Sintea Mare

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Sintea Mare
Nagyszintye, Szinte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Sintea Mare (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Kreischgebiet
Kreis: Arad
Koordinaten: 46° 31′ N, 21° 36′ OKoordinaten: 46° 31′ 11″ N, 21° 36′ 19″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 117,46 km²
Einwohner: 3.742 (2011[1])
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner je km²
Postleitzahl: 317300
Telefonvorwahl: (+40) 02 57
Kfz-Kennzeichen: AR
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[2])
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Sintea Mare, Adea und Țipar
Bürgermeister: Erdős Valentin (UDMR)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 228
loc. Sintea Mare, jud. Arad, RO-317300
Website:
Lage von Sintea Mare im Kreis Arad

Sintea Mare (ungarisch: Nagyszintye, Szinte) ist eine Gemeinde im Kreis Arad, im Kreischgebiet, im Westen Rumäniens. Zu der Gemeinde Sintea Mare gehören auch die Dörfer Adea und Țipar.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sintea Mare liegt im Nordwesten des Kreises Arad, in der Kreisch-Ebene, in 50 km Entfernung von der Kreishauptstadt Arad und sieben km von Chișineu-Criș. Die Ortschaft wird von der Weißen Kreisch durchquert.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zerind Mișca Șepreuș
Chișineu-Criș Nachbargemeinden Vasile Goldiș
Nădab Țipari Gurba

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine erste urkundliche Erwähnung der Villa Sinka stammt aus dem Jahr 1337. Im Laufe der Jahrhunderte traten verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens in Erscheinung: 1338 Zynta, 1340 Zintha, 1342 Zynche, 1459 Zenthay, 1467 Kyssynthe, 1510 Zenthay, 1531 Zyntha, 1553 Zentha, 1722 Szintye, 1808 Szintye, Szente, 1913 Szinte, 1909 Sintea, Szintye, 1919 Sintea Mare.[3]

Der Ortsname geht auf den ungarischen Offizier Stefan Szenteny zurück.[4]

Nach dem Frieden von Karlowitz (1699) kam Arad und das Maroscher Land unter österreichische Herrschaft, während das Banat südlich der Marosch bis zum Frieden von Passarowitz (1718) unter Türkenherrschaft verblieb. Auf der Josephinischen Landaufnahme ist Szintye eingetragen.

Infolge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs (1867) wurde das Arader Land, wie das gesamte Banat und Siebenbürgen, dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Die amtliche Ortsbezeichnung war Nagyszintye.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Grenzregulierung zur Folge, wodurch Sintea Mare an das Königreich Rumänien fiel.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkszählung[5] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 2897 1326 1529 25 17
1910 7118 2004 3684 578 852
1930 6462 2124 2853 568 917
1977 4342 1869 1658 280 535
1992 3594 1651 1473 124 346
2002 3669 1836 1386 58 389

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. citypopulation.de, Volkszählung 20. Oktober 2011
  2. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  3. fatornyosfalunk.com, Geschichte der Siebenbürger Ortschaften
  4. comunasinteamare.ro, Die Geschichte der gemeinde Sintea Mare
  5. kia.hu, E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Arad laut Volkszählungen von 1880 - 2002