Ingeborg Bachmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ingeborg Bachmann: Graffito von Jef Aerosol am Musilhaus in Klagenfurt
Signatur

Ingeborg Bachmann (* 25. Juni 1926 in Klagenfurt; † 17. Oktober 1973 in Rom; gelegentliches Pseudonym Ruth Keller) war eine österreichische Schriftstellerin. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts.

Leben[Bearbeiten]

Elternhaus in Klagenfurt

Ingeborg Bachmann war das erste Kind des Schuldirektors Mathias Bachmann und seiner Frau Olga, geborene Haas. Ingeborg verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Kärnten. Schon in jungen Jahren fing sie an Musik zu komponieren und Gedichte zu schreiben. Ursprünglich strebte sie eine Musikerlaufbahn an. Von 1945 bis 1950 studierte sie Philosophie, Psychologie, Germanistik und Rechtswissenschaften an den Universitäten Innsbruck, Graz und Wien. Ihre Doktorarbeit[1] setzt sich kritisch mit Martin Heidegger auseinander. Ihr Doktorvater war der Philosoph und Wissenschaftstheoretiker Victor Kraft, der letzte in Wien lehrende Philosoph des mit dem Aufstieg des Nationalsozialismus in den 1930er Jahren aus Wien vertriebenen Wiener Kreises. Ende der vierziger Jahre war Ingeborg Bachmann Geliebte des wesentlich älteren Wiener Essayisten und Literaturkritikers Hans Weigel.[2] In Weigels Roman Unvollendete Symphonie,[3] einem 1951 erschienenem Schlüsselroman über seine Beziehung zu Bachmann, wird Bachmann zum ersten mal zum Objekt männlicher Autorschaft.[4] Ein im Jahr 2005 veröffentlichter Brief von 1981 aus dem Nachlass von Jacob Taubes zeigt, dass dieser eine längere Beziehung zu Bachmann hatte.[5]

Die Fähre war 1946 Ingeborg Bachmanns erste Veröffentlichung (in der Kärntner Illustrierten).[6] Während ihrer Studienjahre lernte Ingeborg Bachmann Paul Celan, Ilse Aichinger und Klaus Demus kennen. Mit Celan verband sie Ende der vierziger und Anfang der fünfziger Jahre ein Liebesverhältnis. In ihrer Zeit als Hörfunkredakteurin beim Wiener Sender Rot-Weiß-Rot, 1951–1953, schrieb sie 1952 ihr erstes Hörspiel Ein Geschäft mit Träumen und verfasste – in ihrem Lebenslauf nicht erwähnt – elf Folgen der sehr beliebten wöchentlichen Radiofamilie und je zwei weitere mit Jörg Mauthe bzw. Peter Weiser.[7][8] 1953 las sie zum ersten Mal auf der Tagung der Gruppe 47 und reiste zum ersten Mal nach Italien.

Ingeborg Bachmann erhielt 1953 den Literaturpreis der Gruppe 47 für den Gedichtband Die gestundete Zeit. Ab dem Spätsommer dieses Jahres lebte sie in Italien (Ischia, Neapel, schließlich Rom). Im August 1954 wurde ihr eine Titelgeschichte im deutschen Wochenmagazin Der Spiegel gewidmet, die sie einem breiteren Publikum bekannt machte.[9][10] Diese Titelgeschichte verhalf ihr jedoch nicht zu weiteren Honoraraufträgen. In Zusammenarbeit mit dem Komponisten Hans Werner Henze entstanden ab 1955 das Hörspiel Die Zikaden, die Textfassung für die Ballettpantomime Der Idiot und die Opernlibretti Der Prinz von Homburg und Der junge Lord.

1956 veröffentlichte Ingeborg Bachmann ihren zweiten Gedichtband Anrufung des Großen Bären, im Jahr darauf erhielt sie den Bremer Literaturpreis und wurde Dramaturgin beim Bayerischen Fernsehen, weshalb sie nach München übersiedeln musste. Sie engagierte sich gegen die Atomrüstung. 1958 begegnete sie Max Frisch, für den sie nach Zürich umzog. Die Beziehung hielt bis 1962. Ebenfalls 1958 entstand das Hörspiel Der gute Gott von Manhattan, das 1959 mit dem bedeutenden Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet wurde.[11]

Ingeborg Bachmann hielt am 17. März 1959 im Bundeshaus in Bonn die Dankesrede für die Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden mit dem sprichwörtlich gewordenen Titel Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar[12] und begann im Herbst mit einsemestrigen Poetik-Vorlesungen an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main zu Problemen zeitgenössischer Lyrik. Ab 1960 lebte sie mit Frisch in einer gemeinsamen Wohnung in Rom. Ihr erster Erzählband Das dreißigste Jahr erschien 1961 und erhielt den Deutschen Kritikerpreis. Sie wurde Mitglied der Akademie der Künste (Berlin). Die zwei aus einer explizit weiblichen Perspektive erzählten Geschichten Ein Schritt nach Gomorrha und Undine geht gehören zu den frühesten feministischen Äußerungen der deutschsprachigen Literatur der Nachkriegszeit.[13]

Ende 1962 endete die Beziehung mit Frisch; Ingeborg Bachmann verkraftete die Trennung nur schwer und musste sich mehrmals in Krankenhäuser einweisen lassen. 2011 wurde bekannt, dass sich im Max-Frisch-Archiv in Zürich rund 250 zumeist handschriftliche Briefe Bachmanns an Frisch befinden, ebenso Kopien seiner Briefe an sie. Frisch hatte das Material für 20 Jahre nach seinem Tod gesperrt; nun werden die Bachmann-Erben mit den Frisch-Erben darüber zu beraten haben, ob bzw. wann und wie diese Korrespondenz veröffentlicht werden soll.[14]

1963 zog Bachmann mit einem einjährigen „Artist in Residence“-Stipendium der Ford Foundation nach Berlin, wo sie bis 1965 blieb. Sie begann die Arbeit an der unvollendet gebliebenen Romantrilogie Todesarten, von der sie 1971 den ersten Band Malina veröffentlichte. Das Spätwerk Bachmanns wird in der Frauenforschung als Paradigma weiblichen Schreibens angesehen.[15]

Rom, Via Giulia 66 - Ingeborg Bachmanns letzte Wohnung

1964 wurde Ingeborg Bachmann der Büchner-Preis zuerkannt. Sie zog 1965 zurück nach Rom, veröffentlichte nur noch sporadisch Gedichte und litt unter Tabletten- und Alkoholabhängigkeit. 1967 verließ sie aus Protest den Piper Verlag, weil dieser den ehemaligen HJ-Führer Hans Baumann mit einer Übersetzung von Anna Achmatowas Requiem beauftragt hatte, und wechselte zum Suhrkamp Verlag, dem sie Paul Celan empfohlen hatte. In seinem letzten Brief an Bachmann vom 30. Juli 1967 bedankte sich Celan für ihr Eintreten in der „Achmatowa Affaire“.[16] Ihr Erzählband Simultan erschien 1972 und wurde mit dem Anton-Wildgans-Preis ausgezeichnet. Marcel Reich-Ranicki kritisierte ihn dagegen als „preziös-anachronistische Prosa“ (Berliner Allgemeine Zeitung vom 16. März 1973).

Grab am Klagenfurter Zentralfriedhof

In der Nacht vom 25. auf den 26. September 1973 erlitt Ingeborg Bachmann in ihrer römischen Wohnung schwere Verletzungen durch einen Brand, der beim Einschlafen mit einer brennenden Zigarette ausgelöst wurde. Aufgrund ihrer schon seit Jahren bestehenden starken Abhängigkeit von Beruhigungsmitteln (Barbiturate), von der die behandelnden Ärzte zunächst nichts wussten, starb sie im Alter von 47 Jahren an den tödlichen Entzugserscheinungen (Konvulsionen, die epileptischen Anfällen glichen) am 17. Oktober 1973 im Krankenhaus Sant'Eugenio.[17] Sie wurde am 25. Oktober 1973 auf dem Friedhof Klagenfurt-Annabichl beigesetzt.

Ermittlungen wegen Mordverdachts wurden von den italienischen Behörden am 15. Juli 1974 eingestellt. Heute gilt ihre Tablettenabhängigkeit als mitursächlich für den Unfall. Alfred Grisel, der sie Anfang August 1973 in Rom besuchte, berichtet:

„Ich war zutiefst erschrocken über das Ausmaß ihrer Tablettensucht. Es müssen an die 100 Stück pro Tag gewesen sein, der Mülleimer ging über von leeren Schachteln. Sie hat schlecht ausgesehen, war wachsbleich. Und am ganzen Körper voller Flecken. Ich rätselte, was es sein konnte. Dann, als ich sah, wie ihr die Gauloise, die sie rauchte, aus der Hand glitt und auf dem Arm ausbrannte, wußte ich’s: Brandwunden, verursacht von herabfallenden Zigaretten. Die vielen Tabletten hatten ihren Körper schmerzunempfindlich gemacht.“

Alfred Grisel: In: Peter Beicken: Ingeborg Bachmann.[18]

Heinrich Böll bezeichnete sie in einem Nachruf im Spiegel als „brillante Intellektuelle“, die „in ihrer Poesie weder Sinnlichkeit einbüßte noch Abstraktion vernachlässigte“.[19]

Ihr 6000 Blätter umfassender Nachlass befindet sich seit 1979 in der Österreichischen Nationalbibliothek.

Würdigung[Bearbeiten]

Seit 1977 wird beim Klagenfurter Literaturwettbewerb jährlich der Ingeborg-Bachmann-Preis verliehen; er gilt als einer der bedeutendsten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum.

Im Jahr 2000 hat die Stadtgemeinde Heidenreichstein in der Litschauer Straße den „Ingeborg-Bachmann-Park“ gestaltet. Weiters wurde im Stadt- und Heimatmuseum der Stadt ein Bachmann-Zimmer eingerichtet. Die Schriftstellerin war in jungen Jahren mehrmals bei ihren Großeltern, den Ehegatten Haas, zu Gast, die in Heidenreichstein eine Strickwarenerzeugung betrieben.

In Klagenfurt wurde im Stadtteil Villacher Vorstadt westlich des historischen Zentrums das Ingeborg-Bachmann-Gymnasium nach ihr benannt und 2006 im Schubertpark eine Büste Bachmanns von Tomasi Marco aufgestellt. In Wien Donaustadt (22. Bezirk) wurden 2007 westlich der Wagramer Straße Ingeborg-Bachmann-Platz und -Park benannt.

Zitate[Bearbeiten]

Büste in Klagenfurt
  • „Ich habe aufgehört, Gedichte zu schreiben, als mir der Verdacht kam, ich ‚könne‘ jetzt Gedichte schreiben, auch wenn der Zwang, welche zu schreiben, ausbliebe. Und es wird eben keine Gedichte mehr geben, eh' ich mich nicht überzeuge, daß es wieder Gedichte sein müssen und nur Gedichte, so neu, daß sie allem seither Erfahrenen wirklich entsprechen.“[20]
  • „Meine Existenz ist eine andere, ich existiere nur, wenn ich schreibe, ich bin nichts, wenn ich nicht schreibe, ich bin mir selbst vollkommen fremd, aus mir herausgefallen, wenn ich nicht schreibe. […] Es ist eine seltsame, absonderliche Art zu existieren, asozial, einsam, verdammt, es ist etwas verdammt daran.“[21]
  • „So kann es auch nicht die Aufgabe des Schriftstellers sein, den Schmerz zu leugnen, seine Spuren zu verwischen, über ihn hinwegzutäuschen. Er muß ihn - im Gegenteil - wahrhaben und noch einmal, damit wir sehen können, wahrmachen. Denn wir wollen alle sehend werden. Und jener geheime Schmerz macht uns erst für die Erfahrung empfindlich und insbesondere für die der Wahrheit. Wir sagen sehr einfach und richtig, wenn wir in diesen Zustand kommen, den hellen Wehen, in denen der Schmerz fruchtbar wird: „Mir sind die Augen aufgegangen“. Wir sagen das nicht, weil wir eine Sache oder einen Vorfall äußerlich wahrgenommen haben, sondern weil wir begreifen, was wir doch nicht sehen können. Und das sollte die Kunst zuwegebringen: daß uns in diesem Sinn die Augen aufgehen.“[22]
  • „Der Tod wird kommen und kein Ende setzen. Denn weil das Gedächtnis der Menschen nicht reicht, ist das Gedächtnis der Familie da, eng und beschränkt, aber ein wenig länger.“[23]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Bachmanns Gedicht Wahrlich auf einer Häuserfront in Leiden

Lyrik[Bearbeiten]

  • 1953: Die gestundete Zeit. In: Werke. Band 1. Piper, München 1978, ISBN 3-492-02774-1, S. 27–79.
  • 1956: Anrufung des großen Bären. In: Werke. Band 1. Piper, München 1978, ISBN 3-492-02774-1, S. 81–147.
  • 1998: Letzte, unveröffentlichte Gedichte, Entwürfe und Fassungen. Edition und Kommentar von Hans Höller. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1998, ISBN 3-518-40951-4.
  • 2000: Ich weiß keine bessere Welt. Unveröffentlichte Gedichte. Herausgegeben von Isolde Moser, Heinz Bachmann und Christian Moser. Piper, München und Zürich 2000, ISBN 3-492-04255-4.

Prosa[Bearbeiten]

Hörspiele[Bearbeiten]

Libretti[Bearbeiten]

Essays[Bearbeiten]

  • 1952: Versuch über Heidegger. In: Kritische Schriften, S. 3.
  • 1953: Ludwig Wittgenstein - Zu einem Kapitel der jüngsten Philosophiegeschichte. In: Kritische Schriften, S. 55–74.
  • 1959: Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar - Rede zur Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden. In: Kritische Schriften, S. 246–248.
  • 1960: Probleme zeitgenössischer Dichtung - Frankfurter Poetikvorlesungen. In: Kritische Schriften, S. 252–349.
  • 1965: Ein Ort für Zufälle
  • 1972: Rede zur Verleihung des Anton-Wildgans-Preises. In: Kritische Schriften, S. 486–491.
  • 2005: Kritische Schriften. Herausgegeben von Monika Albrecht und Dirk Göttsche. Piper, München 2005, ISBN 3-492-04707-6.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Briefwechsel[Bearbeiten]

  • Ingeborg Bachmann und Hans Werner Henze: Briefe einer Freundschaft. Herausgegeben von Hans Höller. Mit einem Vorwort von Hans Werner Henze. Piper, München und Zürich 2004, ISBN 3-492-04608-8.
  • Ingeborg Bachmann und Paul Celan: Herzzeit - Der Briefwechsel. Mit den Briefwechseln zwischen Paul Celan und Max Frisch sowie zwischen Ingeborg Bachmann und Gisèle Celan-Lestrange. Herausgegeben und kommentiert von Bertrand Badiou, Hans Höller, Andrea Stoll und Barbara Wiedemann. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-518-42033-1.
  • Ingeborg Bachmann: Kriegstagebuch. Mit Briefen von Jack Hamesh an Ingeborg Bachmann. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Hans Höller. Surkamp, Berlin 2010, ISBN 978-3-518-42145-1.

Gespräche[Bearbeiten]

  • Ingeborg Bachmann: Ein Tag wird kommen. Gespräche in Rom. Herausgegeben von Gerda Haller. Jung und Jung, Salzburg und Wien 2005, ISBN 3-902144-82-3.
  • Ingeborg Bachmann: Wir müssen wahre Sätze finden. Gespräche und Interviews. Herausgegeben von Christine Koschel und Inge von Weidenbaum. Piper, München und Wien 1991, ISBN 3-492-11105-X.

Vertonungen[Bearbeiten]

  • Frieder W. Bergner: Schwarzer Walzer
  • Moritz Eggert: Avec ma main brulée (nach Malina) für 12 Performer, heute für 12 Sprecher, Böhmische Hymne für gurgelnde Stimmen (1997)
  • Hans Werner Henze: Nachtstücke und Arien für Sopran und Orchester (1957)
  • Hans Werner Henze: Lieder von einer Insel für Kammerchor, Posaune, 2 Violoncelli, Kontrabass, Portativ, Schlagwerk und Pauken (1964)
  • Hans Werner Henze: Paraphrasen über Dostojewski für Sprechstimme und 11 Instrumente (1990)
  • Manfred Heyl: Drei Lieder
  • Annette Schlünz: Rosen für Mezzo-Sopran und Klavier (1988)
  • Wolfgang Schoor: Welch Wort, in die Kälte gerufen. für Sopran und Orchester (1988)
  • Julia Tsenova: A Song Cycle für Sopran und Klavier (2001)
  • Birgitta Trommler, Moritz Eggert: Gegenwart - ich brauche Gegenwart. Tanztheater über Ingeborg Bachmann (1997)

Verfilmungen ihrer Werke[Bearbeiten]

Theateraufführungen[Bearbeiten]

Sekundärliteratur[Bearbeiten]

  • Monika Albrecht, Dirk Göttsche (Hrsg.): Bachmann-Handbuch. Leben - Werk - Wirkung. Metzler, Stuttgart/ Weimar 2002, ISBN 3-476-01810-5.
  • Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): Ingeborg Bachmann. In: Text + Kritik. Heft 6, Edition Text und Kritik, München 1971.
  • Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): Ingeborg Bachmann. Text + Kritik Sonderband.: Edition Text und Kritik, München 1984, ISBN 3-88377-189-9.
  • Dieter Bachmann (Hrsg.): Ingeborg Bachmann - Das Lächeln der Sphinx. In: DU - Die Zeitschrift der Kultur. Nr. 9 (1994)
  • Kurt Bartsch: Ingeborg Bachmann. Metzler, Stuttgart 1988, ISBN 3-476-10242-4.
  • Peter Beicken: Ingeborg Bachmann. Beck, München 1988, ISBN 3-406-32277-8.
  • Bernhard Böschenstein, Sigrid Weigel (Hrsg.): Ingeborg Bachmann und Paul Celan - Poetische Korrespondenzen. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-518-40853-4.
  • Helmut Böttiger: Ingeborg Bachmann.Deutscher Kunstverlag, Berlin, München 2013, ISBN 978-3-422-07155-1.
  • Jean Firges: Ingeborg Bachmann: „Malina.“ Die Zerstörung des weiblichen Ich. (Exemplarische Reihe Literatur und Philosophie, 26). Annweiler, Sonnenberg 2009, ISBN 978-3-933264-53-4.
  • Michael Fisch: Sie sind in die Wüste gegangen. Das Licht erbrach sich über ihnen. Ingeborg Bachmanns Reise nach Ägypten und in den Sudan im Mai 1964 und ihr Todesarten-Projekt. In: Stephan Schütz (Hrsg.): Das Wort. Germanistisches Jahrbuch Russland 2011. DAAD, Bonn/Moskau 2012, ISBN 978-3-87192-889-5, S. 87–99.
  • Ingeborg Gleichauf: Ingeborg Bachmann und Max Frisch. Eine Liebe zwischen Intimität und Öffentlichkeit. Piper, München 2013, ISBN 978-3-492-05478-2
  • Andreas Hapkemeyer: Ingeborg Bachmann. Entwicklungslinien in Werk und Leben. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1990, ISBN 3-7001-1759-0.
  • Andreas Hapkemeyer (Hrsg.): Ingeborg Bachmann - Bilder aus ihrem Leben. Mit Texten aus ihrem Werk. Piper, München/ Zürich 1983, ISBN 3-492-03951-0.
  • Wilhelm Hemecker, Manfred Mittermayer (Hrsg.): Mythos Bachmann - Zwischen Inszenierung und Selbstinszenierung. Zsolnay, Wien 2011, ISBN 978-3-552-05553-7.
  • Joachim Hoell: Ingeborg Bachmann. dtv, München 2004, ISBN 3-423-31051-0.
  • Hans Höller: Ingeborg Bachmann. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1999, ISBN 3-499-50545-2.
  • Hans Höller: Ingeborg Bachmann - Das Werk. Hain, Frankfurt am Main 1993, ISBN 3-445-08578-1.
  • Doris Hildesheim: Ingeborg Bachmann: Todesbilder, Todessehnsucht und Sprachverlust in „Malina“ und „Antigone“. Weißensee, Berlin 2000, ISBN 3-934479-34-0.
  • Herbert Hopfgartner: Ingeborg Bachmann und die Musik. (Studien zur Deutschkunde, XXIX. Band, hrsg. von Lech Kolago) Universitätsverlag, Warschau 2005, ISSN 0208-4597.
  • Ariane Huml: „Silben im Oleander, Wort im Akaziengrün.“ Zum literarischen Italienbild Ingeborg Bachmanns. Wallstein, Göttingen 1999, ISBN 3-89244-330-0.
  • Christine Kanz: Angst und Geschlechterdifferenzen. Ingeborg Bachmanns „Todesarten“-Projekt in Kontexten der Gegenwartsliteratur. Metzler, Stuttgart 1999, ISBN 3-476-01674-9.
  • Christine Koschel, Inge von Weidenbaum (Hrsg.): Kein Objektives Urteil - Nur ein Lebendiges. Texte zum Werk von Ingeborg Bachmann. Piper, München 1989, ISBN 3-492-10792-3.
  • Frauke Meyer-Gosau: „Einmal muss das Fest ja kommen.“ Eine Reise zu Ingeborg Bachmann. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-57686-7.
  • Adolf Opel: Landschaft, für die Augen gemacht sind. Ingeborg Bachmann in Ägypten. Deuticke, Wien 1996, ISBN 3-216-30201-6.
  • Adolf Opel: Wo mir das Lachen zurückgekommen ist... Auf Reisen mit Ingeborg Bachmann. Langen Müller, München 2001, ISBN 3-7844-2830-4.
  • Holger Pausch: Ingeborg Bachmann. Colloquium, Berlin 1987, ISBN 3-7678-0685-1.
  • Michèle Pommé: Ingeborg Bachmann, Elfriede Jelinek. Intertextuelle Schreibstrategien in „Malina“, „Das Buch Franza“, „Die Klavierspielerin“ und „Der Tod und das Mädchen V (Die Wand)“. Röhrig, St. Ingbert 2009, ISBN 978-3-86110-462-9.
  • Marion Schmaus: Ingeborg Bachmann: Epoche - Werk - Wirkung. Verlag C. H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-65329-2.
  • Oliver Simons, Elisabeth Wagner (Hrsg.): Bachmanns Medien. Vorwerk 8, Berlin 2008, ISBN 978-3-930916-98-6.
  • Andrea Stoll: Ingeborg Bachmann - Der dunkle Glanz der Freiheit. Biografie. C. Bertelsmann, München 2013, ISBN 978-3-570-10123-0.
  • Andrea Stoll (Hrsg.): Ingeborg Bachmanns „Malina“. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1992, ISBN 3-518-38615-8.
  • Karin Struck, Annegret Soltau: Annäherungen an Ingeborg Bachmann. Gesellschaft Hessischer Literaturfreunde, Justus von Liebig Verlag, Darmstadt 2003, ISBN 3-87390-172-2.
  • Sigrid Weigel: Ingeborg Bachmann. Hinterlassenschaften unter Wahrung des Briefgeheimnisses. Zsolnay, Wien 1999, ISBN 3-552-04927-4.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ingeborg Bachmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Bestand im Katalog der Österreichischen Nationalbibliothek Wien[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Katalogzettel Universitätsbibliothek Wien
  2. Du bist Wüste und Meer Der Spiegel 32/2008
  3. Hans Weigel: Unvollendete Symphonie. Verlag Styria Premium, Graz 1992, ISBN 3-222-12117-6.
  4. http://www.univie.ac.at/iggerm/files/mitschriften/ws12_13/Literaturgeschichte1-Sonnleitner-WS12_13.pdf
  5. http://www.ingeborg-bachmann-forum.de/ibpresse-050420.htm
  6. Kärntner Illustrierte: Abb. 4: Die erste Veröffentlichung von Ingeborg Bachmann, die Kurzerzählung: „Die Fähre“. Abgerufen am 5. Juni 2011.
  7. Ingeborg Bachmann: Die Radiofamilie. Hrsg. Joseph McVeigh, Suhrkamp, Berlin 2011, ISBN 978-3-518-42215-1, S. 402 f.
  8. Ina Hartwig: „Die Ingeborg hat ein Ei gelegt.“ Im Nachlass entdeckt: „Die Radiofamilie“. Ingeborg Bachmann überrascht als famose Unterhaltungsautorin. In: Die Zeit. Hamburg, Nr. 22, 26. Mai 2011, S. 54.
  9.  GEDICHTE AUS DEM DEUTSCHEN GHETTO. In: Der Spiegel. Nr. 34, 1954 (online).
  10.  Stenogramm der Zeit. In: Der Spiegel. Nr. 34, 1954 (online).
  11. zum Hörspiel siehe Jean Firges: Literatur
  12. Ingeborg-Bachmann-Forum
  13. Biographie bei Fembio.org
  14. Autoren: Schätze der Selbstkontrolle. In: Der Spiegel, Hamburg, Nr. 26, 27. Juni 2011, S. 97.
  15. Eintrag zu Ingeborg Bachmann in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (in AEIOU Österreich-Lexikon)
  16. Briefwechsel Bachmann / Celan, a.a.O. S. 159 und 344
  17. Ingeborg Bachmann: Die Grenzgängerin aus Kärnten
  18. Peter Beicken: Ingeborg Bachmann. Becksche Reihe 605, 2. Auflage. München 1992, S. 213.
  19.  Heinrich Böll: Ich denke an sie wie an ein Mädchen. In: Der Spiegel. Nr. 43, 1973, S. 206 (online).
  20. http://www.ingeborg-bachmann-forum.de/iblyrik-1.htm
  21. http://www.ingeborg-bachmann-forum.de/ibpreis.htm
  22. Ingeborg Bachmann: Über die Kunst (Version vom 21. September 2008 im Internet Archive)
  23. Gedichte und Erzählungen, ausgewählt von Helmut Koopmann, Büchergilde Gutenberg, Frankfurt am Main 1978, S. 272.
  24. http://www.schauspielhaus.ch/spielplan/stucke-a-z/337-die-radiofamilie Seite des Theaters zur Inszenierung