Wallenborn

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Dieser Artikel behandelt eine deutsche Ortsgemeinde. Zum deutschen Politiker und Landwirt siehe Peter Wallenborn.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Wallenborn
Wallenborn
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Wallenborn hervorgehoben
50.1561111111116.7222222222222425Koordinaten: 50° 9′ N, 6° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe: 425 m ü. NHN
Fläche: 8,23 km²
Einwohner: 427 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 52 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54570
Vorwahl: 06599
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 079
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29
54550 Daun
Webpräsenz: www.wallenborn-eifel.de
Ortsbürgermeister: Günther Mehles
Lage der Ortsgemeinde Wallenborn im Landkreis Vulkaneifel
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Über dieses Bild
Kaltwassergeysir Wallender Born

Wallenborn ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an. Der Ort ist als Fremdenverkehrsgemeinde staatlich anerkannt.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Der Ort liegt in der Vulkaneifel ca. 10 km Luftlinie oder 12 Straßenkilometer südwestlich von Daun an der Bundesstraße 257.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Erwähnung des Ortes unter dem Namen „Wallenburne“ findet sich ein einer Urkunde vom 20. Juli 1225, in der Gerhard von Blankenheim der Abtei Himmerod ein Stück geschenkten Stückes Land bestätigt.[3]

Bis Ende des 18. Jahrhunderts lag Wallenborn im kurtrierschen Amt Manderscheid, war aber reichsritterschaftlich und gehörte dem Herzog von Aremberg und dem Freiherrn von Zandt gemeinschaftlich.[4]

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Wallenborn, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 223
1835 293
1871 315
1905 375
1939 427
Jahr Einwohner
1950 434
1961 447
1970 456
1987 491
2005 484

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Wallenborn besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[5]

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung lautet: „Unter einem Schildhaupt, das mit neun zur Mitte hin ansteigenden Bogen von Blau und Silber geteilt ist, in Rot ein nach unten gewendeter silberner Pfeil, vorne begleitet von einer goldenen Mispel mit blauem Butzen, hinten von einem goldenen, gekrönten Löwenkopf“.[6]

Die neun zur Mitte hin ansteigenden Bogen sollen den Wallenden Born symbolisieren, der dem Ort seinen Namen gegeben hat. Der silberne Pfeil steht für den Ortspatron, den hl. Sebastian. Mispel und gekrönter Löwenkopf erinnern an zwei Herrschaften von Wallenborn: die Zandt von Merl,[7] die in ihrem Wappen drei gekrönte Löwen führten, und die Herrschaft von Arenberg mit drei Mispeln im Wappen.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kulturdenkmäler[Bearbeiten]

In Wallenborn befinden sich einige unter Denkmalschutz gestellte Kulturdenkmäler:[8]

  • Katholische Filialkirche St. Sebastian: ein Saalbau aus dem Jahr 1814, 1951 erweitert; auf dem Kirchhof befindet sich ein Wegekreuz aus Sandstein aus dem Jahre 1684
  • Wegekreuz: aus Rotsandstein aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts, es handelt sich um ein Schaftkreuz des sogenannten Kyllburger Typs, es findet sich in der Hauptstraße
  • Wegekreuz mit der Jahreszahl 162[0]:in der Weidenbacher Straße
  • Bildstock: ein Bildstock mit einem Steinrelief der Vierzehn Nothelfer von 1812 befindet sich in der Weidenbacher Straße

Naturdenkmale[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Wallenborn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Heinrich Beyer, Leopold Eltester, Adam Goerz: Urkundenbuch zur Geschichte der mittelrheinischen Territorien: Vom Jahre 1212 bis 1260, Band 3, Coblenz: Hölscher, 1874, S. 208 (Online)
  4. Johann Friedrich Schannat, Georg Baersch: Eiflia illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel, Band 3, Ausgabe 2, Teil 1, Mayer, 1854, S. 53 (Online)
  5. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  6. a b Friedbert Wißkirchen: Neue Gemeindewappen im Kreis Daun. Heimatjahrbuch 1990 Kreis Daun
  7. Zandt von Merl
  8. Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Kreis Vulkaneifel, Seite 29 (PDF; 1,3 MB)
  9. Sammlung geologischer Führer, Herausgeber Peter Rothe, Band 60, H. Wolfgang Wagner, Friederike Kremb-Wagner, Martin Koziol und Jörg F. W. Negendank, Trier und Umgebung, 3. Auflage, Gebr. Bornträger Verlagsbuchhandlung, Stuttgart, 2012, Seite 255-256, ISBN 978-3-443-15094-5