Johann Rudolf Meyer (Fabrikant, 1768)

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Joseph Reinhart: Johann Rudolf Meyer Sohn, ca. 1790

Johann Rudolf Meyer Sohn (* 3. April 1768 in Aarau; † 1825 unter unbekannten Umständen) war ein Schweizer Seidenbandfabrikant, Naturforscher und Alpinist. Er baute die Meyerschen Stollen sowie das Meyerhaus in Aarau und betrieb die Gründung der ältesten Kantonsschule der Schweiz. Nach der Konterrevolution gegen die Helvetische Republik wanderte er vorübergehend nach Bayern aus. Er veröffentlichte eine Enzyklopädie der Chemie. Mit seinem Bruder Hieronymus bestieg er in der Schweiz erstmals einen Viertausender. Nachdem ihm der Vater Schulden hinterlassen hatte, endete der einst hoch geachtete Mann als Falschmünzer in einem badischen Zuchthaus.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schüler von Lichtenberg und Werner[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Johann Rudolf Meyer – im Folgenden kurz Meyer genannt – war der älteste Sohn des gleichnamigen Aarauer Seidenbandfabrikanten, Philanthropen, Mäzens und Revolutionärs (1739–1813) und der Arzttochter Elisabeth Hagnauer (1741–1781). Von seinen Geschwistern stand ihm Hieronymus genannt Jérôme (1769–1844) am nächsten. Als Meyer dreizehn war, verlor er die Mutter. Zwei Jahre später schloss der Vater eine zweite Ehe mit Marianne Renner (1747–1823). 1788 unternahm Meyer eine siebenmonatige Reise ins Absatzgebiet der väterlichen Fabrik, die ihn bis nach Stockholm und Riga führte. Zum Färber bestimmt, hörte er anschliessend in Göttingen zwei Semester Physik bei Georg Christoph Lichtenberg[1] und in Freiberg (Sachsen) einige Wochen Mineralogie bei Abraham Gottlob Werner. Er befreundete sich mit einem Lieblingsschüler Werners, Johann Samuel von Gruner (1766–1824), der entfernt mit seiner Stiefmutter verwandt war. 1790 trat Meyer in die Firma ein und heiratete zur geringen Freude der Eltern seine verarmte Jugendliebe Margarete Saxer (1769–1805). Das Paar hatte vier Kinder, von denen nur Johann Rudolf (1791–1833) und Johann Gottlieb (1793–1829) das Erwachsenenalter erreichten.

Meyersche Stollen und Meyerhaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Meyerhaus, Gartenfassade vor 1939.
Meyersche Stollen.

Den Geschwistern seiner Frau war ein Stück Land ausserhalb der Stadt geblieben. Einen Teil davon entsumpfte Meyer ab 1791 durch den Bau der Meyerschen Stollen. Die nötigen Bergleute fand er im Eisenbergwerk des Staates Bern im benachbarten Küttigen. Mit dem Bergbau war er vertraut, weil sein Vater an der Blei-Silber-Mine Trachsellauenen zu Füssen der Jungfrau beteiligt war. Fachwissen steuerte Gruner bei, der nach Abschluss seines Geologiestudiums 1792 zu Meyer zog und mit der Leitung der erwähnten Bergwerke betraut wurde. Im erwähnten Jahr kaufte Meyer das Land der Geschwister Saxer. 1794–1797 liess er dort durch Johann Daniel Osterrieth (1768–1839) aus Strassburg eine herrschaftliche Villa, das Meyerhaus, errichten, die er zusammen mit Jérôme bewohnte. In den beiden Kellergeschossen des Gebäudes richtete er eine Seidenfärberei ein, die durch die Stollen mit Wasser versorgt wurde und jene in der Fabrik des Vaters (heute Alters- und Pflegeheim Golatti) ersetzte.

Beteiligung an der Helvetischen Revolution[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1798 beteiligte sich die Familie Meyer an der Helvetischen Revolution und trug massgeblich dazu bei, dass aus dem bernischen Unteraargau der selbständige Kanton Aargau entstand. Mit seinem Vater, seinem Bruder Jérôme und seinem Schwager Johann Gottlieb Hunziker gehörte Meyer dem Aarauer Revolutionskomitee (Sicherheitsausschuss) an. Neben Gruner, der Nationalbuchdrucker der Helvetischen Republik wurde, beherbergte er auch monatelang Heinrich Pestalozzi. Der Pädagoge war ein begeisterter Anhänger des Einheitsstaats und dessen bekanntester Propagandist. Meyer übernahm die Direktion der Familienfirma, als sein Vater in den Senat gewählt wurde. Osterrieth erhielt den Auftrag, den Ausbau Aaraus zur Hauptstadt der Helvetischen Republik zu planen. Seine Projekte kamen aber nur in der Laurenzenvorstadt zur Ausführung, da schon nach fünf Monaten Luzern neuer Regierungssitz wurde. 1799 versuchten Meyer und Gruner, den Betrieb des Bergwerks Küttigen aufrechtzuerhalten, traten dieses aber im folgenden Jahr wieder an die helvetische Bergwerksadministration ab.

Gründung der Kantonsschule[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Aarau auf dem Aareplan von Samuel Kyburz, 1809. 1: Meyerhaus. 2: Kantonsschule. 3: Telliring (von Andreas Moser konzipierter ältester Turnplatz der Schweiz).
Sitz der Kantonsschule war von 1802 bis 1896 das heutige Amthaus, welches die Stadt Aarau der Schule zur Verfügung stellte.

1801 stellte Meyer den bayerischen Pestalozzi-Schüler Andreas Moser (1766–1806) als Hauslehrer und Bibliothekar ein. Wohl unter dessen Einfluss forderte er in einem Aufsatz, „daß bey jeder öffentlichen Erziehung, die sey körperlich oder geistig, keine Einmischung von Glaubensmeinungen irgend einer Art statt habe“.[2] Zusammen mit Gruner gab er den Anstoss zur Gründung der 1802 eröffneten ältesten Kantonsschule der Schweiz. Auch Moser beteiligte sich daran. Ausserdem führte er an Aaraus Stadtschulen die Pestalozzische Unterrichtsmethode ein. Wegen Mosers anderweitiger Beanspruchung schickte Meyer seine Söhne in Pestalozzis Institut in Burgdorf. Sein Vater und Jérôme halfen bei der Finanzierung der Kantonsschule. Er selber unterrichtete dort unentgeltlich Chemie und Physik. Leiter der Schule wurde der erste Redaktionssekretär der helvetischen Regierung, Georg Franz Hofmann. Mathematiklehrer Johann Christian Martin Bartels war wie Meyer ein Lichtenberg-Schüler. Moser schuf mit dem Telliring den ältesten Turnplatz der Schweiz. In seinem 1800 erschienenen Werk Gesunder Menschenverstand[3] hatte er neben der Demokratie auch offen den Deismus propagiert. Deshalb machte ihn Aaraus erster Pfarrer Johann Jakob Pfleger wenige Monate nach Eröffnung der Kantonsschule zur Zielscheibe einer Hetzkampagne.[4] Damit gab der altgesinnte Geistliche das Signal zum Ausbruch der Konterrevolution gegen die Helvetische Republik (Stecklikrieg), die Berns Aristokratie von langer Hand vorbereitet hatte. Mit dem Tod bedroht, musste Moser nach München fliehen. In der Folge wurden alle übrigen Kantonsschullehrer der revolutionären Periode entlassen und die meisten von ihnen aus Aarau vertrieben.

Emigration nach Bayern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Dank dafür, dass Max Joseph das Kloster Geisenfeld der Familie Meyer verkaufte, errichteten ihm die Bürger diese Ehrensäule.[5]

Die Verfolgung von Anhängern der Helvetischen Republik liess die Familie Meyer ihre Fabrik und ihr Vermögen nach Bayern transferieren, wo Kurfürst Max Joseph und sein Minister Montgelas radikale Reformen durchführten. Anverwandte von Meyers Stiefmutter, die Freiherren von Schwachheim, hatten in Bayern Karriere gemacht.[6] Erster Standort der Meyerschen Fabrikkolonie war Schloss Rohrbach an der Ilm (Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm), das einem Bekannten der Schwachheim gehörte. 1803 kaufte die Familie Meyer in der Nachbarschaft von Rohrbach die aufgehobenen Klöster Geisenfeld und Wolnzach, vertauschte diese aber 1804 gegen diejenigen von Polling, Rottenbuch und Steingaden (Landkreis Weilheim-Schongau). Die Kaufverhandlungen führte Gruner. In der Verwaltung der bayerischen Güter wechselte sich Meyer mit seinem Bruder Jérôme ab. Gegen 300 Personen wanderten mit der Familie aus. Zuerst bestand die Kolonie aus Aargauern und Baselbietern. Die Fabrik in Bayern gedieh aber nicht, weil ihr das Basler Seidenbandkartell die Weber abwarb. Zur Kolonie stiessen dafür Teilnehmer am Bockenkrieg von 1804, einem Aufstand gegen die Herrschaft der Stadt Zürich über den Rest des Kantons. Erfolg hatten die Auswanderer mit der Zucht von Schweizer Vieh. Nachdem Meyer seine Frau verloren hatte, heiratete er 1805 Gruners uneheliche Tochter Marie. Deren Lebensdaten sind nicht bekannt, doch war sie kaum älter als seine Söhne. Nach der Heirat übernahm Meyer wieder die Verwaltung der bayerischen Güter. Die Flitterwochen verbrachte das Paar im Kanonendonner, da sich in der Gegend gerade Österreicher und Franzosen bekämpften. Gruner kaufte Meyer vier Schwaigen (Viehzuchtbetriebe) ab, die dieser im Gegenzug von ihm pachtete.

Ein ehrgeiziges Buchprojekt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Katalog von Meyers naturwissenschaftlicher Bibliothek, die gegen 40 000 Bände umfasste

Meyers ganze Leidenschaft aber galt den Naturwissenschaften. 1805 veröffentlichte er eine Geognostische Uebersicht der helvetischen Gebürgsformationen[7], die zu Unrecht Gruner zugeschrieben wurde[8]. Im Anhang findet sich eine frühe geologische Karte der Schweiz. 1806 widmete er dem eben zum König erhobenen Kurfürsten von Bayern eine Enzyklopädie der Chemie. Sie wurde von vier deutschen Wissenschaftlern redigiert, die beim Schriftsteller Heinrich Zschokke auf Schloss Biberstein einquartiert waren, und in Aarau gedruckt.[9] Die Grundlage bildete eine umfangreiche naturwissenschaftliche Bibliothek, die Meyer seit 1790 zusammengekauft hatte. Als sich auf den bayerischen Gütern Verluste häuften, entzog Meyers Vater dem Ältesten 1807 deren Verwaltung. Johann Rudolf kehrte darauf nach Aarau zurück, um das Buchprojekt zu retten. Da das ehrgeizige Unternehmen aber seine finanziellen Möglichkeiten überstieg, konnten nur vier von zwanzig geplanten Bänden fertiggestellt werden. Marie scheint schon vorher gestorben zu sein. Ihr Vater Gruner strengte 1808 einen Prozess gegen seinen einstigen Freund an, weil ihm dieser den Pachtzins für seine Schwaigen schuldig blieb. Im erwähnten Familienstreit wurde Meyer von Jérôme unterstützt. 1809 heiratete er dessen sechzehnjährige Stieftochter Luise Vinnassa (1793–1859). Auch verkaufte er Jérôme das Meyerhaus. Mit dem Erlös konnte er dahinter um 1810 eine neue Fabrik bauen. Diese nutzte mit Hilfe eines riesigen unterirdischen Wasserrads die Energie des Wassers in den Meyerschen Stollen zum Antrieb von Appreturmaschinen.

Erstbesteigung der Jungfrau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jungfrau, Fotografie, 1878.

Internationale Bekanntheit erlangten Meyer und sein Bruder Jérôme, indem sie am 3. August 1811 zusammen mit den Gämsjägern Joseph Bortis und Alois Volken aus Fieschertal (Wallis) die 4158 m hohe Jungfrau und damit als erste Menschen in der Schweiz einen Viertausender bestiegen.[10] 1812 veranstalteten sie eine zweite Expedition, in deren Verlauf Meyers 19-jähriger Sohn Johann Gottlieb die Besteigung der Jungfrau wiederholte und drei Führern die Erstbesteigung des 4274 m hohen Finsteraarhorns gelungen sein soll.[11]

Zerrüttete Finanzen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1811 kaufte Meyer dem Vater Warenlager, Guthaben, Fabrikgerätschaften und Webstühle ab. Gleichwohl nahm der Vater auf Meyers künftiges Erbe Rottenbuch und Steingaden eine Hypothek auf, die den Wert der Güter überstieg. 1812 trat er im Einvernehmen mit Meyer Polling an Jérôme ab, der dorthin zurückkehrte und auch die Führung des Prozesses mit Gruner übernahm. Als der Vater 1813 starb, beglich Meyer um der Familienehre willen die auf Rottenbuch und Steingaden lastenden Schulden. Vom Vater übernahm er auch die Sorge um die uneheliche Tochter seines verstorbenen Bruders Henri. Jérôme wurde für seine Verdienste um die bayerische Landwirtschaft 1814 in den erblichen Adelsstand erhoben. 1816 verlor er den Prozess gegen Gruner. Vom Konkurs bedroht, musste Meyer Rottenbuch und Steingaden unter dem Wert verkaufen. Trotzdem unterstützte er im Hungerjahr 1817 die Armen. 1818 erwarb Jérôme Ammerland am Starnberger See. Auf dem einsam gelegenen Schlossgut hatte sich zuvor ein zum Tod verurteilter Getreuer Napoleons, Graf Lavallette, versteckt.[12] Möglicherweise wollte Jérôme dort dem verschuldeten Bruder Zuflucht gewähren.

Als Falschmünzer im Zuchthaus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachgemachte Sechskreuzerstücke des Grossherzogtums Hessen-Darmstadt, wie Meyer sie herstellte.

Der 1996 erschienene Comic von Gloor und Kirchhofer über Meyer und dessen Vater[13] endete noch im Imaginären. Als dann 2011 Meyers wahres Schicksal bekannt wurde,[14] erwies es sich – auch ohne Auftritt eines Ungeheuers – als ähnlich spektakulär wie das von den Autoren erfundene: Der einst angesehene Mann wurde 1820 in Karlsruhe der Falschmünzerei überführt und verhaftet.[15] Neben finanziellen könnten ihn auch politische Gründe veranlasst haben, Geld verschiedener süddeutscher Fürsten zu fälschen. In die Hauptstadt des Grossherzogtums Baden war er wohl übersiedelt, um seinen Gläubigern zu entkommen. 1822 wurde er von der badischen Justiz zu drei Jahren Zuchthaus verurteilt. Nach Franz Xaver Bronner starb er in dem Jahr, in dem er freigekommen wäre.[16] Die entsprechenden Akten sind verschollen.

Der Mathematiker und Physiker Ludwig Thilo, welcher 1810–1818 an der Kantonsschule unterrichtet hatte, schrieb über Meyer (im Original französisch): „Dieser tugendhafte und enthaltsame Mann war voller Begeisterung für die Wissenschaften und glaubte, das geltende Recht sei nichts anderes als das Recht des Stärkeren; vielleicht wurde er das Opfer dieser Meinung? Sein tragisches Ende kann die Grösse seiner Verdienste nicht mindern (…)“[17]

Meyers gleichnamiger Sohn studierte in Tübingen Medizin. Unter Verzicht auf sein Bürgerrecht heiratete er 1817 eine Halbschwester seiner Mutter und liess sich in Konstanz nieder. 1821 kehrte er nach Aarau zurück und unterrichtete fortan Naturwissenschaften an der Kantonsschule. Er verfasste mehrere literarische Werke.[18] 1831 musste er die naturwissenschaftliche Bibliothek des Vaters, welche mit 40 000 Bänden die drittgrösste im deutschen Sprachraum gewesen sein soll, in Schaffhausen versteigern lassen.[19] Johann Gottlieb wurde Kaufmann und übernahm die väterliche Firma. Nach seinem Tod gelangten Fabrik und Meyerhaus in den Besitz seines Associés Friedrich Heinrich Feer. 1939 baute die römisch-katholische Kirchgemeinde Aarau das Meyerhaus zum Pfarrhaus um, 1940 errichtete sie dahinter die Kirche St. Peter und Paul. Die Fabrik mit der Radstube wurde in den 1980er Jahren einem Erweiterungsbau der Hauptpost geopfert.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise und Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hans Joachim Herde: Das Publikum der Physik. Lichtenbergs Hörer. Göttingen 2006, S. 17, 430, 750.
  2. Ueber Grundsätze der gesellschaftlichen Verbindungen. In unbekannter Publikation, S. 47–58, Separatabdruck Arau 1801. Zitiert nach Rezension in: Der neue schweizerische Republikaner, Bern 11. August 1801, S. 416. In: Der Republikaner nach liberalen Grundsätzen, Bern 27. Dezember 1801, S. 143 f., wird „Meyer, Sohn“ als Autor angegeben.
  3. Gesunder Menschenverstand über die Kunst Völker zu beglücken (…) gedruckt im Lande der Freiheit für das Jahr der Gegenwart und die Zeit der Zukunft. (Johann Jakob Hausknecht, St. Gallen 1800); 2. Auflage, (Huber & Co., St. Gallen) 1807 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DycFLAAAAcAAJ%26printsec%3Dfrontcover%26dq%3DGesunder%2BMenschenverstand%2B%C3%BCber%2Bdie%2BKunst%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwiI94yJscDNAhXrKsAKHcKRC8gQ6AEIHjAA%23v%3Donepage%26q%3DGesunder%2520Menschenverstand%2520%C3%BCber%2520die%2520Kunst%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  4. Johann Jakob Pfleger: Ein Wort an seine lieben Mitbürger zur Belehrung, Warnung und Beruhigung über Mosers gesunden Menschenverstand, Arau (9. Juni) 1802. Vergleiche Johann Rudolf Meyer et al.: Dem Bürger Pfleger, Kammerer und erster (sic) Pfarrer in Aarau, (Aarau) 29. Juni 1802; Beyträge zur Beurtheilung der Fehde des Pfarrers und Kammerers Pfleger, mit Mosers gesundem Menschenverstande, (Aarau 1802); dito, Erste Fortsetzung, (Aarau 1802); Johann Rudolf Meyer: Ein freymüthiges Wort über die Zuschrift der 40 Bürger an Herrn Kammerer Pfleger, nebst Beurtheilung seiner Antwort auf dieselbe, (Aarau 1802); Johann Rudolf Meyer: Beleuchtung einiger Stellen in Herrn Kammerer Pflegers Schrift, die Erziehungsanstalten in Arau betreffend, Aarau 1802; Andreas Moser: Der Kampf eines Laien mit einem Priester (…) Helvetien (Bern) 1802 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DuzdOAAAAcAAJ%26pg%3DPA1%26dq%3DDer%2BKampf%2Beines%2BLaien%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwj53fmqscDNAhUJCsAKHdbgAxQQ6AEIHjAA%23v%3Donepage%26q%3DDer%2520Kampf%2520eines%2520Laien%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  5. Lithografie: Churpfalzbayerisches Intelligenzblatt (München), 1. Januar 1804, zwischen Spalten 8 und 9; vergleiche Münchner Tagsblatt, 16. September 1803, S. 549.
  6. Peter Genner: Die Gastgeber der Helvetischen Gesellschaft. Die Familie Schwachheim-Renner als Besitzerin von Bad Schinznach und ihre Auswanderung nach Bayern. In: Argovia, 2012, S. 126–179.
  7. In: Isis, Oktober 1805, S. 857–878, 1121 („von Rudolf Meyer in Aarau“).
  8. So beim Nachdruck in: Alpina, 1. Band, Winterthur 1806, S. 244–265.
  9. Systematische Darstellung aller Erfahrungen in der Naturlehre, entworfen von Johann Rudolph Meyer dem Jüngern, bearbeitet von mehreren Gelehrten. 4 Bände (mehr nicht erschienen), Aarau 1806–1808. Den dreibändigen 1. Teil (Licht, Wärme, Elektrizität, Magnetismus, Sauerstoff, Wasserstoff, Wasser, Stickstoff, Kohle, atmosphärische Luft) zeichnete Ludwig von Schmidt, genannt Phiseldeck (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.e-rara.ch%2Fzuz%2Fcontent%2Ftitleinfo%2F10167109~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), den 1. Band des 3. Teils (Platin, Gold, Silber, Quecksilber, Blei, Wismut, Nickel, Kupfer, Arsen) Karl Albrecht Kielmann (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.e-rara.ch%2Fzuz%2Fcontent%2Ftitleinfo%2F10324642~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D). Die zwei anderen Mitarbeiter waren August Gerhard Gottfried Lichtenstein und Andreas Albrecht Ludwig Dehne. Nach Schmidts frühem Tod übernahm der junge Franz von Ittner die Leitung der Redaktion. Vergleiche Johann Rudolf Meyer: Specielle Erörterungen über das Formale des Meyerschen Werks und Auskunft über den Gang der künftigen Fortsetzung desselben, Aarau 1808 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3D6Fo_AAAAcAAJ%26pg%3DPR1%26lpg%3DPR1%26dq%3DSpezielle%2BEr%C3%B6rterungen%2B%C3%BCber%2Bdas%2BFormale%2Bdes%2BMeyerschen%2BWerks%26source%3Dbl%26ots%3D1fzR38DVXz%26sig%3DHsR9KbjeASwR91tMCKeU015TB2Y%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwiO7ay2-8DNAhXKDxoKHQwpAyAQ6AEIHzAA%23v%3Donepage%26q%3DSpezielle%2520Er%C3%B6rterungen%2520%C3%BCber%2520das%2520Formale%2520des%2520Meyerschen%2520Werks%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  10. Reise auf den Jungfrau-Gletscher und Ersteigung seines Gipfels. Von Joh. Rudolf Meyer und Hieronymus Meyer von Aarau im Augustmonat 1811 unternommen. Aus den Miszellen für die neueste Weltkunde besonders abgedruckt. (Aarau 1811.) (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DSSsVAAAAQAAJ%26pg%3DPA5%26lpg%3DPA5%26dq%3DReise%2Bauf%2Bden%2BJungfrau-Gletscher%2Bund%26source%3Dbl%26ots%3DH3zQ_blPWy%26sig%3D2v7-DnW2LH02MCWcVz1iVS9guHc%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwi33uvxjcHNAhVD1BoKHZcNC14Q6AEIHDAA%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D)
  11. Heinrich Zschokke: Reise auf die Eisgebirge des Kantons Bern und Ersteigung ihrer höchsten Gipfel im Sommer 1812. Mit einer Karte der bereisten Gletscher. Aarau 1813. (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DYINRAAAAcAAJ%26printsec%3Dfrontcover%26dq%3DReise%2Bauf%2Bdie%2BEisgebirge%2Bdes%2BKantons%2BBern%26hl%3Dde%26sa%3DX%26ved%3D0ahUKEwj7kJKojsHNAhUiJcAKHcKEBxAQ6AEIJzAA%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D)
  12. Lavallettes Flucht aus der Todeszelle erzählt Golo Mann in: Eine wahre Geschichte, herausgegeben von Peter Marxer, Kilchberg 1985.
  13. Reto Gloor/Markus Kirchhofer: meyer & meyer. Zürich 1996, Neuauflage 2015.
  14. Peter Genner: Der Aarauer Jungfrau-Erstbesteiger fälschte Geld. In: Aargauer Zeitung, 3. August 2011, S. 29 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3Dhttp%3A%2F%2Fwww.aargauerzeitung.ch%2Faargau%2Faarau%2Fder-aarauer-jungfrau-erstbesteiger-faelschte-geld-111448617~GB%3D~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D).
  15. Karlsruher Zeitung, 8. November 1820, S. 1468, wiederholt am 10. November 1820, S. 1487. Königlich-Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt, 6. Dezember 1820, S. 620 f.
  16. Franz Xaver Bronner: Der Canton Aargau. 2. Band, St. Gallen/Bern 1844 (Digitalisathttp://vorlage_digitalisat.test/1%3D~GB%3DIBsPAAAAQAAJ%26printsec%3Dfrontcover%26hl%3Dde%26source%3Dgbs_ge_summary_r%26cad%3D0%23v%3Donepage%26q%26f%3Dfalse~IA%3D~MDZ%3D%0A~SZ%3D~doppelseitig%3D~LT%3D~PUR%3D), S. 41.
  17. Ludwig Thilo: Sur l’idée de M. Rodolphe Meyer, de mesurer les hauteurs des montagnes au moyen du pendule. In: Correspondance mathématique et physique, Band 5, Bruxelles 1829, S. 337–347, Zitat: S. 337/Anm. 1: « Cet homme vertueux et sobre, était plein d’enthousiasme pour les sciences, et ne regardait les lois civiles que comme le résultat de la volonté du plus fort ; peut-être est-il devenu la victime de cette opinion ? Sa fin tragique ne peut diminuer la grandeur de ses mérites (…) »
  18. Abraham Emanuel Fröhlich: Erinnerungen an Prof. Dr. Rudolf Meyer. In: Alpenrosen auf das Jahr 1852, Aarau/Thun 1851, S. I–LVI.
  19. Katalog über die von Johann Rudolph Meyer sel. hinterlassene naturwissenschaftliche Bibliothek. Aarau 1827 (überklebt: Schaffhausen 1831).