Ronnie O’Sullivan

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Ronnie O’Sullivan
Ronnie O’Sullivan
Geburtstag 5. Dezember 1975
Geburtsort Wordsley
Nationalität EnglandEngland England
Spitzname(n) The Rocket, Mr. 147,
The Chigwell Champion,
The Essex Exocet
Profi seit 1992
Preisgeld 7.165.468 £[1]
Höchstes Break 147 (12×)[2]
Century Breaks 733[2]
Main-Tour-Erfolge
Weltmeisterschaften 5
Ranglistenturniersiege 26
Minor-Turniersiege 3
Weltranglistenplatzierungen
Höchster WRL-Platz 1 (02/03, 04/0505/06, 08/0909/10)
Aktueller WRL-Platz 27 (Stand: 17. März 2014)
O’Sullivan 2012 im Finale des German Masters

Ronald Antonio „Ronnie“ O’Sullivan (* 5. Dezember 1975 in Wordsley, West Midlands, Großbritannien) ist ein englischer Snookerspieler.

Allgemeines[Bearbeiten]

O’Sullivan hat unter anderem fünf Mal die Snookerweltmeisterschaft in Sheffield gewonnen (2001, 2004, 2008, 2012, 2013). Über mehrere Spielzeiten hinweg war er die Nummer eins der Weltrangliste. Seinen Spitznamen The Rocket bekam er, als er zu Beginn seiner Profikarriere Jason Curtis in nur 43 Minuten und 36 Sekunden mit 5:0 besiegte und damit einen neuen Rekord für einen Best-of-9-Sieg aufstellte. Insgesamt hat er auf Turnieren der Main Tour bereits zwölf Maximum Breaks gespielt – damit ist er alleiniger Rekordhalter in dieser Statistik vor Stephen Hendry (11 höchste Breaks).

Er war einer der ersten Spieler, die den Spielball sowohl mit Rechts als auch mit Links anspielen. Als Rechtshänder kann er, wenn es die Situation erfordert, jederzeit auf Links wechseln. Damit vermeidet er den Einsatz eines Hilfsqueues. Mehrfach sorgte O’Sullivan aber auch für Skandale (sein problematisches Verhalten soll auch mit einer depressiven Erkrankung zusammenhängen).

Karriere[Bearbeiten]

Aufstieg in die Weltspitze[Bearbeiten]

O’Sullivan war bereits im Junioren- und Amateurbereich erfolgreich und erzielte sein erstes Maximum Break im Alter von 15 Jahren bei den English Amateur Championship. 1992 wurde er professioneller Snookerspieler. Er gewann seine ersten 38 Spiele (ein bis heute gültiger Rekord)[3] und qualifizierte sich bereits 1993 als drittjüngster Spieler aller Zeiten für eine Weltmeisterschaft. Dort unterlag er in Runde eins zwar Alan McManus, doch bereits einige Monate später, eine Woche vor seinem 18. Geburtstag, gewann er mit der UK Championship das zweitwichtigste Turnier des Snooker-Kalenders. Bis heute hält er damit den Rekord als jüngster Sieger eines Ranglistenturniers.[3] Noch in derselben Saison gewann er die British Open und zog außerdem ins Finale der European Open ein, womit er zum Ende der Saison bereits zu den Top 16 der Weltrangliste zählte und als zukünftiger Weltmeister gehandelt wurde.

Aufkommende Suchtprobleme[Bearbeiten]

In den beiden folgenden Spielzeiten (1994/95 und 1995/96) gewann er kein Ranglistenturnier – 1995 allerdings das prestigeträchtige Masters – und fiel in der Weltrangliste vom 3. auf den 8. Platz zurück. Zwischen den Turnieren konsumierte er zunehmend Alkohol und Cannabis und hatte Phasen, in denen er exzessiv aß. Zwischenzeitlich nahm er bis zu 25 Kilogramm zu, die er sich mit ebenso exzessiven Fitnessübungen wieder abtrainierte.[4]

1996 folgten zwei weitere Turniersiege, beim Asian Classic und den German Open. Allerdings machte er auch negative Schlagzeilen, als er bei der Weltmeisterschaft gegenüber Pressevertreter Mike Ganley handgreiflich wurde und eine Strafe von 20.000 £ erhielt (zuzüglich einer 10.000-£-Spende an eine wohltätige Organisation).[5] Darüber hinaus kam es zu einer Kontroverse, als O’Sullivan während der WM erstmals öffentlich einen ganzen Frame mit links spielte und sein Gegner, der Kanadier Alain Robidoux, dies als Beleidigung auffasste und ihm nach dem Match den üblichen Handschlag verweigerte.[6]

1997 stellte er bei der Weltmeisterschaft im Crucible Theatre einen weiteren, bis heute gültigen Rekord auf. Ihm gelang in 5:20 Minuten das schnellste Maximum Break, das je bei einem offiziellen Turnier gespielt wurde.[3] Dennoch schied er im Achtelfinale aus. Wenige Monate später gewann er durch einen 10:6-Finalerfolg über Stephen Hendry zum zweiten Mal die UK Championship. 1998 gewann er auch das Finale beim Irish Masters mit 9:3 gegen Ken Doherty, er wurde jedoch nach einer positiven Dopingprobe (Cannabis) disqualifiziert. Zwischen 1999 und 2000 gelangen O’Sullivan drei weitere Maximum Breaks.

Nachdem er schon mit verschiedenen Sportpsychologen an seinen Suchtproblemen gearbeitet hatte, begab er sich im Jahr 2000 zu einer einmonatigen Drogenentwöhnung in das Londoner Priory Hospital.

Erster Weltmeistertitel (2001)[Bearbeiten]

Nach dem Klinikaufenthalt nahm er zwar keine Rauschmittel mehr, hatte jedoch weiterhin mit Depressionen, Panikattacken und Angstzuständen zu kämpfen. Trotzdem spielte er in der Saison 2000/01 die bis dahin erfolgreichste seiner Karriere. Er gewann eine Reihe von Turnieren, darunter den Grand Prix, die China Open, das Scottish Masters und das Irish Masters. Zum Ende der Saison gelang ihm sogar erstmals der Einzug ins Finale der Snookerweltmeisterschaft. In einer umkämpften Partie besiegte er John Higgins mit 18:14.

Nach der Saison 2001/02 stand O’Sullivan zum ersten Mal auf Platz 1 der Weltrangliste. Zwar verpasste er die Titelverteidigung bei der Weltmeisterschaft (er unterlag Stephen Hendry im Halbfinale), gewann jedoch mit den UK Championship ein großes Ranglistenturnier. Nachdem er bei der Snookerweltmeisterschaft 2003 nach einem Maximum Break in der ersten Runde gegen Marco Fu ausgeschieden war, fiel er in der Weltrangliste auf Platz drei zurück. Zuvor konnte er seiner Titelsammlung mit dem Irish Masters und dem Malta Cup zwei weitere Ranglistenturniersiege hinzufügen.

Zweiter Weltmeistertitel (2004)[Bearbeiten]

O’Sullivan gelang nach Ende der Saison 2003/04 die Rückkehr auf Platz 1 der Weltrangliste. Erstmals gewann er die Welsh Open, bei den British Open unterlag er Stephen Hendry erst im Finale. Beim Masters sah er bereits wie der sichere Sieger aus, doch Paul Hunter gelang trotz Rückständen von 1:6 und 7:9 eine Aufholjagd zum 10:9-Finalsieg. Zum Ende der Saison gewann The Rocket dann in überzeugender Manier die Weltmeisterschaft 2004. Im Viertelfinale bezwang er Anthony Hamilton mit 13:3, im Halbfinale Hendry mit 17:4 und im Finale Graeme Dott mit 18:8.

2005 verpasste er bei der WM die Titelverteidigung, als er Peter Ebdon im Viertelfinale unterlag. Mit Siegen beim Grand Prix (2004), den Welsh Open (2005) und dem Irish Masters (2005) verteidigte er allerdings seine Führung in der Weltrangliste. Hinzu kamen sein zweiter Erfolg beim Masters und sein dritter in der Premier League Snooker.

Dritter Weltmeistertitel (2008)[Bearbeiten]

Für Verwirrung sorgte er, als er bei der UK Championship 2006 die Viertelfinalpartie gegen Stephen Hendry beim Stand von 1:4 vorzeitig aufgab und die Arena verließ. Der Verband reagierte mit einer Geldstrafe und dem Abzug von Ranglistenpunkten. Seinen einzigen Turniersieg auf der Main Tour in der Saison 2006/07 erzielte er beim Masters 2007. Er gewann das Finale überlegen mit 10:3 gegen den Mitfavoriten Ding Junhui, dem im Turnierverlauf ein Maximum Break gelungen war. Damit konnte sich O’Sullivan für die Finalniederlage bei der Northern Ireland Trophy zu Beginn der Saison revanchieren. Im Jahr 2007 waren dies seine einzigen beiden Finalteilnahmen. Darüber hinaus gewann er mit dem Kilkenny Masters ein Einladungsturnier, wo ihm außerdem ein 147er-Break gelang. Zwei weitere spielte er im Rahmen der Snooker Legends Challenge Series 2007 gegen Stephen Hendry; damit gelangen ihm innerhalb einer Woche drei inoffizielle Maximum Breaks. Am Ende der Saison stand O’Sullivan auf Platz 5 der offiziellen Weltrangliste.

Die Saison 2007/08 verlief für den Engländer sportlich äußerst erfolgreich, er stand vier Mal im Finale eines Ranglistenturniers der Main Tour. Beim Grand Prix in Schottland und bei den Welsh Open wurde er jeweils Zweiter, bei den beiden wichtigsten Turnieren, der UK Championship und der abschließenden Weltmeisterschaft, gewann er 2008 den Titel. Beim letzten Turnier gelang ihm zudem sein neuntes Maximum Break auf der Tour; damit hatte er mehr als jeder andere Spieler vorzuweisen. Allerdings musste er sich die Prämie (147.000 Pfund) mit seinem Finalgegner Ali Carter teilen. Zum ersten Mal war bei einem Turnier zwei Spielern ein Break mit 147 Punkten gelungen. Nach der Saison übernahm O’Sullivan wieder die Führung in der offiziellen Weltrangliste. Auf einer Pressekonferenz während der China Open 2008, unmittelbar vor der WM, machte O’Sullivan dann gleich mehrere anzügliche Bemerkungen, wofür er abermals eine Strafe erhielt.[7]

Höhepunkte der Saison 2008/09 waren die Siege bei der Northern Ireland Trophy und beim Masters. Bei der Weltmeisterschaft 2009 gewann er in der ersten Runde gegen Stuart Bingham, schied dann jedoch im Achtelfinale mit 11:13 gegen Mark Allen aus. Dennoch führte O’Sullivan nach der Saison 2008/09 zum fünften Mal die Weltrangliste an. Zum Auftakt der Saison 2009/10 gewann er das Shanghai Masters mit einem 10:5-Finalsieg über Liang Wenbo. Beim Masters in London stand er zum sechsten Mal innerhalb von sieben Jahren im Endspiel, das er gegen Mark Selby jedoch nach einer Führung noch knapp mit 9:10 verlor. Bei der WM unterlag er Selby erneut, diesmal schon im Viertelfinale, mit 11:13.

Am 19. November 2010 wurde O’Sullivans Vater aus der Haft entlassen.[8]

Die Saison 2010/11 verlief weniger erfolgreich. Bei den World Open erreichte O’Sullivan wieder mal ein Finale, das er gegen Neil Robertson verlor. Bei der WM schied er erneut im Viertelfinale aus, diesmal gegen den späteren Weltmeister John Higgins. Am 18. April 2011 erreichte er mit einem 113er-Break als dritter Spieler die Marke von 100 Centuries bei der Weltmeisterschaft.[9]

Vierter Weltmeistertitel (2012)[Bearbeiten]

O’Sullivan mit dem Pokal des German Masters

In der Saison 2011/12 konnte er nicht nur den 10. Premier-League-Titel seiner Karriere gewinnen, er gewann danach auch noch das German Masters 2012. Bei der WM in Sheffield dominierte er dann von der ersten Runde an, gewann auch das Finale mit 18:11 deutlich gegen Allister Carter und sicherte sich damit seinen vierten WM-Titel.[10] Im Interview bei der anschließenden Siegerehrung widersprach er Rücktrittsgerüchten, die nach dem Rückzug von Stephen Hendry vermehrt aufgekommen waren. Er kündigte aber eine sechsmonatige Pause an.

Nach der Saison wurde er in die Snooker Hall of Fame aufgenommen und von den Snooker Writers als „Spieler des Jahres“ ausgezeichnet. Zusätzlich wurde er für sein Maximum Break in den „Club 147“ der Saison aufgenommen.

Auszeit (2012/13) und fünfter Weltmeistertitel 2013[Bearbeiten]

Zu Beginn der Saison 2012/13 war O’Sullivan der einzige Spieler, der seinen Vertrag mit World Snooker nicht unterschrieben hatte. Somit konnte er nicht an der Main Tour teilnehmen. Die in diesem Zusammenhang (z.B. auch vom Daily Star) erhobenen Vorwürfe, O’Sullivan würde es bloß ums Geld gehen, wies dieser als unwahr zurück. Vielmehr hätten ihm die Modalitäten Kopfschmerzen bereitet. So habe der Vertrag unter anderem vorgesehen, dass O’Sullivan jeweils vier Tage vor Turnierbeginn hätte erscheinen oder stundenlang Autogramme geben müssen.[11]

Am 7. August 2012 gab O’Sullivan bekannt, dass er den Vertrag nun unterschrieben habe und an der Saison teilnehmen werde. Sein erstes Turnier werde er Ende Oktober bei der International Championship in China spielen. Er erklärte: „Ich habe wie angekündigt eine Pause von sechs Monaten genommen und freue mich darauf, wieder zu spielen. Ich bin glücklich, wieder zurück zu sein und meine Fans bald zu treffen.“[12][13]

Nach den Shanghai Masters fiel O’Sullivan erstmals seit seinem Eintritt in der Saison 1994/95[14][15] aus den Top 16 heraus.[16] Das Abrutschen auf Platz 17 war eine Folge seiner Weigerung, den Spielervertrag zu unterzeichnen; denn er verpasste Turniere (Wuxi Classic, Australian Goldfields Open, Shanghai Masters und einige PTC-Turniere) und konnte daher auch nicht punkten. Sein erstes Spiel nach der Pause bestritt er beim dritten PTC-Event in Gloucester. Er unterlag Simon Bedford in Runde 1 mit 3:4.

Am 26. Oktober erklärte O’Sullivan auf seiner Homepage, dass er aus gesundheitlichen Gründen und auf Anraten seines Arztes nun doch nicht an der International Championship in Chengdu teilnehmen könne.[17] Am 6. November sagte er dem Veranstalter gegenüber die komplette Main Tour 2012/2013 aus privaten Gründen ab.[18] Auf einer weiteren Pressekonferenz am 26. Februar 2013 in London sagte O’Sullivan schließlich seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft zu, er werde dort seinen Titel verteidigen.[19]

Während der WM gab O’Sullivan am 1. Mai eine Erklärung für sein „Sabbatjahr“ und die Rückkehr zur WM kurz vor Meldeschluss ab. Er benötige Geld, um für die letzten „zwei oder drei“ Semester das Schulgeld für seine Kinder bezahlen zu können. Grundsätzlich würde ihm der Snookersport nichts mehr geben, er habe schon genug Herzblut und Seele in den Sport gesteckt. Er ließ verlauten, sich nach der WM erneut zurückzuziehen.[20] Bei der WM selbst stand er dann (als erster Titelverteidiger seit Ken Doherty 1998) wieder im Finale, nachdem er Judd Trump im Halbfinale mit 17:11 besiegt hatte. Im 23. Frame der Partie wurde O’Sullivan von Schiedsrichterin Michaela Tabb wegen einer obszönen Geste verwarnt.[21]

Im 7. Frame der 2. Session im Endspiel gegen Barry Hawkins gelang O’Sullivan mit 103 Punkten sein 128. Century; er brach damit den Crucible-Rekord von Stephen Hendry mit 127 Centuries. Einen Frame später erhöhte er mit 106 Punkten auf 129;[22] durch zwei weitere Centuries in der dritten Session (133 und 124 Punkte) liegt die Rekordmarke nun bei 131 Centuries. Als erster Spieler nach Stephen Hendry (1996) und als dritter insgesamt (auch Steve Davis schaffte dies) gelang ihm die erfolgreiche Titelverteidigung. O’Sullivan ist auch der erste Spieler, dem in einem Finale sechs Centuries gelangen. Er spielte mit 13 Centuries bei der WM so viele wie kein anderer Spieler. In dem Interview bei der Siegerehrung hielt er die Frage nach seiner Zukunft im Snooker offen. Er werde auf jeden Fall einige kleinere Turniere spielen; er wisse aber noch nicht, ob er bei der nächsten WM dabeisein werde.

Nachdem er zu Beginn der Saison 2013/14 erneut einige Turniere ausgelassen hatte, gewann er im August mit dem Paul Hunter Classic 2013 seinen dritten Titel bei einem PTC-Turnier. Im November gewann er auch das neue Einladungsturnier Champion of Champions, das die Premier League Snooker in dieser Saison ersetzte. Im Finale setzte er sich gegen den letztjährigen Sieger der Premier League, Stuart Bingham, mit 10:8 durch.

Die UK-Championships 2013 beendete Ronnie O'Sullivan im Viertelfinale.

Im Finale des Masters 2014 besiegte O’Sullivan am 19. Januar 2014 Mark Selby mit 10:4. Bereits im Viertelfinale gelang ihm bei seinem 6:0-Sieg ein neuer Weltrekord von 556 unbeantworteten Punkten (die alte Bestmarke lag bei 495 Punkten). Am 1. März 2014 zog er bei den Welsh Open mit einem spektakulären 6:2-Sieg (er erzielte drei Centuries) über Barry Hawkins ins Finale ein. Dort besiegte er Ding Junhui überlegen mit 9:3. Im letzten Frame des Turniers spielte er sein zwölftes offizielles Maximum Break und übernahm damit die alleinige Führung in der Liste der Spieler mit den meisten Maximum Breaks.[23]

Persönliches[Bearbeiten]

Sein Vater Ronnie Sr. wurde wegen des Verdachts auf Totschlag verhaftet und im September 1992 zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Snookerprofi meint in seiner Autobiografie, es habe sich um Notwehr gehandelt. Das Urteil sei seiner Meinung nach so hoch ausgefallen, weil sein Vater die Aussage verweigert habe; außerdem bezweifle er den vom Gericht konstatierten rassistischen Hintergrund der Tat. 1994 wurde O’Sullivans Mutter wegen Steuerhinterziehung festgenommen und später zu einer Haftstrafe von einem Jahr verurteilt (sie kam nach sieben Monaten wieder frei).[4]

Ronnie O’Sullivan trennte sich im Juni 2008 nach acht Jahren von seiner Lebensgefährtin Jo Langley, mit der er eine Tochter und einen Sohn (Ronnie jr.) hat. Aus einer früheren Beziehung stammt eine weitere Tochter. O’Sullivan hat eine sieben Jahre jüngere Schwester. Derzeit ist er mit der Schauspielerin Laila Rouass liiert.[24]

Sonstiges[Bearbeiten]

O’Sullivan war früher auch im Poolbillard aktiv und vertrat Europa 1996 und 1997 beim 9-Ball-Turnier Mosconi Cup.

Spielstatistik[Bearbeiten]

Ranglistenturniersiege[Bearbeiten]

Minor-Ranglistenturniersiege[Bearbeiten]

Einladungsturniersiege[Bearbeiten]

Team-Wettbewerbe[Bearbeiten]

Amateur-Turniere (Auswahl)[Bearbeiten]

Saisonübersicht[Bearbeiten]

(diese Tabelle wird nach dem Ende eines Turniers aktualisiert)

  93/94 94/95 95/96 96/97 97/98 98/99 99/00 00/01 01/02 02/03 03/04 04/05 05/06 06/07 07/08 08/09 09/10 10/11 11/12 12/13 13/14
Ranglistenposition[n 1] 57 9 3 8 7 3 4 4 2 1 3 1 1 3 5 1 1 3 11 9 19
Ranglistenturniere                                          
Shanghai Masters - - - - - - - - - - - - - - N F S 1R 2R N N
Northern Ireland Trophy - - - - - - - - - - - - 1R F VF S - - - - -
Grand Prix / World Open N VF 1R 2R 3R 3R VF F VF VF 2R S F VF F VF 2R F N N
UK Championship S VF VF 1R S 1R VF HF S VF HF 2R 1R VF S 2R HF 1R 2R - VF
European Open / Malta Cup F HF 1R 1R - - - - VF S VF 2R N 1R - - - - - - -
German Masters - - 1R S HF - - - - - - - - - - - - N S N
Welsh Open N VF 2R 2R 4R HF 3R 2R 2R VF S S 1R VF F 2R HF 1R HF N S
China Open - - 2R S - 1R S S - - - N 1R HF 1R VF 1R 1R VF N
World Championship 1R VF HF 2R HF HF 1R S HF 1R S VF HF VF S 2R VF VF S S
Einladungsturniere                                          
The Masters 1R S F F VF VF VF 2R VF VF F S F S 1R S F 1R VF N S
Malta Cup - - - - - - - - - - - - - - - N - - - -
  1. Ab der Saison 2010/11 wird die Ranglistenposition zu Beginn der Saison angezeigt.

Legende:

  • - = nicht abgehalten
  • xR = Niederlage in der x. Runde
  • VF = Viertelfinalist
  • HF = Halbfinalist
  • F = Finalist
  • S = Sieger
  • N = Nicht angetreten

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ronnie O’Sullivan – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Profil von Ronnie O'Sullivan bei CueTracker (Stand: 26. August 2013)
  2. a b 100+ Centuries - Snooker Info (Stand 2. März 2014)
  3. a b c Various Snooker Records Chris Turners Snooker Archive
  4. a b Ronnie O’Sullivan, Simon Hattenstone: Ronnie. Die Autobiographie von Ronnie O’Sullivan. Dragonstars Eventmanagement 2008, ISBN 978-3-00-025561-8 (deutsch, Taschenbuch)
  5. Top five controversial incidents webcitation.org
  6. Bad Boys: Ronnie O’Sullivan bbc.co.uk
  7. http://www.guardian.co.uk/sport/2008/mar/27/snooker.davidhendon
  8. Ronnie O’Sullivan Sr. freed after 18 years in prison auf BBC – online. Abgerufen am 19. November 2012.
  9. Calendar of events in the history of English Billiards and Snooker auf Snookergames.co.uk. Abgerufen am 23. Mai 2012
  10. Ronnie O’Sullivan ist zum vierten Mal Snooker-Weltmeister Nachricht vom 8. Mai 2012 auf Wiener Zeitung – online. Abgerufen am 8. Mai 2012.
  11. Ronnie O’Sullivan wehrt sich gegen Vorwürfe. Sportal.de. 1. Juli 2012. Archiviert vom Original am 25. August 2012. Abgerufen am 6. Juli 2012.
  12. Ronnie O’Sullivan kehrt zurück auf Eurosport.com (abgerufen am 25. August 2012)
  13. Ronnie O’Sullivan wieder dabei. snookernachrichten.blogspot.de. 7. August 2012. Archiviert vom Original am 25. August 2012. Abgerufen am 25. August 2012.
  14. Ranking History auf Snooker.org (abgerufen am 5. Oktober 2012)
  15. Ronnie O’Sullivan drops out of snooker top 16 for first time. 26. September 2012. Archiviert vom Original am 5. Oktober 2012. Abgerufen am 5. Oktober 2012.
  16. Rangliste nach Shanghai Masters 2012 (PDF; 114 kB) 24. September 2012. Archiviert vom Original am 26. September 2012. Abgerufen am 5. Oktober 2012.
  17. Ronnie withdraws from the International Championship (englisch) In: ronnieosullivan.tv. 26. Oktober 2012. Abgerufen am 26. Oktober 2012.
  18. World Snooker Statement – Ronnie O’Sullivan (englisch) In: worldsnooker.com. World Professional Billiards and Snooker Association. 6. November 2012. Abgerufen am 6. November 2012.
  19. Ronnie will defend his World Title come April 2013 (englisch) In: ronnieosullivan.tv. 26. Februar 2013. Abgerufen am 26. Februar 2013.
  20. Ronnie O’Sullivan reaches Crucible semis – and issues another quit threat in: TheGuardian.co.uk (abgerufen am 5. Mai 2013)
  21. Ronnie O’Sullivan is warned over 'obscene' gesture in: TheGuardian.co.uk (abgerufen am 5. Mai 2013)
  22. Knappe Führung für „The Rocket“ auf Eurosport.com (abgerufen am 6. Mai 2013)
  23. http://de.eurosport.yahoo.com/news/welsh-open-o-sullivan-maximum-titel-211219993--spt.html
  24. Ronnie O’Sullivan gets engaged to Holby City actress Laila Rouass (englisch) The Sun. 3. Februar 2013. Abgerufen am 21. April 2013.