Serbische Basketballnationalmannschaft

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Serbien
'Србија - Srbija
SerbienSerbien
Spitzname(n) „Beli Orlovi“ (Weiße Adler)
Verband Košarkaški savez Srbije
FIBA-Mitglied seit 1936
FIBA-Weltranglistenplatz 3
Technischer Sponsor Peak
Trainer Aleksandar Đorđević
Rekordspieler Nenad Krstić
Weltmeisterschaften
Endrundenteilnahmen 2x (Erste: 2010)
Beste Ergebnisse Vize-Weltmeister (2014)
Olympische Spiele
Endrundenteilnahmen 1x
Beste Ergebnisse Silber
Kontinentale Meisterschaften
Meisterschaft Europameisterschaft
Endrundenteilnahmen 4x (Erste: 2007)
Beste Ergebnisse 2. Platz (2009)
(Stand: 20. September 2015)

Die serbische Basketballnationalmannschaft repräsentiert die Republik Serbien bei internationalen Turnieren oder bei Freundschaftsspielen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Staatsteilung 2006 war Serbien bei der EM 2007 zum ersten Mal dabei. Mit einem 13. Platz als Abschluss blieb das Team bei diesem Turnier ohne Erfolg. Für die Olympischen Spiele 2008 konnte man sich nicht qualifizieren. Bei der EM 2009 wurde mit der Silbermedaille der erste Erfolg als Serbien bei einem FIBA-Turnier errungen. Auch die WM 2010 verlief relativ erfolgreich. Serbien kam ins Halbfinale, verlor jedoch zunächst gegen die gastgebende Türkei und anschließend auch das Spiel um den dritten Platz gegen Litauen. Bei der nächsten EM 2011 in Litauen kam Serbien ins Viertelfinale und scheiterte hier an Russland. Für die Olympischen Spiele 2012 konnte sich Serbien nicht qualifizieren. Bei der Eurobasket 2013 stellte man eines der jüngsten Teams des Turniers und spielte unter diesen Voraussetzungen ein gutes Turnier, im Viertelfinale gegen Spanien allerdings gab es eine sehr deutliche Niederlage. Bei der Weltmeisterschaft 2014 in Spanien spielte Serbien eine eher schwache Vorrunde, nach Niederlagen gegen den Gastgeber, Brasilien sowie Europameister Frankreich musste sich das serbische Team im Achtelfinale mit den bislang starken Griechen messen. Hier gab es einen deutlichen Erfolg, im Viertelfinale ging es erneut gegen Brasilien, auch gegen die favorisierten Südamerikaner gab es einen klaren Sieg, was den erneuten Einzug ins Halbfinale bedeutete. Erneut ging es mit Frankreich gegen einen Gegner, gegen den man in der Vorrunde nicht gut ausgesehen hat, doch auch hier gab es einen Sieg und somit stand Serbien etwas überraschend im Finale gegen die USA, wo es allerdings nach einer 92:129-Niederlage nichts zu holen gab. Dennoch bedeutete dieser 2. Platz das mit Abstand beste Resultat seit 2002 (als Jugoslawien) wo man Weltmeister wurde.

Bei der Eurobasket 2015 gehörte Serbien trotz der schweren Vorrundengruppe zu den Favoriten auf dem Titel. Nach Siegen gegen Spanien, Deutschland, Island, Türkei sowie Italien zog man ungeschlagen ins Achtelfinale ein. Gegen Finnland gab es beim 94:81 nach anfänglichen Schwierigkeiten einen recht deutlichen Erfolg, wobei Miroslav Raduljica hier 27 Punkte zum Erfolg beisteuern konnte. Im Viertelfinale ging es gegen eine starke tschechische Mannschaft lange Zeit auch sehr eng zu, erst im letzten Viertel konnte man das Spiel klarer gestalten und gewann das Spiel am Ende mit 89:75. Gegen die Mannschaft aus Litauen gab es dann etwas überraschend eine Niederlage beim 64:67. Nach einer 68:81 Pleite gegen den Gastgeber Frankreich im Spiel um den dritten Platz gab es letztlich einen etwas enttäuschenden 4. Platz in der Endabrechnung. Dennoch konnte sich Serbien somit für das olympische Qualifikationsturnier qualifizieren und war einer der Gastgeber, nachdem man sich souverän für die Spiele in Rio de Janeiro qualifizierte, gab es in der Vorrunde 2 Siege und 3 Niederlagen, womit man sich für das Viertelfinale qualifizieren konnte. Nach Siegen gegen Kroatien und Australien stand Serbien im Finale gegen die USA welches jedoch verloren wurde, jedoch konnte mit der Silbermedaille ein weiterer großer Erfolg verbucht werden.

Ergebnisse bei den offiziellen Turnieren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Gastgeberland Ergebnis
2008 Peking nicht qualifiziert
2012 London nicht qualifiziert
2016 Rio de Janeiro Silbermedaille

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Gastgeberland Ergebnis
2010 Türkei 4. Platz
2014 Spanien Silbermedaille

Europameisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Gastgeberland Ergebnis
2007 Spanien 13. Platz, Vorrunde
2009 Polen Silbermedaille
2011 Litauen 8. Platz
2013 Slowenien 7. Platz
2015 Deutschland, Frankreich, Kroatien, Lettland 4. Platz
2017 Finnland, Israel, Rumänien, Türkei Silbermedaille

Kader[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kader Serbiens bei der EM-Endrunde 2017
Spieler
Nr. Name Geburt Größe Info Einsätze Verein
Guards (PG, SG)
7 Bogdan Bogdanović 18.08.1992 197 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Sacramento Kings
19 Branko Lazić 12.01.1989 191 KK Roter Stern Belgrad
22 Vasilije Micić 25.04.1988 195 LitauenLitauen Žalgiris Kaunas
24 Stefan Jović 03.11.1990 196 DeutschlandDeutschland FC Bayern München
Forwards (SF, PF)
6 Milan Mačvan 16.11.1989 205 DeutschlandDeutschland FC Bayern München
11 Vladimir Lučić 11.05.1989 198 DeutschlandDeutschland FC Bayern München
12 Dragan Milosavljević 11.05.1989 198 SpanienSpanien Unicaja Málaga
14 Stefan Birčević 12.12.1989 210 TurkeiTürkei Istanbul BB
23 Marko Gudurić 08.03.1995 197 TurkeiTürkei Fenerbahçe SK
Center (C)
15 Vladimir Štimac 25.08.1987 211 TurkeiTürkei Anadolu Efes SK
32 Ognjen Kuzmić 16.05.1990 213 SpanienSpanien Real Madrid
51 Boban Marjanović 15.08.1988 222 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Detroit Pistons
Trainer
Nat. Name Position
SerbienSerbien Aleksandar Đorđević Cheftrainer
SerbienSerbien Jovica Antonić Trainerassistent
SerbienSerbien Miroslav Nikolić Trainerassistent
Legende
Abk. Bedeutung
(C)Kapitän der Mannschaft Mannschaftskapitän
Quellen
Teamhomepage
Ligahomepage
Stand: 1. September 2017

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]