Ding Junhui

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Ding Junhui
Ding Junhui
Geburtstag 1. April 1987
Geburtsort Yíxīng
Nationalität China VolksrepublikChina China
Spitzname(n) Star of the East
Enter the Dragon
Profi seit 2003
Preisgeld > £ 1.000.000[1]
Höchstes Break 147 (4×)[2]
Century Breaks 221[2]
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften -
Ranglistenturniersiege 5
Minor-Turniersiege 1
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 4 (10/11 Cop2, 11/12)
Aktueller WRL-Platz 7 (11/12 Cop3)

Ding Junhui (chinesisch 丁俊暉 / 丁俊晖 Dīng Jùnhuī; * 1. April 1987 in Yíxīng, Provinz Jiāngsū, VR China) ist ein chinesischer Snookerspieler.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Karriere

Ding begann das Snookerspiel im Alter von neun Jahren, seit 2003 ist er Snookerprofi.

Mit 18 Jahren gewann er im Jahr 2005 sein erstes Profiturnier, die China Open, wobei er im Finale, das in China über 100 Millionen Zuschauer im Fernsehen verfolgten, den siebenfachen Weltmeister und Weltranglistenzweiten Stephen Hendry mit 9:5 bezwang.

Zu den bislang größten Erfolgen seiner noch jungen Karriere zählen die Siege bei der UK Championship 2005 und 2009, einem der drei wichtigsten und prestigeträchtigsten Turniere des Jahres neben dem Masters und der Weltmeisterschaft. 2005 besiegte er im Finale in einem „Generationenvergleich“ den 30 Jahre älteren Spieler und sechsfachen Weltmeister Steve Davis, 2009 bezwang er John Higgins. Er ist der erste UK-Champion, der nicht von den britischen Inseln stammt. Mit seinem Sieg bei den Masters 2011, bei dem er Marco Fu mit 10:4 im Finale schlug, holte er sich einen weiteren der drei großen Titel.

Ding gewann zudem die Northern Ireland Trophy in der Saison 2006/07 durch ein 9:6 gegen Ronnie O’Sullivan.

Bei den Masters 2007 gelang ihm in der ersten Runde gegen Anthony Hamilton das erste Maximum Break seiner Karriere. In diesem Turnier erreichte Ding das Finale, war allerdings gegen einen furios aufspielenden Ronnie O’Sullivan chancenlos und verlor 3:10. Ronnie O’Sullivan bescheinigte dem Chinesen nach dem Match das Potenzial für einen überragenden Snookerspieler: „Ding wird ein vielfacher Weltmeister werden.“ Nach diesem Turnier war allerdings ein Knick in seiner Karriere zu verzeichnen. Erst mit dem Grand Prix in Glasgow 2009 erreichte er wieder ein Finale eines Weltranglistenturniers.

Am 26. Oktober 2008 gewann Ding Junhui das Finale der World Series of Snooker in Warschau mit 6:4 gegen Ken Doherty. Am 16. Dezember 2008 schaffte er gegen John Higgins sein zweites Maximum Break bei der UK Championship. Er ist damit der elfte Spieler mit mehr als einem Maximum Break.

Nach einer längeren Durststrecke, die ihn bis 2009 wieder auf Platz 13 zurückwarf, startete der Chinese äußerst erfolgreich in die Snooker-Saison 2009/10. Bei den ersten drei Turnieren kam er zweimal bis ins Finale und bei den Shanghai Masters erreichte er immerhin das Viertelfinale, wo er gegen den späteren Sieger Ronnie O’Sullivan verlor. Ende 2009 gewann er schließlich bei der UK Championship seinen vierten Main-Tour-Titel. Beim letzten Turnier der Saison vor der Weltmeisterschaft, den China Open, schaffte er es erneut ins Finale, unterlag jedoch Mark J. Williams aus Wales vor heimischen Publikum mit 6:10. Bei der Snookerweltmeisterschaft 2011 erreichte er das Halbfinale, dort unterlag er Judd Trump mit 15:17. In der ersten Runde des FFB Snooker Open 2012 gelang ihm sein drittes Maximum Break und nur zwei Tage später beim PTC-Event 11 ein weiteres. Somit hält er den Rekord für die kürzeste Zeit zwischen zwei Maximum Breaks.

Seinen fünften Titel bei einem Ranglistenturnier gewann er im Februar 2012 durch einen 9:6-Finalsieg gegen Mark Selby bei den Welsh Open 2012.

[Bearbeiten] Erfolge

[Bearbeiten] Ranglistenturniere

[Bearbeiten] Minor-Ranglistenturniere

[Bearbeiten] Einladungsturniere

[Bearbeiten] Teamwettbewerbe

[Bearbeiten] Sonstige (Auswahl)

  • IBSF U-21 Weltmeisterschaft – 2002
  • ACBS U-21 Asienmeisterschaft – 2002
  • ACBS Asienmeisterschaft – 2002
  • Asienspiele, Einzel – 2002, 2006
  • Asienspiele, Doppel – 2006
  • Asienspiele, Mannschaft – 2006, 2010
  • World Series of Snooker, Warschau – 2008

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Ding Junhui – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Chris Turners Snooker-Archiv (Stand: 2010)
  2. a b Century Breaks (Stand 23. Oktober 2011)
Chinesische Eigennamen Anmerkung: Bei diesem Artikel wird der Familienname vor den Eigennamen der Person gesetzt. Dies ist die übliche Reihenfolge im Chinesischen. Ding ist hier somit der Familienname, Junhui ist der Eigenname.
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