Ignești

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Ignești
Ignest, Ignesty
Ignafalva
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Ignești (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Kreischgebiet
Kreis: Arad
Koordinaten: 46° 25′ N, 22° 10′ OKoordinaten: 46° 24′ 35″ N, 22° 10′ 10″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 5,00 km²
Einwohner: 679 (2011[1])
Bevölkerungsdichte: 136 Einwohner je km²
Postleitzahl: 317195
Telefonvorwahl: (+40) 02 57
Kfz-Kennzeichen: AR
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[2])
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Ignești, Minead, Nădălbești und Susani
Bürgermeister: Ioan Marinel Urs (PNL)
Postanschrift: Str. Principală Nr. 24
loc. Ignești, jud. Arad, RO-317195
Website:
Lage von Ignești im Kreis Arad
Ignești auf der Josephinischen Landesaufnahme

Ignești (deutsch: Ignest, Ignesty, ungarisch: Ignafalva) ist eine Gemeinde im Kreis Arad, im Kreischgebiet, im Westen Rumäniens. Zu der Gemeinde Ignești gehören auch die Dörfer Minead, Nădălbești und Susani.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ignești liegt am Fuße des Codru-Moma-Gebirges, in 89 km Entfernung von der Kreishauptstadt Arad und sieben km von Sebiș.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Prunișor Susani Minead
Voivodeni Nachbargemeinden Buhani
Sebiș Donceni Laz

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine erste urkundliche Erwähnung von Agnafalva stammt aus dem Jahr 1553.[3]

Im Laufe der Jahrhunderte traten verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens in ErscheinunG: 1553, 1561 Agnafalva, 1622 Ignest, 1746, 1828 Ignesty, 1839, 1851 Ignesty, 1858 Ignesd, 1863, 1877 Ignest, 1882 Ignest, Ignesd, Ignesci, 1893, 1900 Ignest, 1909 Ignești, Ignest, 1910, 1913 Ignafalva, 1921 Ignești, Ignafalva, 1932 Ignești.[4]

Nach dem Frieden von Karlowitz (1699) kam Arad und das Maroscher Land unter österreichische Herrschaft, während das Banat südlich der Marosch bis zum Frieden von Passarowitz (1718) unter Türkenherrschaft verblieb. Auf der Josephinischen Landaufnahme ist Ignesty eingetragen.

Infolge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs (1867) wurde das Arader Land, wie das gesamte Banat und Siebenbürgen, dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Die amtliche Ortsbezeichnung war Ignafalva.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Grenzregulierung zur Folge, wodurch Ignești an das Königreich Rumänien fiel.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkszählung[5] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 1097 1089 - 6 2
1910 1583 1552 5 3 23
1930 1526 1512 7 - 7
1977 977 962 2 1 12
1992 858 851 3 - 4
2002 822 817 5 - -

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. citypopulation.de, Volkszählung 20. Oktober 2011
  2. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  3. primariaignesti.ro, Rathaus Ignești
  4. arcanum.hu, Szabó M. Attila: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium
  5. kia.hu, E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Arad laut Volkszählungen von 1880 - 2002