Șepreuș

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Șepreuș
Besendorf
Seprős
Wappen von Șepreuș
Șepreuș (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Kreischgebiet
Kreis: Arad
Koordinaten: 46° 34′ N, 21° 44′ OKoordinaten: 46° 34′ 16″ N, 21° 44′ 3″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 58,04 km²
Einwohner: 2.481 (2011[1])
Bevölkerungsdichte: 43 Einwohner je km²
Postleitzahl: 317320
Telefonvorwahl: (+40) 02 57
Kfz-Kennzeichen: AR
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[2])
Gemeindeart: Gemeinde
Bürgermeister: Pintean Ioan (PNL)
Postanschrift: Piaţa Rebeliunii Nr. 1
loc. Șepreuș, jud. Arad, RO-317320
Website:
Șepreuș auf der Josephinischen Landaufnahme

Șepreuș (deutsch: Besendorf,[3] ungarisch: Seprős) ist eine Gemeinde im Kreis Arad, im Kreischgebiet, im Westen Rumäniens.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Șepreuș liegt im Teuztal, in der Kreischebene zwischen der Schwarzen Kreisch im Norden und der Weißen Kreisch im Süden.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mișca Arpășel Apateu
Adea Nachbargemeinden Șomoșcheș
Sintea Mare Șicula Cermei

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1364. Im Laufe der Jahrhunderte traten verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens in Erscheinung: 1364 Sepreus, 1413 Seprews, 1425 Sewpreus, 1479 Seprews, 1644 Sepeosi, Sepeosre, 1715 Seprős, 1808 Seprős, 1839 Seprős, 1851 Seprős, 1858, 1863, 1877 Seprős, 1882 Seprös, Seprős, 1893 Seprős, 1909 Şepreuş, Seprős, 1913 Seprős, 1921 Şepreuş, Seprős, 1932, 1956 Şepreuş. [4]

Nach dem Frieden von Karlowitz (1699) kam Arad und das Maroscher Land unter österreichische Herrschaft, während das Banat südlich der Marosch bis zum Frieden von Passarowitz (1718) unter Türkenherrschaft verblieb. Auf der Josephinischen Landaufnahme ist Seprös eingetragen. Infolge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs (1867) wurde das Arader Land, wie das gesamte Banat und Siebenbürgen, dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Die amtliche Ortsbezeichnung war Seprős. Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Grenzregulierung zur Folge, wodurch Șepreuș an das Königreich Rumänien fiel.

1820 ersteigerte die armenische Adelsfamilie Czaran vom Habsburger Ärar das Gut und erbaute in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Schlösser im neoklassischen Stil, von denen drei heute noch erhalten sind. An der Stelle des vierten wurde das Kulturhaus errichtet.[5]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Volkszählung[6] Ethnie
Jahr Einwohner Rumänen Ungarn Deutsche Andere
1880 3864 3357 359 17 131
1910 4690 4074 479 51 86
1930 4046 3730 116 22 178
1977 3042 2779 11 12 240
1992 2759 2471 9 7 211
2002 2472 2214 21 5 232

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. citypopulation.de, Volkszählung 20. Oktober 2011
  2. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  3. archive.is, Exonyme
  4. arcanum.hu, Geschichte der Siebenbürger Ortschaften
  5. virtualarad.net, Șepreuș auf VirtualArad
  6. kia.hu, E. Varga: Statistik der Einwohnerzahlen nach Ethnie im Kreis Arad laut Volkszählungen von 1880 - 2002