Bad Emstal

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Bad Emstal führt kein Wappen
Bad Emstal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bad Emstal hervorgehoben
Koordinaten: 51° 15′ N, 9° 15′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Kassel
Höhe: 334 m ü. NHN
Fläche: 38,67 km²
Einwohner: 5950 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 154 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34308
Vorwahl: 05624
Kfz-Kennzeichen: KS, HOG, WOH
Gemeindeschlüssel: 06 6 33 006
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kasseler Straße 57
34308 Bad Emstal
Webpräsenz: www.bad-emstal.de
Bürgermeister: Ralf Pfeiffer (parteilos)
Lage der Gemeinde Bad Emstal im Landkreis Kassel
Bad Karlshafen Gutsbezirk Reinhardswald Trendelburg Trendelburg Hofgeismar Hofgeismar Oberweser Oberweser Wahlsburg Reinhardshagen Liebenau Grebenstein Immenhausen Fuldatal Espenau Vellmar Calden Breuna Zierenberg Zierenberg Ahnatal Habichtswald Wolfhagen Naumburg Bad Emstal Schauenburg Baunatal Fuldabrück Lohfelden Söhrewald Helsa Kaufungen Nieste Niestetal KasselKarte
Über dieses Bild

Bad Emstal ist eine Gemeinde im Landkreis Kassel in Hessen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Emstal liegt etwa 20 km südwestlich von Kassel im Südteil des Naturparks Habichtswald im Tal der Ems.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bad Emstal grenzt im Norden an die Stadt Wolfhagen, im Osten an die Gemeinde Schauenburg (beide im Landkreis Kassel) und die Stadt Niedenstein, im Süden an die Stadt Fritzlar (beide im Schwalm-Eder-Kreis), sowie im Westen an die Stadt Naumburg (Landkreis Kassel).

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wie zahlreiche Bodenfunde belegen, war das Gebiet der heutigen Gemeinde Bad Emstal seit dem 2. Jahrhundert vor Chr. durchgehend bewohnt. Die ersten Siedler waren Chatten. Das Gebiet der Fritzlar-Waberner Ebene und des Kasseler Beckens gilt als Kernland der Chatten und Bataver. Die erste urkundliche Erwähnung von Balhorn stammt aus dem Jahre 774.

1976 wurde in Sand eine Thermalquelle erbohrt und es begann der Ausbau zum Thermalbad. 1992 wurde der Gemeinde Emstal die Bezeichnung Bad verliehen.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Januar 1967 entstand die neue Gemeinde Emstal durch den Zusammenschluss der bisher selbständigen Gemeinden Merxhausen und Sand. Balhorn und Riede kamen am 31. Dezember 1971 hinzu.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindevertretung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[3] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[4][5]

Sitzverteilung in der Gemeindevertretung 2016
   
Von 25 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 50,1 13 46,2 14 42,3 13 57,3 18
BBE BBE Bad Emstal 38,2 9 36,4 11
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 11,7 3 17,3 6 1,36 0
FWG Freie Wählergemeinschaft Bad Emstal 29,2 9 12,6 4
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 27,2 9 30,1 9
Gesamt 100,0 25 100,0 31 100,0 31 100,0 31
Wahlbeteiligung in % 50,0 49,9 67,3 55,5

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist der parteilose Ralf Pfeiffer, der von CDU und der FWG unterstützt wird.

Partnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Partnerschaften
Bruck an der Großglocknerstraße Österreich 1973 OsterreichÖsterreich
Les Ponts-de-Cé Frankreich 1986 FrankreichFrankreich
Kühren-Burkartshain Sachsen 1990 Sachsen

Sehenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Bad Emstal verkehren die Züge des Hessencourriers. Im Ortsteil Riede befindet sich das Schloss Riede mit seinem Landschaftspark. Auf dem Berg Falkenstein nahe dem Gemeindeteil „Sand“ befindet sich die Burgruine Falkenstein. Im Gutshof neben dem Kloster Merxhausen ist seit 2004 das Klostermuseum untergebracht. Es liegt direkt am Eco Pfad Friedenspädagogik[6].

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 411.
  3. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  4. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  6. Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt: Frühe Psychiatrie hinter Klostermauern. (Klostermuseum, Bad Emstal) In: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie. Band 2, Süddeutschland. Verlag S. Hirzel, Stuttgart 2015, S. 167-168, ISBN 978-3-7776-2511-9

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]