Schwedische Luftwaffe

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Svenska Flygvapnet
Flygvapnet vapen bra.svg
Wappen der schwedischen Luftwaffe
Aufstellung 1. Juli 1926
Land SchwedenSchweden Schweden
Streitkräfte Försvarsmakten vapen bra.svg Schwedische Streitkräfte
Konflikte Winterkrieg
Kongo-Krise
ISAF
Militäreinsatz in Libyen 2011
Befälhavare
Flygvapeninspektörer Generalmajor Micael Bydén[1]
Insignien
Flugzeugkokarde Flygvapnet roundel.svg Flygvapnet-Lowvis roundel.svg
Hoheitsabzeichen Flag of Sweden.svg
Luftfahrzeuge
Abfangjäger Saab 39 Gripen
Aufklärungsflugzeug/
-hubschrauber
Saab 340
Gulfstream IV
Ausbildung Saab 105
Transportflugzeug/
-hubschrauber
Lockheed C-130 Hercules
Aérospatiale AS 332
NH 90
Agusta A109
Sikorsky UH-60

Die schwedische Luftwaffe (schwedisch Svenska Flygvapnet) ist eine Teilstreitkraft der Streitkräfte Schwedens.

Geschichte[Bearbeiten]

Anfangsjahre und Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Die schwedische Luftwaffe wurde im Jahre 1926 als eigene Organisation innerhalb der schwedischen Streitkräfte geschaffen, davor war sie in das Heer integriert. Schweden unterstützte Finnland 1940 im zwischen der Sowjetunion und Finnland ausgetragenen Winterkrieg mit zwölf Gloster-Gladiator-Flugzeugen und Personal.

Kalter Krieg[Bearbeiten]

Schweden lag während des Kalten Krieges zwischen zwei rivalisierenden Machtblöcken. Der westliche Nachbar Norwegen war seit 1949 Mitglied der NATO, im Nordosten trennte nur das ebenfalls neutrale Finnland Schweden von der UdSSR.

Es entstand die Doktrin, dass Schweden sich jederzeit selbst gegen einen Gegner wehren können sollte. So besaß die schwedische Luftwaffe in den 1960er-Jahren allein 1000 Kampfflugzeuge, verteilt auf Stützpunkte im ganzen Land, um den Luftraum zu sichern und im Ernstfall Luftüberlegenheit erringen zu können.

Während dieser Zeit provozierten sowjetische Kampfflugzeuge regelmäßig Zwischenfälle.

Gemäß der Einsatzdoktrin waren für die schwedischen (meist von Saab hergestellten) Flugzeuge STOL-Eigenschaften gefordert (schwedische Kampfflugzeuge sollten auf kurzen Straßen und unvorbereiteten Pisten starten und landen können, wenn ihre eigentlichen Basen durch feindliche Luftangriffe unbrauchbar gewesen wären).

Kongo-Krise[Bearbeiten]

Am 30. Juni 1960 entließ Belgien die Kolonie Belgisch-Kongo (heute Demokratische Republik Kongo, auch Zaire oder Kongo-Kinshasa) in die Unabhängigkeit. Im September 1960 kam es zu einer Verfassungskrise und Anfang 1961 zur Aufspaltung des Landes in mehrere Teile. Die Vereinten Nationen beschlossen zu handeln und Blauhelm-Soldaten in den Kongo zu entsenden (Operation "UNOC").

Die schwedische Luftwaffe unterstützte diese Mission von Oktober 1961 bis April 1963 mit elf Saab 29 Tunnan und einem F 22 genannten Verband. Die schwedische Führung entschied, nur vier Saab 29 wieder nach Schweden zurückzuführen; für die Landesverteidigung waren die Flugzeuge bereits veraltet und wurden nicht mehr gebraucht. Die Mehrzahl verblieb im Kongo beziehungsweise wurde beim Abzug der schwedischen Truppen gesprengt.

Ende des Kalten Krieges und neues Jahrtausend[Bearbeiten]

Mit dem Ende des Kalten Krieges 1991 und der Gründung der Partnerschaft für den Frieden (Partnership for Peace, PfP) 1994 fiel die äußere Bedrohung weg und damit auch die Rechtfertigung, eine derart große Armee (und Luftwaffe) aufrechtzuerhalten. Die schwedische Luftwaffe musste sich neu orientieren und strukturieren. So wurden Verbände aufgelöst, Fliegerhorste und andere Liegenschaften geschlossen. Das betraf unter anderem die Militärflugplätze Ljungbyhed, Karlsborg, Norrköping und Söderhamn.

Nach der Jahrtausendwende wurden noch einmal drei Flugplätze geschlossen, sodass sich das Gros der schwedischen Militärflugplätze seitdem im Süden des Landes befindet. Die schwedische Luftwaffe betreibt nunmehr (Stand 2013) 300 Flugzeuge, davon vier Einsatzstaffeln mit Saab 39 Gripen als Abfangjäger, zwei in Luleå und zwei in Ronneby. In Satenås befindet sich das Ausbildungsgeschwader für den Typ.

Von Juni 2003 bis Juni 2004 betrieb eine schwedische Flughafeneinheit den Flughafen in Kindu in der Demokratischen Republik Kongo.

Zur Vorbereitung auf internationale Einsätze und um den Erfahrungsschatz ihrer Piloten zu vergrößern, nimmt Schweden mittlerweile auch an Großübungen wie Red Flag teil, so etwa zu Beginn des Jahres 2013.[2]

Einsatz in Afghanistan im Rahmen von ISAF[Bearbeiten]

Seit 2002 beteiligen sich die schwedischen Streitkräfte am internationalen Militäreinsatz ISAF in Afghanistan. Soldaten der schwedischen Luftwaffe unterstützten im Rahmen dieser Mission 2004 mit Flugbetriebsspezialisten den Betrieb auf dem Flughafen Mazar-e-Sharif. Zudem waren von Anfang April 2013 bis Mitte Mai 2014 Blackhawk-Hubschrauber für Medevac-Einsätze dort stationiert.[3]

Einsatz über Libyen[Bearbeiten]

Die Flygvapnet unterstützte den internationalen Militäreinsatz in Libyen 2011 durch den Einsatz von acht Kampfflugzeugen des Typs Saab JAS 39 Gripen, einer S 102 Korpen (Gulfstream IV) zur Aufklärung elektronischer und Fernmeldesignale (SIGINT), einem Transportflugzeug C-130 Hercules und einem Kontingent von etwa 130 Soldaten. Die Gripen-Kampfflugzeuge standen den internationalen Kräften nur zu Aufklärungszwecken zur Verfügung, nicht aber für Bodenangriffe. Diese Einschränkung war Voraussetzung für die Zustimmung der Sozialdemokraten zum Antrag der Minderheitsregierung von Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt im schwedischen Reichstag.[4]

Ausblick[Bearbeiten]

Die schwedische Luftwaffe plant seit Anfang 2014 die Erneuerung ihrer Lufttransportkapazitäten. So sollen die C-130H aufgrund ihrer abnehmenden Verfügbarkeit durch ein neues Muster, z. B. die neuere Version C-130J, ersetzt werden, auch der Kauf einer oder mehrerer Embraer KC-390 wird erwogen. Die Flugzeuge mit der zusätzlichen Fähigkeit zur Betankung in der Luft sollen das Training der Gripen-Besatzungen sicherstellen, um diese weiterhin in Einsätzen wie über Libyen einsetzen zu können. Auch die Zusammenlegung des Pilotentrainings mit anderen Nationen wird überlegt.[5]

Organisation[Bearbeiten]

Kommandeure der schwedischen Luftwaffe[Bearbeiten]

Die schwedische Luftwaffe wird von einem Befälhavare im Dienstgrad Generalmajor geführt, seit 2012 ist das Micael Bydén. Von 1926 bis 1998 war die offizielle Bezeichnung Flygvapenchef, von 1998 bis 2003 Generalinspektör för flygvapnet von 2003 bis 2013 Flygvapeninspektör und seit 2014 wieder Flygvapenchef.

Liste der Kommandeure[Bearbeiten]

Flygvapenchefer

  • Karl Amundson, 1926–1931
  • Eric Virgin, 1931–1934
  • Torsten Friis, 1934–1942
  • Bengt Nordenskiöld, 1942–1954
  • Axel Ljungdahl, 1954–1960
  • Torsten Rapp, 1960–1961
  • Lage Thunberg, 1961–1968
  • Claes Henrik Nordenskiöld, 1968
  • Stig Norén, 1968–1973
  • Dick Stenberg, 1973–1982
  • Sven-Olof Olson, 1982–1988
  • Lars-Erik Englund, 1988–1994
  • Kent Harrskog, 1994–1998

Generalinspektörer för flygvapnet

  • Jan Jonsson, 1998–2000
  • Mats Nilsson, 2000–2002
  • Jan Andersson, 2002–2003

Flygvapeninspektörer

  • Jan Andersson, 2003–2008
  • Anders Silwer, 2008–2011
  • Micael Bydén, 2012–2013

Flygvapenchefer

  • Micael Bydén, 2014–

Dienstgradabzeichen[Bearbeiten]

Die Dienstgradstruktur der schwedischen Streitkräfte wurde in den vergangenen Jahren (zuletzt 2009) an die NATO-Struktur angepasst, dabei wurde auch die einheitliche Bezeichnung nach STANAG 2116 (OF- für Offiziere, OR- für andere Dienstgrade) übernommen.

Flyg-
vapnet
Mannschaften Unteroffiziere Offiziere
OR-1 OR-2 OR-3 OR-4 OR-5 OR-6 OR-7 OR-8 OR-9 OF-1 OF-2 OF-3 OF-4 OF-5 OF-6 OF-7 OF-8 OF-9
SWE-Airforce-0bar.png SWE-Airforce-1bar.png SWE-Airforce-1UpArrow.png SWE-Airforce-2Uparrow.png SWE-Airforce-3Uparrow.png SWE-Airforce-1Stripes.png SWE-Airforce-2Stripes.png SWE-Airforce-3Stripes.png SWE-Airforce-4Stripes.png SWE-Airforce-fänrik.png SWE-Airforce-löjtnant.png SWE-Airforce-kapten.png SWE-Airforce-major.png SWE-Airforce-överstelöjtnant.png SWE-Airforce-överste.png
Menig Menig 1kl2 Vicekorpral Korpral Sergeant Förste sergeant Fanjunkare Förvaltare Flottilj-
förvaltare
Fänrik Löjtnant Kapten Major Överste-
löjtnant
Överste Brigad-
general
General-
major
General-
löjtnant
General

Ausrüstung[Bearbeiten]

Die Waffensysteme der schwedischen Luftstreitkräfte tragen oftmals nicht die Namen des Herstellers, sondern eigene Bezeichnungen, die auf den Verwendungszweck hinweisen.

Flugzeugtyp Land Verwendung Versionen Stückzahl Anmerkungen
Saab JAS 39 Gripen SchwedenSchweden 0 Mehrzweck JAS 39A/B/C/D 104/12/56/12 12 Flugzeuge der C- und zwei der D-Version wurden von der Tschechischen Republik geleast. 14 Maschinen der C-/D-Version wurden an Ungarn verkauft. In Zukunft soll die E-Version des Flugzeuges einen Teil der Flugzeuge der C-Version ersetzen.[6]
Saab 340 SchwedenSchweden   Transport/AEW&C Tp 100/S100 B Argus 3  
Saab 32 Lansen SchwedenSchweden   Abfangjäger
Jagdbomber
J 32 B 2 Die Flugzeuge werden ausschließlich zum Sammeln von Luftproben eingesetzt, etwa nach Vulkanausbrüchen und fliegen dann im Auftrag des schwedischen Umweltministeriums.[7]
Saab 105 SchwedenSchweden   Trainer Sk 60 80 (35 flugtüchtig)[8] Betrieben und zugelassen durch Saab, aber im Besitz des schwedischen Staates[9]
Gulfstream IV Vereinigte StaatenVereinigte Staaten   SIGINT S 102 B 2  
VIP-Transport Tp 102 2
Lockheed C-130 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten   Transport Tp 84A/B/C/D 8  
AS 332 Cougar FrankreichFrankreich   Transporthubschrauber/
Medevac
Hkp 10/10B/C    
NH Industries NH90 Flag of Europe.svg Transporthubschrauber Hkp 14 4[10] 18 bestellt, Auslieferung aller Hubschrauber wird nicht vor 2017 abgeschlossen sein.[11]
Agusta A109 ItalienItalien   Transporthubschrauber Hkp 15 20  
Sikorsky UH-60M Black Hawk Vereinigte StaatenVereinigte Staaten   Transporthubschrauber Hkp 16[12] 4[13] 15 bestellt, um die Fähigkeitslücken zu schließen, die durch den verspäteten Zulauf des NH90 entstehen.[14]
Elbit Skylark IsraelIsrael   UAV UAV 02 SUAV Falken[15]    
AAI RQ-7 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten   UAV UAV 03 Örnen[16]    

Luftverteidigungssysteme[Bearbeiten]

  • StriC – Kommando- und Informationssystem
  • Radarsystem 860
  • Radarsystem 870

Flugplätze[Bearbeiten]

Schwedische Luftwaffe (Schweden)
F3, Linköping
F3, Linköping
F17, Ronneby
F17, Ronneby
F21, Luleå
F21, Luleå
LSS, Uppsala
LSS, Uppsala
F7, Såtenäs
F7, Såtenäs
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Stützpunkte der Flygvapnet, gelbe Punkte markieren ehemalige Fliegerhorste

Die schwedische Luftwaffe betreibt zur Zeit (Stand Juli 2013) vier Fliegerhorste, drei davon im Süden des Landes. In Såtenäs ist das Geschwader F 7 stationiert, der Flugplatz Blekinge bei Ronneby beherbergt den Verband F 17 und in der viertgrößten Stadt Schwedens, Uppsala, ist die Luftkampfschule (Luftstridsskolan, LSS) stationiert. Der einzige Verband im Norden des Landes ist das Geschwader F 21 in Luleå.

Während des Kalten Krieges besaß die Flygvapnet noch fünfzehn weitere Flugplätze.

Literatur[Bearbeiten]

  • Christian F. Anrig: Flygvapnet. Die schwedischen Luftstreitkräfte im Wandel. Air Power Revue Nr. 4, 2005.
  •  Christian Braunstein, Statens försvarshistoriska museer (Hrsg.): Svenska flygvapnets förband och skolor under 1900-talet. Stockholm 2005, ISBN 91-971584-8-8.

Weblinks[Bearbeiten]

  • Flygvapenbloggen. Offizieller Blog der schwedischen Streitkräfte mit Informationen zu den Verbänden der Flygvapnet und deren Auslandseinsätzen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Craig Hoyle: Sweden acts smart to deliver 'complete air force'. Flightglobal, 23. November 2012, abgerufen am 9. Juli 2013 (englisch).
  2. Mark Brzezinski: A Visit to Nellis Air Force Base With Swedish Friends. Brzezinski Blog, 28. Januar 2013, abgerufen am 12. Juli 2013 (englisch): „The Swedes brought pilots, maintenance personnel and support teams, and of course Saab’s JAS Gripen aircraft. In all, the Swedes had 112 personnel and 8 JAS Gripen aircraft taking part in this prestigious exercise.“
  3. Gareth Jennings: Sweden ends Afghan Black Hawk deployment. In: Janes.com (Jane’s Information Group). 27. Mai 2014, abgerufen am 23. August 2014 (englisch): „The Swedish Armed Forces (SAF) has withdrawn its Sikorsky UH-60M Black Hawk (HKP 16) utility helicopters from operations in Afghanistan after a year in theatre, a senior service official told IHS Jane's on 27 May.“
  4. Svenskt deltagande i den internationella militära insatsen i Libyen. Schwedische Regierung, abgerufen am 3. April 2011 (PDF; 159 kB).
  5. Craig Hoyle: Swedish air force studies airlift, trainer renewal options. In: Flightglobal.com. 18. März 2014, abgerufen am 18. März 2014 (englisch).
  6. Swedish FMV awards Gripen E development contract to Saab. Airforce-Technology.com, 27. März 2013, abgerufen am 12. Juli 2013 (englisch): „Representing second order under the original SEK47.2bn ($7.4bn) agreement signed between the company and FMV in February 2013, the SEK10.7m ($1.64M) award covers definition and development work, alongside adaptation of test and trial equipment, simulators and rigs, during the 2015-2023 timeframe.“
  7. Marie Alpman: Askprovtagning görs med Lansen. NyTeknik (Onlineausgabe), 5. Mai 2010, abgerufen am 13. Juli 2013 (schwedisch).
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatFörsvarets materielverk - Historiskt avtal ger besparingar för försvaret. Fmv.se, 19. Dezember 2008, abgerufen am 15. Oktober 2011 (schwedisch).
  9. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatFörsvarets materielverk - Flygunderhåll i privat regi. Fmv.se, 11. August 2009, abgerufen am 15. Oktober 2011 (schwedisch).
  10. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatPå plats för första, men inte sista, gången. forsvarsmakten.se, 15. September 2011, abgerufen am 17. September 2011 (schwedisch).
  11. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatUtredare: Köp nya helikoptrar | Inrikes | SvD. Svd.se, abgerufen am 29. März 2011 (schwedisch).
  12. Nyhetsbrev 23. März 2011. Forsvarsmakten.se, 23. März 2011, abgerufen am 17. November 2011 (schwedisch).
  13. Magnus Westerlund: Hökarna har landat. Flygvapenbloggen, 15. Dezember 2012, abgerufen am 12. Juli 2013 (schwedisch, Artikel schildert die Ankunft der ersten Black-Hawk-Hubschrauber und die Einweisung der schwedischen Besatzungen durch Personal der amerikanischen Streitkräfte).
  14. Sverige köper 15 Black Hawk. SvD Nyheter (Onlineausgabe), 9. April 2011, abgerufen am 13. Juli 2013 (schwedisch).
  15. SUAV-systeme Falken. Försvarsmakten, abgerufen am 13. Juli 2013 (schwedisch).
  16. UAV 03 Örnen. Försvarsmakten, abgerufen am 13. Juli 2013 (schwedisch).