en Ukraine. Albin Michel, Paris 2000, ISBN 2-226-11690-7.
  • Douglas Tottle: Fraud, Famine and Fascism. The Ukrainian Genocide Myth from Hitler to Harvard. Progress Books, Toronto 1987, ISBN 0-919396-51-8
  • Stephen G. Wheatcroft: Towards Explaining the Soviet Famine of 1931–1933. Political and Natural Factors in Perspective. In: Food and Foodways. Bd. 12, H. 2/3, 2004, ISSN 0740-9710, S. 104–136.
  • Dmytro Zlepko (Hrsg.): Der ukrainische Hunger-Holocaust. Stalins verschwiegener Völkermord 1932/33 an 7 Millionen ukrainischen Bauern im Spiegel geheim gehaltener Akten des deutschen Auswärtigen Amtes. Eine Dokumentation. Wild, Sonnenbühl 1988, ISBN 3-925848-03-7.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Голодомор 1932-1933 годов в Украине унес жизни 3,5 млн человек - НАН Украины. Korrespondent.Net, abgerufen am 12. November 2008 (russisch).; und Donald Bloxham, A. Dirk Moses (Hrsg.): The Oxford Handbook of Genocide Studies. Oxford University Press, Oxford 2010, ISBN 978-0-19-923211-6, S. 396.
  2. Die Zeit 48/2008: Stalinismus - Stille Vernichtung, 20. November 2008
  3. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatРеденс Станислав Францевич. Abgerufen am 21. Januar 2007 (russisch).
  4. Gunnar Heinsohn: Lexikon der Völkermorde (= rororo. rororo-aktuell 22338). Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, Reinbek bei Hamburg 1998, ISBN 3-499-22338-4.
  5. Vgl. Alexander Vatlin: Die unvollendete Vergangenheit: Über den Umgang mit der kommunistischen Geschichte im heutigen Russland. In: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung. 2010, ISSN 0944-629X, S. 279–294.
  6. Davies u. a.: The Years of Hunger. 2004; Wheatcroft: Towards Explaining the Soviet Famine of 1931–1933. In: Food and Foodways. Vol. 12, H. 2/3, 2004, S. 104–136; Penner: Stalin and the „Ital'ianka“ of 1932–1933 in the Don Region. In: Cahiers du Monde Russe. Bd. 39, 1998, S. 27–67.
  7. Zitiert nach Timothy Snyder: Bloodlands. Europa zwischen Hitler und Stalin. 3. Auflage. C. H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-62184-0, S. 74.
  8. Resolución del Senado de la República Argentina (n.º1278/03), Cámara de Diputados de la Nación, 26 de junio 2003, Internetlink von 2007 seit 2010 nicht mehr erreichbar. Geprüft am 13. Januar 2014.
  9. http://parlinfoweb.aph.gov.au/piweb/view_document.aspx?id=93255&table=JOURNALS
  10. http://www.parliament.ge/index.php?lang_id=ENG&sec_id=89&info_id=8347&date=2005-12-20&new_month=12&new_year=2005
  11. http://www.parl.gc.ca/37/2/parlbus/chambus/senate/jour-e/pdf/072jr_2003-06-19.pdf
  12. http://www3.lrs.lt/pls/inter3/dokpaieska.showdoc_e?p_id=266526&p_query=&p_tr2=
  13. PDF bei www.senat.gov.pl
  14. http://korrespondent.net/ukraine/politics/218994-chehiya-priznala-golodomor-v-ukraine
  15. http://www.mkogy.hu/irom37/6288/6288.htm
  16. http://frwebgate.access.gpo.gov/cgi-bin/getdoc.cgi?dbname=109_cong_bills&docid=f:h562rfs.txt.pdf
  17. http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/speeches/2001/documents/hf_jp-ii_spe_20010623_ucraina-meeting_en.html
  18. Andreas Kappeler: Kleine Geschichte der Ukraine. C.H. Beck, München 2009, ISBN 3-406-58780-1, S. 274.
  19. http://ukraine-nachrichten.de/israel-kann-holodomor-golodomor-nicht-genozid-anerkennen_726_politik
  20. Holodomor Resolution passes U.S. House of Representatives
  21. http://rus.newsru.ua/ukraine/20nov2007/golod.html
  22. Viktor Juschtschenko im Gespräch: „Vielleicht die größte humanitäre Katastrophe“. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 20. August 2008
  23. WikiLeaks reveals sensitive U.S. talks Kyivpost.com, 3. Dezember 2010
  24. Parlamentarische Versammlung des Europarates erkennt Holodomor nicht als Völkermord an, Ukraine-Nachrichten, 28. April 2010
  25. [1]Protokoll der Resolution der EU bezüglich des Holodomor vom 23. Oktober 2008, abgerufen am 29. Oktober 2009
  26. http://www.archives.gov.ua/Sections/Famine/photos.php
  27. http://arhiv.ukranok.hu/holod/holod_foto/index.html
  28. http://www.share.net.ua/forum/index.php?showtopic=825
  29. http://video.google.de/videoplay?docid=8432011518637277192&hl=de
  30. http://novaxvylya.iatp.org.ua/ua/archive/novyny9c.htm
  31. http://digka.org.ua/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=35&Itemid=75
  32. http://digka.org.ua/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=46&Itemid=104
  33. Ausstellung in Berlin 2009 auf berliner-unterwelten.de
  34. The Harvest of Sorrow, Inhaltsverzeichnis (englisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Holodomor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien