Schönbach (Eifel)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Schönbach
Schönbach (Eifel)
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Schönbach hervorgehoben
50.2149777777786.9465444444444395Koordinaten: 50° 13′ N, 6° 57′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe: 395 m ü. NHN
Fläche: 4,67 km²
Einwohner: 261 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54552
Vorwahl: 02676
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 064
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29
54550 Daun
Webpräsenz: www.schoenbach-eifel.de
Ortsbürgermeister: Armin Breuer
Lage der Ortsgemeinde Schönbach im Landkreis Vulkaneifel
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Über dieses Bild
Alte Häuser am Waldrand (von Schönbach), Gemälde von Fritz von Wille

Schönbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an.

Geographie[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Naturpark Vulkaneifel sowie teilweise im Landschaftsschutzgebiet „Zwischen Ueß und Kyll“. Zu Schönbach gehören auch die Wohnplätze Berghof, Hubertushof und Schönbacher Mühle.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Schönbach wurde erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt: Am Sonntag nach St. Viti 1364 überwies Arnold von Dune, genannt von dem Marte (Markte), dem Burchhard von Vinstingen, Herrn zu Schönecken, und dessen Frau Blancheflor sieben Gulden jährlicher Renten aus seinem halben Hof zu „Schonnbach“ an und trug ihm denselben zu Lehen auf.[3]

Von 1357 bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Schönbach zum kurtrierischen Amt Daun. Kirchlich gehörte der Ort zum Erzbistum Köln.

Noch im Jahre 1794 besaßen Kurköln und Kurtrier Ländereien zu Schönbach, welche die Französische Regierung versteigern ließ. Im Jahre 1840 besaß die Gemeinde Schönbach 47 Morgen Holzungen und 567 Morgen Wildland.[3]

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Im Jahr 1563 hatte Schönbach 13 Häuser mit etwa 60 bis 70 Einwohnern. Nach dem Dreißigjährigen Krieg (1654) wurden nur noch fünf Feuerstellen gezählt, was einer Einwohnerzahl von 20 bis 30 Personen entspricht.

Die weitere Entwicklung der Einwohnerzahl von Schönbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[4]

Jahr Einwohner
1815 140
1835 144
1871 166
1905 156
1939 211
Jahr Einwohner
1950 221
1961 198
1970 190
1987 292
2005 277

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Schönbach besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[5]

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „In Silber durch schräglinke, blaue Wellenleiste geteilt; oben ein rotes Balkenkreuz, unten ein roter Schild belegt mit 9 (3:3:3) goldenen Kugeln“.

Die blaue Wellenleiste weist auf den „Schönbach“ hin, der dem Ort seinen Namen gegeben hat. Der Schönbach ist ein Zufluss des Üßbachs. Das rote Balkenkreuz weist auf die frühere landesherrliche Zugehörigkeit zu Kurtrier hin. Der Schild mit den neun Kugeln ist ein Attribut des Ortspatrons, des heiligen Quirinus.

siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schönbach (Eifel) – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 70 (PDF; 2,3 MB)
  3. a b Johann Friedrich Schannat, Georg Baersch: Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel, Band 3, Ausgabe 2 ,Teil 1, Mayer, 1854, S. 158 (Online)
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen