Zoo Zürich

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Zoo Zürich
Logo Zoo Zürich.svg
Vollständiger Name Zoo Zürich
Motto Wer Tiere kennt,
wird Tiere schützen
Ort Zürichbergstrasse 221,
8044 Zürich
Fläche 27 Hektar[1]; wird auf
28 ha erweitert
Eröffnung 7. September 1929
Tierarten 375 Tierarten (2011)
Individuen 3.973 Tiere (2011)
Artenschwerpunkte Tierarten aus
Südamerika, Eurasien und Afrika
Besucherzahlen ca. 1'870'000
(Rekordjahr 2004)

1'807'174 (Jahr 2011)

Organisation
Leitung Alex Rübel (Direktor)
Trägerschaft Zoo Zürich AG
Förderorganisationen Zoostiftung,
Tiergartengesellschaft Zürich
Mitglied bei ca. 20 (darunter WAZA,
EAZA, VDZ und Zooschweiz)
Zoo Zuerich Eingang2013.jpg

2013 neu gestalteter Eingang

http://www.zoo.ch/
Zoo Zürich (Zürich)
Zoo Zürich
47.3858.5730555555556Koordinaten: 47° 23′ 6″ N, 8° 34′ 23″ O; CH1903: 685659 / 248860

Der Zoo Zürich ist der zoologische Garten von Zürich. Er wurde 1929 eröffnet und liegt oberhalb der Stadt auf dem Zürichberg im Quartier Fluntern.

Die Tiergarten Gesellschaft Zürich mit über 30'000 Mitgliedern ist der offizielle Förderverein des Zoos.

Tierbestand[Bearbeiten]

Im Zürcher Zoo leben 375 Tierarten aus sechs Kontinenten, wobei sich der Park in naher Zukunft ausschliesslich auf Tierarten beschränken will, die aus Afrika bzw. Madagaskar, Eurasien und Südamerika stammen. Es werden nur Tierarten gehalten, denen der Zoo artgerechte und verhaltenstypische Anlagen bieten kann. Aus diesem Grund wurden mehrere Arten mit grossen Bewegungs- und Platzansprüchen abgegeben, so zum Beispiel die Eisbären nach Frankreich und im Sommer 2006 die Schimpansen nach Gelsenkirchen. Um Zuchterfolge zu erzielen, werden von jeder Tierart mindestens ein weibliches und ein männliches Exemplar gehalten.

Leitbild[Bearbeiten]

Der Zoo Zürich sieht sich heute insbesondere als Naturschutzzentrum. Es werden nicht mehr möglichst viele, möglichst exotische Tiere ausgestellt, statt dessen soll bedrohten Tierarten ein Überleben ermöglicht werden. Jede neue Anlage im Zoo ist mit einem Naturschutz-Projekt verbunden. Der Zoo möchte zwischen Natur, Tier und Mensch vermitteln und die Bevölkerung entsprechend weiterbilden (gemäss dem Motto «Wer Tiere kennt, wird Tiere schützen»). So sollen auch die für die Projekte notwendigen finanziellen Mittel aufgetrieben werden. Alle Neubauten im Zoo werden privat bzw. über den Förderverein, die Tiergarten-Gesellschaft Zürich (TGZ), finanziert. Um diese Ziele zu erreichen, wurden mit mehreren Sponsoren Verträge abgeschlossen. Der Zoo vermietet Räumlichkeiten für Feste und betreibt mehrere Restaurants inner- und ausserhalb des Geländes.

Der Zoo verschreibt sich immer mehr der Wissenschaft und Erhaltung gefährdeter Tierarten. Er nimmt an rund 40 Erhaltungszuchtprogrammen (EEP) teil. Im Rahmen der Erhaltungszucht werden in Zürich unter anderem Sibirischer Tiger, Schneeleoparden, Fischotter, Arabische Oryx, Indische Löwen, Asiatische Elefanten, Kappengibbon, Löwenäffchen, Gelbbrust-Kapuzineraffen und Banteng-Wildrind gehalten, die sich zumeist erfolgreich vermehren. Die Aufzucht von Galápagos-Riesenschildkröten ist für Europa einmalig. Für diese Schildkrötenart, die Kappengibbons und Blaue Pfeilgiftfrösche führt der Zoo Zürich die Zuchtbücher im Rahmen der Erhaltungszuchtprogramme.

Anlage und Infrastruktur[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Lageplan des Zoos Zürich (2008–2014)
Die Geländesteigung wird bei der Löwenanlage besonders deutlich

Oberhalb der Stadt Zürich auf dem Zürichberg im Quartier Fluntern, im Kreis 7 liegt der Zoo Zürich. Das Gelände war ursprünglich ein Restaurationsbetrieb mit einem Ausblick auf den Säntis und eine grosse Wiese, auf der zu Gründungszeiten diverse Haus- und Huftiere weideten. Daher hiess auch das erste Zoorestaurant Säntisblick.

Die exponierte Lage auf 600 m ü. M. bereitete vor allem am Anfang Probleme, als die meisten Unterkünfte für die Tiere noch nicht beheizt waren und das Gebiet noch nicht an die Wasserversorgung der Stadt Zürich angeschlossen war. Heute bietet das Gebiet am Stadtrand zwischen Wiesen und Wäldern den wesentlichen Vorteil, dass dem Zoo noch einige Hektar Fläche für Erweiterungen zur Verfügung stehen.

Der Zoo ist von geräumigen und naturnah gestalteten Anlagen geprägt. Die Pflanzen werden je nach Gehege einem anderen Ökosystem zugeordnet. Der Park liegt am Hang und besitzt eine nicht unwesentliche Steigung, welche heute durch breite, asphaltierte Wege überwunden werden kann. Einzig die Natur- und Trampelpfade sind für Rollstühle und Kinderwagen unpassierbar.

Erreichbarkeit[Bearbeiten]

ÖV[Bearbeiten]

Tramhaltestelle Zoo

Der Zoo ist heute mit dem Tram aus der Zürcher Innenstadt zu erreichen. Zusätzlich stehen zwei Busverbindungen zur Verfügung.[2] Der Zoo bewirkte 1952 die Umbenennung der Tramstation von Allmend Fluntern zu Zoo. Da die Tramhaltestelle 300 Meter vom Eingang entfernt ist, wurden verschiedene andere Möglichkeiten diskutiert, wie der Zoo besser erschlossen werden könnte. Im Laufe der Jahre wurden einige Konzepte erarbeitet, welche die Anfahrt zum Zoo vereinfachen sollten:

  • Eine zusätzliche S-Bahn-Station bei den Dreiwiesen zwischen Stadelhofen und Stettbach, an welcher verschiedene Linien der S-Bahn Zürich halten würden.
  • Ein Parkhaus Zoo
  • Eine Seilbahn von Stettbach. Die Seilbahn zum Bahnhof Stettbach kam wiederholt ins Gespräch und wird momentan geplant.[3]
  • Eine Verlängerung der Tramgleise bis zum Zooeingang bzw. bis zur Masoala-Halle. Die Tramverlängerung wurde in der Volksabstimmung vom 30. November 2008 von den Stimmbürgern des Kantons Zürich deutlich abgelehnt.[4]

Auto[Bearbeiten]

Für Autos stehen Parkplätze zur Verfügung, die aber an publikumsreichen Tagen nicht ausreichen. An Sonn- und Feiertagen steht den Besuchern ein Pendelbus zu einem etwas weiter entfernten Parkplatz zur Verfügung. Ein Versuch, Besucher mit Pendelbussen vom Parkhaus Universität Irchel zum Zoo zu transportieren, wurde wegen mangelnder Nutzung vorzeitig abgebrochen.

Geschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Die Geschichte des Zoo begann damit, dass der ehemalige Aussenminister Abessiniens, der gebürtige Schweizer Alfred Ilg der Stadt Zürich im Jahr 1902 zwei Löwen schenkte. Dies als Dank für die Ausbildung, die er an der ETH absolvieren konnte. Ein Zwinger oder ein kleines Gehege für die Löwen scheiterte an der Finanzierung. Mangels eines geeigneten Zwingers kamen die Tiere deshalb zuerst in einen provisorischen Käfig zum Bildhauer Urs Eggenschwyler am Milchbuck (Zürich), 1903 in den Tierpark Hagenbeck und 1905 in den Zoo Basel, wo sie bis zu ihrem Tod lebten.

Tierliebhaber gründeten 1925 die Tiergarten-Gesellschaft Zürich, die sich das Ziel gesetzt hatte, endlich einen Zoo Wirklichkeit werden zu lassen. Der Verein mit 3000 Mitgliedern konnte bald darauf auf der Allmend Fluntern ein grosses Stück Land mit einer Gastwirtschaft erwerben. So erfolgte am 28. Oktober 1928 der Spatenstich, während Vertreter der neu gegründeten Genossenschaft Zoologischer Garten (die Betreiberin des Zoos) damit begannen, verschiedene Tiere zu erwerben.

Direktoren des Zürcher Zoos
1929–1932 Hans Steiner (halbtags)
1933–1953 Felix Hofmann
1954–1973 Heini Hediger
1974–1991 Peter Weilenmann
seit 1991 Alex Rübel

Schwierige Anfangsjahre[Bearbeiten]

Zoo Zürich um 1930, Aufnahme von Walter Mittelholzer

Am 7. September 1929 wurde die neue Zooanlage eröffnet. Sie bestand damals aus einem Hauptgebäude mit Volièren, Aquarien, Terrarien, Affenkäfigen und Elefantenstallung, einem Bärengraben, einem Raubtierhaus sowie einem Kleinaffenhaus. Dazwischen lagen zahlreiche Gehege für weitere heimische und exotische Säugetiere mit einfachen Ställen.

Eine Woche nach der Eröffnung am 15. September wurden bereits 20'835 Besucher gezählt; eine Zahl, die bis heute nur zwei Mal übertroffen wurde. Die ersten Jahre waren für den Zoo nicht einfach. Maul- und Klauenseuche, Wirtschaftskrise, aussergewöhnlich kalte Winter und der Zweite Weltkrieg setzten dem Zoo stark zu. Wiederholt war er auf Kredite von Stadt und Kanton angewiesen. Mit der Zurschaustellung von fremdländischen Menschen und Zirkussen versuchte man, die Leute in den Zoo zu locken. Für negative Schlagzeilen sorgten der Ausbruch eines Schwarzen Panthers, der im Spätherbst 1933 für 10 Wochen verschollen blieb, und eines Leoparden, dem 1936 die Flucht gelang.

In der Gründungszeit des Zoos stand das Ausstellen von Tiere im Vordergrund. Von Anfang an wurden aber auch auf Information gesetzt. Dies war und ist heute noch eine Begründung für die Unterstützung durch den Staat. 1954 wurden Beschriftungstafeln mit kurzen Informationen zur Tierart eingeführt (sogenannte Hediger-Tafeln). Viele Zoos haben diese Praxis übernommen.

Seit 2000 unterstützt ein Team von rund 180 Freiwilligen die Zoobetreiber, die dessen Ziele gemäss der im Rahmen des Weltverbandes der Zoos und Aquarien (WAZA) erarbeiteten Naturschutzstrategie an die Besucher weitergeben.

Wachstum und Ausbau[Bearbeiten]

Aussenansicht der Masoala-Halle

Nach den Anfangsjahren wurde der Zoo ausgebaut: Das Gelände wurde erweitert, ein Afrikahaus für Nilpferde und Nashörner wurde gebaut, hinzu kamen ein grosses Affenhaus und eine neue Behausung für die Elefanten. 1989 wurde das schon seit dem Gründungsjahr 1929 bestehende und baufällige Hauptgebäude erneuert. Acht Jahre zuvor trat die neue eidgenössische Tierschutzverordnung in Kraft. Da diverse Käfige zu klein waren, musste man sich von einigen Arten trennen.

1955 besuchten erstmals mehr als eine halbe Million Menschen den Zoo. Die Zahlen blieben während der nächsten 30 Jahre etwa konstant. Seit den 1980er-Jahren nimmt die Zahl der Besucher laufend zu mit Spitzen in Jahren mit Elefantengeburten (Komali 1984 und Panang 1989). Dieser Erfolg beruht unter anderem auch auf dem Masterplan 2030, der mit dem Bau neuer Anlagen für eine artgerechtere Tierhaltung sorgen soll.

In den bereits neu erstellten Gehegen (u.a. Bärenanlage 1995, Himalaya-Anlage 2001 und Masoala-Regenwaldhalle 2003) können die Besucher die Tiere in einer natürlichen Umgebung beobachten. Der alte Besucherrekord vom 22. September 1929 wurde erst am 31. August 2002 übertroffen, als 28'724 Personen anlässlich der Eröffnung des Zoolinos den Zoo besuchten. Im Jahr 2003 waren es bereits mehr als 1.6 Millionen Besucher, 2008 sogar 1.78 Millionen Besucher – mit der Masoala-Halle war ein Besuch auch bei Kälte und Regen lohnend. Im Jubiläumsjahr 2004 wurde mit 1.87 Millionen Personen die bisher höchste Zahl registriert. Am 16. Juli 2005 kamen 30'968 Besucher in den Zoo, um bei der Eröffnung der Naturwerkstatt dabei zu sein.

Dank der gestiegenen Eigenfinanzierung − allein 2007 wurden CHF 12 Millionen durch Eintritte eingenommen – nahm der Anteil an öffentlichen Geldern im Budget des Zoos laufend ab. 1999 wurde die Genossenschaft Zoologischer Garten Zürich in die Aktiengesellschaft Zoo Zürich umgewandelt.

Erfolge und besondere Ereignisse[Bearbeiten]

  • Der Zoo Zürich ist europaweit der einzige Zoo, dem Nachzuchten bei Galápagos-Riesenschildkröten geglückt sind. Im Juni 2004 ist das 50. Jungtier geschlüpft.
  • Dem Zoo Zürich gelang es als erstem Zoo überhaupt, Blaukopf-Erdracken nachzuzüchten.
  • Dem Zoo Zürich gelang auch die erste Nachzucht von Mähnenibissen (Lophotibis cristata) außerhalb deren madagassischer Heimat.
  • Als 2003 eine Gruppe von Mausmakis im Zoo ankam, wurde festgestellt, dass es sich hierbei um eine neue Art handelte.
  • Am 22. Jahreskongress der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA) in Bath wurde der Zoo Zürich für die erfolgreiche Umsetzung von Naturschutzprojekten in Madagaskar mit dem EAZA-Award ausgezeichnet.
  • Im Zürcher Zoo sind zum ersten Mal Siam-Krokodile in Europa geschlüpft.
  • Das älteste Tier des Zürcher Zoos war ein Knochenhecht. Er verbrachte 69 Jahre im Zoo und lebte von 1929 bis 1998. Das momentan älteste Tier ist die Galápagos-Riesenschildkröte Nigrita, die über 70 Jahre alt ist und seit 1946 im Zoo lebt.

Zoo Zürich heute[Bearbeiten]

Im Jahr 2006 nahm der Zoo Zürich eine Fläche von fast 15 Hektar ein, die sich bis 2020 auf 28 Hektar erhöhen wird. Auf ihr leben rund 4000 Tiere verteilt auf 345 Arten; die Arten- und Individuenzahl wurde in den letzten Jahren zu Gunsten von grösseren Gehegen verringert. Der Zoo zählt zu den meist besuchten und wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt Zürich. Direktor ist seit dem Jahr 1991 Alex Rübel. Das Unternehmen beschäftigt über 100 Mitarbeiter, deren Gehälter den grössten Teil der täglichen Ausgaben von SFr. 51'100 (Stand 2004) ausmachen.

Masterplan[Bearbeiten]

Im Jahr 1992 wurde ein neues Konzept für die Entwicklung des Zoos bis zum Jahr 2020 vorgestellt. Die Fläche des Zoos sollte mehr als verdoppelt, die Artenzahl der Tiere aber beibehalten und praktisch jedes Gehege sollte umgestaltet werden. Man wollte nicht mehr Tierarten zur Schau stellen, sondern Ökosysteme zeigen. Diese sollten Lebensräume aus Eurasien, Südamerika und Afrika beziehungsweise Madagaskar zeigen – der Zoo wurde geographisch aufgeteilt. Die einzelnen Anlagen sollen einen naturnahen Lebensraum darstellen, der den Besuchern nur wenige Einblicke lässt und den Tieren die Möglichkeit bietet, sich zurückzuziehen.

Ein aktualisierter und erweiterter Masterplan dient als Leitlinie für die Entwicklung bis ins Jahr 2030.[5]

Realisierte Ausbauschritte[Bearbeiten]

Dscheladas im Afrikanischen Gebirge
  • Südamerikanischer Bergnebelwald „Sangay“ (Brillen- und Nasenbären): eröffnet 1995
  • Eurasisches Feuchtgebiet „Selenga“ (Teichanlage für heimische und nordasiatische Vögel): eröffnet 1997
  • Restaurant mit Vortragsraum: eröffnet 2000
  • Himalaya-Anlage (Sibirischer Tiger, Wölfe, Schneeleoparden, Kleine Pandas)
    • Panda-Anlage: eröffnet Herbst 2000
    • Schneeleoparden-Anlage: eröffnet Frühling 2001
    • Tiger-Anlage: eröffnet Sommer 2001
    • Wolf-Anlage: eröffnet Winter 2001
  • „Zoolino“ (Streichelzoo mit einheimischen Nutztieren): eröffnet 2002
    • „Naturwerkstatt“ (Kursräume für Kinder-Gruppen): eröffnet 2005
  • Masoala-Regenwald (madagassisches Regenwaldhaus): eröffnet 2003
  • Indischer Trockenwald (Anlage für Indische Löwen und Asiatische Zwergotter):
    • Innenanlage mit Informationszentrum „Löwe/Gir-Nationalpark“: eröffnet Herbst 2006
    • Aussenanlage: eröffnet Frühling 2007
  • Afrikanisches Gebirge (Dscheladas, Nubische Steinböcke, Klippschliefer) mit Informationszentrum „Semien“: eröffnet Herbst 2008
  • Südamerikanisches Feuchtgebiet „Pantanal“ (Capybara, Ameisenbären, Tapire, Flamingos, Kapuzineraffen) mit Informationszentrum; eröffnet März 2012[6][7]
  • Neugestaltung Eingangsbereich[8]
    • Kassen, Souvenirshop und Café: eröffnet Sommer 2013
    • Besucherzentrum: eröffnet Dezember 2013
  • Elefantenpark (Asiatische Elefanten, Antilopen, Bankivahühner); Eröffnet im Juni 2014[9]
  • Besucherelektrozug „Masoala Express“: eröffnet Sommer 2014[8]

Im Bau[Bearbeiten]

Das neue Elefantenhaus im Februar 2014 rund vier Monate vor der Eröffnung
  • Mongolische Steppe (Trampeltiere und Yaks), geplante Eröffnung im Frühjahr 2015

Geplante Projekte[Bearbeiten]

  • Zoo Seilbahn (2015)

Weitere Ausbauschritte bis 2030[Bearbeiten]

Anlagen[Bearbeiten]

Südamerikanischer Bergnebelwald[Bearbeiten]

Die 1995 eröffnete Bärenanlage bietet auf mehr als 2500 m² den Brillenbären und Nasenbären einen naturgetreuen Lebensraum. Die Tiere teilen sich die Anlage. Mehrere Gräben bieten aber die Möglichkeit, die einzelnen Tierarten voneinander zu trennen und ermöglichen den Tierpflegern das Füttern und Reinigen. Benannt ist die Anlage nach dem Nationalpark Sangay in Ecuador.

Eurasisches Feuchtgebiet[Bearbeiten]

Rund um einen grossen Teich leben und brüten zahlreiche eurasische Vögel (u.a. Enten, Gänse und Jungfernkraniche). Die meisten Störche sind Wildtiere, die im Winter mit ihren Artgenossen nach Süden ziehen – einige verbringen auch die kalte Jahreszeit im Zoo. Die Europäischen Sumpfschildkröten (Emys orbicularis) können manchmal beim Sonnenbaden beobachtet werden. Der Besucher kann auf einem Steg durch die Anlage gehen. Benannt ist die Anlage nach dem mongolisch-russischen Flussgebiet Selenga.

Himalaya-Anlage[Bearbeiten]

Die Bewohner dieser Anlage sind Beutegreifer aus dem Himalaya. Zu ihnen zählen Sibirische Tiger, Mongolische Wölfe, Schneeleoparden und Kleine Pandas. Den verschiedenen Tierarten stehen grosse Anlagen zur Verfügung, die ihre natürlichen Lebensräume abbilden. Der Nachwuchs bei beiden Katzenarten und den Wölfen ist ein gutes Zeichen dafür, dass die Gehege den Bedürfnissen der Tiere entsprechen.

Zoolino[Bearbeiten]

Zoolino

Der Streichelzoo wurde auf dem Gelände eines alten Bauernhofs errichtet und bietet den Besuchern die Möglichkeit, hautnahen Kontakt mit einheimischen Nutz- und Haustieren wie Schweinen, Gänsen, Hühnern, Ziegen oder Meerschweinchen zu pflegen. Eine Höhle führt in das Gehege von Präriehunden und erlaubt – durch eine Scheibe getrennt – die Beobachtung dieser Tiere.

Naturwerkstatt[Bearbeiten]

Die im Sommer 2005 eröffnete Naturwerkstatt dient als Schulungsräumlichkeit, um Stadt-Kindern Bauernhof- und Wildtiere, die im Siedlungsraum leben, näher zu bringen. Ein Schwerpunktthema des Hauses sind die heimischen Fledermäuse, deren verletzte Artgenossen hier von der Stiftung Fledermausschutz gepflegt werden.

Masoala-Regenwaldhalle[Bearbeiten]

In der Masoala-Halle
Hauptartikel: Masoala-Halle

Im Sommer 2003 wurde eine Regenwaldhalle eröffnet. Das europaweit in dieser Grösse einmalige Regenwaldhaus bildet ein Stück des madagassischen Masoala-Regenwaldes in der Schweiz ab. Die ausschliesslich aus Madagaskar stammenden Pflanzenarten entwickeln sich dank einem lichtdurchlässigem Dach aus einer Spezialfolie und spezieller Technik gut. Die vier Lagen Folie sind zusammen nur ein Millimeter dünn. Zwischen die ersten drei Lagen pumpt ein computergesteuerter Kompressor Luft und reguliert den Druck automatisch. Aufgeblasen ist der Folienmantel einen Meter dick. Dabei lässt er fast das ganze Sonnenlicht ungehindert passieren. Die vierte Folie sorgt für Schutz gegen Hagel und Schnee und ist dabei so stabil, dass Zoomitarbeiter auf ihr gehen können[10]. Die Tiere (gehalten werden 42 Tierarten, unter anderem Lemuren, Makis, Chamäleons, Flughunde, Aldabra-Riesenschildkröten, Vögel, Geckos, Frösche, Echsen und Insekten) können sich in der Halle, die eine Fläche von gut einem Hektar besitzt, frei bewegen. Die Besucher müssen auf den Wegen bleiben. Das Berühren der Pflanzen (mehr als 20'000 aus 92 Familien) ist verboten. Rasches Wachstum der Pflanzen und reger Nachwuchs bei den Tieren zeugen davon, dass der künstliche Regenwald ihnen gut bekommt. Erstmals gelang ausserhalb Madagaskars die Aufzucht der gefährdeten Vogelart Mähnenibis (Lophotibis cristata), erstmals in Gefangenschaft die Aufzucht von Blaukopf-Erdracken (Atelornis pittoides). Die Eingriffe der Revierpfleger in die Pflanzenwelt werden möglichst minimal gehalten. Die Tiere müssen hingegen gefüttert werden, da die Pflanzen und Insekten der Halle kein ausreichendes Nahrungsangebot darstellen.

Löwenanlage und Informationszentrum[Bearbeiten]

Hungriger und satte Löwen in der Aussenanlage

Die im Sommer 2006 eröffnete Löwenanlage für Asiatische Löwen bildet einen Ausschnitt aus dem Gir-Forest-Nationalpark in Indien nach, dem letzten Zufluchtsort dieser Löwen in freier Wildbahn. Die Raubkatzen bewohnen ein ca. 1850 Quadratmeter grosses Gelände, das von Laubbäumen, Wasserläufen und Lavafelsen durchzogen ist. Dieses teilen sie sich mit Asiatischen Zwergkrallenottern. Der Anlage angeschlossen ist ein Informationszentrum, das auf die akute Bedrohung der Grosskatzen hinweist.

Afrikanisches Gebirge[Bearbeiten]

Diese Anlage im Zoo ist dem äthiopischen Hochland nachempfunden. Bewohner der Anlage sind Dscheladas, Nubische Steinböcke und Klippschliefer. Ebenfalls zur Anlage gehört ein Informationszentrum.

Elefantenhaus[Bearbeiten]

Innenanlage Badender Elefant
Innenanlage des Kaeng-Krachan-Elefantenparks
Badender Elefant

Das Elefantenhaus aus dem Jahr 1971 wurde 2014 durch eine neue Anlage für die Asiatischen Elefanten ersetzt, dem Kaeng-Krachan-Park. Das dem thailändischen Nationalpark Kaeng Krachan nachempfundene Gehege ist 11’000 Quadratmeter gross – sechs Mal grösser als die alte Anlage – und bietet weitläufige Aussen- und Innenbereiche sowie verschiedene Becken. Das 6800 Quadratmeter grosse Dach enthält 271 Oberlichter. In der Innenanlage können Elefanten unter Wasser beim Schwimmen beobachtet werden. Auch Hirschziegenantilopen, Kleinkantschils und diverse kleinere Tierarten sind in der Anlage untergebracht. Die Tierpfleger werden nur noch geschützten Kontakt durch Gitter zu den Tieren haben.[9][11][12][13]

Zürich ist einer der führenden Zoos in Europa betreffend Zucht von Asiatischen Elefanten. Bisher wurden acht Jungtiere auf dem Zürichberg geboren, wobei 2014 zwei davon noch im Zoo leben.[14] Der Zucht- und Leitbulle der Herde, Maxi, ist der Vater von elf Jungen. Im Jahr 2005 musste das alte Elefantenhaus erweitert werden, weil zwei Elefantenkühe trächtig waren und der Platz für zwei zusätzliche Jungtiere nicht ausgereicht hätte. Die Elefantenjungen kamen am 3. Mai respektive 24. Juli desselben Jahres zur Welt.

Südamerikanisches Feuchtgebiet[Bearbeiten]

Im Frühling 2012 wurde eine neue Anlage für Feuchtgebiet-Bewohner aus Südamerika eröffnet.[15] Zur Anlage gehört ein Informationszentrum zum Thema Illegaler Tierhandel. Die Anlage ist dem brasilianischen Feuchtgebiet Pantanal nachempfunden und auch nach ihm benannt. In der Anlage leben Flachlandtapire, Ameisenbären, Grünflügelaras, Capybaras, Totenkopfaffen, Chileflamingos, Gelbbrust-Kapuziner, Halsband-Wehrvögel und Köhlerschildkröten.[16]

Exotarium[Bearbeiten]

Königspinguine im Exotarium

Im Exotarium – dem eigentlichen Hauptgebäude – befinden sich zahlreiche Terrarien und Aquarien, in denen verschiedene Fische, Amphibien und Reptilien, die hauptsächlich aus dem südamerikanischen Kontinent stammen. Bei den Besuchern besonders beliebt sind die Philippinen-Krokodile und die Königspinguine. Im Winter bewohnen Letztere eine grosse Aussenanlage (im Sommer das Quartier der Humboldt-Pinguine) und veranstalten bei Temperaturen unter 10 °C täglich zusammen mit ihren Pflegern eine Parade durch den Zoo. Im Hauptgebäude haben auch die Flamingos ihr Winterquartier sowie die Tapire, die Capybaras und die Ameisenbären die in den letzten Jahren wiederholt Nachwuchs hatten.

Afrikahaus[Bearbeiten]

Das 1965 nach den von Heini Hediger entwickelten Grundsätzen errichtete Gebäude ist das Zuhause afrikanischer Dickhäuter. Spitzmaulnashörner und Zwergflusspferde leben hier zusammen mit diversen afrikanischen Vogelarten wie Madenhackern, Kuhreihern oder Tokos.

Menschenaffenhaus[Bearbeiten]

In ein paar Jahren wird dieses Gebäude nur noch den asiatischen Menschenaffen vorbehalten sein. Doch bis dahin können eine Gorillafamilie, Kappengibbons und die lautstarken Siamangs beobachtet werden. Zudem ist eine der grössten Orang-Utan-Gruppen in Europa zu sehen. Bis ins Jahr 2006 lebten im Zoo Zürich auch Schimpansen, die schon seit dem Gründungsjahr zum Tierbestand gehörten. Sie mussten aber aus Platzgründen abgeben werden und leben heute in der ZOOM-Erlebniswelt in Gelsenkirchen.


Tier- und Naturschutz[Bearbeiten]

Masoala[Bearbeiten]

Der Zürcher Zoo beteiligt sich an verschiedenen Projekten in Madagaskar, die den Schutz und den Erhalt der einzigartigen Flora und Fauna der Insel zum Ziel haben. Insbesondere soll langfristig der Schutz des Masoala-Nationalparks sichergestellt werden. Mit jährlich rund 100'000 Schweizer Franken aus Spenden und zwei Prozent des Umsatzes des Masoala-Shops und Masoala-Restaurants trägt der Zoo Zürich massgeblich zum Budget des Nationalparks bei. Bis 2013 wurden Projekte in und um das Schutzgebiet mit über drei Millionen Franken finanziert.[17]

Fischotter[Bearbeiten]

Der Zoo züchtet im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogrammes erfolgreich Fischotter. In regelmässigen Abständen können Jungtiere an Partner des Zuchtprogrammes abgegeben werden. Ausserdem unterstützt er die Stiftung Pro Lutra, die sich die Rettung und Wiederansiedlung der Fischotter in der Schweiz zum Ziel gesetzt hat.

Fledermausschutz[Bearbeiten]

Der Zoo beherbergt auf seinem Gelände die Stiftung Fledermausschutz. Diese betreut eine Fledermausausstellung und nimmt das ganze Jahr verletzte und verwaiste Fledermäuse zur Pflege in einer Fledermaus-Pflegestation auf.

Galapagos-Riesenschildkröten[Bearbeiten]

Für die Galapagos-Riesenschildkröten führt der Zoo das Europäische Zuchtbuch. Zusammen mit der Abgabe eines Grossteils der über 50 im Zoo Zürich geborenen Jungtiere soll damit eine Zoopopulation der in der Natur gefährdeten Art aufgebaut werden. Die Geschäftsstelle des Vereins Freunde der Galapagos-Inseln (Schweiz) liegt ebenfalls auf dem Zoogelände.

Amurtiger[Bearbeiten]

Amurtiger

Seit der Eröffnung der neuen Tigeranlage im Jahr 2002 arbeitet der Zoo mit der Tigris-Foundation zusammen, um den Bestand der Amurtiger in Russland zu sichern. Die Ausrüstung der Reservatswächter, die Aufklärung der Bevölkerung, die Wiederaufforstung der abgebrannten Wälder und Entschädigungszahlungen an Viehhalter für gerissene Haustiere gehören dabei zu den Hauptaufgaben.

Oryx[Bearbeiten]

Der Zoo beteiligt sich auch am Erhaltungszuchtprogramm der Arabischen Oryx-Antilope und hat einige Tiere an die Auswilderungsprogramme im Oman und in Saudi Arabien abgegeben.

Marketing[Bearbeiten]

Sponsoren[Bearbeiten]

Der Zürcher Zoo besitzt als einer der wenigen Schweizer Zoos eigene Sponsoren. Im Gegenzug bezieht der Zoo Produkte von seinen Gönnern. Die drei Sponsoren sind:

Zusätzlich konnte der Zoo die Telekommunikationsfirma Sunrise als Kommunikationspartnerin für sich gewinnen, was ihm beispielsweise ermöglichte, die Zoobesucher per SMS über die Geburt eines Elefantenjungen zu informieren und eine Webcam auf seiner Homepage einzurichten.

Werbung und Reklame[Bearbeiten]

Der Zoo betreibt stark Werbung, besonders wenn es darum geht, Spenden für neue Projekte zu sammeln. So wurde im Jahr 2005 zum Beispiel während der Sammelaktion für das neue Löwengehege ein TV-Spot produziert, in dem ein Nilpferd, dem der Schweizer Musiker Marc Sway seine Stimme lieh, eine Coverversion des bekannten Songs The Lion Sleeps Tonight sang. Auch sind immer wieder diverse Reklametafeln, die auf neue Anlagen und Spendenaktionen hinweisen, in der ganzen Metropolregion Zürich zu sehen.

Medien[Bearbeiten]

Der Zoo lädt lokale Medienberichterstatter zu monatlichen Veranstaltungen ein, bei denen jeweils ein Tier oder ein Thema präsentiert wird. Im Jahr 2004 produzierte das Schweizer Fernsehen eine fünfteilige Dokumentationsserie über den Alltag und gewährte einen Blick hinter die Kulissen.

Seit dem Jahr 1999 besitzt der Zoo eine eigene Website, seit 2012 eine eigene App für das iPhone.[18]

Publikationen[Bearbeiten]

Schriftreihen[Bearbeiten]

  • Zoojournal, erscheint jährlich
  • Zoo-News, erscheint jährlich
  • IRBIS, erschien bis 2004 halbjährlich
  • Lernwege:
    • Lernweg 1: Huftiere, 1990
    • Lernweg 2: Katzen, 1992
    • Lernweg 2: Katzen, 1998
    • Lernweg 3: Vögel am Wasser, 1996
    • Lernweg 4: Aquarium, 1992
    • Lernweg 5: Menschenaffen, 1993
    • Lernweg 6: Elefanten, 1994

Elektronische Werke[Bearbeiten]

  • S'junge Elefäntli vom Zoo Züri, 30 Minuten, MC/CD
  • Im Zoo dihei. Schweizer Fernsehen, 60 Minuten, VHS
  • Zoo Geschichten. Schweizer Fernsehen, 135 Minuten, VHS/DVD
  • Farha, Fahim und Familie, 23 Minuten

Literatur[Bearbeiten]

  • Bernhard Ruetz: Von der Tierschau zum Naturschutzzentrum. Der Zoo Zürich und seine Direktoren. Verein für wirtschaftshistorische Studien, Zürich 2011, ISBN 978-3-909059-51-5 (Schweizer Pioniere der Wirtschaft und Technik. Bd. 92).
  • Zoo Zürich: Naturführer - Masoala Regenwald in Zürich. 2005, ISBN 3-033-00397-4
  • Alex Rübel: Masoala - Auge des Waldes. Th. Gut Verlag, Stäfa, Stäfa 2003, ISBN 3-85717-155-3
  • Othmar Röthlin, Kurt Müller (Herausgeber): Zoo Zürich – Chronik eines Tiergartens. NZZ Verlag, Zürich 2000, ISBN 3-85823-754-X.
  • Ruedi Tanner: Dicke Haut und zarte Seele - Mein Leben mit den Elefanten. Tecklenborg Verlag, Steinfurt, 2000, ISBN 3-924044-86-4
  • Jürg Klages, Text Heini Hediger: Im Zoo geboren. Verlag C. J. Bucher AG, Luzern und Frankfurt/M, und Ex Libris Verlag AG, Zürich, 1967
  • Zoo Zürich: 40 Jahre Zoo Zürich , 1969

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zürich Zoo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.zoo.ch/documents/2_Factsheet_Zoo.pdf
  2. http://www.zoo.ch/xml_1/internet/de/application/d2/d60/d62/f63.cfm
  3. http://www.20min.ch/news/zuerich/story/30177675
  4. Statistisches Amt des Kantons Zürich: Offizielle Abstimmungsresultate
  5. a b Zoo Zukunft 2030. In: Zoo Zürich. Abgerufen am 16. Juni 2014.
  6.  Nicole Schnyder: Bem-vindos, willkommen im Pantanal. In: Zoojournal. Nr. 1, 2011, S. 29 (Download (PDF; 3,9 MB)).
  7. Feierliche Eröffnung des neuen Pantanal im Zoo Zürich. 21. März 2012, abgerufen am 7. August 2012 (PDF; 39 kB).
  8. a b Der neue Zooeingang. In: Zoo Zürich. Abgerufen am 9. Dezember 2013.
  9. a b Mehr Platz für die Grössten. 4. Juni 2014, abgerufen am 5. Juni 2014 (PDF).
  10. Atlant Bieri: Regenwald unter der Plasticfolie. NZZ am Sonntag, 8. April 2007, S. 68
  11.  Adi Kälin: Mehr Auslauf unter dem Schildkrötendach. In: Neue Zürcher Zeitung. Nr. 128, 5. Juni "014, S. 17.
  12. Informationstafel im Elefantenhaus
  13. Ein Bauwerk in Grösse XXL. In: Zoo Zürich. Abgerufen am 6. Juni 2014.
  14. Asiatischer Elefant – Tierlexikon. In: Zoo Zürich. Abgerufen am 21. März 2014.
  15. Vom Zoo zum Naturschutzpark - Neue Südamerika-Anlage im Zürcher Zoo eröffnet. In: Neue Zürcher Zeitung. Abgerufen am 6. Juni 2014.
  16. TIERE IM PANTANAL. In: Zoo Zürich. Abgerufen am 6. Juni 2014.
  17.  Irène Troxler: Lemuren und Flughunde aus der Vogelperspektive. In: Neue Zürcher Zeitung. Nr. 72, 27. März 2013, S. 19.
  18. http://itunes.apple.com/ch/app/zoo-zurich/id527856894?mt=8