Internationale Brigaden

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Abschiedsparade der Internationalen Brigaden in der Innenstadt von Barcelona am 17. Oktober 1938

Die Internationalen Brigaden waren von der Kommunistischen Internationale rekrutierte und ausgebildete Freiwilligenverbände, die im spanischen Bürgerkrieg auf der Seite der Spanischen Republik mit ihrer gewählten Regierung gegen den von Franco angeführten Staatsstreich und dessen von Hitler und Mussolini unterstützten Verbände (nationalspanische Koalition) kämpften. Der republikanische Parlamentsvorsitzende Martínez Barrio ließ 1936 fünf Zahlen des spanischen Heeres für die Internationalen Brigaden reservieren: Die Nummern von XI. bis XV.

Inhaltsverzeichnis

Erste internationale Milizionäre[Bearbeiten]

Die ersten Internationalen Milizionäre waren vornehmlich Teilnehmer der Volksolympiade in Barcelona und politische Emigranten, die in Spanien lebten. Es waren an die 300 internationale Milizionäre, welche sich nach dem Militärputsch vornehmlich in Barcelona in Gruppen organisierten. Sie bildeten mit den ersten internationalen Freiwilligen, die über Frankreich nach Spanien kamen, die ersten internationalen Milizgruppen. Anarchistische internationale Freiwillige kämpften vornehmlich in CNT-Milizeinheiten, sozialistische internationale Freiwillige vornehmlich in POUM-Milizeinheiten und kommunistische internationale Freiwillige vornehmlich in PSUC-Milizeinheiten. Diese internationalen Milizgruppen gingen auf in Hundertschaften (spanisch Centuria). Kommunistische Italiener formierten die Centuria Giustizia e Libertà und die Centuria Gastone Sozzi, Deutsche Kommunisten die Centuria Thälmann, polnische Kommunisten die Milizgruppe Dąbrowski. Eine Anzahl kommunistischer Franzosen und Belgier formierten die Milizgruppe Commune-de-Paris.

Beschluss zur Aufstellung einer Internationalen Brigade[Bearbeiten]

Flagge der Interbrigaden
Denkmal für die deutschen Spanienkämpfer von Fritz Cremer (Volkspark Friedrichshain, Berlin)

Am 3. August 1936 beschloss die Komintern eine allgemein gehaltene Resolution zur Aufstellung einer Internationalen Brigade. Erst am 18. September 1936, nachdem Stalin einen Entschluss gefasst hatte, wurde in Paris eine Sitzung einberufen, in der Eugen Fried den Beschluss Stalins zur Aufstellung einer Internationalen Brigade verkündete. Hieraufhin organisierten Kommunistische Parteien verschiedener Länder die Rekrutierung von Freiwilligen.[1] Wichtige Mitglieder des gebildeten Organisationskomitees waren André Marty und seine rechte Hand Luigi Longo, die sich in Spanien aufhielten, sowie der Chef des Pariser Büros Giuseppe Di Vittorio. Weitere Organisatoren waren Josip Broz Tito, der sich ebenfalls in Paris aufhielt, und Milovan Đilas . Beide organisierten den Freiwilligenstrom von Jugoslawien nach Frankreich.[2] Des Weiteren organisierte der sowjetische Geheimdienstoffizier Walter Germanowitsch Kriwitzki in Den Haag die Rekrutierung von Freiwilligen.[3]

Paris wurde zum Hauptrekrutierungszentrum. Das Rekrutierungsbüro befand sich in der Rue Lafayette. Nach der Erfassung der Personalien und einer Aufnahmeprozedur wurden die Freiwilligen auf verschiedene Gewerkschaftshäuser (Maison de Peuple) verteilt. Eines dieser Gewerkschaftshäuser war in der Rue Mathourin-Moreau Nr. 8. Die Freiwilligen fuhren nach einigen Tagen per Bahn von Paris mit dem sogenannten Freiwilligenexpress über Perpignan, Barcelona nach Albacete. In der Calle de la Libertad in Albacete befand sich in der ehemaligen Kaserne der Guardia Civil der zentrale Stützpunkt der Internationalen Brigaden.[4]

Das Organisationskomitee zur Aufstellung einer Internationalen Brigade wandelte sich am 26. Oktober 1936 zu einem Militärrat um. Angehörige des Militärrates waren Vital Gaymann (Vidal), Vittorio Vidali (Carlos Contreras) und Karol Świerczewski (General Walter). Dolmetscherin des Rates war Constancia de la Mora. Der Militärrat residierte in einer Villa am Rande von Albacete.[5]

Internationale Brigaden[Bearbeiten]

Die Interbrigaden wurden ab dem 9. Oktober 1936 aufgestellt. Militärischer Befehlshaber der XI. Internationalen Brigade wurde Manfred Stern (General Kleber).[6] An 12. Oktober erreichten die ersten 650 Freiwilligen mit dem Dampfer „Ciudad de Barcelona“ den Hafen von Alicante. Die ersten Bataillone, die in Alicante aufgestellt wurden, waren das André-Marty-Bataillon, das Dąbrowski-Bataillon und das Edgar-André-Bataillon. Am 8. November 1936 erreichten die drei aus Albacete kommenden Bataillone Madrid. Die drei Bataillone wurden direkt in die Vororte von Madrid beordert. Dort kämpften weitere Bataillone der Internationalen Brigaden, die bereits am 1. November 1936 in die XI. Internationale Brigade eingruppiert wurden.[7][8] Eines dieser Bataillone das an der Madrider-Front kämpfte, war das deutsche Thälmann-Bataillon. Am 3. März 1937 brachten die Interbrigaden dem von Mussolini nach Spanien geschickten Expeditionskorps Corpo Truppe Volontarie bei Guadalajara eine vernichtende Niederlage bei.

1938 zwangen Briten und Franzosen die spanische Republik, die Internationale Brigade aufzulösen. Die Kämpfer erhielten darum pro forma die spanische Staatsbürgerschaft und wurden in die reguläre spanische Armee aufgenommen.

Herkunftsländer[Bearbeiten]

Die Sollstärke der Internationalen Brigaden lag bei 18.000 Mann, welche aber durch die anhaltenden Verluste nie erreicht wurde. Mehr als die Hälfte der insgesamt 40.000 Interbrigadisten kam ums Leben. Mäßig bis schlecht ausgerüstet und zusätzlich durch das Sprachenproblem beschränkt, machten die Interbrigadisten, die sich als Elitetruppen begriffen, viele Unzulänglichkeiten durch Enthusiasmus wett.

Ein Viertel der Brigadisten kam aus Frankreich (André-Marty-Bataillon und Commune-de-Paris-Bataillon), von denen 3.000 fielen. Es waren aber auch 5.000 Deutsche (von denen 2.000 fielen, Thälmann-Bataillon und Edgar-André-Bataillon in der XI. Brigade) und 1.400 Österreicher (Bataillon 12. Februar), 4.000 Italiener (Garibaldi-Bataillon), 1.500 Kanadier (Mackenzie-Papineau-Bataillon, XV. Brigade), 3.000 US-Amerikaner (Abraham Lincoln Bataillon und Georg Washington Bataillon, XV. Brigade), 800 Schweizer[9] und 1.500 bis 2.000 Tschechoslowaken in den Brigaden vertreten. Auch aus zahlreichen anderen Ländern stießen Freiwillige zu den Internationalen Brigaden (siehe Henri-Vuillemin-Bataillon,Tschapajew-Bataillon, Louise-Michel-Bataillon, Saklatvala-Bataillon, Dimitrow-Bataillon, Neun-Nationen-Bataillon, Connolly Column aus Irland).[10] Zum Beispiel aus Rumänien[11] und Jugoslawien,[12] es gab sogar eine Gruppe chinesischer Kombattanten,[13] zudem kämpften 300 Juden aus dem britischen Mandatsgebiet Palästina (siehe Palafox-Bataillon).[14].

Emblem der Interbrigaden
Nation Anzahl Nation Anzahl
FrankreichFrankreich Frankreich 7.500 UngarnUngarn Ungarn 1.500
Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Italien 4.000 Kanada 1921Kanada Kanada 1.500
Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutsches Reich 5.000 OsterreichÖsterreich Österreich 1.400
PolenPolen Polen 3.000 SchweizSchweiz Schweiz 800
Vereinigte Staaten 48Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten 2.800 NiederlandeNiederlande Niederlande 700
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 2.000 SchwedenSchweden Schweden 500
SowjetunionSowjetunion Sowjetunion 2.000 BulgarienBulgarien Bulgarien 400
BelgienBelgien Belgien 1.600 IrlandIrland Irland 250
Flag of the Kingdom of Yugoslavia.svg Jugoslawien 1.600 EstlandEstland Estland (Esten) 200
TschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei 1.500 MexikoMexiko Mexiko 90
GriechenlandGriechenland Griechenland 160 Blue Ensign of Cyprus (1922).svg Zypern 60

Bataillone der Internationalen Brigaden[Bearbeiten]

Zusammensetzung im Sommer 1937[Bearbeiten]

Nummer gegründet Name Bataillone überwiegende nationale Zusammensetzung
BI-XI Oktober 1936 Thälmann I. Thälmann
II. Edgar André
III. Hans Beimler
IV. 12. Februar
deutsch
skandinavisch
niederländisch
österreichisch
BI-XII November 1936 Garibaldi 1. Garibaldi
2.-4. spanisch-italienische Bataillone ohne Namensgebung
italienisch
BI-XIII Dezember 1936 Dąbrowski 1. Jarosław Dąbrowski
2. Tschapajew
3. Mathias Rákosi
4. José de Palafox
5. Adam Mickiewicz
polnisch
polnisch/russisch
bulgarisch/österreichisch[15]
ungarisch
polnisch
BI-XIV Dezember 1936 Marseillaise 1. Commune de Paris
2. Henri Vuillemin
3. Henri Barbusse
4. Pierre Brachet
5. 6 de febrero
französisch
BI-XV Juli 1937 Lincoln/Washington 1. Abraham Lincoln
1. George Washington
1. Mackenzie-Papineau
2. Español
2. Six Février
2. Dimitrow
2. Galindo
US-amerikanisch
kanadisch
britisch
irisch

Interne Strömungen und „Armee der Komintern“[Bearbeiten]

Auseinandersetzungen innerhalb der auf republikanischer Seite kämpfenden Gruppen sind vor dem Hintergrund unterschiedlicher Strategien im Kampf gegen den europäischen Faschismus zu sehen. Während die Kommunistische Partei Spaniens und die Sowjetunion auf ein partielles Bündnis auch mit bürgerlichen oder sozialdemokratischen Kräften setzten (Volksfrontpolitik), stand für anarchistische, linkssozialistische und trotzkistische Gruppen eine soziale Revolution im Vordergrund.

In der Geschichtsschreibung wird zum Teil behauptet, dass die Internationalen Brigaden als Armee der Komintern missbraucht worden seien. Die neuere Forschung widerlegt dies. Die Brigaden stellten nie eine Bedrohung der Republik dar und wurden auch nicht in Barcelona im Mai 1937 eingesetzt. In den Reihen der Brigaden herrschte zwar harte (allerdings angebrachte) Disziplin, aber kein Terrorregime.[16] Hingegen berichtet der Autor Antony Beevor von einem Konzentrationslager der Internationalen Brigaden, dem Camp Lukás, in dem nicht weniger als 4000 Männer zwischen dem 1. August und dem 1. November interniert wurden.[17] Das Camp Lukás befand sich 16 Kilometer von Albacete, dem Hauptquartier der Internationalen Brigaden. Der Historiker Hugh Thomas bezeichnet diese Lager als Schulungslager, in denen aber auch Deserteure liquidiert wurden.[2]

Flucht und Schicksal der „Spanienkämpfer“[Bearbeiten]

Das Erinnerungstuch der Internationalen Brigaden. Zu besichtigen im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr in Dresden.

An den in Spanien in Francos Konzentrationslagern internierten Brigadisten wurden schon ab 1938 – mit nationalsozialistischer Unterstützung – rassenideologisch motivierte medizinische Versuche durchgeführt, die angebliche körperliche und psychische Deformationen, die bei Anhängern des „Marxismus“ vorkämen, erforschen sollten.[18]

Nach der Katalonienoffensive im Februar 1939 flüchteten viele Brigadisten über die Grenze nach Frankreich. Dort wurden sie in schnell improvisierten Internierungslagern entlang der französischen Mittelmeerküste (u.a. in Saint-Cyprien (Pyrénées-Orientales), Internierungslager Camp d’Agde und Internierungslager Argelès-sur-Mer) eingewiesen, wo sie zunächst auf dem blanken Erdboden schlafen mussten. Die französischen Behörden stellten sie vor die Wahl, im Internierungslager zu bleiben oder nach Deutschland zurückzukehren.

Viele wurden nach der deutschen Besetzung Frankreichs im Juni 1940 gemäß § 19 der Waffenstillstandsvereinbarungen über das Durchgangslager Drancy an Deutschland ausgeliefert. Im Deutschen Reich wurden sie in Konzentrationslager, ins KZ Dachau (Interbrigadistenblock) und nach Auschwitz verbracht, das viele von den roten Spaniern nicht überlebten. Einer der Überlebenden war Kurt Goldstein. Vielen Brigadisten gelang aber auch die Flucht aus der französischen Internierung. Manche von ihnen schlossen sich dem belgischen oder französischen Widerstand an. Bekannte Mitglieder der Résistance waren Artur London, Pierre Georges, Henri Rol-Tanguy, Marcel Lamant, Marcel Langer oder Joseph Epstein.

Bereits vor dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges, im Mai 1939, emigrierten 500 Brigadisten per Schiff über Le Havre in Frankreich in die UdSSR. Kurz nach ihrer Ankunft in Leningrad wurden viele von ihnen vom NKWD verhaftet und in Gulags interniert.[19] Nach seiner Ankunft in Russland im Oktober 1937 wurde Kazimiek Cechowskie und im Januar 1938 Gustav Reicher (Pseudonym Rwal) vom NKWD erschossen. Einer der Internierten war Manfred Stern (Emilio Kléber). Er starb 1954 in dem Arbeitslager Sosnowka. Das Schicksal vieler Russen ist größtenteils unbekannt. Bersin, Staschewskij, Antonow-Owsejenko und Kolzow wurden bereits während des Spanischen Bürgerkrieges verhaftet und liquidiert. Nach dem II. Weltkrieg verfolgte Stalin in den osteuropäischen Staaten Spanienkämpfer, wie z.B. den ungarischen Außenminister László Rajk. Er wurde 1949 in einem Schauprozess verurteilt und hingerichtet. Nach seiner Hinrichtung wurden weitere Spanienkämpfer verhaftet und zum Tode verurteilt.[20]

Am 11. November 1952 erfolgte in Polen die Verhaftung von Wacław Komar, eines ehemaligen Spanienkämpfers. Als Chef des militärischen Geheimdienstes (Abschnitt II des Generalstabs LWP) wurde er zusammen mit weiteren Mitarbeiteren seiner Abteilung bzw. des Sicherheitsapparates verhaftet. Unter den Verhafteten befanden sich vornehmlich Kämpfer der Internationalen Brigaden. Nachweislich wurden fast alle Verhafteten liquidiert. Liquidiert wurden auch die spanischen Brigadisten Bron, Flato und Leder. Des Weiteren gerieten auch die Mitglieder der ehemaligen XIII. Internationale Brigade (Dąbrowski) in Verdacht der Sabotage und der Spionage.[21]

Nach dem Tod Stalins erwähnte Chruschtschow in seiner Rede am Februar 1956 beim XX. Parteitag der KPdSU, dass die Liquidierung von spanischen Führungskader ein bedauerlicher Fehler und eine folgenschwere Handlung war.

Rechtlicher Status[Bearbeiten]

2003 hat Luxemburgs Parlament einstimmig ein von den LSAP-Abgeordneten Mars Di Bartolomeo und Alex Bodry vorgeschlagenes Gesetz angenommen, das die 102 Teilnehmer aus Luxemburg im Nachhinein rehabilitiert. Der Empfehlung des Nichtinterventionsbüros in London folgend, hatte damals Luxemburg mit Gesetz vom 10. April 1937 den in Luxemburg Ansässigen verboten, sich am Bürgerkrieg zu beteiligen. Das hatte insbesondere Einwohner aus Düdelingen und Esch-sur-Alzette nicht davon abgehalten. Nach dem Sieg Francos wurden rund dreißig Luxemburger von den Deutschen inhaftiert und teilweise in Konzentrationslager verschleppt. Italienische Staatsangehörige wurden nach Italien ausgeliefert und erfuhren ein ähnliches Schicksal. Die beiden letzten Überlebenden, Henri Joachim aus Düdelingen und Albert Santer aus Hautcharage, hatten zusammen mit ihrem italienischen Kollegen Carlo Alvisi anlässlich einer Konferenz 1996 auf ihre rechtliche Situation aufmerksam gemacht. Es wurde ein Freundeskreis gebildet um die Historiker Serge Hoffmann, Henri Wehenkel und Paul Cerf, mit dem Ziel, das Gesetz von 1937 abzuschaffen. Im Jahre 2000 verlieh Premierminister Jean-Claude Juncker den Überlebenden den nationalen Verdienstorden.[22]

Die Rehabilitation der Schweizer Spanienkämpfer trat am 1. September 2009 in Kraft.[23]

Bekannte Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Briefmarke zum Gedenken an die Interbrigaden (DDR, 1986)

siehe auch: Kategorie:Interbrigadist

Lied der Internationalen Brigaden[Bearbeiten]

Wir, im fernen Vaterland geboren, / nahmen nichts als Hass im Herzen mit.
Doch wir haben die Heimat nicht verloren, / uns’re Heimat ist heute vor Madrid.
Doch wir haben die Heimat nicht verloren, / uns’re Heimat ist heute vor Madrid.
Spaniens Brüder steh’n auf der Barrikade. / Uns’re Brüder sind Bauer und Prolet.
Vorwärts, internationale Brigade! Hoch die Fahne der Solidarität!
Vorwärts, internationale Brigade! Hoch die Fahne der Solidarität!
Spaniens Freiheit heißt jetzt uns’re Ehre. / Unser Herz ist international.
Jagt zum Teufel die Fremdenlegionäre, / jagt ins Meer den Banditengeneral.
Jagt zum Teufel die Fremdenlegionäre, / jagt ins Meer den Banditengeneral.
Träumte schon in Madrid sich zur Parade, / doch wir waren schon da, er kam zu spät.
Vorwärts, internationale Brigade! …
Mit Gewehren, Bomben und Granaten / Wird das Ungeziefer ausgebrannt.
Frei das Land von Banditen und Piraten, / Brüder Spaniens, denn euch gehört das Land!
Frei das Land von Banditen und Piraten, / Brüder Spaniens, denn euch gehört das Land!
Dem Faschistengesindel keine Gnade, / keine Gnade dem Hund, der uns verrät!
Vorwärts, internationale Brigade! ...

(Melodie nach Rafael Espinosa und Carlos Palacio, Text von Erich Weinert)

Literatur[Bearbeiten]

Filme[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: International Brigades – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Antony Beevor, Der Spanische Bürgerkrieg, 2. Auflage, ISBN 978-3-442-15492-0, Seite 203
  2. a b Hugh Thomas: Der spanische Bürgerkrieg, Verlag Ullstein, 1967, Seite 304
  3. Antony Beevor, Der Spanische Bürgerkrieg, 2. Auflage, ISBN 978-3-442-15492-0, Seite 203.
  4. ed 11/2011 : caiman.de, Spanien: Freiwillige der Freiheit, abgerufen am 16. Mai 2012
  5. Antony Beevor, Der Spanische Bürgerkrieg, 2. Auflage, ISBN 978-3-442-15492-0, Seite 208
  6. Antony Beevor, Der Spanische Bürgerkrieg, 2. Auflage, ISBN 978-3-442-15492-0, Seite 209
  7. Sociedad Benéfica de Historiadores Aficionados y Creadores: Abschnitt 22 de octubre de 1936, abgerufen am 27. August 2012
  8. sebas.org/brigadasinternacionales/bi_centuria_commune_paris.htm Brigadas Internacionales, Milicias Populares Centuria Commune de Paris (spanisch), abgerufen am 13. Mai 2012
  9. ...dass Friede und Glück Europas vom Sieg der spanischen Republik abhängt. Schweizer im Spanischen Bürgerkrieg. Limmat Verlag, 1986, ISBN 3-85791-107-7.
  10. Bob Doyle, Spanish Civil War veteran, dies aged 92. In: The Irish Times. 24. Januar 2009.
  11. Die Zahl der rumänischen Freiwilligen betrug etwas über 400 Personen, vgl. Laura Polexe: Autobiografische Berichte rumänischer Freiwilliger aus dem Spanischen Bürgerkrieg - Eine Analyse, in: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Heft I/2010
  12. Avgust Lešnik: Jugoslawen im Spanischen Bürgerkrieg, in: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, Heft I/2006.
  13. Los chinos que lucharon contra Franco. In: El Publico. 25. Januar 2009.
  14. Einer von ihnen war Kurt Goldstein (dokumentiert in der WDR-Fernsehproduktion 300 Juden gegen Franco)
  15. DÖW - Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstands: Einsatz in Spanien
  16. Frank Schauff: Der Spanische Bürgerkrieg. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-03704-X, S. 165-166.
  17. Antony Beevor, Der Spanische Bürgerkrieg, ISBN 978-3-442-15492-0, 2. Auflage, Seite 364
  18. Javier Bandrés, Rafael Llavona: La psicología en los campos de concentración de Franco. In: Psicothema ISSN 0214-9915, Vol. 8, Nº. 1, 1996 , S. 1-11.
  19. Gerd Koenen: Utopie der Säuberung. Fischer Taschenbuch Verlag, 2000, ISBN 3-596-14638-0, S. 258.
  20. Hugh Thomas: Der spanische Bürgerkrieg, Verlag Ullstein, Berlin West 1962, Seite 474
  21. Teresa Torańska: Die da oben; Polnische Stalinisten zum Sprechen gebracht, Verlag Kiepenheuer Witsch, Köln 1987, Seite 447, ISBN 3-462-01819-1
  22. (SeK), Nach 63 Jahren: Spanienkämpfer sind endlich rehabilitiert. In: Tageblatt. Zeitung fir Lëtzebuerg. 17. Juli 2003, S. 17.
  23. Bundesgesetz über die Rehabilitierung der Freiwilligen im Spanischen Bürgerkrieg vom 20. März 2009. (PDF; 482 kB)