Saint-Fons

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Saint-Fons
Wappen von Saint-Fons
Saint-Fons (Frankreich)
Saint-Fons
Region Auvergne-Rhône-Alpes
Département Métropole de Lyon
Arrondissement Lyon
Koordinaten 45° 43′ N, 4° 51′ OKoordinaten: 45° 43′ N, 4° 51′ O
Höhe 155–220 m
Fläche 6,06 km²
Einwohner 17.735 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 2.927 Einw./km²
Postleitzahl 69190
INSEE-Code

Saint-Fons ist eine französische Stadt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saint-Fons liegt am Rand von Lyon in der Métropole de Lyon in der Region Auvergne-Rhône-Alpes. Administrativ gehört die Stadt zum Arrondissement Lyon.

Saint-Fons hat 17.735 Einwohner (Stand 1. Januar 2014).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Name der Stadt bezieht sich nicht auf einen Heiligen, sondern auf die hier früher zahlreich vorkommenden Brunnen. Das Gebiet wurde Cent-Fonts (deutsch: Hundert Brunnen) genannt. Der Name veränderte sich später zu Saint-Fons. Die Einwohner des Orts heißen Saint-Foniards.

Ereignisse[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt wurde im 19. Jahrhundert eine selbständige Gemeinde, als ein Teil des Gebiets der Nachbarstadt Vénissieux abgetrennt wurde. Die wichtigste Rolle in der Entwicklung zu einer eigenständigen Stadt spielte die hier ansässige chemische Industrie. So stellte hier Rhodia ab 1912 Zelluloseacetat-Flocken her, die in Farben und Lacken eingesetzt wurden.

Am 27. Juli 1945 stießen bei Saint-Fons ein Personenzug und ein Güterzug, der Munition geladen hatte, zusammen. Die folgenden Explosionen zerstörten nicht nur zahlreiche Häuser, sondern auch das örtliche Gaswerk. Etwa 150 Menschen starben bei dem Unfall.[1]

Partnerstädte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die deutsche Partnerstadt von Saint-Fons ist Kelkheim (Taunus) bei Frankfurt am Main. Die Partnerschaft entstand am Rande der bereits länger bestehenden Partnerschaft zwischen den Großstädten Lyon und Frankfurt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Saint-Fons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Peter Semmens: Katastrophen auf Schienen. Eine weltweite Dokumentation. Stuttgart 1996, ISBN 3-344-71030-3, S. 115.