Marschmusik

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140. Jahrestag der Erstürmung der Düppeler Schanzen, Militärparade durch das dänische Sønderborg mit einer Kapelle vorneweg

Ein Marsch (italienisch marcia, französisch marche, englisch march) ist ein Musikstück, das durch gleichmäßige metrische Akzente im geraden (zweiteiligen) Takt das Gehen oder Marschieren im Gleichschritt erleichtern soll. Das Wort leitet sich entweder vom Namen des römischen Kriegsgottes Mars ab, und/oder von lateinisch marcare, „hämmernd schreiten“. Deswegen hat der Marsch in der Militärmusik besondere Bedeutung erlangt. Marschmusik bezeichnet die entsprechende Musikgattung. Sie ist mit den Schreittänzen wie Intrada, Pavane und Polonaise verwandt.

Entwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Festliche Aufzüge wurden schon im Altertum mit Musik begleitet; eine höhere künstlerische Gestaltung erhielt der Marsch in der griechischen Tragödie, wo der Chor in gemessener Bewegung auftrat und ebenso abtrat, freilich nicht mit Instrumentalbegleitung, sondern singend.

Der Militärmarsch wird gelegentlich unzutreffend auf den Dreißigjährigen Krieg zurückgeführt. Die Trommeln, Pauken, Trompeten und Schweizerpfeifen waren schon zu Anfang des 16. Jahrhunderts in Gebrauch, wenn ein Fürst in eine Stadt einritt oder in das Feld zog (Sebastian Virdung); auch spätmittelalterliche Prozessionsgesänge sowie Kreuzfahrer- und Landsknechtslieder bilden die Vorläufer des modernen Marsches.

Eine indirekte Quelle für militärische Marsch-Praktiken der Renaissance ist auch William Byrds Schlachtengemälde "The Battle" für Virginal bzw. Cembalo aus My Ladye Nevells Booke (1591):[1] Es enthält vier Stücke, die ausdrücklich als "marche" bezeichnet sind, darunter auch zwei im 3/2-Takt ("The marche of horsmen" (Reitermarsch) und "The marche to the fight" (Marsch zum Kampf)), und einen "Irish marche" im 12/4-Takt; auch einige andere Sätze aus "The battle" können als Marsch eingestuft werden, zumal sie typische Instrumentalbesetzungen von militärischer Marschmusik imitieren ("The bagpipe and the drone" (Dudelsack und Baßpfeife), "The flute and the droome (= drum)" (Flöte und Trommel) etc.).[2]

Formen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marschmusik ist überwiegend in geradem Takt gehalten (4/4, C-Takt, 2/2 oder 2/4). Häufig werden zackig-punktierte Rhythmen eingesetzt, z.B. im berühmten Marsch der Französischen Revolution, der Marseillaise. Ballettsätze sind manchmal (selten) auch im Tripeltakt (dreiteilige Taktart) gehalten. Die Form des Marsches, wie er als Kunstmusik zuerst in Opern (Jean-Baptiste Lully) und dann als Klavierstück (François Couperin) zu finden ist, ist die der alten Tanzformen (zwei 8- bis 16-taktige Reprisen). Der heutige Marsch besteht ebenso in der Regel aus zwei Teilen von je 8 - 16 Takten in Liedform. Der zweite Teil kann auch mehr Takte umfassen. Seit Mitte des 18ten Jahrhunderts wird ein ebenso gebautes, eher melodiös gehaltenes „Trio“ als Mittelteil ergänzt, meist in der Subdominante. Schließlich wird auch noch ein Generalauftakt von 4 - 16 Takten vor diese Form gesetzt.

Ausprägungen und Instrumentierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Marsch in der Kunstmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Oper des 17. und 18. Jahrhunderts seit Lully wurde der Marsch keineswegs nur in militärisch-kriegerischem Sinne eingesetzt, sondern auch als Aufzug für andere Personengruppen, wie z. B. für Priester und Priesterinnen, für Schäfer (in Issé (1697) und Les Éléments (1721) von Destouches), für Matrosen (in Le Carnaval et la Folie (1704) und in Les Éléments (1721) von Destouches; und im 3. Akt von Rameaus Hippolyte et Aricie 1733),[3] oder für exotische Volksgruppen wie z.B. Perser (Marche des Persans in Rameaus Les Indes galantes 1735). Sowohl der allgemeine musikalische Charakter, das Tempo wie die Instrumentierung wurden dann dem entsprechenden Sinn angepasst, z.B. ist Rameaus "Marche des Prêtresses de Diane" (Marsch der Diana-Priesterinnen) aus Hippolyte et Aricie (1. Akt; 1733) ein ungewöhnlich sanftes "weibliches" Stück mit Traversflöten und Streichern;[4] ein anderer Marsch im 5. Akt derselben Oper steht im 3/4-Takt und hat typische Züge der Musette (lang liegende Bordunnoten).[5]

Umgekehrt wurden Märsche auch manchmal im komischen Sinne gebraucht, z.B. ist Lullys berühmte, pompöse "Marche pour la cérémonie turc" (Marsch für die türkische Zeremonie) für Molières Komödie Le bourgeois gentilhomme (1670) in Wirklichkeit eine Verballhornung.

Selbst im 19. Jahrhundert komponierte Bizet für seine Oper Carmen nicht nur den zündenden "Marsch der Toreros" (Marche des Toréadors), sondern auch einen "Marsch der Schmuggler" (Marche des Contrebandiers), der passenderweise eine leise und zarte Instrumentierung hat - so als wenn die Schmuggler heimlich und auf leisen Fußsohlen "marschieren" würden, um nicht erwischt zu werden.

Wolfang Amadeus Mozart komponierte eine ganze Reihe von Orchester-Märschen für Serenaden und Divertimenti (z.B. KV 214, 215, 248, 335, 445). Nach einer lokalen Tradition in Salzburg sollen die Musiker diese Märsche gespielt haben, während sie zum Schloss Mirabell in Salzburg oder zur Universität zogen, d.h. zwischen den eigentlichen Darbietungen der Serenaden.[6] Eine besonders geistreiche Instrumentierung hat der Marsch KV 335 Nr. 1, wo die zupfenden Streicher in den Oboensoli einen Effekt wie eine tickende Uhr machen.[7]

Ansonsten stand der Marsch besonders im 19. und frühen 20. Jahrhundert mit seinen nationalistischen und militaristischen Tendenzen und seinen Revolutionen in vollster Blüte. Beispielhaft dafür ist schon Rossini, der nicht nur regelmäßig pompöse Märsche in seine Opern einbaute (Mosè in Egitto 1818, Semiramide 1823, Guillaume Tell 1829 u.a.), sondern auch einige Stücke für einzelne Fürsten komponierte: Darunter eine Auftragskomposition für den türkischen Sultan Abdul Medjid ("Marcia per il Sultano"), die heute noch regelmäßig auf dem Programm italienischer Militärkapellen steht.

Beispielhaft für die Tendenzen des 19. Jahrhunderts ist auch die Produktion der Familie Strauss in Wien, die bei jeder passenden Gelegenheit einen Marsch komponierten, um Patriotismus oder Kaisertreue zu demonstrieren, oder militärische Persönlichkeiten zu ehren (z.B. Radetzky-Marsch von J. Strauss Vater). Dabei kam es durchaus zu absurden Situationen, wenn Johann Strauss Vater und vor allem Johann Strauss Sohn ihr "Fähnchen nach dem Wind" hingen. Strauss Sohn komponierte z.B. während der revolutionären Unruhen von 1848-1849 einen "Studentenmarsch" op. 56 über ein Freiheitslied[8] und einen "Revolutionsmarsch" op. 54,[9] und nur kurze Zeit später - nach der Niederschlagung der Revolution durch kaiserliche Truppen - einen "Kaiser-Franz-Joseph-Marsch" op. 67.[10] Dem ließ er noch viele weitere Demonstrationen seiner Kaisertreue folgen, wie z.B. den Kaiser-Jäger-Marsch op. 93, einen Kaiser-Franz-Joseph-Rettungs-Jubel-Marsch op. 126,[11] den Krönungsmarsch op. 183 (1856),[12] und später Stücke mit jovialen Titeln wie "Hoch Österreich!" op. 371 (1875), oder "Habsburg Hoch!" op. 408 (1882).[13]

Daneben kreierte Johann Strauss Sohn aber auch einige besonders interessante Orchesterstücke mit exotisch gefärbter Instrumentierung, Harmonik und Melodik wie den Persischen Marsch op. 289 (1864), den Egyptischen Marsch op. 335 (1869), oder den Russischen Marsch op. 426 (1886).[14]

Aus der Zahl der für besondere Zwecke und Gelegenheiten bestimmten Märsche (Festmärsche, Huldigungsmärsche, kirchliche Märsche, fast nur auf der Bühne bei Aufzügen etc.) hebt sich als besonders charakteristisch der Trauermarsch (Marcia funebre) heraus. Daneben existieren auch Lieder in Marschform, die auch instrumental als Promenadenmarsch dargeboten werden.

Deutscher Militärmarsch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Zeit Friedrich II. und der Befreiungskriege entwickelte der deutsche Militärmarsch sich in eine Reihe von Formen, die als Parademärsche (Pas ordinaires), Präsentiermärsche, Geschwindmärsche (Pas redoublés, Quick march), Sturmmärsche (Pas de charge), Reiter- und Regimentsmärsche bezeichnet werden.

In Preußen umfasste das „Kleine Spiel“, das auf die Trommler- und Pfeiffermusik der Landsknechtfähnlein zurückgeht, Querflöte und Triangel. Mit der Einführung des reglementierten Gleichschritts im 17ten Jahrhundert traten weitere Instrumente hinzu, Holz- und Blechblasinstrumente, Schlagzeug und Schellenbaum, das „Große Spiel“ (siehe Geschichte der Besetzung der Militärmusiken in Deutschland).

Zitat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Unsre nächste Betrachtung fällt auf den Marsch, oder

V. La Marche , welcher entweder ernsthafft oder poßirlich ist.

Seine rechte Eigenschafft ist was heldenmüthiges und ungescheutes; doch nichts wildes oder lauffendes. ...

Nun gibt es zwar Fälle, da auch die Marsche ihre Eigenschafft verändern, und sich nach gewissen Umständen einrichten lassen müssen: Denn wenn ich z. E. ( = zum Exempel) einen Hauffen Arlequins (= Harlekins) oder andre lustige Brüder, mit einer ernsthaften Melodie einführen wolte, würde solches ungereimt herauskommen; ie lächerlicher der Marsch bey solcher Gelegenheit ausfällt, ie besser ist er . ... Habe ich aber nicht mit satyrischen Personen, sondern mit tapffern Soldaten zu thun, so muß mein Marsch was gesetztes und unerschrockenes darlegen.“

Johann Mattheson: Der vollkommene Capellmeister 1739, S. 226-227[15]

Beispiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Priestermärsche:

Trauermärsche:

Hochzeitsmärsche

Krönungsmärsche

Exotische Märsche

Andere Märsche klassischer Komponisten

Weitere Beispiele

Bekannte militärische Marschmusik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Militärmarsch und Konzertmarsch, namentlich Jubel- und Triumphmarsch, können nicht strikt unterschieden werden.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Märsche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Youtube-Filme:

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Brockhaus Riemann Musiklexikon. München 1979.
  • Franz Mailer: Booklet-Text zur CD: J. Strauss, Jr. - Edition, Vol. 2, CSSR State Philharmonic Orchestra (Košice), Alfred Walter, erschienen bei: Marco Polo (CD) (Zum Kaiser-Franz-Joseph I-Rettungs-Jubel-Marsch op. 126).
  • Franz Mailer: Booklet-Text zur CD: J. Strauss, Jr. - Edition, Vol. 11, CSSR State Philharmonic Orchestra (Košice), Alfred Walter, erschienen bei: Marco Polo (CD), S. 13 f (Zum Revolutionsmarsch op. 54).
  • Franz Mailer: Booklet-Text zur CD: J. Strauss, Jr. - Edition, Vol. 17, CSR Symphony Orchestra Bratislava, Alfred Eschwé, erschienen bei: Marco Polo (CD).
  • Franz Mailer: Booklet-Text zur CD: J. Strauss, Jr. - Edition, Vol. 18, CSSR State Philharmonic Orchestra (Košice), Alfred Walter, erschienen bei: Marco Polo (CD), S. 17 f (Zum Studentenmarsch op. 56).
  • Marsch. In: Meyers Konversations-Lexikon. 4. Auflage. Band 11, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig/Wien 1885–1892, S. 284.
  • Johann Mattheson: „...V. La Marche“ (§ 95-97), in: Der vollkommene Capellmeister 1739, hrg. v. Margarete Reimann, Kassel et al.: Bärenreiter, S. 226–227.
  • Vorschriften H.Dv. 34, M.Dv. Nr. 43, Verzeichnis Deutsche Heeresmärsche, 1933.

Noten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • William Byrd: My Ladye Nevells Booke of Virginal Music. Hilda Andrews (ed.), Dover Publications, New York 1969. ISBN 0-486-22246-2
  • François Couperin: Pièces de clavecin (Premier livre). Facsimile, publ. sous la dir. de J. Saint-Arroman, Courlay: Édition J. M. Fuzeau, 1988.
  • The Fitzwilliam Virginal Book (revised Dover Edition), 2 Bde., hrsg. von J. A. Fuller Maitland u. W. Barclay Squire, korrigiert u. hrsg. von Blanche Winogron, New York: Dover Publications, 1979/1980.

Einspielungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(Hier bitte keine langen Listen anlegen, das Folgende wird im Text als Beleg angegeben)

  • Mozart - Posthornserenade & Marches KV 335, Staatskapelle Dresden, Nikolaus Harnoncourt, erschienen bei: Teldec (urspr. 1984).
  • Jean-Philippe Rameau: Orchestersuite aus "Hippolyte et Aricie", La Petite Bande, Sigiswald Kuijken, erschienen bei: deutsche harmonia mundi 1979 (LP).
  • J. Strauss, Jr. - Edition, über 34 CDs, verschiedene Orchester und Dirigenten, erschienen bei: Marco Polo (CD).

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. My Ladye Nevells Booke of Virginal Music. Hilda Andrews (ed.), Dover Publications, New York 1969, S. 20-39.
  2. My Ladye Nevells Booke of Virginal Music. Hilda Andrews (ed.), Dover Publications, New York 1969, S. 20-39. Die Abfolge der Sätze lautet: "the souldiers sommons - the marche of footemen - the marche of horsemen - the trumpetts - the Irishe marche - the bagpipe and the drone - the flute & the drõme - the marche to the fighte (tantara tantara – the battels be ioyned) - The retreat." (Aus anderen Quellen folgen weitere Sätze: "the buriing of the dead - the morris - ye souldiers dance.")
  3. "Marche des Tréseniens et des Matelots" in Rameaus Hippolyte et Aricie.
  4. Jean-Philippe Rameau: Orchestersuite aus "Hippolyte et Aricie", La Petite Bande, Sigiswald Kuijken, erschienen bei: deutsche harmonia mundi 1979 (LP).
  5. Jean-Philippe Rameau: Orchestersuite aus "Hippolyte et Aricie", La Petite Bande, Sigiswald Kuijken, erschienen bei: deutsche harmonia mundi 1979 (LP).
  6. H. C. Robbins Landon (Hrg.): Das Mozart Kompendium - Sein Leben - seine Musik, Droemer Knaur, München 1991, S. 311 & 313 ff.
  7. Eine Einspielung auf der CD: Mozart - Posthornserenade & Marches KV 335, Staatskapelle Dresden, Nikolaus Harnoncourt, erschienen bei: Teldec (urspr. 1984).
  8. Das Lied stammte von einem Dr. J. H. Hirschfeld, im Text heißt es u.a.: "Auf Brüder! Die Waffen für Freiheit und Recht! Erwacht ist das seufzende Menschengeschlecht... O Menschheit-Erlösung hochfei're Dein Fest! ... Es lebe die Freiheit, es lebe das Recht!". Zur Komposition des Marsches wurde sogar ein Brief von J. Strauss Sohn in einer Zeitung veröffentlicht. Siehe: Franz Mailer: Booklet-Text zur CD: J. Strauss, Jr. - Edition, Vol. 18, CSSR State Philharmonic Orchestra (Košice), Alfred Walter, erschienen bei: Marco Polo (CD), S. 17 f.
  9. Das Stück wurde zuerst als "Siegesmarsch der Revolution" präsentiert! Siehe: Franz Mailer: Booklet-Text zur CD: J. Strauss, Jr. - Edition, Vol. 11, CSSR State Philharmonic Orchestra (Košice), Alfred Walter, erschienen bei: Marco Polo (CD), S. 13 f (Zum Revolutionsmarsch op. 54).
  10. Booklet-Text zur CD: J. Strauss, Jr. - Edition, Vol. 17, CSR Symphony Orchestra Bratislava, Alfred Eschwé, erschienen bei: Marco Polo (CD), S. 30 f.
  11. Der Titel bezieht sich ein Attentat auf den Kaiser 1853. Franz Mailer: Booklet-Text zur CD: J. Strauss, Jr. - Edition, Vol. 2, CSSR State Philharmonic Orchestra (Košice), Alfred Walter, erschienen bei: Marco Polo (CD) S. 17 f.
  12. Dieses Stück wurde allerdings zur Krönung des russischen Zaren 1856 geschrieben.
  13. J. Strauss, Jr. - Edition, über 30 CDs, verschiedene Orchester und Dirigenten, erschienen bei: Marco Polo (CD): Kaiser-Jäger-Marsch op. 93 auf Vol. 20, Kaiser-Franz-Joseph I-Rettungs-Jubel-Marsch op. 126 auf Vol. 2, Krönungsmarsch op. 183 auf Vol. 12, "Hoch Österreich!" op. 371 auf Vol. 19, "Habsburg Hoch!" op. 408 auf Vol. 9.
  14. J. Strauss, Jr. - Edition, über 30 CDs, verschiedene Orchester und Dirigenten, erschienen bei: Marco Polo (CD): Persischer Marsch op. 289 auf Vol. 22, Egyptischer Marsch op. 335 auf Vol. 13, und Russischer Marsch op. 426 (1886) auf Vol. 34 .
  15. Johann Mattheson: „...La Marche...“ (§ 95-97), in: Der vollkommene Capellmeister 1739, hrg. v. Margarete Reimann, Kassel et al.: Bärenreiter, S. 226–227.
  16. Dieser Marsch wird besonders in Großbritannien oft als Hochzeitsmarsch verwendet.
  17. Dieses Stück ist unter zwei verschiedenen Titeln überliefert: Im Fitzwilliam Virginal Book (Bd. 2, Nr. CCLIX., S. 402-404) als "Earle of Oxfords M.", und in My Ladye Nevells Book (Nr. 3, S. 15-19) als "Marche before the Battell". Wegen des Letzteren lässt es sich auf vor 1591 datieren. Siehe: The Fitzwilliam Virginal Book (revised Dover Edition), 2 Bde., hrsg. von J. A. Fuller Maitland u. W. Barclay Squire, korrigiert u. hrsg. von Blanche Winogron, New York: Dover Publications, 1979/1980, Bd. 2, S. 402-404. Siehe auch: My Ladye Nevells Booke of Virginal Music. ..., Dover Publications, New York 1969, S. 15-19.
  18. Mit "Gris-Vêtus" sollen die grauen (oder großen) Musketiere gemeint sein, ein Regiment von Turenne. Siehe: François Couperin: Pièces de clavecin (Premier livre). Facsimile, publ. sous la dir. de J. Saint-Arroman, Courlay: Édition J. M. Fuzeau, 1988, S. 13 (Begriffserklärung).
  19. https://archive.org/stream/catalogofcopyrig132libr/catalogofcopyrig132libr_djvu.txt