Jörg Schröder
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Jörg Schröder (* 24. Oktober 1938 in Berlin) ist ein deutscher Schriftsteller und Verleger.
Er absolvierte zunächst eine Ausbildung als Buchhändler in Düsseldorf. Anschließend war er für die Verlage Kiepenheuer & Witsch und Melzer tätig. Im März 1969 gründete Schröder den März Verlag sowie zusammen mit Maurice Girodias die deutsche Niederlassung der Olympia Press. 1972 erzählt er Ernst Herhaus sein Leben, das Ergebnis erscheint unter dem Titel Siegfried. Der März-Verlag wird 1987, nachdem Jörg Schröder zwei Herzinfarkte erlitten hatte, liquidiert. Seit 1990 verfasst Schröder vierteljährlich Texte für die Reihe Schröder erzählt.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Zitate
„„Die Geschichte der O“ hat den Weg für Pornografie in Deutschland freigeschlagen, nicht die Olympia Press.“
– Jörg Schröder [1]
[Bearbeiten] Werke (Auszug)
- Siegfried. Jörg Schröder erzählt Ernst Herhaus März, Frankfurt 1972 ISBN 3873191172; ab 1975 nur gerichtlich zensierte Auflagen (S. 216-237), zuletzt Area, Erftstadt 2004 ISBN 3899960297
- Cosmic. März Verlag 1982, mit Uwe Nettelbeck
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Jörg Schröder im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- maerz-verlag.de
- TAZ-Blog - Schröder & Kalender
- „Verleger Jörg Schröder wird 70. Vorreiter der Business-Art“, taz, 23. Oktober 2008, von Mathias Bröckers
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Die erste deutsche Ausgabe erschien 1967 im Melzer Verlag, eigentlich spezialisiert auf Judaica. Der Verlag ging das Risiko einer Veröffentlichung des Romans bewusst ein, um einem drohenden Konkurs zu entgehen. Schröder, damals Hersteller bei Joseph Melzer und etwas später selbst Verlagsleiter der „Olympia Press Deutschland“, im Rückblick.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Schröder, Jörg |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller und Verleger |
| GEBURTSDATUM | 24. Oktober 1938 |
| GEBURTSORT | Berlin |

