Dorobanți

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Dorobanți
Kisiratos
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Dorobanți (Rumänien)
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Basisdaten
Staat: Rumänien
Historische Region: Kreischgebiet
Kreis: Arad
Koordinaten: 46° 21′ N, 21° 15′ OKoordinaten: 46° 21′ 0″ N, 21° 14′ 39″ O
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Fläche: 28,12 km²
Einwohner: 1.635 (2011[1])
Bevölkerungsdichte: 58 Einwohner je km²
Postleitzahl: 315201
Telefonvorwahl: (+40) 02 57
Kfz-Kennzeichen: AR
Struktur und Verwaltung (Stand: 2016[2])
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Dorobanți
Bürgermeister: Korondi Józsa Erica (UDMR)
Postanschrift: Nr. 410
loc. Dorobanți, jud. Arad, RO-315201
Website:
Kis Iratos auf der Josephinischen Landaufnahme

Dorobanți (ungarisch: Kisiratos) ist eine Gemeinde im Kreis Arad, im Kreischgebiet, im Westen Rumäniens.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorobanți liegt im Westen des Kreises Arad, an der Grenze zu Ungarn, in 25 km Entfernung von der Kreishauptstadt Arad.

Nachbarorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kevermes Lőkösháza Macea
Dombegyház Nachbargemeinden Curtici
Iratoșu Sânpaul Șofronea

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine erste urkundliche Erwähnung von Kis-Iratos stammt aus dem Jahr 1773.

Im Laufe der Jahrhunderte traten verschiedene Schreibweisen des Ortsnamens in Erscheinung: 1773 Kis-Iratos, 1828 Kis-Iratos, 1839 Kis-Iratos, 1847 Kis-Iratos, 1851 Kis-Iratos, 1858 Kis-Iratos, 1863 Kis-Iratos, 1873 Iratos, 1877 Iratos, 1882 Iratos, 1893 Kis-Iratos, 1913 Kisiratos, 1921 Iratoşul mic, Kisiratos, 1925 Dorobanţi, 1950 Dorobanţi.[3]

Nach dem Frieden von Karlowitz (1699) kam Arad und das Maroscher Land unter österreichische Herrschaft, während das Banat südlich der Marosch bis zum Frieden von Passarowitz (1718) unter Türkenherrschaft verblieb. 1828 kaufte die Familie Szalbek vom Ärar das Gut Kis-Iratos.

Infolge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs (1867) wurde das Arader Land, wie das gesamte Banat und Siebenbürgen, dem Königreich Ungarn innerhalb der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn angegliedert. Die amtliche Ortsbezeichnung war Kisiratos.

Der Vertrag von Trianon am 4. Juni 1920 hatte die Grenzregulierung zur Folge, wodurch Dorobanți an das Königreich Rumänien fiel. 1990 wurde das Thermalbad in Dorobanți eröffnet. Das 36-40 Grad Celsius warme Wasser ist für die Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparats geeignet. Auf dem 1,5 Hektar großen Gelände befindet sich auch ein Campingplatz.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. citypopulation.de, Volkszählung 20. Oktober 2011
  2. Bürgermeisterwahlen 2016 in Rumänien (MS Excel; 256 kB)
  3. arcanum.hu, Szabó M. Attila: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium
  4. gradinatermala.ro, Das Thermalbad in Dorobanți