Mirko Slomka
| Mirko Slomka | ||
Mirko Slomka, 2011 |
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| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 12. September 1967 | |
| Geburtsort | Hildesheim, Deutschland | |
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| JSG Nord SC Harsum TuS Lühnde Stern Misburg Fortuna Sachsenroß Hannover Hannover 96 |
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| Stationen als Trainer | ||
| 1989–1999 1999–2000 2000 2001–2004 2004–2006 2006–2008 2010– |
Hannover 96 (A-Jugend) Tennis Borussia Berlin (A-Jugend) Tennis Borussia Berlin Hannover 96 (Co-Trainer) FC Schalke 04 (Co-Trainer) FC Schalke 04 Hannover 96 |
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| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Mirko Slomka (* 12. September 1967 in Hildesheim) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und derzeitiger -trainer. Seit 2010 steht er beim Bundesligisten Hannover 96 unter Vertrag.
Inhaltsverzeichnis |
Trainerkarriere [Bearbeiten]
Anfänge bei Hannover 96 und TeBe Berlin [Bearbeiten]
Slomka trainierte von 1989 bis 1999 zunächst Nachwuchsmannschaften von Hannover 96, darunter auch die späteren Nationalspieler Gerald Asamoah, Sebastian Kehl, Per Mertesacker und Fabian Ernst.
Von 1999 an arbeitete er bei Tennis Borussia Berlin, auch als Jugendkoordinator. Im Jahr 2000 wurde dem damaligen Zweitligisten Tennis Borussia Berlin jedoch die Lizenz entzogen und die Mannschaft in die Regionalliga versetzt; fast alle Spieler verließen daraufhin den Verein. Am 19. Juli 2000 wurde Slomka zum Cheftrainer ernannt. Innerhalb von nur einer Woche musste er beinahe den kompletten Kader neu zusammenstellen. Nach einem überraschend guten Saisonstart stürzte TeBe Berlin dann immer weiter ab. Nach fünf Niederlagen in Folge - die Mannschaft lag inzwischen auf einem Abstiegsrang - wurde Slomka am 16. November 2000 entlassen. Von 2001 bis 2004 war er erneut bei Hannover 96 tätig, diesmal unter Ralf Rangnick als Co-Trainer des Profiteams.
FC Schalke 04 [Bearbeiten]
Vom 1. Oktober 2004 bis zum 5. August 2008 stand Slomka beim FC Schalke 04 unter Vertrag, zunächst ebenfalls als Assistent von Rangnick, ab dem 4. Januar 2006 als Cheftrainer. In der Rückrunde der Saison 2005/06 führte er Schalke 04 ins Halbfinale des UEFA-Pokals, wo gegen den späteren Sieger FC Sevilla das Aus erst in der Verlängerung kam. In der Bundesliga verfehlte die Mannschaft mit dem 4. Platz die angepeilte Qualifikation zur Champions League.
Zu Saisonbeginn 2006/07 folgten neben einigen schwachen Ergebnissen in der Bundesliga das frühe Aus in UEFA und DFB-Pokal. Slomka ersetzte in dieser Situation den langjährigen Stammtorwart Frank Rost durch den damals 20-jährigen Manuel Neuer.[1] Daraufhin startete Schalke eine Siegesserie und führte monatelang die Bundesliga-Tabelle an. Die Saison endete auf Platz 2, das bedeutete Teilnahme an der Champions League.
In der Saison 2007/08 führte Slomka die Mannschaft ins Viertelfinale der Champions League. Dort schied der FC Schalke 04 gegen den FC Barcelona aus (zweimal 0:1). Es folgte drei Tage später eine Niederlage bei Werder Bremen (1:5). Am 13. April 2008 stellte der Verein Mirko Slomka vorzeitig frei. Nach Darstellung von Manager Andreas Müller soll nicht mehr erkennbar gewesen sein, dass die Mannschaft sich sportlich weiterentwickeln könnte. Die Medien würdigten Slomka, dass er bei einem Schnitt von 1,8 Punkten pro Spiel zwischen 2006 und 2008 der erfolgreichste Trainer in Deutschland nach Ottmar Hitzfeld war. [2] Am 5. August 2008 bestätigte Schalke Medienberichte, dass der Vertrag mit Slomka aufgelöst worden sei. Slomka erhielt für seinen eigentlich bis 2009 laufenden Vertrag eine Abfindung von 800 000 Euro.[3]
Im September 2008 hospitierte Slomka eine Woche lang bei Real Madrid und dessen deutschem Trainer Bernd Schuster.[4]
Rückkehr zu Hannover 96 [Bearbeiten]
Am 19. Januar 2010 kehrte er als Cheftrainer zum abstiegsgefährdeten Bundesligisten Hannover 96 zurück,[5] der nach dem 18. Spieltag der Saison 2009/10 auf dem 16. Tabellenplatz stand. Durch einen 3:0-Sieg im direkten Abstiegsduell gegen den VfL Bochum gelang Hannover 96 am letzten Spieltag der Saison der Klassenerhalt. Am 5. Spieltag der Saison 2010/11 feierte Mirko Slomka mit Hannover 96 im Spiel gegen Werder Bremen (4:1) seinen 50. Sieg in seinem 100. Spiel als Bundesligatrainer. Nach einer starken Hinrunde mit der besten Platzierung der Vereinsgeschichte wurden die Rufe nach einer Vertragsverlängerung lauter; am 25. Januar 2011 verlängerte Slomka um zwei Jahre. Hannover 96 lieferte die beste Saison der Vereinsgeschichte und stand nach dem letzten Spieltag mit 60 Punkten direkt hinter Bayern München auf Rang 4. Damit hatte sich Hannover für die Europa-League qualifiziert. In der Saison 2011/12 rangierte 96 erneut durchweg in der oberen Tabellenhälfte, nach Abschluss der Hinrunde auf Platz sieben. In der Europa-League überstand man erfolgreich Playoff-Spiele und Gruppenphase und zog in die K.o.-Phase ein. Am Ende scheiterte Hannover 96 im Viertelfinale an Atlético Madrid, das später das Finale gewann. Im Dezember 2012 wurde bekannt, dass Slomka seinen Vertrag bei Hannover 96 bis zum Sommer 2016 verlängert hat.[6]
Privates [Bearbeiten]
Sein Vater Karl-Heinz Slomka war bis 2007 Schiedsrichter. 2010 wurde er Sportler des Jahres beim TuS Lühnde, wo Slomka als Torwart- und Jugendtrainer agierte[7]. Unter ihm spielten Mirkos älterer Bruder Mario und er selbst.
Mirko Slomka machte sein Abitur am Gymnasium Sarstedt. Er verfügt über ein abgeschlossenes Lehramtsstudium in Mathematik und wohnt mit seiner Frau, seiner Tochter und seinem Sohn in Hannover. 2008 war er neben Gert Mittring, Norbert Walter und Barbara Meier Botschafter für das Jahr der Mathematik. 2010 erhielt er den Narrenotto der Lindener Narren.[8]
Mirko Slomka ist Ehrenmitglied von Lesestart Hannover.[9]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Peter Wenzel und Christian Kitsch: Stürzt auch Slomka über Rost?, Bild Online, 7. November 2006
- ↑ Aktuelles Sportstudio, 29. März 2008.
- ↑ http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/76603 Süddeutsche Zeitung vom 5. August 2008
- ↑ „Schuster gibt Slomka "königliche" Einblicke“, SID-Meldung vom 11. September 2008 auf der Website der FIFA
- ↑ Slomka neuer 96-Trainer hannover96.de vom 19. Januar 2010
- ↑ Slomka bleibt Hannovers Star n-tv.de, abgerufen am 6. Dezember 2012
- ↑ tus-luehnde.de: Für Notfälle hat er das Trikot drunter
- ↑ Jan Sedelies: Helau? Alaaf? Egal!, in: Hannoversche Allgemeine Zeitung vom 12. November 2010, S. 17
- ↑ Wer wir sind, Unterseite von lesestart-hannover.de
Weblinks [Bearbeiten]
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Trainer: Mirko Slomka
Lucien Favre (Borussia Mönchengladbach) | Thorsten Fink (Hamburger SV) | Markus Gisdol (TSG 1899 Hoffenheim) | Dieter Hecking (VfL Wolfsburg) | Jupp Heynckes (FC Bayern München) | Jens Keller (FC Schalke 04) | Jürgen Klopp (Borussia Dortmund) | Frank Kramer (SpVgg Greuther Fürth) | Bruno Labbadia (VfB Stuttgart) | Sascha Lewandowski (Bayer 04 Leverkusen) | Norbert Meier (Fortuna Düsseldorf) | Wolfgang Rolff (Werder Bremen; interim) | Mirko Slomka (Hannover 96) | Christian Streich (SC Freiburg) | Thomas Tuchel (1. FSV Mainz 05) | Armin Veh (Eintracht Frankfurt) | Markus Weinzierl (FC Augsburg) | Michael Wiesinger/Armin Reutershahn (1. FC Nürnberg)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Slomka, Mirko |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 12. September 1967 |
| GEBURTSORT | Hildesheim |