Schymkent
| Schymkent Шымкент |
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| Staat: | ||
| Gebiet: | Südkasachstan | |
| Koordinaten: | 42° 19′ N, 69° 35′ O42.3269.590277777778506Koordinaten: 42° 19′ 12″ N, 69° 35′ 25″ O | |
| Höhe: | 506 m | |
| Fläche: | 347 km² | |
| Einwohner: | 652.500 (01.01.2012)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 1.880 Einwohner je km² | |
| Zeitzone: | EKST (UTC+6) | |
| Telefonvorwahl: | (+7) 7252 | |
| Postleitzahl: | 160000 | |
| Kfz-Kennzeichen: | X | |
| Gemeindeart: | Gebietshauptstadt | |
| Äkim (Bürgermeister) : | Kajrat Moldasejitow | |
| Webpräsenz: | ||
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Schymkent (kasachisch/russisch Шымкент, ehemals Чимкент/Tschimkent) ist eine Stadt im Süden Kasachstans und Hauptstadt des Gebiets Südkasachstan. Sie liegt am Fluss Sairam, am Rande des Qaratau-Bergrückens.
Inhaltsverzeichnis |
Bevölkerung [Bearbeiten]
Die Bevölkerung setzt sich wie folgt zusammen: Kasachen - 49,5 %; Russen - 24,6 %; Usbeken - 15 %; Tataren - 2,7 % sowie Aserbaidschaner, Ukrainer, Koreaner u.a. - 8 %.
Geschichte [Bearbeiten]
Schymkent wurde am Anfang des 13. Jahrhunderts als eine Handelsstadt an der Seidenstraße gegründet und ist heute ein bedeutendes Industrie- und Wirtschaftszentrum Kasachstans.
Erstmals erwähnt wurde er im Zusammenhang mit den Eroberungen Timurs. Ab den 15. Jahrhundert wird die Stadt zur Zielscheibe der Angriffe von Oiraten und Dschungaren, später streiten sich die Khane von Kokand und Buchara um ihn. 1810 wird Schymkent zum Bestandteil und Hauptfestung des Khanats von Buchara, wird aber 1864 von russischen Truppen eingenommen. Ab 1864 ist Schymkent eine Provinzstadt des Gebiets von Syrdarja. Im Jahre 1921 sind die sowjetischen Truppen endgültig in die Stadt eingezogen. Zuerst war Schymkent ein Teil der Autonomen Republik Turkestan, ab 1925 Teil der Kasachischen SSR.
Wirtschaft [Bearbeiten]
Die Stadt liegt an der Turkestan-Sibirischen Eisenbahnstrecke und in der Nähe liegt der internationale Flughafen Schymkent. Heute gibt es in Schymkent 69 Wirtschaftsunternehmen. Besonders vertreten sind Erdölverarbeitung, chemische Produktion (u.a. Gummi), Pharmaindustrie (Unternehmen Chimpharm), Maschinenbau sowie Lebensmittelproduktion und Textilherstellung. In Schymkent befindet sich die größte Brauerei Kasachstans.
Bildung, Kultur, Freizeit und Sozialwesen [Bearbeiten]
In der Stadt gibt es 77 allgemein bildende Schulen, weiterhin 3 Musikschulen, 7 staatliche Hochschulen sowie 25 private Hochschulen und Kollegs. Es gibt rund 100 Sporthallen.
In Schymkent haben 16 nationale Kulturzentren eine Niederlassung, darunter eine deutsche Schule. Es gibt zahlreiche Museen, historische Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler. Archäologische Ausgrabungen werden durchgeführt. Ferner gibt es in Schymkent zwei Theater (eines kasachisch und eines russisch), eine Philharmonie, drei Kulturpaläste, zwei Kinos ,eine Gemäldegalerie und das Einkaufszentrum Mega Center Shymkent mit einer Schlittschuhbahn, mit Designerläden und weitere vier Kinosäle.
Die Stadt verfügt über 8 Parkanlagen, von denen 3 noch vor der Oktoberrevolution gegründet worden sind. Besonders populär sind der Abai-Park der Kultur und Erholung, der Technopark, der Ethnische Park, der Aquapark, der Zoo und die Flora. Es gibt weiterhin einen Vergnügungspark für Kinder in dem es unter anderem eine Miniatureisenbahn gibt.
Medizinisch ist Schymkent mit 21 Krankenhäusern, dem Sanatorium Karlygasch und einigen „Zentren für gesunde Lebensweise“ recht umfangreich ausgestattet.
Bezeichnenderweise wird Schymkent innerhalb des Landes als das Texas von Kasachstan bezeichnet. Und das nicht zuletzt wegen der erhöhten Kriminalität in der Region (unmittelbare Nähe des hanfreichen Tschu-Gebietes und die Rolle der Stadt als größter Umschlagplatz für den Transport von Hanf nach Westen).
Sport [Bearbeiten]
Der ortsansässige Fußballverein Ordabassy Schymkent spielt in der höchsten kasachischen Fußball-Liga.
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
Schymkent unterhält Partnerschaften mit sieben Städten:[2]
Baiyin, Volksrepublik China
Chudschand, Tadschikistan
Grosseto, Italien
Izmir, Türkei
Mahiljou, Weißrussland
Pattaya, Thailand
Stevenage, England
Söhne und Töchter der Stadt [Bearbeiten]
- Kairat Aschirbekow (* 1982), Fußballspieler
- Olga Dowgun (* 1970), Sportschützin
- Farchadbek Irismetow (* 1981), Fußballspieler
- Grigori Jegorow (* 1967), Stabhochspringer
- Ferusa Jergeschowa (* 1991), Taekwondoin
- Nurlan Jermeqbajew (* 1963), Diplomat
- Alija Jussupowa (* 1984), Turnerin
- Nursultan Mamajew (* 1993), Taekwondoin
- Alexander Mokin (* 1981), Fußballspieler
- Asat Nurgalijew (* 1986), Fußballspieler
- Tanat Nusserbajew (* 1988), Fußballspieler
- Oleg Sakirkin (* 1966), Leichtathlet
- Beksat Sattarchanow (1980–2000), Boxer
- Jelena Schalygina (* 1986), Ringerin
- Beibut Schumenow (* 1983), Profiboxer
- Andrei Uschakow (* 1963), russischer Trickfilm-Regisseur und -Produzent
Siehe auch [Bearbeiten]
Weblinks [Bearbeiten]
- http://www.ontustik.stat.kz/rus/index.php
- http://www.shymkent.ru
- http://www.shymkent.com
- http://www.southkazakhstan.com
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ [1] (russisch)
- ↑ Stadt Schymkent: Города-побратимы (russisch)
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