Breddorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Breddorf
Breddorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Breddorf hervorgehoben
Koordinaten: 53° 18′ N, 9° 5′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Rotenburg (Wümme)
Samtgemeinde: Tarmstedt
Höhe: 18 m ü. NHN
Fläche: 36,47 km2
Einwohner: 1065 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km2
Postleitzahlen: 27412,
27726 (Breddorfermoor)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 04285, 04794
Kfz-Kennzeichen: ROW, BRV
Gemeindeschlüssel: 03 3 57 007
Gemeindegliederung: 2 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Zu den Wolfskuhlen 1
27412,
27726 (Breddorfermoor)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text Breddorf
Webpräsenz: www.breddorf.de
Bürgermeister: Günther Ringen (WG)
Lage der Gemeinde Breddorf im Landkreis Rotenburg (Wümme)
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Breddorf ist eine Gemeinde mit 1082 Einwohnern in der niedersächsischen Samtgemeinde Tarmstedt im Landkreis Rotenburg (Wümme). Neben dem Hauptort Breddorf gehören auch die Orte Hanstedt, Breddorfermoor und Ehebrock zur Gemeinde.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Gemeinde befindet sich das Naturschutzgebiet „Swatte Flag“. Es liegt in der Nähe von Hepstedt und Rhade.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung Breddorfs erfolgte im Jahr 1236.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurde die Nachbargemeinde Hanstedt eingegliedert.[2]

Herkunft des Ortsnamens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breddorf wurde 1236 erstmals erwähnt, war 1237 bis 1246 Breddtorpe und um 1352 in Brettorpe bekannt. Der Name kommt aus dem Niederdeutschen „brēd“ für breit. In Verbindung mit „dorp“ für Dorf kann man schließen, dass sich der Ortsnamen offenbar auf die Lage beziehungsweise Gestalt der Siedlung bezieht, also breites Dorf.[3]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Breddorf teilt sich mit Hepstedt einen Sportverein (SV Eintracht Hepstedt/Breddorf). Sportarten: Fußball, Laufen, Badminton, Volleyball, Tischtennis, Turnen u. v. m.

Seit dem Jahr 2012 gibt es den Fußballverein FC Ummel, der aus den Vereinen TSV Timke und SV Eintracht Hepstedt/Breddorf entstanden ist.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Rat der Gemeinde Breddorf besteht aus elf Ratsfrauen und Ratsherren. Dies ist die festgelegte Anzahl für die Mitgliedsgemeinde einer Samtgemeinde mit einer Einwohnerzahl zwischen 1001 und 2000 Einwohnern.[4] Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt. Die aktuelle Amtszeit begann am 1. November 2016 und endet am 31. Oktober 2021.

Die letzte Kommunalwahl am 11. September 2016 ergab das folgende Ergebnis:[5]

Partei Anteilige Stimmen Anzahl Sitze
Wählergemeinschaft Breddorf I 57,51 % 6
SPD 36,16 % 4
Grüne 6,31 % 1

Die Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl 2016 lag mit 75,36 %[5] über dem niedersächsischen Durchschnitt von 55,5 %.[6]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat wählte das Gemeinderatsmitglied Günther Ringen (Wählergemeinschaft Breddorf I) zum ehrenamtlichen Bürgermeister für die aktuelle Wahlperiode.[7]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schriftsteller Walter Kempowski (1929–2007) lebte von 1960 bis 1965 in Breddorf, wo er zusammen mit seiner Ehefrau Hildegard als Lehrer an der örtlichen Volksschule unterrichtete.

Der Unternehmer und Honorargeneralkonsul Andreas Maske (* 1959) ist in Breddorf im Unternehmerhaushalt seiner Eltern aufgewachsen. Sein Vater Eckard Maske war der Gründer und ehemalige Geschäftsführer der Maske Unternehmensgruppe.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Haltepunkt Breddorf lag an der Bahnstrecke Wilstedt–Tostedt. Diese ist stillgelegt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 100 Bevölkerungsfortschreibung – Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 242.
  3. Der Ortsnamenforscher auf NDR 1 Niedersachsen, Recherche Jürgen Udolph
  4. Niedersächsisches Kommunalverfassungsgesetz (NKomVG) in der Fassung vom 17. Dezember 2010; § 46 – Zahl der Abgeordneten, abgerufen am 8. März 2017.
  5. a b Gemeinde Breddorf – Gesamtergebnis Gemeinderatswahl 2016, abgerufen am 8. März 2017.
  6. Die CDU holt landesweit die meisten Stimmen. 12. September 2016, abgerufen am 8. März 2017.
  7. Mitglieder des Gemeinderates Breddorf, abgerufen am 8. März 2017.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Breddorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien