Denisa Rosolová

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Denisa Rosolová Leichtathletik

Denisa Scerbova-Rosolova by Augustas Didzgalvis.jpg
Denisa Rosolová bei den Weltmeisterschaften in Moskau 2013

Nation TschechienTschechien Tschechien
Geburtstag 21. August 1986 (30 Jahre)
Geburtsort KarvináTschechoslowakeiTschechoslowakei Tschechoslowakei
Größe 173 cm
Gewicht 61 kg
Karriere
Disziplin 400 m Hürden, Weitsprung, Siebenkampf
Bestleistung 54,25 s, 6,68 m, 6104 Punkte
Verein AK SSK Vítkovice
Trainer Martina Blažková
Status aktiv
Medaillenspiegel
Europameisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 1 × Bronze
Halleneuropameisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 2 × Bronze
Juniorenweltmeisterschaften 1 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Jugendweltmeisterschaften 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Logo der EAA Europameisterschaften
0Silber0 Helsinki 2012 400 m Hürden
0Bronze0 Helsinki 2012 4 × 400 m
Logo der EAA Halleneuropameisterschaften
0Bronze0 Birmingham 2007 6,64 m
0Gold0 Paris 2011 400 m
0Bronze0 Göteborg 2013 4 × 400 m
 Juniorenweltmeisterschaften
0Gold0 Grosseto 2004 6,61 m
 Jugendweltmeisterschaften
0Silber0 Sherbrooke 2003 6,40 m
letzte Änderung: 25. Juni 2017

Denisa Rosolová (geb. Ščerbová; * 21. August 1986 in Karviná, damals ČSSR) ist eine tschechische Leichtathletin, deren Hauptdisziplinen der Weitsprung und der Siebenkampf waren. Später wechselte sie zum 400-Meter- und zum 400-Meter-Hürdenlauf. Sie war Halleneuropameisterin 2011 auf der Flachstrecke und Vize-Europameisterin 2012 über die Hürden.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 wurde sie Juniorenweltmeisterin im Weitsprung und konnte sich in dieser Disziplin für die Olympischen Spiele in Athen qualifizieren, schied jedoch in der Qualifikation aus. Beim Siebenkampf der Europameisterschaften 2006 gab sie verletzt auf. 2007 gewann sie im Weitsprung die Bronzemedaille bei den Halleneuropameisterschaften in Birmingham, kam aber bei den Weltmeisterschaften in Ōsaka nicht über die Vorrunde hinaus.

Bei den Olympischen Spielen in Peking gab sie im Siebenkampf nach zwei Disziplinen auf und scheiterte in der Qualifikation des Weitsprungwettbewerbs. 2009 wurde sie bei den Halleneuropameisterschaften in Turin Zehnte im Fünfkampf. Bei den Hallenweltmeisterschaften 2010 gewann Rosolová mit der tschechischen 4-mal-400-Meter-Staffel die Bronzemedaille. In Barcelona erreichte sie bei den Europameisterschaften den Endlauf über 400 Meter und wurde Fünfte.

2011 wurde Rosolová in Paris mit persönlicher Bestzeit Halleneuropameisterin. Bei den Weltmeisterschaften im selben Jahr erreichte sie mit der Staffel den siebten Platz. 2012 belegte sie bei den Hallenweltmeisterschaften den sechsten Platz. In der Freiluftsaison startete sie bei den Europameisterschaften in Helsinki über die 400 Meter Hürden und gewann die Silbermedaille und darüber hinaus mit der tschechischen Staffel die Bronzemedaille. Kurz darauf belegte sie bei den Olympischen Spielen in London über die Hürden und mit der Staffel jeweils den siebten Platz.

Im März 2013 gewann sie bei den Halleneuropameisterschaften im schwedischen Göteborg die Bronzemedaille in der 4-mal-400-Meter-Staffel. Bei den Weltmeisterschaften in Moskau erreichte sie im Hürdenlauf das Halbfinale und schied mit der tschechischen Staffel in der Vorrunde aus. 2014 gelangte sie bei den Hallenweltmeisterschaften in Sopot das Halbfinale und verpasste bei den Europameisterschaften in Zürich als Vierte über die Hürden nur knapp eine Medaille. 2015 belegte Rosolová den sechsten Platz über 400 Meter bei den Halleneuropameisterschaften in Prag und belegte mit der Staffel Platz vier. Bei den Weltmeisterschaften in Peking erreichte sie erneut das Halbfinale, wie auch bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro.

2017 nahm Rosolová an den Halleneuropameisterschaften in Belgrad teil, schied dort aber bereits in der Vorrunde aus. Sie stürzte aufgrund eines Remplers der späteren Siegerin Floria Gueï und musste daraufhin mit kleineren Verletzungen aus der Halle getragen werden.

2008 heiratete sie den tschechischen Tennisspieler Lukáš Rosol. Die Ehe wurde 2011 wieder geschieden, jedoch startet Rosolová weiter unter ihrem neuen Namen.[1]

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 400 Meter Hürden: 54,24 s, 29. Juni 2012, Helsinki
  • 400 Meter: 50,84 s, 31. Mai 2011, Ostrava
    • Halle: 51,73 s, 5. März 2011, Paris
  • Weitsprung: 6,68 m, 25. Juni 2004, Plzeň
  • Siebenkampf: 6104 Punkte, 19. Juni 2008, Kladno
    • Fünfkampf (Halle): 4632 Punkte, 3. Februar 2008, Sheffield

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Denisa Rosolová – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. http://isport.blesk.cz/clanek/svet-hvezd/108005/atletka-denisa-a-tenista-lukas-rosolovi-se-rozvadi.html