Open-Source-Hardware

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Logo für „Open Source Hardware“ der Open Source Hardware Association (OSHWA)
Der RepRap-Allzweck-3D-Drucker mit der Fähigkeit Kopien seiner eigenen Strukturteile anzufertigen („selbstreplizierend“)
Der Arduino Diecimila, offene Physical-Computing-Plattform

Open-Source-Hardware (OSH, auch Open Hardware, OH) oder Freie Hardware (englisch Free Hardware[1]) ist eine Hardware, die nach freien Bauplänen hergestellt wird. Die Bewegung und Idee steht der Freie-Software-, Open-Source- und DIY-Bewegung nahe bzw. geht auf diese zurück.

Konzept und Wirkungsfeld[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Open Hardware beschreibt „Hardware, deren Baupläne öffentlich zugänglich gemacht wurden, so dass alle sie studieren, verändern, weiterverbreiten und sie sowie darauf basierende Hardware herstellen und verkaufen können.“ Dies soll auch für die Quelldateien der Hardware gelten, die in einem leicht zu verändernden Format mit veröffentlicht werden. Wünschenswert ist dabei, dass Open Hardware auf leicht erhältliche Komponenten und Werkstoffe sowie etablierte Fertigungsverfahren zurückgreift, oder gar solche, die bereits ebenfalls unter freien Lizenzen zur Verfügung stehen.[2]

Das Open-o-meter beschreibt acht (bzw. zehn[3]) Kriterien auf Produkt- und Prozessebene, die zur Deklaration als Open-Source-Hardware erfüllt sein sollen und „Open-Washing“, bspw. in Form von lediglich offen spezifizierter aber nicht frei verwendbarer Hardware,[4] vorbeugen. Sind ein bis sieben davon erfüllt, gilt das Produkt als teil-offen. Bei Erfüllung keines Kriteriums ist das Produkt vollständig proprietär.[5] Die Kriterien[5][6] lauten:

  1. Verwendung einer Open-Source-kompatiblen Lizenz einschließlich der Freigabe kommerzieller Nutzung
  2. Veröffentlichung aller Design-Dateien
  3. Veröffentlichung einer Stückliste
  4. Veröffentlichung einer Montageanleitung
  5. Veröffentlichung aller Dateien im (bearbeitbaren) Originalformat
  6. Verwendung eines Versionsionierungssystems
  7. Veröffentlichung eines Beitragsleitfadens, der Wege zur kollaborativen Weiterentwicklung erörtert
  8. Verwendung eines Issue-Management-Systems

Besonderheiten im methodischen Entwicklungsprozess[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Unterschied zu herkömmlichen Produktentwicklungsprozessen des Maschinenbaus und der Mechatronik finden im Idealfall bereits alle Phasen der Produktentwicklung offen dokumentiert statt,[7] was den Rückgriff auf Plattformen der nicht-linearen Software-Entwicklung empfehlenswert macht,[8] die Forks und Traceability für die parallele Weiterentwicklung durch unterschiedliche Stakeholder und dennoch deren spätere Zusammenführung sowie die Reproduzierbarkeit (Replikation) von Erzeugnissen (Produkte, Versuchsergebnisse) ermöglichen.[9]

Im wissenschaftlichen Bereich wird für die Veröffentlichung von Open-Hardware-Artefakten als FAIR-Data (auffindbar, dauerhaft zugänglich, interoperabel, wiederverwendbar) im Sinne gängiger Open-Science- und -Access-Standards plädiert.[10][11]

Anwendungsbeispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auch wenn Open-Source-Hardware häufig viel mit Open-Source-Software gemein hat, kann „Open Hardware“ jedoch auch weit entfernt von Softwaretechnik stattfinden: Beispielsweise versucht das Projekt „OpenSource Car“ (OScar) freie Baupläne für ein Auto zu entwickeln, also ein frei verfügbares „Rezept“ zum Selberbauen. Sono Motors will zumindest die Dokumentation nicht sicherheitsrelevanter Ersatzteile des Modells Sono Sion lizenzfrei zur Verfügung stellen (reSono). Noch weitergehend erfolgt dies bei Thingiverse, hier werden Objekte als 3D-druckbare CAD-Dateien zur Verfügung gestellt. Das Projekt „Solar“ versucht, in Entwicklungsländern günstige Selbstbau-Solarsysteme zu verbreiten, auch um kochen und heizen ohne Feuerholz zu ermöglichen.

Die Projekte Libreboot (enthält im Gegensatz zu coreboot keine proprietären Bestandteile mehr) und coreboot (ehemals LinuxBIOS) mit dem Ziel, proprietäre BIOSe zu ersetzen, werden manchmal auch der freien Hardware zugeordnet, da das BIOS aus historischer Perspektive der Hardware zugeordnet war. Während zu den Anfängen der Computer das BIOS vollständig in einem OTP-ROM gespeichert und somit untrennbar in der Hardware verankert war, ist dieses inzwischen, analog zu jeder anderen Software, vollständig austauschbar.[12]

Als einer der ersten Computer in Serienproduktion will das gemeinnützige Projekt 100-Dollar-Laptop alle seine Computer mit coreboot ausstatten. Bei einer geplanten Produktionsmenge von 100 bis 200 Millionen Stück soll das BIOS wohl insbesondere in den Entwicklungs- und Schwellenländern große Verbreitung finden und damit einen Beitrag zur Entwicklungshilfe leisten. Am 14. Februar 2006 hat die Firma Sun Microsystems überraschenderweise das Design ihrer bekannten SPARC-Prozessorarchitektur unter dem Namen OpenSPARC gänzlich offengelegt und unter der Freie-Software-Lizenz GNU General Public License der Allgemeinheit zugänglich gemacht. Unter dem Namen „Open Compute Project“ hat Facebook sowohl die Architektur seiner Server als auch eines Rechenzentrums freigegeben.[13] Aufmerksamkeit erregt auch die Entwicklung des offenen Befehlssatzes RISC-V, einer Grundlagentechnologie für Prozessordesign.[14][15] Um 2020 wurde in Berlin der MNT Reform als einer offensten Laptops überhaupt vorgestellt.[16][17] Zoybar ist ein modulares Musikinstrument, das als Gitarre, Kontrabass oder Synthesizer konfiguriert werden kann.[18] Monome ist ein Open-Hardware-MIDI-Controller.[19][20][21] Manyone beabsichtigt die offene Entwicklung einer Handheld-AR-Spielekonsole.[22]

Im Zusammenhang mit den FabCity-Bestrebungen Hamburgs wird das Open Lab Starter Kit entwickelt, das auf Basis bestehender Projekte großräumige CNC-Fräsen, 3D-Drucker, 3D-Scanner, Schneideplotter und Lasercutter entwickeln und offen dokumentieren möchte.[23] Mit dem Global Village Construction Set (GVCS) hat Open Source Ecology fünfzig verschiedene, auf Modularität optimierte Geräte und technische Anlagen entwickelt und offen dokumentiert, die zum Aufbau nachhaltiger, kleiner Siedlungen genügen sollen.[24] Aus dem Bereich der Textilverarbeitung kommt das AYAB-Projekt (“All yarns are beautiful”, englisch für „Alle Garne sind schön“), welches die verbreiteten Strickmaschinen Brother KH-9xx mit einer modernen und offenen Arduino-basierten Ansteuerung versieht.[25][26][27][28] In der Forschungslandschaft findet Open-Source-Hardware für verschiedenste bildgebende Verfahren,[29] Mikroskopie[30][31], sowie Messtechnik,[32] Sensorik und Elektronik[33] vermehrte Beachtung.[34] Dokumentiert ohne eindeutige Lizenz findet das Soft Robotics Toolkit für Kontinuumsrobotik im Bildungssektor Verwendung.[35] Das ab 2008 am CERN in einem offenen Prozess entwickelte White Rabbit, ein „System für hochsynchrone Datenübertragung“ in verteilten Systemen, findet Anwendung „in Bereichen wie dem Finanzsektor [u.a. Deutsche Börse], der Telekommunikation, der Energiewirtschaft, dem IoT-Bereich, der Luftverkehrskontrolle“.[9][36][37] Mit WikiHouse und anderen Initiativen findet der Ansatz zudem Eingang ins Bauwesen.[38]

Das Projekt Precious Plastic stellt seit 2013 Anlagen für Kunststoffrecycling bereit. Freiwillige und Kleinunternehmende erhalten so die Möglichkeit, durch den Verkauf neuer Produkte eigene Arbeitsplätze zu schaffen, Einkünfte zu erzielen[39] und Problembewusstsein für Umweltfragen zu schaffen.[40] Das komplementäre Projekt Plastic Scanner[41] entwickelt mobile Open-Hardware-Geräte zur Identifikation spezifischer Kunststoffe (Stand: 2022), beispielsweise zur Anwendung im Globalen Süden.[42]

Im Zuge der der COVID-19-Pandemie entstanden seit dem Frühjahr 2020 mehrere Projekte zur Herstellung von einfachen Beatmungsgeräten und persönlicher Schutzausrüstung (PSA/PPE);[43][44] Project Carola zur Herstellung einer Open-Source-Produktionslinie für Mund-Nasen-Schutzmasken im 20-Fuß-Container wurde eingestellt.[45]

Joshua M. Pearce merkte 2022 an, dass die strategische Förderung von Open Hardware durch Ersatz von Lieferketten, Technologiesouveränität und Weiteres einen Beitrag zur nationalen Sicherheit leisten könne.[46]

Wirtschaftlichkeit und Rahmenbedingungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Open-Source-Hardware weist starke Überschneidungen zum Wertschöpfungsparadigma der Commons-based Peer-Production auf.[47][48] Neben den oben genannten Beiträgen zu Nachvollziehbarkeit, Verbraucherschutz und Kreislaufwirtschaft[49] deuten verschiedene Untersuchungen auf deutliche Kostenersparnis durch Open-Source-Hardware hin. In den Bereichen der Microcontroller-Entwicklerboards und der additiven Fertigung habe die durchschnittliche Kostenersparnis durch offene Hardware gegenüber proprietären Lösungen bei 94 Prozent gelegen.[50] Auch wenn für Hobbybastelnde und bisher niedrig-digitalisierte Unternehmen mitunter „hohe[n] Anforderungen an die Dokumentation“ bestehen, attestiert eine Studie der EU-Kommission ein Kosten-Nutzen-Verhältnis von über 1 zu 4.[51][52]

Es existieren verschiedene Geschäftsmodelle, um offene technische Dokumentationen wirtschaftlich zu machen (vgl. auch Open-Source-Software-Geschäftsmodelle).[53] Gängig wird zwischen entwicklungszentrierten (Arduino), fertigungszentrierten (Sparkfun, Adafruit Industries) und dienstleistungszentrierten Modellen unterschieden.[54] Unterstützende Erwerbsquellen können durch implementierende und fallspezifische Beratungsleistungen[55] und Standardisierung[54] erschlossen werden. Das REMODEL-Toolkit enthält Designsprints zur unternehmens- und produktspezifischen Anpassung von Geschäftsmodellen.[56] Aus Perspektive des Marketings scheinen insbesondere Community-Building, Crowdsourcing, Ko-Kreation, Authentizität und aufrichtige Kommunikation von Produkteigenschaften und -unzulänglichkeiten entscheidende Prinzipien darzustellen.[57] Deren Professionalisierung kann zudem zur gezielten Weiterentwicklung der Produkte beitragen.[58] Daneben existieren qualitative Metriken zur Abschätzung der industriellen Adaption von Open Hardware.[59]

Bewertungsskalen zur Verifizierung des Reifegrades industriell anwendbarer Open-Hardware-Produkte[59]
Stufe Offenheit Nachbaubarkeit Produzierbarkeit Zulassung
0 - - Unzureichend für Reproduktion bei Losgröße 1 Keine Angaben
1 Nicht offen Nicht nachbaubar Eindeutige Stückliste Keine Zulassung beabsichtigt
2 Offen deklariert, keine Dokumentation Unvollständige/ungenaue Dokumentation Verfügbarkeit von Code sowie aller 2D- und 3D-Teile Bisher keine Bewerbung um Zulassung
3 Repositorium mit Teildokumentation Software und Hardware dokumentiert, unvollständige Bauanleitung Verfügbarkeit aller elektrischen und pneumatischen

Schaltpläne und PCB-Layouts

Bewerbung um Zulassung
4 Lizenzstrategie mit regelmäßigen Updates Vollständige technische Dokumentation Vollständige Bau- bzw. Fertigungsanleitungen Erste Zulassung abgelehnt
5 Vollständig offen (Dokumentation, Community, eindeutige Lizenz) Vollständige Reproduktion durch Dritte erfolgt Angaben zu Lieferkettensicherheit und Qualitätssicherung Zertifizierung/Zulassung erfolgt

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

openhardware.org-Logo (2013)
OSHWA Logo

Erste Hardware-orientierte „Open-Source“-Aktivitäten wurden 1997 von Bruce Perens gestartet, dem Autor der Open Source Definition, Mitbegründer der Open Source Initiative und Funkamateur. Er startete das Open Hardware Certification Program mit dem Ziel, Hardwareherstellern die Selbstzertifizierung ihrer Produkte als „offen“ zu ermöglichen.[60][61] Kurz nach dem Start von Perens’ Programm startete David Freeman das Open Hardware Specification Project (OHSpec) als weiteren Versuch eine freie Computing-Plattform als Alternative zu proprietären Plattformen zu etablieren.[62] 1999 versuchten drei weitere Enthusiasten, die Open-Source-Philosophie auf Maschinendesign zu übertragen, gründeten die Open Design Foundation (ODF) als gemeinnützige Organisation und entwickelten die „Open Design“-Definition. Jedoch verliefen diese Aktivitäten alle nach einiger Zeit im Sande.

Mitte der 2000er wurde Open-Source-Hardware jedoch wiederbelebt durch das Auftauchen einiger hochprofiliger und erfolgreicher Projekte und Firmen wie OpenCores (bekannt für OpenRISC), RepRap (3D-Drucker), Arduino, Adafruit und SparkFun. Darauf reagierend, reaktivierte Perens seine Website openhardware.org 2007.

Das Open Graphics Project, ein Versuch einen freien und offenen 3D-Graphikchip und eine 3D-Referenzkarte zu entwickeln, führte 2007 zur Gründung der Open Hardware Foundation (OHF).[63]

Die Tucson Amateur Packet Radio Corporation (TAPR), eine 1982 gegründete Amateurradio-Organisation, welche die Weiterentwicklung der digitalen Amateurradiotechnologie vorantreiben will, erschuf 2007 die erste Open-Hardware-Lizenz, die TAPR Open Hardware License. Die OSI mit Eric S. Raymond äußerte Bedenken zu der neuen Lizenz und entschied, sie nicht zu reviewen.[64]

2010 im Umfeld des Freedom Defined-Projekts wurde die Open Hardware Definition als kollaborative Arbeit vieler erstellt,[65] und erzielte breite Akzeptanz dutzender Organisationen und Firmen (Stand 2016).[66]

Im Juli 2011 veröffentlichte das CERN (European Organization for Nuclear Research) eine eigene Open-Source-Hardware-Lizenz, die CERN Open Hardware License. Javier Serrano, ein Ingenieur bei CERNs Beams Department und Gründer des Open Hardware Repository, ließ dazu verlauten: “By sharing designs openly, CERN expects to improve the quality of designs through peer review and to guarantee their users – including commercial companies – the freedom to study, modify and manufacture them, leading to better hardware and less duplication of efforts”[67]. Obwohl ursprünglich entwickelt um CERN-spezifische Ansprüche zu erfüllen, wie die Verfolgung der Auswirkung der Forschung des CERNs, kann sie in ihrer mehrfach angepassten Form nun von jedermann gut für beliebige Open-Source-Hardware verwendet werden.[68]

Auf dem Open Hardware Summit 2011 kam es zu erhitzten Diskussionen über Lizenzen und über das, was Open Source Hardware ausmacht, als Folge sagte sich Bruce Perens von den bisherigen gemeinsamen Bemühungen und Ergebnissen wie der OSHW-Definition los.[69] Bruce Perens reaktivierte Openhardware.org mit einer gleichnamigen Organisation welche „Open Hardware“ vertritt, trotz inhaltlicher Übereinstimmung mit der Open Source Hardware Definition, auf Basis der Open Source Definition und den „Vier Freiheiten“ der Free Software Foundation.[70] Jedoch ist seit 2014 Perens openhardware.org nicht mehr online und die Organisation scheint alle Aktivitäten eingestellt zu haben.[71]

Die Open Source Hardware Association (OSHWA) auf oshwa.org vertritt „Open Source Hardware“, agiert als Zentrum für Open-Source-Hardware-Aktivitäten aller Art und Genres und kooperiert intensiv mit Entitäten wie TAPR, CERN und OSI. Die OSHWA wurde im Juni 2012 als Organisation in Delaware, USA etabliert und wurde im Juli 2013 gemeinnützig.[72] Nach Querelen über Trademark-Überschneidungen zwischen der OSHWA und der OSI, unterzeichneten beide Organisationen 2012 eine Koexistenzvereinbarung.[73][74]

2012, nach Jahren skeptischer Distanz zu der Idee der Relevanz von freien Hardwaredesigns,[75] begann die Free Software Foundation ein „Respects Your Freedom“- Zertifizierungsprogramm (RYF). Es soll die Entwicklung und die Verbreitung von freier Hardware ermutigen, die ein Augenmerk auf die Rechte und Privatsphäre des Endnutzers haben soll.[76][77] Die Kampagne hat bis jetzt einen nur begrenzten Erfolg mit sechs Geräten erzielt, auch wurde die Kampagne für das Vermengen politischer Aktivitäten mit einem Hardwarezertifikat kritisiert; die FSF fordert für das Zertifikat die Akzeptanz und Verwendung der im FOSS-Umfeld umstrittenen FSF-Terminologie.[78][79] Das FSF-Projekt Replicant schlug 2016 auch eine „freie Hardware“-Definition (anstelle der OSHWA-„Open Source Hardware“-Definition), abgeleitet von den „Vier Freiheiten“ der FSF, vor.[80]

Seit 2015 richtet Xilinx die Xilinx Open Hardware Design Challenge aus. Teilnehmende sind angehalten, ihre technische Dokumentation auf GitHub zu veröffentlichen oder anderweitig die Wiederverwendbarkeit sicherzustellen.[81]

Die Alfred P. Sloan Foundation finanziert den 2020 gegründeten THING Tank [sic!] des Wilson Centers.[82] Ab Frühjahr 2022 schreibt die Open Knowledge Foundation Deutschland über den Prototype Fund Hardware Projektförderung für Open-Source-Hardware aus.[83] In Deutschland betreiben insbesondere die Technische Universität Berlin[84] und die Berlin University Alliance (BUA), sowie Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und die Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg dezidierte Open-Hardware-Forschung (Stand: Anfang 2022).

Rechtliche Grundlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Platine mit Open-Source-Hardware-Kennzeichnung

Da Hardware häufig, anders als Software, nicht dem Copyright unterliegt, sind Open-Source-Hardware-Lizenzen mehr auf das Patentrecht als Wirkmechanismus fokussiert, anders als FOSS-Lizenzen, die auf dem Copyright fußen.

Freie Hardware kann je nach Projekt unterschiedlich weit freigegeben werden. Viele Hersteller geben oft nur Teile ihrer Implementierungen für eigene Projekte der Benutzer weiter. Beispielsweise wurde nur die Firmware des WLAN-Routers WRT54GL von Linksys (gezwungenermaßen) unter GPL gestellt; vom Roboterstaubsauger Roomba wurde nur die Programmierschnittstelle veröffentlicht.

Zudem können voneinander unabhängige Teile eines Projekts anderen Lizenzen unterstehen. Dies bedeutet, dass etwa Schnittstellen, Software und Hardware unterschiedliche Lizenzen haben können.

Open-Hardware-Lizenzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bekannte und in Verwendung befindliche Open-Source-Hardware-Lizenzen sind:

  • Die „TAPR Open Hardware License“: geschrieben von Anwalt John Ackermann und von OSS-Größen Bruce Perens und Eric S. Raymond, abgesegnet nach Diskussionen mit Hunderten aus der Community[85]
  • „Balloon Open Hardware License“: geschrieben und verwendet vom „Balloon Project“
  • obwohl ursprüngliche eine eigene Lizenz, verwendet OpenCores nun die LGPL
  • Hardware Design Public License: geschrieben von Graham Seaman, Administrator von Opencollector.org
  • CERNs CERN Open Hardware License (CERN OHL)[86] ursprünglich für die Verwendung mit dem Open Hardware Repository[87]
  • Solderpad License[88], eine Variante der Apache License version 2.0, erweitert von Anwalt Andrew Katz um passender für Hardware zu sein.
  • Chumby-SDK- und HDK-Lizenz.
  • BSD-Lizenz, MIT-Lizenz, und andere permissive FOSS-Lizenzen.

Die Open Source Hardware Association empfiehlt sieben Lizenzen, die zur Open-source Hardware Definition kompatibel sind.[89] Von den allgemeinen Copyleft-Lizenzen die GNU General Public License (GPL) und Creative Commons Attribution-ShareAlike, von den Hardware-spezifischen Copyleft-Lizenzen die CERN Open Hardware License (CERN OHL) und TAPR Open Hardware License (TAPR OHL) und von den allgemeinen freizügigen Lizenzen die Free-BSD-Lizenz, die MIT-Lizenz und die Creative-Commons-Attribution-Lizenz.[90] Openhardware.org empfahl 2012 die TAPR Open Hardware License, die Creative Commons BY-SA 3.0 und die GPL-3.0-Lizenz.[91]

Richard Stallman (GNU und FSF) empfiehlt für freie Hardware verschiedene Lizenzen für verschiedene Anwendungsfälle.[1] Für allgemeine Baupläne die GNU GPL v3 (oder später), die Apache-Lizenz v2.0 und die CC-0 (eine Public-Domain-ähnliche Lizenz). Für funktionale 3D-Baupläne die GNU GPL v3 (oder später), die Apache-Lizenz v2.0 und die Lizenzen CC-BY-SA, CC-BY oder CC-0. Für dekorative Designs die GNU GPL v3 (oder später), die Apache-Lizenz v2.0, die CC-0 oder jede andere Creative-Commons-Lizenz (auch die proprietären).

Haftung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die gängigsten Open-Hardware-Lizenzen geben einen vollständigen Haftungsausschluss für veröffentlichte technische Dokumentationen an. Auch wenn länderspezifische Sonderregelungen auftreten können, nutzen anwendende Entitäten resultierende Produkte damit auf Vertrauensbasis, wie sich dies auch bei anderen Gemeingütern vollzieht (Commoning).[92] Begutachtungs- und Lizenzierungsverfahren für einzelne Produkte können das Nutzungsrisiko verringern. Werden materielle Open-Hardware-Erzeugnisse in Umlauf gebracht, gelten in der Regel die lokal üblichen Gesetzgebungen zur Produkthaftung.

Normung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DIN SPEC 3105 soll künftig als Handreichung und industrieller Entwicklungsstandard für Open-Source-Hardware dienen.[93][94][95] Die am 18. Juni 2020 erschienene, zweiteilige Spezifikation ist die erste DIN-Kernveröffentlichung unter Creative-Commons-Lizenz.[96][97] Die Spezifikation soll in EN- und ISO-Normen übertragen werden.[98]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Freie Hardware – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fachzeitschriften

Englischsprachige Open-Access-Journals mit Peer-Review sind beispielsweise:

Monografien
  • A. Gibb et al.: Building Open Source Hardware. DIY Manufacturing for Hackers and Makers. Addison-Wesley Educational, 2014, ISBN 978-0-321-90604-5.
  • Joshua Pearce: Open-Source Lab. How to Build Your Own Hardware and Reduce Research Costs. Elsevier, Amsterdam 2013. ISBN 978-0-12-410462-4.
Sammelbände
  • A. Baier et al. (Hrsg.): Die Welt reparieren. Open Source und Selbermachen als postkapitalistische Praxis. Transcript, Bielefeld 2016. ISBN 978-3-8394-3377-5.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Richard M. Stallman: Free Hardware and Free Hardware Designs. 20. Juli 2015. Abgerufen am 13. August 2015.
  2. Definition. Open-Source-Hardware (OSHW) Grundsatzerklärung 1.0. German. In: Open Source Hardware Association (OSHWA). Abgerufen am 25. Dezember 2021 (amerikanisches Englisch).
  3. Lars Zimmermann, Robert Mies: HOW TO Open Source Hardware ? In: Open Circularity. Abgerufen am 18. Februar 2022 (deutsch).
  4. Zehnter Zwischenbericht der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“. Interoperabilität, Standards, Freie Software. Drucksache 17/12495. Deutscher Bundestag, Berlin 11. März 2013, S. 47–48 (bundestag.de [PDF]).
  5. a b Jérémy Bonvoisin, Robert Mies: Measuring Openness in Open Source Hardware with the Open-o-Meter. In: Procedia CIRP. Band 78, 2018, S. 388–393, doi:10.1016/j.procir.2018.08.306 (elsevier.com [abgerufen am 18. Februar 2022]).
  6. Open-o-Meter. Über das Open-o-meter. In: Open Hardware Observatory (OHO). Search engine for sustainable open hardware projects. 2020, abgerufen am 18. Februar 2022.
  7. Rafaella Antoniou, Jérémy Bonvoisin, Pen-Yuan Hsing, Elies Dekoninck, Daniela Defazio: Defining success in open source hardware development projects: a survey of practitioners. In: Design Science. Band 8, 2022, ISSN 2053-4701, S. e8, doi:10.1017/dsj.2021.30 (cambridge.org [abgerufen am 12. April 2022]).
  8. Julian Stirling, Kaspar Bumke, Joel Collins, Vimal Dhokia, Richard Bowman: HardOps: utilising the software development toolchain for hardware design. In: International Journal of Computer Integrated Manufacturing. 7. Februar 2022, ISSN 0951-192X, S. 1–13, doi:10.1080/0951192X.2022.2028188 (tandfonline.com [abgerufen am 17. Februar 2022]).
  9. a b Paul Jerchel: Interview mit Martin Häuer: Open-Source-Hardware und Systems Engineering. In: Systems Engineering Trends. 28. Oktober 2021, abgerufen am 7. Februar 2022 (deutsch).
  10. Miljković, Nadica, Trisovic, Ana, Peer, Limor: Towards FAIR Principles for Open Hardware. 23. September 2021, doi:10.5281/ZENODO.5524415 (zenodo.org [abgerufen am 8. Juli 2022]).
  11. Colomb, Julien, Fair4rh_RDA_IG, Miljković, Nadica: FAIR for research hardware. RDA plenary presentation 2022. 2022, S. 117580466 Bytes, doi:10.6084/M9.FIGSHARE.20103149.V1 (figshare.com [abgerufen am 8. Juli 2022]).
  12. Campaign for Free BIOS. Free Software Foundation (englisch)
  13. Open Compute Project. Netzwelt.de; abgerufen am 22. Juli 2011
  14. Claus Kühnel: Open-Source-Prozessoren: Für wen RISC-V eine Alternative ist. In: ElektronikNet.de. 29. September 2020, abgerufen am 20. Februar 2022.
  15. Alfredo Herrera: The Promises and Challenges of Open Source Hardware. In: IEEE Security and Privacy. Band 53, Nr. 10, Oktober 2020, ISSN 0018-9162, S. 104, doi:10.1109/MC.2020.3020208 (ieee.org [abgerufen am 20. Februar 2022]).
  16. MNT Reform: The Much More Personal Computer. In: MNT Research. Abgerufen am 8. August 2022.
  17. Moritz Tremmel: MNT Reform im Test. Der offene Selbstbau-Laptop mit Plexiglasscheibe. In: Golem.de. 25. August 2020, abgerufen am 8. August 2022.
  18. Zoybar – Zoybar Community, Parametric Punk, Parametric craft, Music Instruments. Abgerufen am 8. August 2022 (amerikanisches Englisch).
  19. monome. sound machines for the exploration of time and space. Abgerufen am 8. August 2022.
  20. grid. In: monome/docs. Abgerufen am 8. August 2022 (amerikanisches Englisch).
  21. David Bollier: Open Source Hardware. In: David Bollier. News and Perspectives on the Commons. 29. Juli 2009, abgerufen am 8. August 2022 (englisch).
  22. AR Projector by Manyone. In: WikiFactory. Abgerufen am 9. August 2022 (englisch).
  23. Wolfgang Stieler: Kreislauf auf hanseatisch. In: MIT Technology Review. Heise, Februar 2022, S. 22–26.
  24. Machines: Global Village Construction Set. In: Open Source Ecology. Abgerufen am 8. August 2022 (amerikanisches Englisch).
  25. Andrea Diener: Chaos Communication Congress Bastler, Baustler, Life Hacker. faz.net. 28. Dezember 2013. Abgerufen am 9. Juli 2015: „Gehackt werden nicht nur Telefonverbindungen und Computer, sondern auch Strickcomputer und Pflanzen. Auf dem Chaos Communication Congress stellt sich eine Kultur des Selbstentdeckens vor. Funde werden bereitwillig mit allen geteilt.
  26. ayab-knitting.com
  27. Free software and fashion tech von Nathan Willis auf lwn.net (13. Mai 2015)
  28. Towards Open Textile and Garment Production Libre Graphics Meeting 2015, Toronto, April 29 (englisch)
  29. Open Hardware und Medizintechnik. Wie die MRT-Technologie leichter zugänglich wird. In: Prototype Fund Hardware. 14. März 2022, abgerufen am 17. März 2022 (deutsch).
  30. Michael Eisenstein: Microscopy made to order. In: Nature Methods. Band 18, Nr. 11, November 2021, ISSN 1548-7091, S. 1277–1281, doi:10.1038/s41592-021-01313-1 (nature.com [abgerufen am 8. November 2021]).
  31. Joel T. Collins, Joe Knapper, Julian Stirling, Joram Mduda, Catherine Mkindi: Robotic microscopy for everyone: the OpenFlexure microscope. In: Biomedical Optics Express. Band 11, Nr. 5, 1. Mai 2020, ISSN 2156-7085, S. 2447, doi:10.1364/BOE.385729, PMID 32499936, PMC 7249832 (freier Volltext) – (optica.org [abgerufen am 16. Februar 2022]).
  32. Katrina Laganovska, Aleksejs Zolotarjovs, Mercedes Vázquez, Kirsty Mc Donnell, Janis Liepins: Portable low-cost open-source wireless spectrophotometer for fast and reliable measurements. In: HardwareX. Band 7, April 2020, S. e00108, doi:10.1016/j.ohx.2020.e00108 (elsevier.com [abgerufen am 22. März 2022]).
  33. Michael Oellermann, Jolle W. Jolles, Diego Ortiz, Rui Seabra, Tobias Wenzel: Harnessing the Benefits of Open Electronics in Science. 2021, doi:10.48550/ARXIV.2106.15852, arxiv:2106.15852 [abs].
  34. Julieta Cecilia Arancio: Opening Up the Tools for Doing Science. The Case of the Global Open Science Hardware Movement. In: International Journal of Engineering, Social Justice and Peace. Band 8, Nr. 2, 18. Oktober 2021, ISSN 1927-9434, S. 1–27 (queensu.ca).
  35. Soft Robotics Toolkit. University College Dublin, Harvard School of Engineering and Applied Sciences, abgerufen am 20. Juli 2022 (englisch).
  36. Pietari Matti Veikko Kauttu: Open hardware as an experimental commercialization strategy: challenges and potentialities. In: CERN IdeaSquare Journal of Experimental Innovation. 21. Dezember 2018, S. 25–31 Pages, doi:10.23726/CIJ.2018.826 (cern.ch [abgerufen am 7. Februar 2022]).
  37. Laia Pujol Priego, Jonathan Douglas Wareham: Obsessed with Time? White Rabbit At CERN. In: SSRN Electronic Journal. 2019, ISSN 1556-5068, doi:10.2139/ssrn.3355693 (ssrn.com [abgerufen am 7. Februar 2022]).
  38. Christina Priavolou: The Emergence of Open Construction Systems. A Sustainable Paradigm in the Construction Sector? In: Journal of Futures Studies. Band 23, Nr. 2, Dezember 2018, S. 67–84, doi:10.6531/JFS.201812_23(2).0005.
  39. Wouter Spekkink, Malte Rödl, Martin Charter: Global Survey of Precious Plastic Projects. A Summary of Findings. Erasmus University Rotterdam, University of Manchester, University for the Creative Arts, Rotterdam / Manchester / Farnham Juli 2020, S. 34 ff. (uca.ac.uk [PDF]).
  40. Mathijs Stroober: Precious Plastic Creating awareness for plastic recycling in Bangladesh. TU Delft Industrial Design Engineering, Delft 15. Dezember 2017 (tudelft.nl [abgerufen am 8. Juni 2022]).
  41. Plastic Scanner. 10. Dezember 2020, abgerufen am 8. Juni 2022 (amerikanisches Englisch).
  42. Jerry de Vos: Plastic Identification Anywhere. Development of open-source tools to simplify plastic sorting. TU Delft, 25. Februar 2021 (englisch, tudelft.nl).
  43. Liste verschiedener Projekte zur Herstellung eines Beatmungsgerätes. Website der Open Source Ventilator initiative. Abgerufen am 29. März
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