Baunatal

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Baunatal
Baunatal
Deutschlandkarte, Position der Stadt Baunatal hervorgehoben
Koordinaten: 51° 16′ N, 9° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Kassel
Höhe: 210 m ü. NHN
Fläche: 38,27 km²
Einwohner: 27.403 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 716 Einwohner je km²
Postleitzahl: 34225
Vorwahlen: 0561, 05601, 05665
Kfz-Kennzeichen: KS, HOG, WOH
Gemeindeschlüssel: 06 6 33 003
Stadtgliederung: 7 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 14
34225 Baunatal
Webpräsenz: www.baunatal.de
Bürgermeister: Manfred Schaub (SPD)
Lage der Stadt Baunatal im Landkreis Kassel
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Baunatal (benannt nach der Bauna) ist eine Mittelstadt im Landkreis Kassel in Nordhessen in Deutschland. Sie entstand am 1. Januar 1964 durch den Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Altenbauna, Altenritte, Großenritte und Kirchbauna als Folge der Ansiedlung eines Werkes der Volkswagen AG im Jahre 1957 in Altenbauna. Später kamen noch Hertingshausen, Rengershausen und Guntershausen hinzu.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baunatal vom Burgberg aus gesehen.

Die Stadt liegt unmittelbar südlich von Kassel und westlich des Tales der Fulda. Der Westen und Nordwesten des Gemeindegebietes gehen über in das Habichtswälder Bergland (Naturpark Habichtswald) mit dem Höhenzug Langenberg (Westen) und dem Baunsberg (413,4 m ü. NN) im Norden, einem Südausläufer des Hohen Habichtswaldes, an dessen West-, Süd- und Osthängen sich die bewohnten Ortsteile ausbreiten. Von Nordwesten nach Südosten wird das Stadtgebiet von der namensgebenden Bauna durchflossen, die beim Stadtteil Guntershausen von links in die von Süden kommende Fulda mündet. Im Baunataler Stadtgebiet münden in die Bauna von Westen kommend die Lützel und die Leisel. Etwa nordwestlich des Stadtteils Altenritte befindet sich an der Bauna für den städtischen Hochwasserschutz der Polder Schefferfeld.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baunatal grenzt im Norden an die Gemeinde Schauenburg (Landkreis Kassel) und die kreisfreie Stadt Kassel, im Osten an die Gemeinde Fuldabrück (Landkreis Kassel), im Südosten an die Gemeinde Guxhagen, sowie im Süden an die Gemeinde Edermünde und Westen an die Kleinstadt Niedenstein (alle drei im Schwalm-Eder-Kreis).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nordfassade des Volkswagenwerks zwischen Baunsberg und Knallhütte

Das Volkswagenwerk Kassel siedelte sich 1957 auf dem ehemaligen Gelände der Henschel Flugmotorenbau GmbH im jetzigen Stadtteil Altenbauna an. Schon 1959 begann Volkswagen mit der Produktion, bereits ein Jahr später arbeiteten über 6000 Menschen im neuen VW-Werk.

Durch diese rasante Entwicklung in der Gemeinde Altenbauna war es wichtig, neue Kooperationen einzugehen, da durch die Werksansiedlung auch ein verstärkter Zuzug zu verzeichnen war. Dies bedeutete, dass eine entsprechende Wohninfrastruktur geschaffen werden musste. So entstand durch den Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Altenbauna, Altenritte und Kirchbauna am 1. Januar 1964 die damalige Gemeinde Baunatal.

Am 1. Juli 1966 schlossen sich dann die Gemeinden Baunatal und Großenritte zusammen. Die hessische Landesregierung verlieh dieser neu gebildeten Kommune die Stadtrechte. Die Urkunde wurde vom damaligen hessischen Innenminister Heinrich Schneider überbracht. Damit war die Stadt Baunatal geboren. Erster Bürgermeister wurde Horst Werner. Zu diesem Zeitpunkt hatte die „neue“ Stadt Baunatal bereits 11.705 Einwohner. Im VW-Werk arbeiteten zu diesem Zeitpunkt bereits über 13.400 Menschen.

Am 1. Oktober 1971 schloss sich die Gemeinde Hertingshausen der Stadt Baunatal an. Am 1. August 1972 folgte noch die Gemeinde Buchenhagen, die am 1. September 1970 durch den Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Guntershausen und Rengershausen entstanden war.[2] Die Stadt Baunatal hatte nunmehr 19.300 Einwohner. Zurzeit ist Baunatal eine Stadt mit 27.403 Einwohnern.[1]

Am 27. November 1968 wurde der Stadt Baunatal ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: In Rot ein kreuzförmig gestaltetes Vierblatt auf silberner Scheibe.[3]

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katholische Kirche Christus Erlöser Baunatal-Altenbauna

Bis zur Reformation gehörte Baunatal ebenso wie Kassel kirchlich dem Erzbistum Mainz an. Mit der Einführung der Reformation in der Landgrafschaft Hessen nach der Homberger Synode im Jahre 1526 wurde die Bevölkerung protestantisch. Auch heute ist der überwiegende Teil der Bevölkerung evangelisch. Es existiert neben acht evangelischen auch eine katholische Kirchengemeinde, nachdem den Katholiken in Hessen-Kassel im 18. Jahrhundert wieder erlaubt wurde, Gottesdienste zu halten.

Daneben gibt es auch eine baptistische, eine selbständige evangelisch-lutherische, eine neuapostolische Kirchengemeinde und eine Gemeinde der Zeugen Jehovas sowie einen buddhistischen Glaubenskreis. Zudem bestehen mehrere muslimische Gebetshäuser und Gemeinden, die seit vielen Jahrzehnten aktiv sind.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister und Magistrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Magistrat [4] der Stadt Baunatal besteht zurzeit aus zehn ehrenamtlichen Stadträten sowie aus der hauptamtlichen Ersten Stadträtin und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Den Vorsitz im Magistrat führt der Bürgermeister Manfred Schaub seit dem 1. Juni 2005. Erste Stadträtin der Stadt Baunatal ist Silke Engler (SPD).

Die ehrenamtlichen Stadträte werden auf die Dauer von fünf Jahren gewählt. Die SPD stellt seit der Kommunalwahl 2011 sechs ehrenamtliche Stadträte, die CDU zwei Stadträte und die Grünen Bündnis 90/Die Grünen zwei Stadträte. Der Bürgermeister wird von der Bevölkerung der Stadt Baunatal für die Dauer von sechs Jahren gewählt.

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[5] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[6][7]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
    
Von 45 Sitzen entfallen auf:
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 61,4 27 63,2 28 64,2 29 62,2 28
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 19,6 9 21,2 10 28,6 13 26,4 12
Grüne Bündnis 90/Die Grünen 10,5 5 13,6 6 3,0 1 7,1 3
FDP Freie Demokratische Partei 8,5 4 2,1 1 4,2 2 4,3 2
Gesamt 100,0 45 100,0 45 100,0 45 100,0 45
Wahlbeteiligung in % 46,2 49,8 42,9 53,1

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bürgermeister der Stadt Baunatal seit dem 1. Juli 1966:

  • Horst Werner
  • Martin Hesse
  • Hans Joachim Pioch
  • Heinz Grenacher bis 31. Mai 2005
  • Manfred Schaub seit 1. Juni 2005

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Baunatal ist die Partnerstadt von:[8]

In San Sebastián de los Reyes gibt es zu Ehren der deutschen Partnerstadt eine Avenida de Baunatal. Diese wurde 2007 Namensgeberin einer Station auf der damals nach San Sebastián verlängerten U-Bahnlinie 10 der Metro Madrid. Wie in romanischsprachigen Ländern üblich, wird im Stationsnamen der Zusatz Avenida weggelassen, so dass der Bahnhof schlicht Baunatal heißt. Der Name der nordhessischen Stadt findet sich deshalb, als einziger Stationsname mit deutschem Bezug, auf Tausenden überall in Madrid und in sämtlichen Metrozügen aushängenden Informationsmedien.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Mutter aller Grimm’schen Märchen. Dorothea Viehmann in einem Stich von Ludwig Emil Grimm

Der Geburtsort der Märchenerzählerin Dorothea Viehmann (geborene Katharina Dorothea Pierson, * 8. November 1755 in Rengershausen) ist Teil der Deutschen Märchenstraße. Sie ist eine der wichtigsten Quellen der Märchensammlung der Brüder Grimm. Ihre Märchenerzählungen veröffentlichten die zwei Brüder vor allem im zweiten Band ihrer Kinder- und Hausmärchen. Dorothea Viehmann wohnte unweit von Rengershausen in dem Dorf Niederzwehren nahe der Stadt Kassel.

Der Hünstein im Stadtteil Baunatal-Großenritte ist ein Kulturdenkmal in Nordhessen. Der Menhir aus Quarzit war das Zentrum einer rituellen Versammlungsstätte aus dem 4. bis 3. Jahrtausend v. Chr.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtmuseum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Stadtmuseum befindet sich im Mühlenweg 4 in Baunatal-Altenritte. Das Museum vermittelt Einblicke in die Geschichte Baunatals im 20. Jahrhundert mit den Schwerpunkten: Bau der ersten Eisenbahnen – Ansiedlung des Rüstungsbetriebes Henschel Flugmotorenbau GmbH – Dorfalltag in der Zeit des Nationalsozialismus – Beschäftigung von Zwangsarbeitern im Zweiten Weltkrieg in der Industrie und der Landwirtschaft – Ansiedlung des Volkswagenwerkes ab 1957, heute der größte Industriebetrieb in Nordhessen – Gründung der Stadt Baunatal am 1. Juli 1966 mit der städtebaulichen Entwicklung zu einem modernen Gemeinwesen.

Heimatmuseum Hessenstube[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Heimatmuseum befindet sich in der Ritterstraße 1 in Baunatal-Altenritte. Das Museum zeigt die Lebens- und Arbeitswelt der Menschen in den agrarisch-handwerklich geprägten Dörfern des Baunatales von der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis in die 1930er Jahre. Vorgestellt werden die Gegenstände aus dem Alltag klein- und unterbäuerlicher Schichten sowie aus dem Landhandwerk. Im 1. Obergeschoss vermitteln ein Wohnschlafzimmer, eine Küche und eine Diele die damaligen Wohnverhältnisse. Exemplarisch für das Landhandwerk ist die im Untergeschoss eingerichtete Schmiede ausgestattet mit alten Maschinen und Werkzeugen. Die Schuhmacherwerkstatt und die Tischler- und Drechsler-Werkstatt ergänzen das Bild des dörflichen Handwerks aus einer Zeit, als die Schuhe und das Mobiliar noch von Hand gefertigt wurden. Die Webstube ist mit einem Handwebstuhl und Gerätschaften, die zur Flachsverarbeitung benötigt wurden, ausgestattet.

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die DLRG Baunatal e. V. (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft – DLRG) ist mit annähernd 600 Mitgliedern die größte DLRG Ortsgruppe in Nordhessen, davon der größte Teil Kinder und Jugendliche. Die DLRG Baunatal e. V. richtet mit dem Bauna-Eder-Pokal den größten Rettungsvergleichswettkampf Hessens aus, an dem im Jahr 2005 38 Ortsgruppen aus ganz Deutschland mit etwa 1000 Sportlern teilnahmen.
  • Der KSV Baunatal und Großenritter Sportverein Eintracht Baunatal sind die größten Sportvereine in der Stadt Baunatal.
  • Der Verein Pinguine Baunatal ist ein u. a. in der IHD-Bundesliga aktiver Club, der im nordhessischen Baunatal angesiedelt und den Vereinen GSV Eintracht Baunatal und KSV Baunatal angeschlossen ist.
  • Deutscher Amateur-Radio-Club e. V. ist die Vereinigung der lizenzierten Funkamateure in Deutschland. Er betreibt das Amateurfunkzentrum Baunatal.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkswagen Werk in Baunatal

Der größte Betrieb der Stadt und der gesamten Region Nordhessen ist das Volkswagenwerk, das jährlich 3 Mio. Schalt- und Automatikgetriebe produziert. Die Leichtmetallgetriebegehäuse werden in eigenen Umschmelzanlagen und Druckgussmaschinen hergestellt. Daneben werden Abgasanlagen mit Katalysator, Dieselpartikelfilter sowie Pressteile von ca. 13.000 Mitarbeitern gefertigt. Darüber hinaus haben sich viele Zulieferer für VW und Speditionen in Baunatal angesiedelt. Zudem ist Baunatal Hauptsitz der Volkswagen Original Teile Logistik und verzeichnet aktuell fünf Original Teile Center mit 2.500 der 13.000 VW-Mitarbeitern.

Baunatal ist weiterhin der Standort der Hütt-Brauerei.

Das Geschäftsgebiet der Raiffeisenbank Baunatal erstreckt sich über die Gemeinden Fuldabrück, Helsa, Kaufungen, Nieste, Schauenburg und Söhrewald im Landkreis Kassel.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fulda-Viadukt der Eisenbahnstrecke Bebra–Kassel bei Baunatal-Guntershausen

Baunatal liegt an den Bundesautobahnen A7, A44 und A49. Die Ortsteile Rengershausen und Guntershausen haben Haltepunkte an der Main-Weser-Bahn, an denen Regionalzüge und Züge der RegioTram Kassel halten. Der Bahnhof Baunatal-Guntershausen ist ein Keilbahnhof, an dem die Friedrich-Wilhelms-Nordbahn in die Main-Weser-Bahn mündet. Das Empfangsgebäude wurde ab 1846 nach einem Entwurf vom ersten Generaldirektor der kurhessischen Staatseisenbahnen Julius Eugen Ruhl erbaut.

Mit dem Bus und Straßenbahn ist eine Anbindung an Kassel (über die ehemalige Bahnstrecke Kassel–Naumburg) vorhanden.

Durch den Ortsteil Guntershausen führen folgende Radwanderwege:

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Stadthalle Baunatal ist Kongress- und Tagungszentrum und Ort für Musik und Unterhaltung; sie bietet Platz für bis zu 1000 Personen. Für Ausstellungen und Messen stehen 1.500 m² Fläche zur Verfügung.[9]
  • Der Aqua-Park Baunatal ist das größte Freizeitbad in der Region Nordhessen. Das Bad verfügt über ein Freizeit- und ein Sportbad. Das Sportbad verfügt über ein Dach, das man je nach Wetterlage öffnen oder schließen kann. Das Freizeitbad verfügt über ein Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken. Es gibt ein Springerbecken mit 1- und 3-Meter-Brett sowie 5-Meter-Turm und ein Außenbecken mit verschiedenen Massageanlagen. Außerdem hat das Bad zwei 80-Meter-Rutschen.[10]
  • Der Stadtpark Baunatal im Zentrum von Baunatal im Stadtteil Altenbauna ist ein 50 Hektar großer Sport- und Freizeitpark. Inmitten der Parklandschaft befinden sich die Sporthalle, Rundsporthalle, Tennishalle sowie Freibad mit Hallenbad. Des Weiteren gibt es hier das Parkstadion mit Flutlicht sowie mehrere Sportübungsfelder, Spielplätze, Kindergärten, ein Jugendzentrum[11], die Theodor-Heuss-Schule und die KSV Sportwelt. Sehenswert ist der Skulpturenpfad Baunatal entlang der Bauna.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theodor-Heuss-Schule
Musikschule
  • Erich Kästner Schule, integrierte Gesamtschule
  • Theodor-Heuss-Schule, kooperative Gesamtschule
  • Langenbergschule, Grundschule im Stadtteil Großenritte
  • Brüder-Grimm-Schule, Grundschule im Stadtteil Rengershausen
  • Friedrich-Ebert-Schule, Grundschule im Stadtteil Altenbauna
  • Grundschule am Stadtpark, Grundschule im Stadtteil Altenbauna
  • Musikschule Baunatal e. V.
  • Baunsbergschule, Förderschule für Lernhilfe, Sonderpädagogisches Beratungs- und Förderzentrum

Sportstadt Baunatal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der hervorragenden Infrastruktur und des ausgeprägten Vereinslebens hat sich die Stadt Baunatal selbst zur Sportstadt ernannt.[12] Insbesondere die beiden Sportvereine KSV Baunatal und GSV Eintracht Baunatal, die zusammen über 10.000 Mitglieder haben, füllen die Sportstadt mit Leben. Darüber hinaus gibt es noch den TSV Hertingshausen, den Tuspo 1912 Rengershausen und den TSV Guntershausen. Sportliche Aushängeschilder sind die Fußballmannschaft des KSV Baunatal (Fußballabteilung), die in der Fußball-Regionalliga Südwest spielt und die Handballer des GSV Eintracht Baunatal, die seit der Saison 2014/15 in der 2. Bundesliga spielen.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 400 und 401.
  3. Genehmigung eines Wappens durch den Hessischen Minister des Innern vom 27. November 1968 (StAnz. S. 1891) Seite 23 der tif-Datei 5,8 MB
  4. Mitglieder Magistrat. Stadt Baunatal, abgerufen am 24. Juli 2013.
  5. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016
  6. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  7. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  8. Partnerstädte. Stadt Baunatal, abgerufen am 24. Juli 2013.
  9. Stadthalle Baunatal. Stadt Baunatal, abgerufen am 24. Juli 2013.
  10. Aqua-Park Baunatal. Stadtwerke Baunatal, abgerufen am 24. Juli 2013.
  11. Jugendzentrum Second Home. Magistrat der Stadt Baunatal, abgerufen am 24. Juli 2013.
  12. Baunatal lebt den Sport. Stadt Marketing Baunatal GmbH, abgerufen am 24. Juli 2013.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Baunatal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Baunatal – Reiseführer
 Wikivoyage: Baunatal Rundweg – Reiseführer