Thomas A. Steitz

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Thomas Arthur Steitz

Thomas Arthur Steitz (* 23. August 1940 in Milwaukee, Wisconsin) ist ein US-amerikanischer Molekularbiologe und Biochemiker. Ihm wurde zusammen mit Venkatraman Ramakrishnan und Ada Yonath der Nobelpreis für Chemie 2009 „für die Studien zur Struktur und Funktion des Ribosoms“ zugesprochen.[1]

Biografie[Bearbeiten]

Steitz schloss sein Studium der Chemie 1962 mit dem B.A. an der Lawrence University in Appleton, Wisconsin ab. Er promovierte 1966 an der Harvard University bei William Lipscomb. Nach einem Postdocaufenthalt am britischen MRC in Cambridge ist er seit 1970 an der Yale University in New Haven, Connecticut tätig. Dort forscht und lehrt er als Sterling Professor für molekulare Biophysik und Biochemie sowie als HHMI Investigator am Howard Hughes Medical Institute.

Thomas Steitz ist mit Joan A. Steitz verheiratet, einer vielfach ausgezeichneten Biochemikerin und ebenfalls Professorin an der Yale University. Das Paar hat einen Sohn, der ein Minor-League-Baseballspieler war und ebenfalls in Yale studierte und dort Baseball spielte.

Forschung[Bearbeiten]

Thomas Steitz veröffentlichte 1998 die erste Kristallstruktur der großen Untereinheit eines Ribosoms, die allerdings noch nicht einzelne Atome sichtbar machte.[2]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Informationen der Nobelstiftung zur Preisverleihung 2009 an Venkatraman Ramakrishnan, Thomas A. Steitz und Ada E. Yonath (englisch)
  2. N. Ban, B. Freeborn, P. Nissen, P. Penczek, R.A. Grassucci, R. Sweet, J. Frank, P.B. Moore, T.A. Steitz (1998): A 9 Å resolution X-ray crystallographic map of the large ribosomal subunit. In: Cell. 93(7):1105-1115. PMID 9657144
  3. Nature News Blog: UK Royal Society elects new fellows

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Thomas A. Steitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien