Liederbach (Main)

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Liederbach
Fließgewässersystem Liederbach

Fließgewässersystem Liederbach

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2492
Lage Taunus

Rhein-Main-Tiefland


Deutschland

Flusssystem Rhein
Abfluss über Main → Rhein → Nordsee
Ursprung Zusammenfluss von Rombach und Reichenbach bei Königstein im Taunus
50° 10′ 57″ N, 8° 27′ 17″ O
Quellhöhe ca. 320 m ü. NN [1]
Mündung bei Höchst (im Industriepark Höchst) in den MainKoordinaten: 50° 5′ 38″ N, 8° 32′ 35″ O
50° 5′ 38″ N, 8° 32′ 35″ O
Mündungshöhe ca. 93 m ü. NN [1]
Höhenunterschied ca. 227 m
Länge 15,8 km[2] 
(mit Reichenbach 20,7 km)
Einzugsgebiet 37,51 km²[2]

Abfluss[3] an der Mündung
AEo: 37,51 km²
MNQ
MQ
Mq
66 l/s
308 l/s
8,2 l/(s km²)
Großstädte Frankfurt
Kleinstädte Königstein, Kelkheim,
Liederbach,
Liederbach in Frankfurt-Unterliederbachzwischen Wasgaustraße und Hunsrückstraße

Liederbach in Frankfurt-Unterliederbach
zwischen Wasgaustraße und Hunsrückstraße

Der Liederbach ist ein knapp 16 Kilometer (mit Reichenbach knapp 21 km) langer, nördlicher und rechter Zufluss des Mains in Hessen, der den Vordertaunus im Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis und das Stadtgebiet Frankfurts am Main durchfließt.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Namensbestandteil Lieder kommt von ahd. liodar Rauschen, Geräusch. Liederbach bedeutet demnach so viel wie rauschender Bach[4][5][6][7]

Auf der Landtafel Gericht Liederbach von Wilhelm Dilich, 1607–1622 wird er Liederbach oder Mühlenbach und am Unterlauf Möhlenbach genannt.[8]

Von einheimischen Anwohnern wird der Liederbach oft einfach als „Die Bach“ bezeichnet.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Quellbäche[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Liederbach entsteht westlich von Königstein im Taunus aus dem Zusammenfluss von Rombach und Reichenbach.

Reichenbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Reichenbach (Liederbach)

Der Reichenbach ist der knapp 5 km lange linke Quellbach des Liederbaches. Er ist der längere und wasserreichere Quellbach und wird deshalb von manchen als der Oberlauf des Liederbaches angesehen.

Rombach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Rombach (Liederbach)

Der Rombach ist der gut 4 km lange rechte Quellbach des Liederbaches. Er wird heute von manchen als ein Zufluss des Liederbaches angesehen, auf einigen älteren Karten trägt jedoch er die Bezeichnung „Liederbach“.[9]

Verlauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von der Vereinigung seiner Quellbäche bis zur Mündung des Braubaches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zusammenfluss von Rom- und Reichenbach zum Liederbach

Nach der Vereinigung seiner beiden Quellbäche südwestlich der Burgruine von Königstein auf einer Höhe von etwa 320 m ü. NHN fließt der Liederbach zunächst in südlicher Richtung durch Laubwald und unterquert gleich darauf die Gleisanlagen der Königsteiner Bahn (), die den Bach auf seinen Weg nach Höchst in wechselnden Abstand begleitet. In der Unterführung wird er auf seiner rechten Seite von einem Waldbächlein gespeist.

Der Liederbach betritt jenseits der Gleisanlagen den südlichen Teil des Fauna-Flora-Habitat Rombachtal und auf dem Bangert bei Königstein[10].Er fließt links an der 1911 von dem Mauermeister Michael Söhngen gefassten und mit einer Kuppel überbauten Stahlquelle[11] () vorbei, unterquert dann den Forellenweg () und läuft danach begleitet von Büschen und Bäumen in der Flur Obere Hohwiesen durch Grünland. Etwas bachabwärts stärkt ihn wiederum auf der rechten Seite ein zweites Bächlein (), das aus der Flur Vorderes Ziegenheck heranzieht. Nach einer alten Karte vom Herzogtum Nassaus aus dem Jahre 1819 floss ihm früher auf der anderen Seite von der Burg her ein weiterer kleiner Bach zu.[12] Auf seiner linken Seite liegen die die Schrebergärten des KGV Im stillen Hain und auf der anderen Seite etwa dreihundert Meter vom Bach entfernt das Königsteiner Vereinshaus des 1897 gegründeten Entomologischer Verein Apollo e. V.. Etwa einen halben Kilometer danach speist der Liederbach in der Flur Untere Hohwiese einen kleinen Teich () und erreicht dann gut hundert Meter später die Gemarkungsgrenze von Königstein nach Schneidhain ().

Evangelische Johanniskirche im Schneidhain

Er markiert nun für etwa dreihundert Meter die Grenze zwischen den beiden Ortschaften. Auf seiner rechten Seite liegt dort die Flur Im Kirchgraben und auf der linken die Flur An der Heufahrt. Der Bach kreuzt dann die Wiesengrundstraße () und zieht danach am Ostrand von Schneidhain südsüdwestwärts durch die Flur Ober den kleinen Wiesen. Auf der rechten Seite steht dort etwa siebzig Meter vom Bach entfernt im alten Ortskern des Straßendorfes die 1741 erbaute und zum evangelische Dekanat Kronberg gehörende Johanniskirche () mit einen kleinen Friedhof an der Nordseite.[13] Südöstlich davon befindet sich ein kleines Audi-Museum () und südlich der Kirche steht das Gebäude des ehemaligen Schneidhainer Rathauses (), das heute als Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr dient.[14] Der Bach läuft dann begleitet von dichtem Gehölz durch die Flur Am Dingweg, wo er früher am Südausgang von Schnaidhain die Schneidhainer Mühle () betrieb.[15][16] Danach biegt er nach Ostsüdosten ab und schlägt einen kleinen Bogen durch die Flur Am Jägerhaus. Er verlässt dort das Fauna-Flora-Habitat und unterquert beim Baumateriallager der Stadt Königstein die B 455 (Wiesbadener Straße) () in Richtung Südsüdwesten.

Er zieht nun zwischen Schneidhain auf seiner rechten Seite und der früher zu Altenhain gehörenden und 1972 an Schneidhain abgegebenen Siedlung Johanniswald[17] auf der linken am rechten Rande eines Waldstreifens südwärts durch die Flur Unter der Mühle, passiert dann etwa hundert Meter später die Landkreisgrenze () vom Hochtaunuskreis nach dem Main-Taunus-Kreis und betritt dabei das Gebiet der Gemarkung des zur Gemeinde Bad Soden gehörenden Ortsteils Altenhain. Auf seiner linken Seite grenzt er dort an Mischwald und auf der anderen Seite an Grünland mit Feuchtwiesen. Knapp dreihundert Meter südlich zweigt dann auf seiner rechten Seite ein Graben () ab.

Naturnaher Liederbach zwischen Schneidhain und Hornau

Der Bach und sein Graben fließen in der Flur Beidenauergrund südwärts durch ein noch recht enges Tal und vereinigen sich () nach etwa vierhundert Metern wieder westlich der Anhöhe Mühlhell[18] (323 m) in der Nähe eines kleinen Klärwerkes mit einem Klärteich. Ungefähr dreihundert Meter weiter westlich befindet sich die stillgelegte und früher zum Bergrevier Wiesbaden gehörende Eisengrube Diana ().[19]

Mündung des Braubaches in den Liederbach

Der Liederbach fließt nun begleitet von einem Saum aus Büschen und Bäumen am bewaldeten Osthang des Rodenberges entlang durch einen Grünlandstreifen. Auf dem in den niederen Lagen mit Misch- und in höheren mit Nadelwald bedeckten Roten Berg, der auch Rodenberg genannt wird, befinden sich mehrere Hügelgräber.[20][21]

Knapp zweihundert Meter bachabwärts zweigt auf seiner rechten Seite ein Mühlgraben () ab, welcher früher die 1618 vom pfälzischen Kurfürsten Friedrich V. genehmigte Beidenauermühle (), auch Rote Mühle genannt, antrieb.[22][23] Der Liederbach kreuzt dann den Mühlweg und schlängelt sich gesäumt von starkem Gehölz durch das Grünland der Flur Geschwin. Östlich davon liegt in der Flur Rosenheck ein größerer Gehölzkomplex, an dem sich dann Ackerland anschließt. Kurz danach wird er bei der Flur Unterm Braubacher Feldchen auf seiner rechten Seite vom aus Nordwesten kommenden Braubach () gespeist.

Von der Mündung des Braubaches bis zur Mündung des Gimbaches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Liederbach passiert nun die Gemeindegrenze () von Bad Soden nach Kelkheim und mäandert dann in der Gemarkung des Kelkheimer Stadtteils Hornau südwärts durch die Flur Im Geschenn und quert dort die Geschwenner Brücke ().[24] Sein Tal hat sich jetzt merklich ausgeweitet. Der Bach wird dort von dichtem Ufergehölz begleitet. Auf seiner linken Seite liegt der Gräberwald mit seinen Laubbäumen und auf der anderen Seite befinden sich Felder, denen sich dann westlich Streuobstwiesen anschließen. Nach der alten Karte von Nassau floss ihm dort auf der rechten Seite ein kleiner Wiesenbach zu.[12]

Chaisewegbrücke mit St. Nepomukstatue

In der Flur Schlenkersgrund unweit der Gagernhöhle (), im Volksmund auch Fuchshöhle genannt,[25] erreicht der Bach beim Gebäude des Vereins Blasorchester Kelkheim-Hornau e. V. den Nordrand von Hornau. Bei dem kleinen Hornauer Wasserfall in der Flur Mühlwies zweigte früher links ein Mühlgraben ab, der die in der Lange Straße, der heutigen Hornauer Straße stehende und bis 1970 aktive Hornauer Mühle () trieb.[26][27][24][28][29] Der Liederbach unterquert nun westlich einer Umspannstation den Gagernring, läuft dann parallel zur Ofterdingenstraße in Richtung Süden und kreuzt danach die Hornauer Straße (). Östlich des Baches beginnt dort der alte Ortskern von Hornau mit sehenswerten alten Häusern.[30] Der Liederbach fließt weiter an der 1952 eingeweihten katholischen St. Martinskirche vorbei und unterfließt dann die Chaisewegbrücke (Rotlinthallee). Auf der Brücke dort steht eine über zweihundert Jahre alte, im Barockstil erstellte Statue des Brückenheiligen St. Nepomuk.[31]

Das vor 1830 in klassizistischem Stil erbaute Gagernhaus

Der Bach zieht nun an der rechts von ihm liegenden Gagernanlage vorbei. Auf der anderen Seite steht die 1725 erbaute Alte St. Martinskirche, der Vorgängerbau der neuen Martinkirche und südwestlich davon das 1830 im klassizistischen Stil erbaute Gagernhaus, dass früher das Gesindehaus des den Freiherrn von Gagern gehörenden Gutes Rotlinthof [32][33] war und seit 1954 als Pfarr­haus von der Martinsgemeinde genutzt wird.[34] Südöstlich davon liegt das seit 1774 bestehende Gasthaus Zum Taunus.[35] Der Liederbach kreuzt nun die Theresenstraße und läuft von Büschen und Bäumen gesäumt parallel zur Feldbergstraße auf seiner rechten Seite und der Straße In den Bleichwiesen linken bis zum Dingesweg. Auf seiner linken Seite liegt dort knapp zweihundert Meter westlich und südlich der Hornauer Straße der seit 1822 errichtete Friedhof Hornau (). Dort befinden sich die Grabstätte der Familie von Gagern mit elf in zwei Reihen hintereinander stehenden Grabsteinen von 1824 bis 1880 .[36][37]

Südlich des Dingesweges beginnt der Alte Stadtpark, auch Stadtpark Mühlengrund genannt.[38] Der Bach läuft durch den Stadtpark am mit Streuobstwiesen bedeckten westlichen Hang des Atzelbergs[9][39] (237 m) entlang und passiert im Park die Gemarkungsgrenze von Hornau nach Kelkheim-Mitte. Dort zweigt auf seiner linken Seite der Kleine Mühlgraben ab. Der Liederbach fließt dann an einem auf seiner rechten Seite liegenden kleinen Fischteich vorbei. Am Südausgang des Parkes liegt auf der gleichen Seite die Katholische Kindertagesstätte und Krippe St. Franziskus.

Verdolte Einmündung des Gimbaches in den Liederbach

Danach fließt er begleitet von dichtem Bewuchs zwischen den Fluren Großer Mühlgrund auf der rechten und Kleiner Mühlgrund auf der linken Seite[40] und quert darauf die Liederbacher Straße. Der vorher dort unterirdisch verrohrt laufende Liederbach wurde im Jahre 2016 wieder freigelegt.[41] Ungefähr zweihundert Meter östlich steht auf dem Mühlberg die 1909 im neuromanischen Baustil gebaute katholische Kloster- und Pfarrkirche St. Franzuskus und das dazu gehörende ehemalige Franziskanerkloster.[42][43][44] Etwas bachabwärt bei der Mühlstraße 21 stand früher bis zu ihrem Abriss im Jahre 1965 die Kelkheimer Fingersmühle.[45][46] Der Bach unterquert nun die Weberstraße und kurz danach die Mühlstraße und läuft dann zwischen dem Merowingerweg im Westen und der Karolingerstraße im Osten südwärts durch dichtes Gehölz. Auf seiner rechten Seite stehen dort Ein- oder Zweifamilienhaus und auf der linken Doppelhaushälften. Nördlich der Wilhelm-Dichmann-Straße mündet von rechts und unterirdisch verdolt, der aus dem Westen heranfließende Gimbach. Gut zweihundert Meter westlich in der Frankfurter Straße 21 befindet sich das Museum Kelkheim mit Exponaten zu der Entwicklung des Schreinerhandwerks und den in Kelkheim ansässigen Möbelfirmen.[47]

Von der Mündung des Gimbaches bis zur Mündung des Schmiehbaches[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Liederbach zwischen der Wilhelm-Dichmann-Straße und der Frankenallee in Kelkheim

Der Liederbach fließt nun westlich der Wilhelm-Dichmann-Straße in Richtung Süden an den dortigen Einkaufsmärkten entlang, wird dann von einer kleinen Holzbrücke überspannt und unterfließt gleich danach die Frankenallee. Südlich der Allee ist befindet sich auf der rechten Seite des Baches eine Kinderkrippe und auf der linken Seite westlich neben einer Poststelle der Alte Friedhof. Dort stehen auch rechts und links des Baches einige der wenigen Hochhäuser von Kelkheim.

Etwas südlich davon, auf dem Gelände der mittlerweile geschlossenen Gärtnerei Buchsbaum in der Frankenallee 32 stand die ehemalige Kelkheimer Au-Mühle[9][48][49] Der Liederbach schlägt nun einen kleinen Bogen nach rechts und erreicht dann den 2007 fertiggestellten Stadtpark Sindlinger Wiesen.[50][51][52][53]

Der Liederbach wurde dort im 19. Jahrhundert aus seiner Talaue in einen Mühlgraben verlegt, der früher die im Juli 1974 abgerissene Münsterer Mühle[54] betrieb. Da dieser Mühlkanal in einigen Bereichen zu eng war, kam es bei starken Regenfällen dort zu Überschwemmungen. Der Liederbach wurde deshalb im Rahmen der Umgestaltung der Sindlinger Wiesen wieder in sein altes Bett zurückverlegt. Der einstige Mühlgraben fließt heute direkt am Ortsrand an den Häusern entlang, während der Weg des Liederbaches mitten durch den Park verläuft.[55][49]

In dem Park unterquert der Liederbach zunächst die Kelkheimer Brücke, fließt dann südsüdwestwärts unter der nach der britischen Partnerstadt von Kelkheim benannten High Wycombe Brücke hindurch und passiert danach die Stadtteilgrenze von Kelheim-Mitte nach Münster. Er unterfließt nun die nach der französischen Partnerstadt benannte Saint Fons Brücke und läuft dann in der Flur Im Oberen Grund an einem Abenteuerspielplatz mit einem Bolzplatz und danach an der 1971[56] eingeweihten Grundschule In den Sindlinger Wiesen vorbei. Anschließend kreuzt er auf seinen Weg durch die für den gesamten Park namensgebende Flur Sindlinger Wiesen die Münsterer Brücke, vereinigt sich bei der Flur Aufm Brühl mit seinem Mühlgraben und verlässt dann den Stadtpark.

Mündung des Schmiehbaches in den Liederbach

Er unterquert nun die L 3014 (Frankfurter Straße), läuft dann begleitet von starkem Ufergehölz in fast westlicher Richt gut zweihundert Meter an der Südseite dieser Straße entlang und unterfließt danach die L 3016 (Königsteiner Straße). Knapp zweihundert Meter südlich steht dort die von 1807-11 nach Plänen des klassizistischen Baumeisters Joh. Christian Zais erbaute Katholische Pfarrkirche St. Dionysius.[57] und gut vierzig Meter weiter westlich das 1789 von Maria Theresia Freifräulein von Bettendorf als Wohnhaus eines Hofgutes errichtete ehemalige Rat- und Schulhaus der Gemeinde Münster.[58] Das Gebäude wird heute als Restaurant genutzt.[59]

Nach weiteren zweihundert Meter wechselt der Liederbach seine Fließrichtung westsüdwestwärts und läuft dann in der Flur Krautgärten südlich des Wirtschaftswegs Der alte Bachweg an den Anlagen des nach der Flur benannten Kleingartenvereins entlang. Auf der anderen Seite des Weges liegt die Flur An der alten Bach in der eine Kläranlage mit einem Klärteich liegt. Der Bach unterquert die Bundesstraße 519, verlässt gleich darauf die Gemarkung von Münster und wechselt rüber auf das Gebiet des Liederbacher Ortsteiles Niederhofheim.

Zwischen der Fluren Auf der alten Bach und dann Auf dem Gehrn im Norden und der Flur Auf dem Pflänzer im Süden zieht der Bach durch Ackerland und wird nördlich des Weges Auf dem Pflänzer auf seiner linken Seite durch den von Nordnordosten kommenden Schmiehbach gestärkt.

Von der Mündung des Schmiehbaches bis zur Mündung des Augrabens[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Liederbach in Niederhofheim
Unter dem Namen Braubach unterquert der Liederbach die Hauptstraße des Ortes Liederbach

Der Liederbacn erreicht nun das Weichbild von Niederhofheim, fließt dann südlich der Staufenstraße am auf seiner rechten Seite liegenden alten Ortskern des Wegedorfes entlang und unterquert danach die Straße Altniederhofheim. Knapp vierzig Meter südlich der Brücke steht der stattliche Fachwerksbau des Historischen Gasthauses Rudolph aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.[60][61] Der Bach schlägt nun südlich der Straße Die Braubach bei der Flur Wiesen vorm Dorf einen kleinen Bogen nach rechts. Der Straßenname Die Braubach und der Flurname Auf der Braubach deuten daraufhin, dass der Liederbach in diesem Bereich mal die Bezeichnung Braubach trug. Der Liederbach betritt nun den etwa 26 Hektar großen Kulturlandschaftsraum Grüne Mitte[62][63][64][65] der Gemeinde Liederbach und läuft dann westlich der Straße Die Braubach in fast südlicher Richtung durch die Wiesen und Felder der Flur Auf der Braubach. Bei der Flur Auf der Braubach unterquert er die Braubachbrücke, läuft dann nördlich der Straße Im Stelzengarten westsüdwestwärts auf seiner rechten Seite an Häusern und links an Grünland entlang und fließt danach bei der Flur Im Märzborn nördlich an dem Niederhofheimer Friedhof vorbei.

Der Bach läuft weiter zwischen der Fluren Kappwiesen im Norden und In der Steif im Süden durch die Äcker, Weiden, Kleingärten und Sportanlagen der Grünen Mitte und passiert dort die Gemarkungsgrenze von Niederhofheim nach Oberliederbach. Nördlich der Kappwiesen liegen die Sportanlagen der S.G. Oberliederbach und die Liederbacher Schule. Der Bach schlängelt sich nun zwischen der Flur Auf der Dörrseit aus seiner linken Seite und der Flur Hinter den Eichen auf der rechten durch eine Wiesenlandschaft. Der Flurname dort erinnert an die ehemalige Gemarkung und heutige Hofwüstung Eichen, die zwischen Niederhofheim und Oberliederbach lag.[66]

Nördlich des Liederbacher Rathauses verlässt er dann die Grüne Mitte , quert die Straße In den Eichen und läuft danach südlich der Straße Im Steingarten durch Oberliederbach. Er kreuzt nun die Sulzbacher Straße und zieht in der Flur Wikerten am Nordrand des alten Ortskerns von Oberliederbach[67][68] an der Nordseite der Straße Am Bach in einem schmalen Grünstreifen ostwärts durch Wiesen und Weiden sowie Nutz- und Freizeitgärten.[69] Gut hundert Meter nördlich liegt dort der Ursprung des Augrabens.

Das Karl-Winnacker-Haus in Oberliederbach

Der Liederbach fließt nun an der Seniorenresidenz AWO Haus am Park Liederbach der Arbeiterwohlfahrt vorbei. Südlich des Pflegeheims liegt der vom Frankfurter Landschaftsgärtner Franz Heinrich Siesmayer von Ende der 1860er bis Mitte der 1870er im Stile eines Englischen Landschaftsgartens gestaltete ehemalige Dietel'scher Park, der heutige Park Oberliederbach.[70][71][72] Der Bach kreuzt nun die Straße An den Hofgärten und fließt dann an dem 1911/12 erbauten und in seiner Architektur an oberitalienische Renaissancevillen angelehnten Karl-Winnacker-Haus vorbei, in welchem heute die Wirtschafts- und Handelsabteilung des Generalkonsulats der Volksrepublik China ihren Sitz hat.[73][74][75][76] Bei der Flur Beim Wehr wechselt er seinen Lauf südsüdwestwärts und zieht dann in der Flur Hofgärten auf seiner linken Seite an ein paar Hochhäuser vorbei. Etwas bachabwärts in der Höchster Straße 21-23 stehen noch die Gebäude der ehemaligen Untermühle.[77][78]

Er unterfließt nun einen kleinen Steg, der die Straße An der Untermühle mit der Höchster Straße (L 3016) verbindet und unterquert anschließend die Straße Am Wehr. Etwa zweihundert Meter südlich davon liegt der Haltepunkt Liederbach Süd der Königsteiner Bahn. Der Bach schlängelt sich dann begleitet vom einem Gehölzstreifen nördlich der Höchster Straße zwischen der Flur Kellerwiesen am Bach im Norden und der Flur Auf dem Höchster Weg im Süden durch die Felder einer intensiv landwirtschaftlich genutzten Zone. Südlich der Höchster Straße liegt das Gewerbegebiet an der Höchster Straße[79] und jenseits der Gleisanlagen der Königsteiner Bahn befinden sich die Werksanlagen der Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH, die dort ihren Hauptsitz für das Verkaufsgebiet der Region Südwest hat.

Nach ungefähr vierhundert Metern erreicht der Liederbach bei der Flur Schafwiesen die Kreisgrenze vom Main-Taunus-Kreis zur kreisfreien Stadt Frankfurt. Nördlich des Baches liegt ein kleines Klärwerk mit Klärteich und etwa vierhundert Meter südlich die Reitanlagen des Hofgutes Liederbach. Der Bach läuft dann ostnordostwärts entlang der Kreisgrenze zwischen den fast gleichnamigen Fluren In den Buchenwiesen auf der Liederbacher Seite und der Flur In den Buchenswiesen auf der Frankfurter und wird dann auf seiner linken Seite zunächst von einem kleinen Feldgraben und gleich danach auf derselben Seite vom Augraben gespeist. Etwa dreihundert Meter nördlich von dort befinden sich Überreste eines Gutshofes aus der Römerzeit und gut einen halben Kilometer östlich das 1964 eröffnete Main-Taunus-Zentrum, das erste nach amerikanische Vorbild erbaute Einkaufszentrum in Deutschland.

Von der Mündung des Augrabens bis zur seiner Mündung in den Main[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Liederbachtunnel unter der A 66

Der Liederbach verlässt nun endgültig den Main-Taunus-Kreis und fließt auf dem Gebiet der Gemarkung des Frankfurter Stadtteils Unterliederbach zwischen den zu dem Landschaftsschutzgebiet Frankfurter Grüngürtel gehörenden Fluren In der Saalheck und In der Buchenswiese südostwärts durch Felder und Wiesen und mäandert dann ostwärts zunächst durch die Flur In der Au und anschließend durch die Flur Auf dem Augraben. Er dreht danach mehr und mehr nach Südosten und läuft weiter durch die Äcker, Hecken und Wiesen der Flur Hinter Eichen. Bei der Flur Am Wehr spaltete sich links ein kleiner Mühlgraben ab, der früher die Räder der Obermühle, auch Blechers Mühle oder Kneiselsmühle genannt, in Bewegung setzte. Der Bach zieht nun ostwärts zwischen der Flur Auf der großen Wies im Süden und der Flur Bei der Mühl im Norden an Nutzgärten vorbei und unterquert dann knapp zweihunder Meter westsüdwestlich des alten Unterliederbacher Friedhofes[80] die A 66 und erreicht danach die Ortslage von Unterliederbach. Früher zweigte dort rechts ein weiter Mühlgraben ab, welcher von Westen den alten Ortskern von Unterliederbach umfloß und die 1675 errichtete Untermühle betrieb.[81]

Die Graubner’sche Villa im Park, Ansicht von Südosten

Der Liederbach läuft nun in südöstlicher Richtung nördlich der Liederbacher Straße an Ein- und Zweifamilienhäusern vorbei. Etwas weiter südlich liegt die in der Zeit von 1955–1960 erbaute Siedlung Ibellstraße/Ludwig-Hensler-Straße mit ihren Reihenhäusern[82] und auf der anderen Seite des Baches die Turnhalle der TG Unterliederbach 1887 e. V. sowie eine Tennishalle. Der Bach unterquert nun die alte massive um etwa 1800 erbaute Liederbachbrücke, die den Geißspitzweg mit der Liederbacher Straße verbindet. Südlich der Brücker liegt der Anfang des 19. Jahrhunderts errichtete ehemalige Graubnerpark mit der Graubner’sche Villa aus dem 18. Jahrhundert.[83][84][85][86] In einem kleinen Bogen umfließt der Liederbach, begleitet auf seiner linken Seite vom Astronomenweg, den alten Ortskern von Osten. Dort steht etwa hundert Meter vom Bach entfernt in der Heugasse 1 die 1716 erbaute alte evangelische Dorfkirche Unterliederbach, eine barocke Saalkirche mit einem dreiseitigem Chorschluss[87][88][89] sowie einige alte sehenswerte Fachwerkhäuser. Der Bach fließt nun östlich an dem historischen, seit 1581 zunächst als Postkutschenstation und erst später als Gästhof fungierenden Gästehaus Zum Goldenen Löwen vorbei und kreuzt dann gut fünfzig Meter westlich der kaufmännischen Fachoberschule Ludwig-Erhard[90] die Hunstrückstraße und anschließend die Wasgaustraße. Südlich der Wasgaustraße stehen auf seiner rechten Seite einige Hochhäuser.

Die Brücke über den Liederbach verbindet den Astronomenweg mit den Philosophenweg
Der Liederbach mit rauer Sohlrampe

Etwas südlich der Pfälzer Straße wird der Liederbach nun auf seiner rechten Seite vom Philosophenweg begleitet. Der Bach zieht dann auf seiner rechten Seite an der in den 60er Jahren erstellten evangelischen Stephanuskirche[91] und anschließend auf seiner linken an einem Hochhaus vorbei Er läuft danach durch einen Grünstreifen an den Reihenhäusern der in Zeit von 1934 bis 1961 erbauten Siedlung Liederbacher Straße/Johannisallee entlang.[82] Kurz vor der Peter-Bied-Straße wurde 2004 eine treppenförmiger Sohlabstur in eine rauhe Sohlrampe mit Blöcken, Schotter und Steinen umgebaut.[92]

Der Liederbach überschreitet dort die Gemarkungsgrenze von Unterliederbach nach Höchst. Einst zweigte dort auf der linken Seite ein Mühlgraben ab, der im Bereich des heutigen Marktplatzes die Schleifermühle und am Ostrand von Althöchst die Mainmühle antrieb.[93][94][95]. Der Bach unterquert nun die Peter-Bied-Straße und fließt dann in südlicher Richtung zunächst an der 1843 gegründeten Leibnizschule[96], dann an der Koreanische Schule in Frankfurt/M. e. V. und an der Neuapostolischen Kirche Gemeinde Frankfurt-Höchst[97] vorbei. Er kreuzt danach die Gebeschussstraße und passiert das DRK-Zentrum Frankfurt Höchst. Westlich des Höchster Bahnhofs unterquert er in einer Unterführung dem sogenannten Liederbach-Tunnel, welcher durch den Mordfall Tristan Bekanntheit erlangte, die Gleisanlagen. Er knickt nun scharf nach Westsüdwesten ab, läuft dann südlich an den Gleisanlagen entlang und kreuzt danach die Liederbacher Straße. Er quert nun in fast südlicher Richtung die Hoechster Farbenstraße/Leunastraße.

Das Vorstandsgebäude und der Behrensbau mit Brücke und Turm

Der Bach betritt dort das Gelände des 1998 auf Werksgelände der ehemaligen Farbwerke Hoechst AG errichteten etwa vier Quadratkilometer großen Industrieparks Höchst[98] und zieht dann an den Gebäuden der Provadis-Gruppe vorbei. Östlich davon steht dort der in den 70er Jahren zum Kulturhaus umgebaute Leunabunker.[99][100]. Die Provadis School of International Management and Technology wurde 2003 als eine der ersten privaten Hochschulen in Deutschland mit einem internationalen Bachelorprogramm staatlich anerkannt. Sie hat sich auf berufsbegleitende und duale Studiengänge für Berufstätige und Abiturienten spezialisiert.[101]

Mündung des Liederbaches
(unten rechts neben dem Kran)

Beim Gebäude C820 der Tempo-Team Personaldienstleistungen GmbH verschwindet der Liederbach verrohrt in den Untergrund, fließt dann unterirdisch an dem Tor Ost vorbei und passiert danach die Brüningstraße. In der Brüning Straße steht gut zweihundert Meter westlich der unter Denkmalschutz stehende und zwischen 1920 und 1924 errichtete Behrensbau, ein expressionistisches Bürogebäude des Architekten Peter Behrens.

Der Liederbach taucht nach etwa hundert Metern wieder an der Oberfläche auf, wechselt seine Laufrichtung kurz nach Westnordwesten und läuft gut hundert Meter südlich am Gebäude des Arbeitsmedizinisches Zentrums (AMZ) entlang. Dann dreht er nach Sudsüdosten ab, unterquert noch drei Werksstraßen und mündet schließlich nach einem Lauf von knapp sechzehn Kilometer auf einer Höhe von 93 m verdolt knapp zweihundert Meter westlich der Leunabrücke bei Fluss-KM 24,1 von rechts in den aus Nordosten heranziehenden Main.

Einzugsgebiet[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachbargewässer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Diagramm der Nachbargewässer
Emsbach
EZG: 322 km²
Vorfluter: Lahn
Weil
EZG: 248 km²
Vorfluter: Lahn
Urselbach
EZG: 33 km²
Vorfluter: Nidda
Schwarzbach
EZG: 135 km²
Vorfluter: Main
Nachbargemeinden Sulzbach
EZG: 33 km²
Vorfluter: Nidda
Welschgraben
Vorfluter: Main
Main

Berge und Anhöhen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name Höhe (m) Naturraum Gemarkung Entfernung zum
Liederbach oder -zufluss (m)[X 1]
Gewässer (EZG)[X 2] Bemerkungen Bild
Kleiner Feldberg 825,20 Feldberg-Taunuskamm Glashütten 957[X 3] Reichenbach
Rombach
Emsbach
Weil
Hermannsborn[X 4]
Maßborn[X 4]
Taunusobservatorium;
nahe: Obergermanisch-Raetischer Limes mit Römischen Militärlager Kleiner Feldberg
Kleiner Feldberg vom Aussichtsturm auf dem Großen Feldberg.jpg
Altkönig 798,20 Feldberg-Taunuskamm Falkenstein
Kronberg
855[X 5] Treisbornbach
Maßborn[X 4]
Stuhlbergbach
Schönberger Bach
Winkelbach
Ringwall Altkönig Altkoenig von Schwalbach MdE 3.jpg
Döngesberg 689,00 Feldberg-Taunuskamm Kronberg Treisbornbach
Schönberger Bach
Winkelbach
Südsporn des Altkönigs
Fuchsstein 625,00 Feldberg-Taunuskamm Falkenstein Reichenbach
Franzkopf 618,00 Feldberg-Taunuskamm Falkenstein Reichenbach
Treisbornbach
Steinkopf 569,80 Feldberg-Taunuskamm Königstein Rombach
Dittelshainer Bach[X 6]
Rettershofer Bach
Romberg 540,60 Feldberg-Taunuskamm Königstein Rombach
Reichenbach
Kreuzweg Romberg
Speckkopf 526,00 Feldberg-Taunuskamm Königstein,
Reichenbach
Burgberg Falkenstein 498,70 Königsteiner Taunusfuß Königstein Reichenbach
Rentbach
Burgruine Falkenstein
Burg Nürings
Burgruine-falkenstein-022.jpg
Staufen 498,70 Eppsteiner Horst Fischbach Gimbach
Schwarzbach
Fischbach
Kaisertempel
Burgberg Königstein 431,00 Hornauer Bucht Königstein Liederbach
Reichenbach
Burg Königstein Königstein1900.jpg
Gaisberg 395,00 Hornauer Bucht Königstein Reichenbach Villa Andreae
Hahnenkopf 361,00 Eppsteiner Horst Kelkheim
Fischbach
Lorsbach
Gimbach
Schwarzbach
Roten Berg[X 7] 300,00 Hornauer Bucht Hornau,
Liederbach
Braubach
Hügelgräber
Anmerkungen zur Tabelle
  1. Hier wird die Mindestentfernung des Berges zum Liederbach oder einen seiner direkten oder indirekten Zuflüsse angegeben
  2. Aufzählung der Fließgewässer in deren Einzugsgebiet der Berg liegt
  3. Entfernung zur Reichenbachquelle
  4. a b c Quellbach des Urselbach
  5. Entfernung zur Treisbornbachquelle
  6. Linker Quellbach des Silberbachs
  7. Auch Rodenberg genannt

Zuflüsse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



Im Folgenden werden die Zuflüsse des Liederbachs in der Reihenfolge von der Quelle zur Mündung genannt. Angegeben ist Stationierung,[2] jeweils die orographische Lage der Mündung, die Länge,[2] die Höhenlage der Mündung und die Gewässerkennzahl.[2]

Zuflüsse des Liederbaches
Stat.
in km
Name GKZ[Z 1] Lage Länge
in km
EZG
in km²
Mündungs­ort Mündungs­höhe
in m ü. NHN
Bemerkungen


015,80 Rombach 2492-2 rechts 004,2000 0004,4000 Königstein 32000000 rechter Quellbach (von manchen als Zufluss des Liederbaches angesehen)
015,80 Reichenbach 2492 links0 004,9000 0008,2000 Königstein im Taunus 32000000 linker Quellbach (von manchen als Oberlauf des Liederbaches angesehen)
012,30 Braubach 2492-36 rechts 002,1000 0000,0000 zwischen Schneidhain und Hornau 23000000 mündet in der Gemarkung Altenhain
010,10 Gimbach 2492-52 rechts 002,1000 0000,0000 Kelkheim 19400000 mündet unterirdisch
007,70 Schmiehbach 2492-54 links0 003,6000 0000,0000 Liederbach-Niederhofheim 15500000 mündet unterirdisch
004,50 Augraben 2492-94 links0 001,4000 0000,0000 Liederbach-Oberliederbach 12300000  
000,00 Liederbach[Z 2] 2492 - 015,8000 0037,5000 Frankfurt-Höchst 9300000 mündet in den Main
Anmerkungen zur Tabelle
  1. Gewässerkennzahl, in Deutschland die amtliche Fließgewässerkennziffer mit zur besseren Lesbarkeit eingefügtem Trenner hinter dem Präfix, das einheitlich für den allen gemeinsamen Vorfluter Liederbach (Main) steht.
  2. Die Daten des Liederbachs zum Vergleich

Orte am Liederbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nur die kursiv hevorgehobenden Orte liegen direkt am Liederbach. Länge in km auf dem Gebiet der jeweiligen Gebietskörperschaft. In Klammern die Bach-km auf dem Gebiet der entsprechenden Gemarkung

Die Ruine der Königsteiner Burg steht knapp 400 m nordöstlich des Zusammenflusses von Rombach und Reichenbach zum Liederbach
Ehem. Franziskanerkloster Kelkheim etwa 150 m vom Liederbach entfernt
Der Burggraben des Residenzschloss der Mainzer Erzbischöfe in Höchst wurde früher vom Liederbach gespeist
(15,8 km - 14,8 km)
(14,9 km - 14,2 km)
(14,2 km - 12,1 km)
(12,1 km - 10,7 km)
(10,7 km - 9,4 km)
(9,4 km - 8,1 km)
(8,1 km - 7,1 km)
(7,1 km - 4,5 km)
(5,0 km - 1,8 km)
(1,8 km - 0 km)

Charakter und Daten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Liederbach entwässert die Südabdachung des Hochtaunus mit Kleinem Feldberg und Altkönig und durchfließt dann die tektonische Senke der Hornauer Bucht. Der Liederbach entwässert über den Main und den Rhein in die Nordsee. Der Höhenunterschied von seiner Quelle bis zu seiner Mündung beträgt etwa 227 m, was bei einer Lauflänge von 15,8 km einem mittleren Sohlgefälle[102] von etwa 14 ‰ entspricht.

Der Liederbach ist ein Fließgewässer der III. Ordnung[103][104] und gehört zum Abwasserverband Main-Taunus[105] und zur Hegegemeinschaft Schwarzbach (M.) /Wickerbach /Liederbach.[106][107]

Er wird in zwei Fließwasserkörper geteilt: den Oberen Liederbach und den Unteren Liederbach. Der obere Liederbach gehört zu den Silikatischen Mittelgebirgsbächen (Typ 5)[108][109] und der untere Liederbach zu den Feinmaterialreichen, karbonatischen Mittelgebirgsbächen (Typ 6).[110][111]

Der Oberlauf des Liederbachs gehört zur oberen Forellenregion und der Unterlauf zur unteren Forellenregion.

Typisch für einen Gebirgsbach ist, dass der Liederbach im Mittel- und Unterlauf über mächtige, wasserdurchlässige Schotterkörper fließt. Während längerer regenarmer Zeiten im Sommer kann er daher trocken fallen, wogegen er bei stärkeren Regenfällen über dem Taunus in kürzester Zeit so stark anschwellen kann, dass das eingeschnittene Bachbett bis an die Oberkante mit schnell fließendem Wasser gefüllt ist.

Der Liederbach weist folgende mittlere Abflussmengen (MQ) auf:

  • oberer Liederbach 272,2 l/s[108]
  • unterer Liederbach 308,2 l/s[110]

Natur und Umwelt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ökologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Liederbach ist fast auf seiner gesamten Länge der Gewässergüteklasse II (mäßig belastet) zugeteilt, im Bereich der Mündung in den Main der Klasse II-III (kritisch belastet).[112]

Die Gewässergüte für den Oberen Liederbach wird für die Bereiche Fische, Kieselalgen und Makrozoobenthos jeweils als mäßig beurteilt, während der Untere Liederbach bei den Fischen und Makrozoobenthos mit schlecht und nur bei den Kieselalgen ebenfalls mit mäßig bewertet wird.[113]

Auf einer Gewässergütekarte von 2015 werden die Saprobiewerte des Baches im Bereich des Oberlaufes als „gut“ bewertet. Auf dem Gebiet der Stadt Frankfurt verschlechtert sich die Bewertung auf „mäßig“ und im direkten Mündungsbereich werden die Werte dann wieder als „gut“ klassifiziert.[114] Die Belastung des Liederbaches mit coliformen Bakterien wird nach einer Studie des Frankfurter Amtes für Gesundheit von 2009 als kritisch belastet bis stark verschmutzt bewertet. Die Der Belastung mit allgemeinen Keimen wird im Bereich von 36 °C als kritisch belastet eingeschätzt und bei den Werten bei 20 °C lautete der Befund sehr stark verschmutzt.[115]

Der pH-Wert des Liedebaches schwankte 2015 zwischen 7,0 im August und 7,8 in Februar – April.[116]

Tabelle mit Messparameter zur chemischen Gewässergüte von 2015[116]

Datum Ammonium-N
[mg/l]
Nitrat-N
[mg/l]
Nitrit-N
[mg/l]
Orthophosphat-P[117]
[mg/l]
Sauerstoff
[mg/l]
22.01.2015 0<,07 003,8 0,13 <0,005 0013,3
24.02.2015 0<,07 002,7 00,034 000,0086 0013,3
17.03.2015 0<,07 002,4 00,016 <0,005 0012,6
22.04.2015 0<,07 002,1 00,051 000,0052 011
13.05.2015 0<,07 001,9 00,091 00,058 0009,9
17.06.2015 0<,07 001,9 00,024 00,089 0009,4
01.07.2015 0<,07 001,9 00,043 00,085 08
25.08.2015 0<,09 1 00,066  :0,12 0006,5
15.09.2015 0,1  001,8 00,071  :0,15 0007,3
14.10.2015 0<,07 0000,67 00,024  :0,12 0008,4
09.12.2015 0<,07 001,9 00,039 00,037 0012,1

Legende:[118]

          Unbelastet, Güteklasse I
          Sehr geringe Belastung, Güteklasse I-II
          Mäßige Belastung, Güteklasse II
          Deutliche Belastung, Güteklasse II-III
          Erhöhte Belastung, Güteklasse III

Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bei Untersuchungen 2004 wurde die Bachforelle im Liederbach nachgewiesen[119]. In Gebiet von Kelkheim haben sich Nutrias angesiedelt.[120] Im August 2009 kam es wegen anhaltender Trockenheit des Liederbachs zu einem großen Fischsterben in Unterliederbach. Es soll sich dabei um bis zu 40 Zentimeter große Saiblinge gehandelt haben.[121]

Flusshistorie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Liederbach zwischen Höchst und Nieder-Liederbach: Hochwasserkataster von 1723
Plan von der Stadt Höchst aus dem Jahr 1850
Stadtplan von Höchst am Main aus dem Jahr 1897/1898

„Liederbach-Delta“[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ursprünglich verzweigte sich der Liederbach in seinem Unterlauf in mehrere Arme, die dem Main zuflossen. Der östliche Arm, der in Höchst über das Gebiet des heutigen Schloßplatzes floss, wurde in diesem Bereich bereits im Mittelalter zugeschüttet. Das Bachwasser wurde anfangs in den Burggraben geleitet, später in den Graben um die Stadtmauer.

Frühe Regulierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits im späten 16. Jahrhundert erfolgte eine erste Regulierung des Liederbachs in der Unterliederbacher Gemarkung mittels eines Wehrs, um Höchst vor den regelmäßigen Hochwässern des Baches zu schützen. Ein Teil des Wassers wurde dabei auch in den Höchster Mühlgraben umgeleitet. Da das Wehr Überschwemmungen auf Unterliederbacher Feldern verursachte, wurde es aufgrund der folgenden, bis ins 18. Jahrhundert andauernden Streitigkeiten zwischen Höchst und Unterliederbach mehrfach verlegt.

Mit dem Wachstum Unterliederbachs und Höchsts im 19. Jahrhundert wurde der Liederbach kanalisiert und in seinen heutigen Verlauf gebracht. Die restlichen Bacharme wurden zugeschüttet. Der Mühlgraben, der noch zu Anfang des 20. Jahrhunderts parallel zur Königsteiner Straße floss, wurde mit der Betriebsstilllegung der Höchster Mainmühle ebenfalls verfüllt und überbaut.

Wasserbauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Brücken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liederbachbrücke in Unterliederbach
  • Chaisewegbrücke (Rotlintallee) in Hornau mit Nepomuk-Statue[122]
  • Brücke (Weberstraße)[123]
  • Brücke über den Liederbach (Straße Alt Niederhofheim)[124]
  • Die Liederbachbrücke in Unterliederbach beim Geißspitzweg ist eine massive Steinbrücke in barockisierenden Formen und steht unter Denkmalschutz.
  • Liederbach-Brücke (Pfälzer Straße), Fußgängerbrücke[125]

Mühlen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Königstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Zahlreiche Mühlen und Mühlgräben an den beiden Oberläufen Rom- und Reichenbach.

Schneidhain[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Schneidhainer Mühle wurde 1592 zum ersten Mal schriftlich erwähnt.[126] Der Neuenhainer Gerichtsschreibers Balthasar Queck soll die Schneidhainer Mühle erbaut haben.[127] Weitere Müller waren Lorenz Usinger und Johann Peter Pleines.[128] Die Mühle hat am 14-15 März 1825 gebrannt, wobei ein geschätzter Schaden von 4.337 fl. entstand.[129]
Beidennauer Mühle in der Gemarkung Altenhain

Altenhain[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beidenauermühle[130][22][23][131]
  • 1618: Errichtung einer Mühle im Beidenauer Grund durch zwei Frankfurter Brüder mit Genehmigung der Kurpfalz
  • 1631: Die Mühle wird durch einen Brand zerstört
  • 1652: Nennung einer zweiten Mühle der „Roten Mühle“
  • 1688: Die Mühle wird wiederaufgebaut

Hornau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1146/1191: Mühle des Kloster Retters
  • 1222: zwei Mühlen
  • 1668: eine Mühle im Besitz des Kloster Retters[27]
  • 1970: Die Hornauer Mühle beendete ihren Betrieb[132]

Kelkheim[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Alte Mühle, auch „Finger Mühle“ genannt, stand in der Mühlstraße 21. 1668 kam die Mühle in den Besitz des Klosters Retters.[133] Die jahrhundertealte Mühle wurde 1840 von einem Philipp Finger übernommen. Er betrieb bis 1870 darin auch eine Backstube. Im Jahre 1865 brannte die Mühle nieder und wurde kurz danach wieder aufgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb aus finanziellen Gründen eingestellt. Die Gebäude der Mühle wurden 1965 abgerissen.[134]

Münster[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1307 wird eine Mühle erwähnt
  • 1440 gibt es zwei Mühlen im Besitz von St. Stephan
  • Vor 1567: Mühle im Besitz des Hartmut von Kronberg
  • 1623: Bannmühle für Münster, Ober- und Unterliederbach, Sulzbach sowie Bad Soden
  • Seit 1660 befindet sich eine Mühle im Besitz der Grafen von Kronberg und später derer von Bettendorf
  • 1696 wurde die Bannmühle aufgehoben

Niederhofheime[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1189/90: Mühle am Liderbach[138]
  • Die Niederhofheimer Mühle (Höchster Straße 21-23) stellte 1972 als letzte Mühle des Liederbaches ihren Betrieb ein[139][140]
Die ehemalige Untermühle in Oberliederbach

Oberliederbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1408: Von der Obermühle in der Bahnstraße 5-7 sind nur noch wenige Überreste erhalten (Umfassungsmauer aus Taunusschiefer, das seitliche Tor, das überdachte Torhaus im Norden und das Mahlwerk)[141]
  • 1619: Rethershe Mühle
  • 1623: Errichtung einer Ölmühle
  • Die seit dem 17. Jahrhundert bestehende Untermühle[77][142][143]
Die alte Mainmühle in Höchst

Unterliederbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Obermühle, auch Blechers Mühle oder Kneiselsmühle genannt wird 1709 am Nordrand des Ortes erbaut.[144][145][146]
  • 1675 wurde die Üntermühle am Südrand von Dorfes (Liederbacher Straße 109) von Hans Sondermann errichtet.[144][78]

Höchst[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Schleifmühle östlich des heutigen Marktplatzes bei der heutigen Schleifergasse.[147]
  • Die Mainmühle wurde als barockes Mühlengebäude um 1760 neu errichtet.[148][94][149]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Otto Kammer: Unterliederbach. Spuren der Vergangenheit – Linien in die Gegenwart. Frankfurter Sparkasse von 1822 (Polytechnische Gesellschaft), Frankfurt am Main 1977.
  • Wolfgang Metternich: Die städtebauliche Entwicklung von Höchst am Main (Beiträge zum Denkmalschutz in Frankfurt am Main. H. 2, ISSN 0932-6790). Verein für Geschichte und Altertumskunde u. a., Frankfurt am Main / Höchst, 1990.
  • Liegenschaftskarte Hessen

Mühlen am Liederbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Mühlen im Hochtaunuskreis – Historische Standorte, Wasserläufe, Betriebe und Betreiber, Reinhard Michel, Ingrid Berg, Alexander Wächtershäuser, 2012
  • Die Rote Mühle im Liederbachtal : Geschichte und Geschichten / Friedel Bender ; Reinhold Reuss. Verf. für den Verein "Bürger für Hornau", Frankfurt am Main, 2010
  • Die Kelkheimer Mühlen am Liederbach, Klaus-Detlef Voigt, Kelkheim, 2011
  • Liederbacher Mühlen
    • Die Geschichte der Liederbacher Mühlen und ihrer Besitzer, Teil 1, Reinhard Marx, Ingrid Simon. In MTK Jahrbuch 2015
    • Die Geschichte der Liederbacher Mühlen und ihrer Besitzer, Teil 2, Reinhard Marx, Ingrid Simon. In MTK Jahrbuch 2016
  • Mühlen in Frankfurt – Alte Arbeitswelten neu entdeckt, Konrad Schneider, 2017

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Allgemein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Liederbach (Main) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Hydrologie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Topografische Karte 1:25.000
  2. a b c d e Gewässerkartendienst des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (Hinweise)
  3. WRRL Hessen, Steckbrief Oberflächenwasserkörper: unterer Liederbach (DEHE_2492.1) (Stand: 3. Oktober 2013)
  4. Für die Erklärung des Gewässernamens siehe den Artikel von Marieluise Petran-Belschner: Die Gewässernamen des Main-Taunus-Gebietes (auf historische-eschborn.de, abgerufen am 9. Juni 2014)
  5. Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen, Band 5: iba - luzzilo, von Rosemarie Lühr, Vandenhoeck & Ruprecht, 2014, S. 1339
  6. Deutsches Gewässernamenbuch: Etymologie der Gewässernamen und der dazugehörenden Gebiets-, Siedlungs- und Flurnamen, von Albrecht Greule, Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2014, S. 314
  7. Deutsches Ortsnamenbuch von Manfred Niemeyer, Walter de Gruyter GmbH & Co KG., 2012, S. 365
  8. Landtafel: Gericht Liederbach, Landtafeln hessischer Ämter zwischen Rhein und Weser, 1607–1622
  9. a b c Generalstabskarte des Deutschen Reiches (1870–1944), Blatt 507, Frankfurt a. M., R. Eisenschmidt , Verlagsbuchhandlung
  10. 5816-309 Rombachtal und auf dem Bangert bei Königstein
  11. Ein Blick auf Königstein im Jahr 1911, von Beate Großmann-Hofmann, Burgverein Königstein
  12. a b Karte vom Herzogthum Nassau : von den im Jahr 1819 geschehenen Aufnahmen längs der Preussischen und Hessischen Gränzen etc. ; orientiert nach Parallelen vom Meridian und Perpendikel von Paris Maßstab: 1:20 000
  13. Schneidhain, Evangelisches Dekanat Kronberg
  14. Tag der Feuerwehr in Schneidhain, taunus nachrichten, Königstein, 21. September 2016
  15. Meßtischblatt 3370 : Königstein am Taunus, 1876
  16. Militärische Situationskarte in XXIV Blättern von den Ländern zwischen dem Rhein Main und Neckar nebst den angränzenden Gegenden von Johann Baptist Seitz, Johann Konrad Felsing und Joseph Schleich, 1804
  17. Historisches Ortslexikon LAGIS: Altenhain
  18. Meßtischblatt 3370 Königstein am Taunus
  19. Stillgelegtes Grube Diana auf der OpenTopoMap
  20. Die vorgeschichtlichen Funde und Geländedenkmäler des Main-Taunus-Kreises und der westlichen Frankfurter Vororte von Karl Wurm, 1975
  21. Natur- und Bodendenkmale, Stadt Kelkheim (Taunus)
  22. a b Kulturdenkmäler in Hessen: Beidenauer Mühle, DenkXweb, Landesamt für Denkmalpflege Hessen
  23. a b Die Geschichte der Roten Mühle, Landgasthof Rote Mühle
  24. a b Die Hornauer Insel und der Mühlbach von Dieter Trippe, Bürger für Hornau e. V.
  25. Die Gagernhöhle, Stadt Kelkheim (Taunus)
  26. Übersichtsplan der Gemeinde Hornau, Auf zum Taunus Unternehmung zur Hebung des Verkehrs und Förderung der Besiedelung im südlichen Taunus, Schirmer & Mahlau, Frankfurt, 1908
  27. a b Hornau, Historisches Ortslexikon LAGIS
  28. Rechts und links am Liederbach von E. Mark, Herbstblätter, Kelkheim, Nr. 36 / 2016, S. 31
  29. Bebauungsplan Nr 111/12: Ofterdingenstraße
  30. Gesamtanlage Hornau, DenkXweb
  31. Kulturdenkmäler in Hessen: Liederbachbrücke, Hl. Nepomuk, DenkXweg
  32. Gagernhaus, DenkXweb
  33. Die Gagern in Hornau von Stadtarchivar Dietrich Kleipa, Bürger für Hornau e. V.
  34. Katholische Kirchengemeinde St. Martin, taunus.info
  35. Gasthaus Zum Taunus Kelkheim, taunus.info
  36. Friedhof Hornau, Stadt Kelkheim (Taunus)
  37. Gagern-Gräber, DenkXweb
  38. Parkanlage im Mühlgrund, taunus.info
  39. Nicht zu verwechseln mit dem Atzelberg bei Eppenhain und Ruppertshain
  40. Übersichtsplan von Kelkheim, Auf zum Taunus Unternehmung zur Hebung des Verkehrs und Förderung der Besiedelung im südlichen Taunus, Schirmer & Mahlau, Frankfurt, 1908
  41. Renaturierung des Liederbachs ist nun offiziell abgeschlossen, Höchster Kreisblatt, 28. November 2016
  42. Die Gemeinde St. Franziskus, Bistum Limburg Bischöfliches Ordinariat
  43. Kloster- und Pfarrkirche St. Franziskus, taunus.info
  44. Franziskanerkloster Kelkheim, rhein-main-wiki.de
  45. Rechts und links am Liederbach von E. Mark, Herbstblätter, Kelkheim, Nr. 36 / 2016, S. 32
  46. Kelkheim 1933–1945 von Diethelm Paulussen
  47. Handwerksgeschichte, Museumsverein Kelkheim e. V.,
  48. Gärtnerei Buchsbaum: Emotionales Aus nach 128 Jahren, Höchster Kreisblatt, 16. Dezember 2016
  49. a b Rechts und links am Liederbach von E. Mark, Herbstblätter, Kelkheim, Nr. 36 / 2016, S. 33
  50. Sindlinger Wiesen, Kelkheim entdecken, Stadt Kelkheim (Taunus)
  51. Plan der Sindlinger Wiesen, Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) e. V.
  52. Naturerlebnispfad Sindlinger Wiesen, Stadt Kelkheim (Taunus)
  53. „Sindlinger Wiesen“ Mit dem Stadtrat in den „Dschungel“, Höchster Kreisblatt, 19. Juni 2017
  54. a b Kelkheims vierte Mühle, die frühere Mühle am Liederbach in Münster, Kelkheimer Zeitung, Ausgabe 17, 29. April 2010, S. 5 (PDF; 7,6 MB)
  55. Zurück zur Natur hat sich bewährt von Christine Sieberhagen,Höchster Kreisblatt, 28. September 2012
  56. Chronik der Stadt Kelkheim 1971, Stadt Kelkheim (Taunus)
  57. Katholische Pfarrkirche St. Dionysius, DenkXweb
  58. Ehemaliges Rat- und Schulhaus, DenkXweb
  59. Altes Rathaus Münster von Anne Zegelman, Kelkheim entdecken
  60. Alt Niederhofheim 30, DenkXweb
  61. Das Gasthaus Rudolph – fast 400 Jahre Tradition
  62. Grüne Mitte für die Zukunft stärken, Masterplan Liederbach 2025
  63. Bebauungsplan „Grüne Mitte“, Gemeinde Liederbach
  64. Die Grüne Mitte" bleibt, von Torsten Weigelt, FR, 11. Januar 2012
  65. Ortsprägend, Höchster Kreisblatt, 07. Septemier 2017
  66. „Eichen, Main-Taunus-Kreis“, in: Historisches Ortslexikon (Stand: 8. November 2017)
  67. Kulturdenkmäler Hessen: Gesamtanlage Oberliederbach, DenkXweb
  68. Bebauungsplan „Ortskern von Oberliederbach“, Gemeinde Liederbach
  69. Bebauungsplan „Grünfläche im Wickerten“, Gemeinde Liederbach
  70. Der Liederbacher Park, Gemeinde Liederbach am Taunus
  71. Bebauungsplan „Park Oberliederbach“, Gemeinde Liederbach am Taunus
  72. Dietel'scher Park
  73. Kulturdenkmäler in Hessen: An den Hofgärten 2, DenkXweb
  74. Bebauungsplan: Park Oberliederbach
  75. Ein Haus mit einer wechselvollen Geschichte von Manfred Becht, Höchster Kreisblatt, 24. Januar 2013
  76. Chinesen kaufen Villa im Park von Andrea Rost, FR, 02. Dezember 2009
  77. a b Kulturdenkmäler in Hessen: Ehemalige Untermühle, DenkXweb
  78. a b Aus der Geschichte Unterliederbachs von Hans Rumpf, Heimat- und Geschichtsverein Unterliederbach e. V., S. 2
  79. Bebauungsplan Gewerbegebiet an der Höchster Straße
  80. Alter Friedhof, Heimat- und Geschichtsverein Unterliederbach e. V.
  81. Meßtischblatt 3371 : Höchst, 1906
  82. a b Frankfurter Siedlungen 2008, Frankfurter Statistische Berichte 2/3’2009
  83. Graubnerpark bei frankfurt.de
  84. Kulturdenkmäler in Hessen: Graubner-Park, DenkXweb
  85. Kulturdenkmäler in Hessen: Villa Graubner, DenkXweb
  86. Graubner Villa, Heimat- und Geschichtsverein Unterliederbach e. V.
  87. Heugasse 1, DenkXweb
  88. Die Dorfkirche in Unterliederbach
  89. Dorfkirche, Heimat- und Geschichtsverein Unterliederbach e. V.
  90. Chronik, Ludwig-Erhard-Schule, Frankfurt
  91. Die Stephanuskirche in Unterliederbach
  92. Synopse zur Offenlegung – Flussgebiete in Hessen, (XLS-Datei; 223 KB)
  93. Karte vom Stadt und Landkreis Frankfurt a. M
  94. a b Die Schnupf- und Rauchtabakfabrik im Kronberger Haus in Höchst a. M. von Konrad Schneider
  95. Lageplan von Höchst a. M. aus dem Jahr 1897/1898
  96. Chronik der Leibnizschule
  97. Überblick über die Geschichte der Gemeinde Frankfurt-Höchst
  98. Geschichte des Industrieparks, Ihr Nachbar Industrie Park Höchst, Infraserv GmbH & Co. Höchst KG
  99. Historie, KulturBunker Höchst e. V.
  100. Farbe vor dem Grau von Jochen Pioch, FR, 07. Oktober 2010
  101. Geschichte, Provadis School of International Management and Technology AG
  102. Sohlgefälle, Spektrum.de
  103. Retentionskataster Flußgebiet Liederbach
  104. Das heißt nach dem Hessischen Wassergesetz (HWG), dass sein Bett der jeweiligen Gemeinde gehört
  105. Abwasserverband Main-Taunus
  106. Hegegemeinschaften an Gewässern in Hessen
  107. Karte der Hegegemeinschaften an Gewässern in Hessen
  108. a b Gewässersteckbrief und Maßnahmenprogramm 2492.2 (Memento vom 1. Januar 2013 im Webarchiv archive.is) (Hinweise) → Übersicht über alle hessischen Flusssysteme (PDF, 1,7 MB) oberer Liederbach
  109. Typ 5: Grobmaterialreiche silikatische Mittelgebirgsbäche, Auftretende Gewässertypen in Hessen
  110. a b Gewässersteckbrief und Maßnahmenprogramm 2492.1 (Memento vom 1. Januar 2013 im Webarchiv archive.is) (Hinweise) → Übersicht über alle hessischen Flusssysteme (PDF, 1,7 MB) unterer Liederbach
  111. Typ 6: Feinmaterialreiche, karbonatische Mittelgebirgsbäche, Auftretende Gewässertypen in Hessen
  112. Landschaftsplan UVF (PDF; 1,6 MB) vom 13. Dezember 2000
  113. Maßnahmekarte Vordertaunus & Östlicher Taunus, Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, 2016
  114. Ökologischer Zustand – Bewertung der Gewässergüte Teil Saprobie, 31. Dezember 2015, Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)
  115. Oberflächengewässer in Frankfurt am Main, Amt für Gesundheit Abteilung Medizinische Dienste und Hygiene, 2009
  116. a b Landesweite Messungen: Liederbach, Unterliederbach, Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG)
  117. Ortho-Phosphat
  118. Referenztabelle mit der Chemische Gewässergüteklassifikation nach LAWA
  119. Fischökologische Untersuchung der Rhein- und Mainzuflüsse im Bereich der Südabdachung des Taunus, Riedstadt 2004 S. 27 (PDF; 4,9 MB), Hessen-Forst
  120. Nutrias rund um Kelkheim heimisch: Ein Südamerikaner am Liederbach, Frankfurter Neue Presse, 6. April 2017
  121. Fischsterben im Liederbach von Claudia Horkheimer, FR, 07. August 2009
  122. Wieder gut verbunden: Die Sanierung der Chaisewegbrücke ist abgeschlossen, Bürger für Hornau e. V.
  123. Neue Brücke, neues Bett von Torsten Weigelt, FR, 30. Januar 2013
  124. Brücke über den Liederbach, Straße Alt Niederhofheim, Gemeinde Liederbach am Taunus
  125. Liederbach-Brücke ist fertig, Höchster Kreisblatt, 12. August 2014
  126. Mehr als Mahlwerk von David Schahinian, Taunus Zeitung, 15. Juni 2013
  127. Die Schultheißen und Bürgermeister von Schwalbach, Teil 1: Die Schultheißen. Von Michael Geisler, , Historische Gesellschaft Eschborn e. V.
  128. Ahnenlisten von Michael & Michaela Geisler, ahnenforschung-hessen.de
  129. Verordnungsblatt des Herzogtums Nassau, Band 18
  130. Beidenauermühle, Historisches Ortslexikon LAGIS
  131. Kartografische Darstellung, Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen, Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation
  132. Historie: Hornauer Mühle, Broschüre Einweihung des Platzes an der ehemaligen Dorfwaage, Verein Bürger für Hornau e. V., 13. April 2014
  133. Historisches Ortslexikon LAGIS: Kelkheim, Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde
  134. Nach Berufen benannte Straßen: Mühlstraße (Kelkheim-Mitte), Kelkheim entdecken, Stadt Kelkheim (Taunus)
  135. Preußische Neuaufnahme, 1877
  136. Ortslexikon LAGIS: Münster, Hessisches Landesamt für geschichtliche Landeskunde
  137. Steckbrief Münster, Stiftung Burg Kronberg im Taunus
  138. Niederhofheim, Ortslexikon LAGIS
  139. Hier wurde nicht nur Mehl gemahlen von Manfred Becht, Höchster Kreisblatt, 16. September 2014
  140. Der letzte Müller Gerhard Pfeiffer war ein Wohltäter, Frank Weiner, Höchster Kreisblatt, 1. Februar 2012
  141. Liederbach, Bahnstraße 5, 5a-5c, 7, 7a, 7b, Deutsche Digitale Bibliothek, Landesamt für Denkmalpflege Hessen
  142. Liederbach, Höchster Straße 21 und 23, Deutsche Digitale Bibliothek
  143. Historisches Ortslexikon LAGIS: Oberliederbach, Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS)
  144. a b Unterliederbach, Historisches Ortslexikon LAGIS
  145. Blechers Mühle, Historisches Ortslexikon LAGIS
  146. Kneiselsmühle, rhein-main-wiki.de
  147. Stadtplan von Höchst aus dem Jahr 1864
  148. Mainmühle, DenkmalXweb
  149. Beide Höchster Mühlen wurden durch den Mühlgraben des Liederbaches angetrieben.